Ich habs wieder getan...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich gebs ja zu, ich habs wieder getan.

 

Ich bin meinen Frühlingsgefühlen erlegen und habe geshoppt. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt zwar lauter tolle, neue sagenhaft günstig gekaufte Klamotten habe, aber keinen Platz dafür. Dumm gelaufen.

 

Dunkel erinnerte ich mich daran, dass ich eigentlich für jedes neue Kleidungsstück ein altes entsorgen wollte. Der Schrank wächst ja nicht mit. Gesagt getan.

 

Zwei Tüten voller Sachen, die nicht mehr passen oder gefallen, sind dabei herausgekommen. Sie gehen an eine liebe Freundin.

 

Dabei fiel mir ein, dass Kleiderschränke von Frauen die seltsame Eigenschaft haben, fast von alleine immer wieder voll zu werden und Frau hat trotzdem das Gefühl, nichts zum anziehen zu haben. 

 

Warum bleibt der Kleiderschrank nach solchen Ausmistaktionen nicht so schön übersichtlich? Nur befüllt mit den absoluten Lieblingsstücken?

 

Ich denke, das hat etwas mit dem Begriff Ausmisten zu tun. Mit unseren Gedanken gestalten wir die Realität und die Sprache macht das deutlich. Der Begriff "ausmisten" kommt bekanntlich aus der Landwirtschaft. Der Stall wird ausgemistet. Warum?

 

Damit wieder Platz frei wird für neuen Mist... alles klar?

 

 

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