EHEC und die Macht der Gedanken

 

 

 

 

 

Die Macht, die unsere Gedanken haben, ist unglaublich groß. Wir erschaffen mit ihnen ununterbrochen unsere Realität. Das einmal verstanden zu haben, eröffnet eine ganz neue Perspektive auf sich selbst und die Welt ringsherum.

 

Wir denken ungefähr 50 bis 60zig Tausend Gedanken am Tag, sagen die Wissenschaftler.  Und das meiste davon sind Wiederholungen. Heute denken wir im Prinzip dieselben Gedanken wie gestern und vorgestern.

 

Wie wir über die Welt denken, bestimmt zum ganz großen Teil, wie wir sie erleben werden. Für Menschen, deren Focus nur auf dem Schlimmen, dem Chaos, der Ungerechtigkeit und der menschlicher Bosheit liegt, ist die Welt ein feindlicher Ort. Weil sie so denken, zeigt sich ihnen eben auch das, was sie denken. Denkt man dagegegen andere Gedanken darüber, wie die Welt ist, zeigt sie sich von ihrer schönen Seite.

 

Das bedeutet nicht, dass die nicht so schönen Aspekte verleugnet oder ausgeblendet werden. Es ist nur der Focus anders und das, was ich darüber denke. Und mir begegnen dann eben auch mehr schöne, bejahende Ereignisse im Leben.

 

Dabei ist es von ganz großer Bedeutung auf "Gedankenhygiene" zu achten. Also bei düsteren Gedanken sofort etwas dagegen zu tun, aus der Bewertung zu gehen, Dinge so zu nehmen wie sie eben sind, mehr Gelassenheit zu entwickeln. Gedankenhygiene meint auch, genau zu unterscheiden, was lasse ich an Informationen an mich heran und in mich hinein. Das, was man jeden Tag über die Medien serviert bekommt, ist zu 95% manipulativer gedanklicher Sondermüll.

 

Katastrophen, Gewalt und angeblich neutrale Berichterstattung über menschliche Abgründe tragen dazu bei, dass diese Gedanken unsere Welt, unsere Realität formen. Je mehr Menschen solche Angstgedanken wälzen, desto mehr davon sind "im Feld" und desto mehr werden sie sich manifestieren. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

 

Sehr schön kann man das gerade wieder bei der Berichterstattung zum Thema EHEC verfolgen. Halbgewalkte Informationen werden als Wahrheiten verkauft, mit jedem Tag ein wenig mehr Panik gestreut. Einer steckt den anderen mit seinen Ängsten an.

 

Ich hatte inzwischen mehrere Klienten, die aus lauter Angst vor dem Erreger die passenden Symptome entwickelt haben. Die Macht der Gedanken....

 

Dem sind wir nicht schutzlos ausgeliefert, denn wir haben jederzeit die Wahl, ob wir uns das reinziehen, was da Nach-richten heißt (der Trennstrich ist Absicht!)oder ob wir sehr sorgfältig und selektiv mit dem nötigen Abstand entscheiden, was wir an Information brauchen.

 

Und sich dann immer zu fragen, ob das wohl wahr ist, was es mit mir macht und wer wohl ein Interesse daran hat, solche Meldungen zu bringen. 

 

Die Gedanken sind frei...

 


 

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