Mi

15

Feb

2012

Das Schöne an den Fragen

Fragen Sie eigentlich viel? Und fragen Sie gerne? Oder haben Sie lieber Antworten?

 

Komisch nicht? So viele Fragen auf einmal.

 

Eine Frage zu stellen, verrät viel über die Fragestellerin, den Fragesteller. Man gibt sich die Blöße, etwas nicht zu wissen und deshalb zu fragen. Das gibt scheinbar dem Antwortenden die stärkere Position. Aber ist das wirklich so? 

 

Vielleicht erinnern Sie sich an die Sendung mit der Maus. Da heißt es "wer, wie, was - der, die, das. Wieso, weshalb, warum- wer nicht fragt, bleibt dumm". Eine tiefe Weisheit. 

 

Im Verkauf heißt es, wer fragt, der führt. Da ist etwas dran nämlich, dass der Fragende damit die Richtung bestimmt, in die ein Gespräch gehen wird. Ist man sich dessen bewusst, ist es manchmal recht nützlich auch im Alltagsleben.

 

Dann gibt es noch die Zeitgenossen, die Fragen stellen um selbst nicht denken zu müssen oder die Zeit sparen oder welche rausschinden wollen. Deren Fragen sind meist leicht zu enttarnen, denn sie sind oberflächlich und wirken nicht wirklich interessiert. Man spürt das intuitiv und fühlt sich verärgert.

 

Dann gibt es Menschen, die es hassen, wenn sie gefragt werden. Das sind insbesondere solche Fragen, die sie zwingen, ihre Meinung oder ihre Aussagen zu präzisieren. So eine unbeliebte Frage beginnt mit "Was genau ...bedeutet das...meinen Sie damit etc. Solche Fragen erschrecken Menschen, die viel reden, aber dabei nichts sagen. Oftmals bringt sie das in Bedrängnis und entsprechend reagieren sie dann ungehalten.

 

Wer wirklich am Dialog und an Klarheit interessiert ist, begrüßt jedoch Fragen, die Interesse signalisieren.

 

Manche Fragen können auch mal unbeantwortet bleiben. Vielleicht stimmt der Zeitpunkt noch nicht. Hierzu zitiere ich Rilke, der dieses Thema in einem Brief an an einen jungen Dichter beschrieb.

 

“Sie sind so jung, so vor allem Anfang und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen.

 

Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages, in die Antwort hinein aber nehmen Sie das, was kommt, in großem Vertrauen hin, und wenn es nur aus Ihrem Willen kommt, aus irgendeiner Not Ihres Inneren, so nehmen Sie es auf sich und hassen Sie nichts”. 

 

Das ist schön gesagt, nicht wahr? 

 

 

 

 

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Mo

30

Jan

2012

Vor-sorge treffen!???

 

 

Gestern abend sah ich im TV einen Bericht, der mich sehr ins Grübeln gebracht hat.

 

Es ging darum, dass sich Menschen vor der "Krise" schützen wollen indem sie Vor-sorge treffen. Sie rechnen mit dem Zusammenbruch des Euro und wollen gerüstet sein.

 

Der Begriff "autark sein" fiel des öfteren. Da werden Konserven, Wasser, Klopapier für den Ernstfall gehortet, Kleidung für die nächsten Jahre vorbereitet, Gold und Silber gekauft und Immobilien in Kanada erworben und Wasseraufbereitungsanlagen auf Solarbasis angeboten. Andere rüsten auf weil sie sich vor Plünderern schützen wollen.

 

Ich war schlichtweg entsetzt. Wo leben wir denn? Und warum greift solch eine Angstenergie um sich? In dem Zusammenhang fiel auch das Wort Vor-Sorge treffen.

 

Und ich dachte bei mir, ja, das Wort trifft es. Da machen sich Menschen schon mal vorher Sorge. Wie lebt es sich wohl mit einem Bunker voller Vorräte, wo man Inventuren wegen deren Haltbarkeit machen muss, mit vergrabenem Gold im Garten?

 

Ist man da eigentlich noch im Hier und Jetzt? Diese Menschen sind mit allem beschäftigt, nur nicht mit sich selbst. Dabei könnten sie hier die Sicherheit finden, die sie sich so intensiv im Aussen erschaffen wollen. Sie haben die Illusion, damit ihr Leben und ihre zukunft unter Kontrolle bringen zu können. 

 

Das Jahr 2012 hat es in sich. Und das treibt recht seltsame Blüten. Ich finde es sehr viel wichtiger, im Innen aufzuräumen, eins mit sich zu sein, im Reinen mit den eigenen Themen und mit Anderen. Das gibt Vertrauen. Vertrauen in sich, in Andere, ins Leben.

 

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. Das ist so wichtig zu wissen. Und den oben angeführten Menschen kann man nur wünschen, dass sie ihre Schöpfung nicht wirklich einholt. Denn sie kreieren sich damit täglich genau das, wovor sie sich schützen wollen.

 

Uns anderen wünsche ich, um gut durch diese bewegte Zeit zu kommen, Offenheit und den Mut, sich mit sich selbst zu beschäftigen um ins Herz zu kommen.

 

Nur darum geht es. 

 

 

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Mi

18

Jan

2012

Ich kann mich einfach nicht entscheiden!

 

 

 

 

 

 

Ich kann mich einfach nicht entscheiden! Das höre ich in meinen Coachings öfter. Meistens geht es um die Unfähigkeit, sich aus verschiedenen Optionen für eine zu entscheiden. Da werden dann für und wider abgecheckt, Listen mit Plus und Minus erstellt, Vorteile und Nachteile werden abgewogen. Meistens mit dem Ergebnis, noch größerer Verwirrung. Und jetzt?

 

Einmal ist es wichtig, sich darüber klar zu sein, was denn dahinter steht. Dahinter ist die Angst, sich falsch zu entscheiden und die Entscheidung später bitter zu bereuen. Also versucht man sich abzusichern und möglichst alles in Erwägung zu ziehen, was die Entscheidung klarer macht.

 

So etwas kann dauern und kostet nicht nur Zeit, sondern auch ganz viel Energie. Man bleibt irgendwie dauernd am Start und geht doch nicht los.

 

Erst wenn eine Entscheidung fällt, werden die Energien wieder ins Fliessen gebracht. Dann kommen Kräfte und "Zufälle" ins Leben, die Weiterentwicklung bringen. Deshalb ist es so wichtig, sich zu entscheiden!

 

Es ist viel schlimmer sich überhaupt nicht zu entscheiden als eine scheinbar falsche Entscheidung zu treffen. Das Zögern und Zaudern blockiert alles.

 

Bei den meisten Entscheidungen, die wir treffen, geht es nicht um großartige Lebensentscheidungen sondern um tägliche Dinge des Lebens. Morgens geht es schon los mit der Wahl der Bekleidung und des Frühstücks. Hat man das "Falsche" gewählt, fühlt man sich den ganzen Tag nicht so richtig wohl.

 

Es ist auch gut, sich klar zu machen, dass wir die meisten Entscheidungen auch wieder ändern können. Die wenigsten Entscheidungen sind nun mal für die Ewigkeit.

 

Viel komplizierter wird es, wenn die Entscheidung für oder gegen eine neue Arbeitsstelle ansteht oder eine neue Wohnung oder einen Partner.

 

Da hilft es am allerbesten, der eigenen Intuition, dem sogenannten Bauchgefühl zu vertrauen. Fühlt es sich gut an, wenn ich mich so entscheide? Oder fühlt es sich eher schwer und eng an? 

 

Das Bauchgefühl ist viel weniger manipulierbar als der Verstand. Der Verstand kann immer nur auf Erfahrungswerte, auf gesammeltes Wissen zurück greifen. Seine Aufgabe ist das sortieren, vergleichen und daraus Schlüsse ziehen. Andere Ebenen sind ihm verschlossen. Deshalb sind sogenannte Bauchentscheidungen oftmal sehr viel besser. Vertrauen Sie sich! 

 

Zum Trainieren schlage ich Ihnen folgende Übung als Anregung vor. 

 

Wenn eine Entscheidung ansteht, nehmen Sie mehre Blatt Papier und schreiben Sie die einzelnen Möglichkeiten je auf ein Blatt. Drehen Sie die Blätter um, sodaß die leere Rückseite oben ist. Mischen Sie die Blätter und verteilen Sie sie auf dem Boden.

 

Nun stellen Sie sich nacheinander auf die Blätter. Fühlen Sie hin, wie Sie darauf stehen. Stehen Sie sicher und fest, fühlen sich wohl? Oder zieht es Sie eher weg? Oder möchten Sie sofort wieder runter?

 

Die Blätter oder das Blatt, wo Sie sich wohl gefühlt haben, drehen Sie um und bekommen damit einen intuitiven Hinweis. Sollten Sie sich auf mehrerern Blättern wohl gefühlt haben, nehmen Sie diese wie oben beschrieben und fühlen wieder hin. Wo fühlen Sie sich am besten? Das ist es.

 


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Mo

26

Dez

2011

Einfach Liebe

 

 

Hier habe ich ein sehr berührendes Statement für die Liebe und für das, wofür wir hier sind, gefunden.

 

Veit Lindau schreibt die Weihnachstgeschichte einmal ganz anders.

 

Er beschäftigt sich mit dem Menschsein aus seiner Sicht und auch im Hinblick auf die Ängste, die viele Menschen vor 2012 haben weil sie Schlimmes befürchten. Er macht Hoffnung, weil die Geburt von etwas Neuem immer mit Ängsten und manchmal erheblichen Schmerzen einhergeht. Und oft entsteht etwas Besseres, Neues, Schönes.

 

Sehr lesenswert.

 

Klicken Sie einfach hier! 

Mo

26

Dez

2011

Über das Leben

 

 

 

Zwischen den Jahren gibt es immer ein paar Tage für Rückschau und Vorwärtsschau.

 

Hier habe ich ein Zitat von Buddha eingestellt das, obwohl es schon sehr alt, dennoch hochaktuell ist.

 

Nehmen Sie sich einfach einen kurzen Moment Auszeit, um über jede einzelne Aussage nachzudenken. 

 

Auch hineinfühlen und wirken lassen schadet nicht, ganz im Gegenteil!

 

 

 

 

 

 

Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen,

sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

 

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt.

Und der Treffpunkt ist genau da wo wir uns gerade befinden.

 

Jedes Leben hat sein Maß an Leid.

Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.

 

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.

Kannst du es nicht lösen, mache kein Problem daraus.

 

Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind entsteht aus unseren Gedanken.

 

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

 

Es gibt keinen Weg zum Glück, Glücklich-SEIN ist der Weg.

Buddha

 

 

 

Mo

19

Dez

2011

Filmempfehlung 2

Der nächste Film, den ich ausdrücklich empfehle heißt

 

"Der Film deines Lebens"

 

und ist etwas Neues. Eine Mischung zwischen Spielfilm und Lehrwerk. Dabei überzeugend und ansehenswert gespielt. Mich hat besonders die Figur des Malers berührt, den der Regisseur selbst spielt.

Ein Mann verliert sein Gedächtnis und entdeckt sich und das Leben neu. Herrausragend gespielt!

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Mo

19

Dez

2011

Filmempfehlung 1

Irgendwie finden mich zur Zeit lauter gute Filme, entweder als DVD "zufällig" im Supermarkt oder direkt als Hinweis anderer Kollegen und Freunde.

 

Der erste Film, der mich fand, war:

Das Ende  ist mein Anfang

 

Ein sehr leiser intensiver Film über das Leben und Sterben. Er hat mich sehr berührt. Eine wunderbare Geschichte voller Tiefe und Poesie mit einem herausragenden Hauptdarsteller. Soviel Weisheit wünscht man sich von Menschen am Lebensenende. Der Film ist eine Romanverfilmung. Ich werde wohl das Buch lesen müssen.

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Mo

19

Dez

2011

Es ist an der Zeit

Es ist an der Zeit,

dass du endlich begreifst, wer du wirklich bist

es ist an der Zeit,
dass du das tust, was deines ist,

es ist an der Zeit, deine Größe und Schöpferkraft anzunehmen,

es ist an der Zeit, dass du auch andere aufweckst,

es ist an der Zeit, auf dein Herz zu hören

es ist an der Zeit, Eins mit dir zu sein.

 

BEE 

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Mo

28

Nov

2011

Schnell wieder gut drauf sein

 

Der November bringt es mit sich, dass der eine oder andere Tag irgendwie dunkel bleibt und das legt sich gerne aufs Gemüt. Man kommt dann nicht so richtig in die Gänge, alles ist irgendwie zähe und vielleicht überfällt einen dann auch noch plötzlich Traurigkeit.

 

Da tut es gut, wenn man ein paar Tricks kennt, die einen wieder hochziehen. Hier kommen also ein paar Hilfen aus der Trickkiste.

 

Lächeln

Auch wenn Ihnen nach allem anderen zumute ist, versuchen Sie es! Lächeln Sie, was das Zeug hält. Ihr Gesicht bewegt dabei sehr viele Muskeln und das signalisiert gute Laune. Schon wird es wieder etwas heller.

 

Düfte

Die meisten Menschen reagieren ausgesprochen positiv auf schöne Düfte. Das limbische System reagiert extrem schnell und meldet Wohlbefinden. Versuchen Sie es mit warmen Düften wie Vanille. Mit Vanille verbinden wir ein Gefühl der Geborgenheit aus Kindertagen. Die Adventszeit bietet dafür reichlich Angebote. Zum Beispiel Aromakerzen, Aromaöle, Vanillekipferl usw.

 

Heisse Milch mit Honig

macht einfach glücklich. Dazu muss man garnicht mehr sagen. Das ist ein Rezept aus Kindertagen. Dieser Drink garantiert Ihnen auch einen guten Schlaf.

 

Atmen

Atmen Sie einmal ganz bewusst tief ein und dann dreimal so lange aus bis Sie das Gefühl haben, dass die Lungen leer sind. Das 3mal gemacht. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie alles Belastende rausatmen. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, wie Sie frische Energie aufnehmen.

 

Visualisieren Sie einfach den Sonnenschein

Wenn draussen alles grau in grau ist, fehlt uns die Sonne. Aber wir Menschen sind mit Phantasie gesegnet. Stellen Sie sich vor, wie Sie die graue Wolkendecke durchstoßen wie beim Fliegen mit dem Flugzeug. Oben breitet sich wolkenloser azurblauer Himmel und Sonne aus. Dort sieht es immer so aus, egal wie das Wetter hier unten ist.

Bleiben Sie ein paar Minuten in der Vorstellung und lächeln Sie! Schon geht es besser, oder?

 

 

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Do

17

Nov

2011

Kopf hoch

Es gibt so Tage, da läuft alles irgendwie verquer. Es gibt Zeiten, die wirklich schwer sind. Vielleicht hat man eine Trennung zu verkraften oder eine Krankheit zu überstehen. Zum Ärger im Job kommen vielleicht noch persönliche Belastungen und das fühlt sich gar nicht gut an. Ich habe hier zwei erprobte erste Hilfe-Maßnahmen anzubieten:

 

Kopf hoch!

 

Das sagt man aufmunternd zu jemandem, dem es nicht gut geht. Darin liegt eine tiefe Weisheit.

 

Stellen Sie sich bitte einmal aufrecht hin. Gut. Und jetzt heben Sie den Kopf. Kinn noch ein wenig höher, schauen Sie geradeaus. Gut so. Wie fühlen Sie sich?

 

Halten Sie die Schultern unten, den Rücken gerade. Stellen Sie sich vor, wie Sie noch ein wenig größer werden. Der Brustkorb weitet sich, wenn Sie gerade stehen und das Brustbein nun etwas anheben. So. Und nun versuchen Sie mal gaaaaanz traurig und niedergeschlagen zu sein.

 

Geht nicht? Kann es auch nicht, weil Ihre ganze Körpersprache etwas anders ausdrückt. Und da Körper, Seele und Geist eine Einheit sind, haben Sie jetzt ein Supermittel, wenn Sie wieder mal durchhängen. Statt die Schultern hochzuziehen, den Kopf zu senken und den Brustkorb einzudrücken, machen Sie es absichtlich genau andersherum.

 

 

Ihr Körper gibt das Signal an Seele und Geist "hallo, die/der steht ganz grade und hat den Kopf hoch, der/dem gehts gut!! Und schon schütten Sie Endorphine (Glücklichmacher) aus und es geht Ihnen viel besser.

 

Das zweite Mittel gibts im nächsten Blog. Bis dahin üben!

 

 

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Do

17

Nov

2011

Sagen Sie einfach, was Sie wollen!

Gestern habe ich es wieder beobachtet. Vor mir im Supermarkt lief ein älteres Ehepaar. Es war interessant, die Beiden beim Einkaufen zu beobachten. Wobei beobachten übertrieben ist, denn sie waren einfach nicht zu überhören.

 

Egal, was sie in den Korb legen wollte, er musste dazu grundsätzliche Anmerkungen machen. Irgendwie war ihm nichts recht. Diese Buttersorte ist zu teuer, Kohl vertrage ich eh nicht, das weißt du doch, meinst du wirklich, dass wir das brauchen? Das hat schon das letzte Mal nicht geschmeckt, du hast keine Ahnung vom Gemüse kaufen, immer nimmst du das Teuerste usw.

 

 

 

Mich hätte er schlicht wahnsinnig gemacht. Ich hätte ihm wahrscheinlich den Korbwagen und das Geld in die Hand gedrückt und wäre einfach gegangen. Soll er doch selbst einkaufen. Meine Gedanken waren nicht sehr freundlich, das gebe ich zu. Warum geht sie mit diesem Trottel einkaufen, der nervt doch nur???

 

Dann habe ich genauer hingehört und bemerkt, dass die beiden einen "Tanz" miteinander machen, sie spielen quasi ein Spiel. Er mäkelt an allem rum, sagt aber nicht, was genau er denn nun will. Sie macht das mit, setzt aber trotzdem durch, was sie will. Dabei lässt sie ihm die Freude, sich wichtig zu fühlen und etwas zu sagen zu haben. Es interessiert sie wahrscheinlich sowieso nicht, was er sagt, weil sie im Kopf hat, was sie einkaufen will.

 

Andererseits hilft er tragen und fährt wohl das Auto. Also eine Rollenverteilung. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wo spielen wir einfach ein Spiel mit? Um unsere Ruhe zu haben, um Frieden zu halten oder weil wir meinen, wir müssten? Und ist das ok? Wie schaut es dann mit unseren Bedürfnissen aus, mit der Beziehung zu uns selbst?

 

Ganz schön verzwickt, oder?

 

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Do

17

Nov

2011

Au Mist, ich habs verbockt!

 

Das kommt vor. Man hat ohne Absicht etwas zu spät bearbeitet, etwas Wichtiges vergessen loszuschicken oder hat nicht gleich reagiert. Es ist was schiefgelaufen und "ich bin schuld".

 

Das ist eine, manchmal schockierende, Erkenntnis. Wie gehen Sie mit ihr um?

 

 

 

1. Möglichkeit - alles abstreiten, sich totstellen.

Keine gute Idee, kommt sowieso raus und dann stehen Sie noch dümmer da. Totstellen klappt nur im Tierreich.

 

2. Möglichkeit - die Schuld auf andere, das Wetter, die Weltpoltik oder Gott schieben.  Auch keine gute Idee. Sie machen sich unnötigerweise auch noch Feinde. Und der Weltpolitik ist es eh schnuppe.

 

3. Möglichkeit -Vertuschen und sich unauffällig aus dem Staub machen.

Belastet ihr Gewissen, kommt meist sowieso raus.

 

4. Möglichkeit - mit sich selbst hadern, sich beschimpfen und sich niedermachen. Ganz dumme Idee, ändert nichts an der Situation sondern verhindert Veränderung.

 

5. Möglichkeit - dazu stehen und, soweit dies möglich ist, Wiedergutmachung anbieten.

Daraus lernen ohne sich selbst niederzumachen. Es als Erfahrung für sich  verbuchen. Sehr gute Möglichkeit und schnellste und beste Variante, da heil rauszukommen.

 

 

 

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Sa

29

Okt

2011

Im Herbst ist Innenschau angesagt

Ich weiß ja nicht wie es Ihnen so geht.

 

Im Herbst bin ich immer stimmungsmässig so ein bißchen zweigeteilt. Zum einen liebe ich den Herbst, bei schönem Wetter, mit seinen satten Farben. Ein sonnendurchfluteter Herbstwald ist etwas ganz wunderbares und ich tanke dort Gold und Gelb und Braun und Rot. Das Licht ist so schön, der leichte Nebel gibt etwas Mystisches. 

 

 

 

Das andere Gefühl ist ein wenig Melancholie. Das bunte Laub fällt immer mehr von den Bäumen, die letzten Blüten werden so langsam von vereinzelten Nachtfrösten dahingerafft und der Garten muss winterfest gemacht werden. Das hat so etwas von langsamer werden und der Winter ist nicht mehr weit.

 

Darüber habe ich vor einigen Tagen nachgedacht und mir fiel ein, dass es nun bald dunkel und kalt wird, ich dauernd in dicken Klamotten rumrennen muss, die Strassen glatt sind. Und irgendwie drückte das meine Stimmung nieder.

 

Plötzlich bemerkte ich aber zum Glück, dass ich meinen Fokus sehr einseitig gesetzt habe und meine Gedanken mir ein eher niederdrückendes Szenario geliefert hatten. Aber ich bin ihnen auf die Schliche gekommen! Ich besann mich nämlich darauf, dass die Natur schlafen geht damit sie im nächsten Jahr wieder voller Kraft loslegen kann. Und auch für uns ist es an der Zeit, nun wieder mehr nach Innen zu gehen und zu schauen wie es uns mit uns geht. 

 

Mir fiel dann auch wieder ein, wie ich mich immer über die verschneite Natur gefreut habe, den Wald in voller Pracht, den zugefrorerenen See im Sonnenschein, der Spaß beim Schilaufen. Wie nett es ist heimzukommen, Licht anzumachen, Tee zu trinken und sich zu freuen, dass man es warm hat.

 

So ist es oft mit unseren Gedanken. Sie fokussieren unsere Aufmerksamkeit nur auf einen Ausschnitt des Lebens, auf eine Seite und lassen die andere einfach weg. Das bestimmt dann, wie wir uns fühlen. 

 

Umso wichtiger ist es, sich zu fragen, was ich da gerade denke und warum. Und manchmal hilft es, sich dann die andere Seite ganz bewusst in Erinnerung zu rufen. Das macht die Gefühlslage sofort besser.

 

Und ich freue mich jetzt weiter über den bunten Herbstwald und bald auf die weisse Pracht und lange Spaziergänge in klarer Winterluft!

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Fr

28

Okt

2011

der 28.10.11

Viel Spekulation, pseydowissenschaftliches und scheinbar wissenschaftliches rankt sich um dieses Datum.

 

Nach dem alten Mayakalender geht eine lange Periode zuende. Was danach kommt ist noch nicht klar. Manche denken die Welt geht unter. Ich sehe es eher als eine neue Stufe unserer Entwicklung. Kein Grund zur Panik.

 

Vielleicht ist es eine gute Idee, heute mal mehr Pause zu machen, achtsam mit sich zu sein und nicht rastlos im Weltengetöse unterwegs zu sein.

 

Ein schöner Beitrag dazu steht hier:   unter BLITZLICHTER

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So

23

Okt

2011

Gluecklichsein im November

Glücklich sein im November – 10 superwirksame Strategien gegen den Novemberblues


Es ist mal wieder soweit, es ist Herbst. Noch viel schlimmer, es ist gleich November. Und wie jedes Jahr versinken wieder Einige von uns in Trübsal. Dazu kommt, dass die herbstlichen Temperaturen so ihre Tücken haben und man oft nicht passend gekleidet ist.

 

Viele haben schon wieder Husten, Schnupfen und allgemeines Unwohlsein.

 

Deshalb kommen hier 10 superwirksame Strategien gegen Novemberblues. Suche dir einfach heraus, womit du glücklicher als jetzt bist und gute Laune bekommst.

 

Im Hier und Jetzt leben
99,9% aller negativen Gedanken haben mit Zukunftsprojektionen oder Rückblick in die Vergangenheit zu tun. Überlege, welches Problem du JETZT, hier und in diesem Augenblick hast. Wahrscheinlich keines. Mach dir das bewusst und du fühlst dich sofort leichter.

 

Eins nach dem Anderen
Lerne, dich mit vollem Bewusstsein auf immer nur eine Aufgabe zu konzentrieren, Multitasking ist out. Wenn du dich auf eine Tätigkeit voll konzentrieren kannst, wirst du dich nicht gehetzt oder zerrissen fühlen, deine Arbeit geht schneller und mit etwas Glück stellt sich ein Flowgefühl ein. Ist es das nicht wert? Egal, was du tust, Emails schreiben, Badezimmer schrubben, Gartenpflege. Tu immer eins nach dem anderen und mit voller Aufmerksamkeit!

 

Frage dich öfter, was du wirklich willst
Mach dir weniger Gedanken darum, was du nicht willst. Formuliere, was du wirklich möchtest. Und dann stelle es dir in den besten Farben vor. Geh in das gute Gefühl, wie es ist, wenn du das hast. Tu einfach so, als ob du es schon hättest. Ein Supertool um Gutes in dein Leben zu ziehen!

 

Wenn dich die schwere Gedanken nicht loslassen- übertreiben!
Wenn du dich vor etwas fürchtest oder dich etwas umtreibt, ist es eine gute Idee, mal mit grenzenloser Übertreibung zu arbeiten und sich selbst das laut vor zu sagen. Also etwa so. „Wenn ich jetzt diese Arbeit nicht schaffe, fliege ich raus, bekomme kein Geld mehr, muss ausziehen, meine Familie und der Hund verlässt so einen Looser, ich muss auf der Straße leben, bis ich einsam und alleine unter einer baufälligen Brücke sterben werde…“. Meistens ist das dann so absurd, dass man selbst über sich lachen muss und schon geht es wieder bergauf.

 

Musik
Mach dir deine Lieblingsmusik laut an. Tanz dazu, wild oder hingebungsvoll, es sieht ja keiner zu. Singe laut mit und signalisiere deinem Gehirn damit „hey ich bin gut drauf“. Der Verstand glaubt das und zieht nach.

 

Beweg dich
Egal was du machst, spazieren gehen an der Luft, Jogging, Tanzen oder abarbeiten in der Muckibude. Durch die Bewegung lösen sich Anspannung und schwere Gedanken, Glückshormone werden ausgeschüttet.

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Video

Du solltest für den Ernstfall eine kleine, aber feine Sammlung guter Filme bereit haben. Bewährt haben sich Trickfilme, für die die sie lieben. Also Shrek oder Ice age o.ä. Auch Komödien aller Art sind gut, Hauptsache, man kann lachen. Manche stehen auch auf solche seichten Sachen wie Fernsehserien, die uns in die Welt von Herz und Schmerz entführen, wo aber ein Happyend Pflicht ist. Ich schaue in solchen Fällen schon mal Rosamunde Pilcher,Traumhotel oder Sex and the city oder so. Das holt einen ein wenig raus aus einem Tief.

 

Aufräumen ist super

Manchmal macht richtig aufräumen gute Laune, Altes wegwerfen, Schubladen sortieren, Bücherregale durchforsten und Platz für Neues schaffen.Hinterher fühlt man sich wie neugeboren.

 

Lächeln

Auch wenn dir gerade nicht danach ist, lächeln. Fang einfach an. Das Lächeln setzt unglaublich viele Muskeln im Gesicht in Bewegung und gibt das Signal an deinen Körper, oh lächeln, glücklich, Glückshormone liefern! Mit ein wenig Überwindung klappt das todsicher.

 

Dankbarsein

Einmal am Tag so richtig dankbar sein. Überlege dir, wofür du heute dankbar bist. Ich bin sicher, du findest eine Menge. Und das rückt dann manchmal die Relationen wieder zurecht.

 

Und ich bin im November dankbar dafür, dass scheinbar alles ein wenig langsamer wird und ich mich auf heißen Tee und Kuschelsessel freuen kann. Das sind die kleinen Freuden des November, ohne schlechtes Gewissen mal faul sein dürfen.

 

 

 

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Sa

03

Sep

2011

Herr Doktor, ich bin mit meinem Bein da...

 

 

Mit dem Spruch können Sie nichts anfangen? Macht nichts, der ist ein Insider und geht folgendermaßen.

 

Kunde, (wahlweise Patient oder Klient) kommt zum Doktor,(Therapeuten, Coach) und spricht" Herr Doktor, ich bin mit meinem Bein da. Ich lasse es mal hier und wenn Sie es heile gemacht haben, hole ich es wieder ab".

 

Warum bringe ich das? Nun, die oben erwähnten Berufsgruppen kennen das wohl alle. Der Kunde kommt mit einem Problem und wir sollen es regeln, wegzaubern , eben heile machen. Der Kunde möchte damit nichts zu tun haben, schon gar nicht sich selbst bewegen. Er gibt die Verantwortung für sein Leben einfach mal eben ab. Er wird ärgerlich, wenn man ihm sagt, dass er aktiv mitmachen muss, seine Themen angucken, ggf. etwas an seinem Leben ändern.

 

Ich beobachte das besonders beim Matrixcoaching. Natürlich werden hier oft sehr  tiefgreifende Prozesse angeschubst, Blockaden aufgelöst und Impulse auf der Seelenebene gegeben. Manchmal lösen sich Probleme dadurch wirklich fast sofort. Voraussetzung ist eine innerliche Bereitschaft zur Veränderung.

 

Oftmals beginnt ein Prozess, der durchschritten werden muss. Er macht sich durch Veränderung bemerkbar. Im besten Falle ist die Veränderung sehr positiv für den Klienten.

 

Veränderung kann aber auch eine Zuspitzung der Situation sein, was dann Klarheit bringt oder eine vorübergehende scheinbare Verschlechterung von körperlichen Symptomen. Bei der Matrixarbeit dauern sie nicht lange, aber sie wollen wahrgenommen werden. 

 

So berichten mir sehr beherrschte Frauen manchmal, sie wären plötzlich so aggressiv drauf. "Schön", sage ich dann, "dann darf das ja mal raus, was deine Migräne verursacht, deine angestaute Wut". Das ist nur ein Beispiel.

 

Es gibt aber auch die oben erwähnten Klienten, die mit dem Bein. Die bemerken "nichts". "Es tut sich nichts, die Methode ist Mist. Im Gegenteil, jetzt ist alles noch schlimmer."

 

Eigentlich müsste man ihnen gratulieren, denn es bewegt sich offenbar doch etwas und nun müsste man eben gleich dranbleiben und weiterarbeiten um das Thema aufzulösen. 

 

Da hilft dann auch nicht mehr nur ein Gruppencoaching. Es wäre dann wichtig, in sich zu investieren und sich eine ganz individuelle Einzelsitzung  zu spendieren. Das muss jeder selbst entscheiden. Es ist eine Frage der persönlichen Entwicklung und der Wertschätzung für sich selbst, ob man seine Themen angeht oder nicht.

 

Warum ich das alles schreibe? Nun ich habe unlängst so eine empörte Email erhalten. Die Dame war sichtlich enttäuscht, dass "ihr Bein immer noch nicht geheilt war" um im Bilde zu bleiben. Da hat sie noch viel Entwicklung vor sich und ich kann ihr nur wünschen, dass sie es bald angeht. 

 

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So

28

Aug

2011

Vertrauen ist gut. Ist Kontrolle wirklich besser?

 

 

Es gibt doch diese Redensart "Vertrauen ist gut, Kontrolle  ist besser". Wer das einmal geprägt hat, muß sehr enttäuscht worden sein. Offenbar haben aber sehr viele Menschen über eine lange Zeit solche Erfahrung gemacht, sonst wäre es kein kollektiver Glaubenssatz geworden. Kollektive Glaubenssätze werden nicht mehr hinterfragt. Sie werden allgemein als die Wahrheit akzeptiert.

In der heutigen Zeit machen jedoch immer mehr Menschen die Erfahrung, dass sich das Leben jeder Kontrolle entzieht. Die Zeit, und damit die Ereignisse, entwickeln sich immer schneller und zeigen uns bei jeder Gelegenheit, dass Kontrolle eine Illusion ist. 

 

Der Mensch hatte die Illusion, die Natur beherrschen zu wollen. Die Natur lehrt uns gerade wie lächerlich diese Illusion ist. Die Weltpolitik bringt jeden Tag neue Entwicklungen, viele davon unkontrollierbar. Das Finanzsystem knirscht an allen Ecken. Das Jahr 2012 steht unmittelbar vor der Tür und damit Veränderung.

 

Vielen Menschen macht das Angst. Angst macht eng und ist ein schlechter Ratgeben. Umso wichtiger ist es jetzt, bei sich und im Vertrauen zu bleiben. Das ist leicht gesagt und schwer getan. Haben wir doch niemals gelernt, was das heißt und wie das geht. Es gibt immer einen Weg und je mehr wir im Vertrauen bleiben können desto leichter wird es. 

 

Vertrauen in sich, Vertrauen in Andere und Vertrauen in das Leben ist bei den meisten Menschen sehr dürftig entwickelt. Und doch ist es die einzige Sicherheit, die wir haben. Daran lohnt es sich zu arbeiten! Dazu will ich gerne meinen Teil beitragen.

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Mo

22

Aug

2011

Gehts noch?

 

 

 

Manchmal finde ich so kuriose Sachen, die bei näherem Hinsehen gar nicht mehr witzig sind. So zum Beispiel Menschen, die immer nur HINZU leben. Was soll das denn sein?

 

Das sind Leute, die auf den Feierabend, auf das Wochenende, auf den Urlaub, auf die Rente hinzu leben. Das heißt, die Zeit dazwischen durchleben sie nur, im Sinne von ertragen. Muss man halt durch.

 

Sogar die Radiomoderatoren bemühen sich am Montag morgen verzweifelt, uns zu trösten und zu motivieren, weil wir jetzt wieder eine lange Arbeitswoche bis zum nächsten Wochenende vor uns haben. Wie fürchterlich!

 

Ist das nicht pervers? Oder die Leute, die immer auf ihren Urlaub hinleben. Die verzweifeln, wenn ihnen etwas dazwischen kommt und sie nicht in den Urlaub können. Da war das ganze Jahr umsonst!

 

Wie kann man sich so abhängig von ein paar freien Tagen machen? Ist es nicht viel wichtiger, sich sein Leben so einzurichten, dass jeder Tag gerne und bewusst erlebt wird? Vielleicht ist es zu hoch gegeriffen, wenn ich sage, dass jeder Tag ein besonderer Tag sein kann. Aber es macht ganz viel aus, ob man sein Leben erträgt oder ob man es bewusst gestaltet, so gut wie es geht.

 

Jeder neue Tag ist doch ein Geschenk. Es gibt nur eine beschränkte Anzahl von Tagen in diesem einen Leben. Zähne zusammen und durch ist definitiv der falsche Ansatz.

 

Der Gipfel ist für mich allerdings eine Tabelle, die ich gerade entdeckt habe und die mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert hat. Da kann man sich tatsächlich die Anzahl der Tage bis zur Rente ausrechenen lassen. Das finde ich gruselig.  

 

Was für ein Glück, dass ich nicht mit dem gesetzlich vorgegeben Alter aufhören werde zu arbeiten. Mal abgesehen davon, dass meine Rente eher unspektakulär ausfallen wird und ich mir sowieso nicht sicher bin, ob es das marode System dann überhaupt noch geben wird, macht mir meine Arbeit dazu viel zu sehr Freude.

 

Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wann ich alt bin! Und ausserdem lebe ich im hier und jetzt. Jedenfalls meistens. Wie ist das bei Ihnen?

 

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Di

26

Jul

2011

Mehr Klarheit im Leben!

 

Die Überschrift klingt gut, nicht wahr? Wie oft wünschen wir uns mehr Klarheit. Im Leben allgemein und besonders zu den folgenden Fragen.

 

Wo soll es hingehen, was soll ich tun, wer bin ich, was ist meine Aufgabe, meine Berufung, bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg, sollte ich nicht doch was ganz anderes machen?

 

Klarheit fehlt uns oft im Beruf und in unseren Beziehungen. Vor allem in der wichtigsten Beziehung, die wir haben, zu uns selbst. Manchmal ist uns auch gar nicht bewusst, dass wir nicht klar sind. Wie leicht sagen wir so dahin "na, das ist doch klar". Ist es das wirklich?

 

Es gibt so eine schöne Metapher. Es heißt, dass sich das aufgewühlte Wasser eines Teiches erst setzen muss, bevor es wieder klar ist und man bis zum Grund schauen kann. Wie weise.

 

In der Aufgeregtheit des Tagesgeschäftes bleibt meist keine Zeit, sich darüber bewusst "klar zu werden", was man denn wirklich will, wo der richtige Impuls ist usw.  Diese Klarheit kann erst in Ruhephasen kommen. Dann, wenn das Herz die Chance hat, gehört zu werden.

 

Zu einer Klarheit im Aussen zu kommen, hat immer mit der Klarheit im Innen zu tun. Spielen die rastlosen Gedanken Karussel, kann keine Klarheit zu finden sein. Das gleicht dem aufgewühlten Wasser eines Teiches. Wo finden wir unsere Klarheit?

 

Hier ist das Herz der weiseste Ratgeber. Kein anderer Mensch kann uns wirklich richtig raten, denn jeder Mensch ist einzigartig, hat eine andere Lebensaufgabe. Die Weisheit finden wir nur in uns selbst. Wir müssen wieder mehr lernen, die leise Stimme unseres Herzens wahrzunehmen. Sie äussert sich in Gefühlen, plötzlichen Ideen und Impulsen. 

 

Auch die Intuition kommt von hier und keineswegs etwa vom Verstand. Der Verstand kann immer nur das Vergangene analysieren und hat keine Ahnung von dem, was noch vor uns liegt und von dem, was unsere innerste Sehnsucht ist. Die Instanz, die das alles weiß, ist unser Herz.

 

HERZÜBUNG 

 

Eine wunderbare Übung aus meiner Praxis, die dir hilft, dich wieder mehr mit dem eigenen Herzen und damit mit allem, was ist, zu verbinden, ist die Folgende:

 

Stelle dich aufrecht hin. In deiner Vorstellung stehst du bis auf Herzhöhe im großen  "Herzozean". Es ist unterstützend, eine Hand vorzugsweise die linke, etwa in Herzhöhe zu halten. Nun spüre in dieses Gefühl des Herzozeans hinein. Nimm wahr wie dein Herz ganz weit wird und sich mit allen Herzen verbinden will. Lächle deinem Herzen liebevoll zu und sage ihm "ich bin bereit, dich zu hören".

Wiederhole diese Übung sooft du magst. Du wirst erleben, dass du dein Herz viel klarer wahrnehmen wirst. 

 

Dann kommt es im Leben in allen Bereichen zu mehr Klarheit. Wenn allerdings dein Herz sehr verschlossen ist, weil du viele Mauern darum gebaut hast, ist es an der Zeit, sich die Themen und Verletzungen anzuschauen und zu heilen. 

 

Die Zeitqualität, in der wir leben, drängt uns dazu und gibt uns auch die entsprechenden Hilfen dazu in die Hand. Eine davon ist das MatrixCoaching... 

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Sa

23

Jul

2011

Ich will, dass es anders wird! Wirklich?

 

 

Manchmal ist da der Wunsch nach Veränderung. Der Job nervt oder die Beziehung läuft nicht so. Das Geld reicht nicht oder es gibt Stress mit den Nachbarn. Und dann heißt es, "ich will, dass sich was ändert". 

 

Manchmal sind wir dann erstaunt, dass es anders ist als gedacht. Nehmen wir das Beispiel Beziehung. Der Partner verhält sich nicht so wie wir es uns wünschen. Der soll sich ändern. Der Partner denkt aber nicht daran, warum sollte er auch?

 

Das Problem steckt ja in mir selbst. Die anderen sind doch nur unsere Spiegel. Sie zeigen uns im Aussen wo im Innen ein Thema ist, das bearbeitet, geheilt werden möchte.

 

Wenn der Partner mich also nicht wertschätzt, zeigt das, dass ich mich selbst nicht wertschätze und da muss ich anfangen.Wenn ich anfange, am Partner "rumzubiegen" ist das so, als ob ich in den Spiegel schaue und einen Fleck auf meiner Stirn entdecke. Wenn ich den Fleck auf dem Spiegel wegreibe, was passiert dann wohl? Genau - nichts!

 

Genauso ist das mit der Veränderung im Aussen. Sie ist nur Kosmetik, das Problem ist deswegen nicht weg und kommt immer wieder, z.B. in der nächsten Beziehung. Menschen, die unsere Knöpfe drücken, die uns ärgen, die uns wütend machen, sind unsere besten Lehrer. Robert Betz nennt sie "Arschengel" und besser kann man es nicht ausdrücken.

 

Dann gibt es noch die Menschen, die zwar eigentlich schon Veränderung wollen, aber nicht so wirklich und am besten soll sich alles von alleine ändern. "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" passt hier ganz gut. Veränderung erfordert viel Mut und manche halten dann lieber das alte unbefriedigende aber vertraute weiter aus.

 

Solange, bis das Leben den Leidensdruck so erhöht, dass sie sich doch bewegen müssen. Aber es ist immer besser, sich vorher von selbst zu bewegen. Da hat man das Steuer noch selbst in der Hand. Wie heißt es so schön? Das Einzige, dass sicher ist, ist die Veränderung!

 

 

 

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Mo

13

Jun

2011

10 wirkungsvolle Energiekiller

 

 

Lesen Sie doch mal aufmerksam die folgenden Punkte und fühlen Sie dabei in sich hinein.

 

Welchen Sätzen können Sie zustimmen? Welche lehnen Sie spontan ab? Wie fühlen sich diese Sätze in Ihrem Körper an? Wo spüren Sie sie?

 

 

1. Glauben Sie nie an sich selbst, glauben Sie immer den Anderen.

2. Seien Sie niemals zufrieden mit sich, nur Perfektion zählt.

3. Bemühen Sie sich nach Kräften, es allen recht zu machen egal wie anstrengend das für Sie ist.

4. Zweifeln Sie ständig an sich und Ihrer Leistung.

5. Glücklichsein ist unwichtig. Leben ist Pflichterfüllung.

6. Nur wenn Sie hart arbeiten, sind Sie etwas wert.

7. Zeigen Sie niemals wie es Ihnen wirklich geht. Das wird nur ausgenutzt.

8. Machen Sie immer alles selbst.

9. Durchdenken Sie Ihre Entscheidungen gründlich, hören Sie dabei niemals auf Ihr Bauchgefühl.

10. Machen Sie sich täglich klar, dass Sie ganz unwichtig sind.

 

 

Vielleicht haben Sie ein paar Sätze entdeckt, die auch Sie für wahr halten. 


Es ist traurig, dass ganz viele Menschen genau diese Sätze Tag für Tag leben weil sie sie für wahr halten und sie als bewusste und unbewusste Glaubenssätze verinnerlicht haben. 


Aber diese Sätze sind nicht wahr. So ist Leben nicht gemeint. Wir sind hier um Erfahrung zu machen und das in Freude und Leichtigkeit. Das ist meine feste Überzeugung.

 

Die Frequenz der Freude zu stärken ist eine Aufgabe, die jeden Tag reicher macht und die Welt besser.

 

Spüren Sie doch mal in die nächsten Sätze, die die oben genannten umdrehen. Fühlt sich das nicht viel besser an?

 

  • Glauben Sie in erster Linie immer (an) sich selbst. Nur Sie können wissen, was wirklich gut für sie ist.
  • Machen Sie das, was Sie machen, mit Hingabe. Dann wird es gut. Perfektion ist eine Illusion, die unnötig Zeit und Kraft kostet.
  • Unterscheiden Sie, wann Sie sich wie stark engagieren. Es ist Ihr Leben.
  • Lassen Sie keine Selbstzweifel zu. Entscheiden Sie sich, dass Sie das, was Sie tun mit Hingabe und aus vollem Herzen tun. Dann sind Sie auch gut! 
  • Jeder Tag ist ein Geschenk. Darum nutzen Sie ihn mit Freude. Glücklichsein ist unser Geburtsrecht.
  • Arbeit ist nur ein Teil des Lebens. Wer sind Sie ohne Ihre Arbeit?
  • Seien Sie authentisch. Eine Maske zu tragen ist unnötig anstrengend.
  • Nehmen Sie Hilfe an. Leben ist geben und nehmen.
  • Der beste Wegweiser ist immer Ihr Herz. 
  • Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben.

 


Lassen Sie diese Sätze wirken und achten Sie darauf, was sich in Ihrem Leben verändern wird.

 

 

 

 

 

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