Mach ich spaeter!

 

Ich weiß nicht, ob Sie die auch kennen. Zeitgenossen, die immer alles verschieben. Wenn es etwas zu tun gibt, was sie ungern erledigen, verschieben sie es einfach auf "später".

 

Dabei ist "später" nicht definiert, es kann auch ziemlich "viel später" werden. Manchmal heisst später auch niemals.

 

Ein Beispiel aus dem Leben. Der Eine macht morgens immer gleich die Betten. Aufschütteln, schön glatt hinlegen, fertig. Dann gibt es Solche, die stehen erst mal auf, werden langsam unter der Dusche wach, ziehen sich an und verschieben das Bettenmachen auf, Sie ahnen es schon, "später". Schon ist es aus den Augen - aus dem Sinn.

 

Später ist dann abends zum schlafengehen. Das tägliche Bettenmachen hat aber neben dem ordentlichen Anblick auch einen energetischen Aspekt. Es vertreibt schlechte Energie, die letzten Träume werden "herausgeschüttelt" und es  symbolisiert, wie man in den neuen Tag geht. Den Abwasch nach dem Kochen,  "mach ich später". Und "später" hat man dann doppelte Mühe sich aufzuraffen, die Küche bleibt ein Schlachtfeld.

 

Auf "später" werden auch gerne alle Arten unbeliebter Bürokratie verschoben. Die Steuererklärung, die Buchhaltung, das Beantworten lästiger Schreiben von der Krankenkasse und ähnliches. Das Verlegen auf "später" entbindet uns erst einmal von einer lästigen Pflicht. Leider holt uns genau diese Pflicht ganz schnell wieder ein und dann entsteht meist auch noch Zeitdruck, vor allem wenn Termine einzuhalten sind.

 

Energetisch gesehen haben wir dann das Pendel zu weit ausholen lassen, nun kommt es zurück und verursacht in den meisten Fällen erheblichen Stress. Was ist zu tun?

 

Sollten Sie auch zu den "Mach ich später" Menschen gehören, fragen Sie sich doch mal, warum Sie das eigentlich verschieben. Vielleicht fällt Ihnen dann auf, dass es ein altes Kindermuster ist, das Sie jetzt loslassen können. Vielleicht mussten Sie immer alles sofort tun.

 

Oder Sie erleben, dass es viel einfacher ist, in kleinen regelmässigen Schritten z.B. die Steuererklärung vorzubereiten. Ich weiß, wovon ich spreche. Für die Steuererklärung kurz vor Ultimo brauchte ich immer einen ganzen Tag mit erheblichem Widerstand, Wutausbrüchen und natürlich verzweifeltem Gesuche nach allen möglichen Belegen, die noch fehlten. Gefühlt war das eine Woche verlorener Lebenszeit.

 

Seit ich regelmässig, in kleinen Schritten, meine Belege abhefte und buche, bin ich dazu viel entspannter. Und das ist es mir wert. Probieren Sie es mal aus, dann haben Sie mehr Energie für die schönen Dinge des Lebens!.

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