Gehts noch?

 

 

 

Manchmal finde ich so kuriose Sachen, die bei näherem Hinsehen gar nicht mehr witzig sind. So zum Beispiel Menschen, die immer nur HINZU leben. Was soll das denn sein?

 

Das sind Leute, die auf den Feierabend, auf das Wochenende, auf den Urlaub, auf die Rente hinzu leben. Das heißt, die Zeit dazwischen durchleben sie nur, im Sinne von ertragen. Muss man halt durch.

 

Sogar die Radiomoderatoren bemühen sich am Montag morgen verzweifelt, uns zu trösten und zu motivieren, weil wir jetzt wieder eine lange Arbeitswoche bis zum nächsten Wochenende vor uns haben. Wie fürchterlich!

 

Ist das nicht pervers? Oder die Leute, die immer auf ihren Urlaub hinleben. Die verzweifeln, wenn ihnen etwas dazwischen kommt und sie nicht in den Urlaub können. Da war das ganze Jahr umsonst!

 

Wie kann man sich so abhängig von ein paar freien Tagen machen? Ist es nicht viel wichtiger, sich sein Leben so einzurichten, dass jeder Tag gerne und bewusst erlebt wird? Vielleicht ist es zu hoch gegeriffen, wenn ich sage, dass jeder Tag ein besonderer Tag sein kann. Aber es macht ganz viel aus, ob man sein Leben erträgt oder ob man es bewusst gestaltet, so gut wie es geht.

 

Jeder neue Tag ist doch ein Geschenk. Es gibt nur eine beschränkte Anzahl von Tagen in diesem einen Leben. Zähne zusammen und durch ist definitiv der falsche Ansatz.

 

Der Gipfel ist für mich allerdings eine Tabelle, die ich gerade entdeckt habe und die mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert hat. Da kann man sich tatsächlich die Anzahl der Tage bis zur Rente ausrechenen lassen. Das finde ich gruselig.  

 

Was für ein Glück, dass ich nicht mit dem gesetzlich vorgegeben Alter aufhören werde zu arbeiten. Mal abgesehen davon, dass meine Rente eher unspektakulär ausfallen wird und ich mir sowieso nicht sicher bin, ob es das marode System dann überhaupt noch geben wird, macht mir meine Arbeit dazu viel zu sehr Freude.

 

Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wann ich alt bin! Und ausserdem lebe ich im hier und jetzt. Jedenfalls meistens. Wie ist das bei Ihnen?

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Marina Bader (Sonntag, 12 Februar 2012)

    Da kann ich mich nur anschließen wie oft höre ich diese Sätzte aus der Familie traurig kann ich nur sagen aber das ist es wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht.Ich selber war auch so ,bis vor 8 Jahren ich arbeitete damals in einem Drogeriemarkt,wo man mich 2 mal überfallen hatte.Danach begann eine nicht so schöne Zeit (die ich wie ich heute weiß brauchte) danach machte ich mich selbständig und war immer noch auf der Suche.Erst fand ich die Reiki-Energie was mich schon fazinierte und ins Gleichgewicht brachte ,aber iwe es so ist im Leben immer wieder auf der Suche begenete mir 2011 die Matrix -Tansformation und somit bei mir eine Verändreung nach der anderen für die sehr sehr dankbar bin in diesen Sinne liebe Matrix grüße an alle die es lesen laßt euch nicht unterkriegen 2012 wird super