Fr

22

Jan

2010

Ist das wirklich wahr?

Gesundbleiben und fröhlich sein bei dem Wetter– geht das?

 

 

 

 

Wenn die Tage, so wie jetzt, ziemlich grau und kalt sind, haben viele Menschen das Gefühl von Dauermüdigkeit und Frösteln von innen und außen. Schnell ist man da vom Alltagsstress übermannt und damit steht einer Grippe Tür und Tor offen.


Woran liegt das? Uns fehlt ganz einfach das Sonnenlicht. Ist der Himmel wolkenverhangen grau, kommen die Sonnenstrahlen nicht zu uns durch. Wir sind als Menschen jedoch sehr auf das Sonnenlicht angewiesen. Mit den Sonnenstrahlen auf der Haut  und auf der Netzhaut der Augen  wird unsere Hormonproduktion angekurbelt. Fehlt die Sonne, fehlt uns auch etwas.


Dazu kommen unsere ureigenen Glaubenssätze. Solche wie „ich werde im Winter immer krank“, „ wenn ich kalt werde, bekomme ich eine Grippe“, „wenn alle niesen, stecke ich mich auch an“ usw. Letztendlich geht es aber immer nur um Emotionen und Gefühle. Fühle ich mich gut, kann mir keine Grippe etwas anhaben. Ich produziere ganz von selbst genau die Stoffe, die mein Immunsystem braucht, um mich gesund zu erhalten.


Was ist zu tun? Die Sonne können wir uns nicht holen, aber wir können etwas anderes tun. Etwas, das sehr wohl  in unserer Macht liegt. Das kann jeder von uns. Was soll das sein? Wir können als allererstes dafür sorgen, dass wir in eine positive, freundliche Stimmung kommen. Wie das geht? Bei dem Wetter, bei dem Stress?


Nun, als erstes achten wir nur einmal darauf, wie wir eigentlich sprechen. Sehr schnell entdecken wir dabei, dass die meisten von uns eine sehr negative Sprache  sprechen. Da ist immer alles schwer, anstrengend, wird immer schlechter. Dabei ist es oft nur eine Frage der Perspektive,  wie man etwas sieht. Ganz oft ist sogar auch in zunächst scheinbar negativen Dingen ein Geschenk für uns. Vielleicht lernen wir etwas oder es zeigt sich uns eine neue Lösung für ein Problem, an die wir noch gar nicht gedacht haben.


So hat das Wort Finanzamt, z.B., für viele Menschen spontan eine sehr negative Bedeutung, weil sie sich ausgenommen fühlen. Andere hingegen haben dazu ganz andere Emotionen, weil sie immer etwas zurückerstattet bekommen.


Es kommt also darauf an, das Denken und vor allem unsere  Sprache auf das Positive, das zweifellos jeder von uns in seinem Leben auch hat, zu lenken. Damit erzeugen wir, ohne irgendetwas schönzufärben, eine ganz andere Schwingung, positive Emotion in unserem Körper.


Wenn wir uns dabei erwischen, wieder einmal zu verallgemeinern und etwas unhinterfragt negativ zu sehen, sollten wir uns mit einem kleinen Trick selbst auf die Schliche kommen.


Angenommen, ich will in die Stadt fahren und dort ist es erfahrungsgemäß schwierig einen Parkplatz zu bekommen. Ich könnte jetzt denken „ da krieg ich ja wieder keinen Parkplatz“ oder „da wird ich ja wieder ewig suchen“.


Der Trick ist eine einfache Frage:  Ist das wirklich so? Kann ich das wirklich wissen?

 

Es lohnt sich, das auszuprobieren. Sehr schnell hat man sich dann beim schwarzmalen erwischt. Natürlich kann ich das nicht wissen! Es könnte ja sein, dass genau an diesem Tag da nichts los ist, dass dann grade eine Parklücke frei wird etc. Und nun kommt es darauf an, eine positive Bestellung abzugeben. „Ich habe meinen Parkplatz genau dort wo ich ihn brauche“. Fühlt sich viel besser an, oder? Garantiert wird das klappen. Warum?


Das wiederum hängt mit dem Gesetz der Anziehung zusammen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Da ich mich bei den ersten Sätzen auf das Negative konzentriere, werde ich auch keinen Parkplatz bekommen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das habe ich mir ja selbst so bestellt. Unsere Gedanken sind viel mächtiger, als uns in der Regel bewusst ist.


Da ich bei etwas Negativen meist keine Zweifel habe, ist der Wunsch, meine Bestellung, ganz glatt „rausgegangen“ und ich werde mir meinen Glaubenssatz bestätigen und wieder ewig suchen müssen.


Glaubenssätze sind Überzeugungen, die wir einmal  von anderen gelernt haben, meist im Kindesalter. Sie waren damals meistens nützlich. Oder wir haben uns durch Erfahrung irgendwann einmal selbst welche erworben haben. Jeder von uns hat Unmengen an Glaubenssätzen.


Bestätigen sie sich immer wieder, werden sie irgendwann nicht mehr hinterfragt. Das weiß man dann halt. Das weiß doch jeder. Es gibt auch kollektive Glaubenssätze. So wie „jetzt ist Grippezeit“, „Vitamine schützen vor Erkältung“.  Hier hilft dann auch wieder die Frage „Ist das wirklich wahr“, „Kann ich das wissen?“


Damit sind wir wieder beim Anfang dieses Artikels.  Das eigene Denken, die eigene Sprache ist es worauf es ankommt.


Wenn wir uns dann noch darauf besinnen, wofür wir eigentlich dankbar in unserem Leben sein können, wird der Tag gleich noch ein bisschen heller. Ich meine hiermit die sogenannten Selbstverständlichkeiten wie die Luft zum atmen, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, in Frieden zu leben. Oftmals ist uns nicht bewusst, wie privilegiert wir damit sind.


Der Blick öffnet sich dann für all das Schöne, das uns auch täglich begegnet. Ein Lächeln, fremde Hilfe, ein liebes Wort, ein heißer Tee.


Und ganz wichtig, für eine gute Schwingung kann man wunderbar  mit Farben arbeiten. Ist es draußen grau und kalt, sieht man viele Menschen auch in grau und schwarz gekleidet


Genau andersherum muss es sein. Je trister es draußen ist, desto farbiger sollten wir uns kleiden. Und wenn es nur ein roter oder blauer Schal, ein orangener Kuschelpulli, quietschgrüne Handschuhe sind, ein gelbes oder orangenes Unterhemdchen über dem Solarplexus wirkt Wunder.


Gönnen wir uns doch diese positive Schwingung für Herz und Seele!

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