Virtuelle Adventskalenderschwemme

 

 

Vor ein paar wenigen Jahren war es noch etwas ganz besonderes, wenn eine Firma, ein Unternehmen zur Adventsszeit ein virtuelles Kalenderchen mit Preisen, Gewinnen oder anderen Überraschungen ins Netz stellte.

 

Ich gestehe, ich war neugierig auf jedes neue Türchen. Gestern nun stellte ich fest, dass diese Weihnachtsaktion, wie viele andere auch, sehr inflationär geworden ist. Jeder bietet so etwas inzwischen an. Ich finde auf manchen Blogs ganze Listen, wo es solche Kalender gibt, jedweder coleur.

 

Und ganz plötzlich kommt mir ein bekanntes Gefühl von Überdruss. Diese Gefühl kenne ich auch, wenn ich Berge von Werbung aus dem Postkasten hole und gleich ungelesen in die Papiertonne stopfe oder wenn mich beim einkaufen aus jeder Ecke ein angebliches Schnäppchen anspringt. Gibt es denn von allem zuviel? Fällt uns nichts neues mehr ein? Müssen denn alle immer dasselbe machen?

 

Ich habe schon vor Jahren das Schreiben von Weihnachstkarten ganz erheblich dezimiert. Warum? Nun, ich gehe da von mir selbst aus. Jemand schreibt mir eine geschäftliche Weihnachtskarte und in den meisten Fällen denke ich, aha, nett, der möchte sich in Erinnerung bringen. Aber ich fühle mich auch irgendwie  bedrängt, belästigt, genötigt?

 

Mag sein, dass das ein seltsames Muster von mir ist. Ich weiß aber, dass die meiste Weihnachtspost schnell im Papierkorb landet. Deshalb versende ich dieses Jahr mal andere Kärtchen, in ungewöhnlichem Format mit einem dicken Danke und das auch nur dorthin, wo ich es ganz ehrlich meine.

 

Und nun suche ich mir einen einzigen virtuellen schönen Adventskalender aus und mache das zweite Türchen auf.

 

Eine wunderschöne Weihnachtsidee möchte ich hier noch vorstellen. Gedanken zur Adventsszeit in einer wunderschönen Powerpointpräsentation.

 

Kostenloser download auf der Seite von oups , dem Botschafter des Herzens. Ich liebe diese Seite sehr. Sie ist sehr liebevoll gestaltet und unaufdringlich. Ich glaube, das isses!

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