21.12.2012 und kein Ende

Ich werde immer wieder gefragt, was denn nun mit dem magischen Datum 21.12.12 sei. Deshalb hier ein paar ganz persönliche Worte dazu.

 

Immer wieder kann man lesen oder im TV sehen, dass der 21.12.12 das Datum ist, an dem die Welt untergehen wird. Fachleute und selbsternannte Experten bemühen die krusesten Theorien, um das zu "beweisen".

 

Was für ein Unsinn. Man beruft sich auf den Mayakalender, der angeblich das Ende der Welt zu diesem Datum vorhersagt. Gerne wird so etwas von den Medien aufgegriffen, mit Halbwahrheiten und Vermutungen gemixt und unters Volk gebracht. Da muss man sich doch fragen, wer hat etwas davon, wenn Angst und Panik um sich greifen?

 

Da gibt es Menschen, vor allem Ältere, die befürchten alles, was sie sich geschaffen haben, wieder zu verlieren. Ihnen liegt die Kriegs- und Nachkriegszeit noch in den Knochen. Das aktiviert viele Ängste und macht hoffnungslos.  Andere sehen sich zum Thema 2012 Hollywoodschinken an, die genüsslich Katastrophenphantasien in erschütternde Bilder umsetzen. Es gibt Menschen, die überlegen, ob sie ins Himmalayagebirge ziehen sollten, weil sie in 1800 m Höhe einer enormen Flutwelle entgehen könnten. Andere legen sich Wahnsinnsvorräte an, kaufen Gold und vergraben es im Garten oder rüsten mit Waffen auf um sich und ihre Vorräte gegebenefalls gegen Plündereien  verteidigen zu können. Alles Folgen von Angst.

 

Dabei hat der Mayakalender und alle Weissagungen alter Kulturen niemals das Ende der Welt beschrieben. Es ist immer nur die Rede davon, dass eine neue Epoche der Menschheit und der Mutter Erde beginnt. Ein Zyklus von rund 26400 Jahren endet und es beginnt ein neuer. Dieser neue Zyklus soll eine evolutionäre Weiterentwicklung des Bewusstseins der Menschen bringen. Er ist die große Chance, endlich friedlich miteinander und mit der Natur, zu der der Mensch gehört, zu leben.

 

Diese Veränderung, davon bin ich zutiefst überzeugt, wird nicht mit einem Untergang beginnen, sondern sich kontinuierlich vollziehen. Wir stecken ja schon lange mittendrin. Viele Menschen spüren das. Wer aufmerksam verfolgt, wie sich die Welt grade in den letzten Jahren verändert, kann es nicht übersehen.

 

Vieles wird aufgedeckt, was nicht stimmig ist. Im Großen wie im Kleinen. Katastrophen rütteln uns wach. Es ist nicht mehr so leicht, Unrecht unter den Teppich zu kehren. Jeden Tag hört man etwas Neues dazu in den Nachrichten.

 

Auch im persönlichen Bereich jedes einzelnen Menschen tut sich viel. Lebensentwürfe werden plötzlich hinterfragt, Beziehungen auf ihren Bestand geprüft. Wer den Ruf des Lebens nicht hören will, wird auf die eine oder andere Weise dazu gezwungen. Unfälle, Krankheiten, finanzielle Probleme kommen nicht von ungefähr. Menschen kommen in Krisen, um den Weg der wirklich der eigene ist, zu finden und ihre Lebensaufgabe zu leben. Krise beinhaltet auch immer eine Chance und ist deshalb eigentlich ein Geschenk des Lebens.

 

Alle sind aufgerufen, ihre ganz persönlichen Themen anzuschauen, zu akzeptieren und zu klären. Das geht nicht ohne auf die Stimme des eigenen Herzens zu hören.  Es heißt, die Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Wir sind alle miteinander verbunden, auch wenn es manchmal nicht so aussieht.

 

Stellen Sie sich ihre Hand vor. Legen Sie sich eine Papierserviette über die Hand und pieksen Sie für jeden Finger ein Loch durch. Was sehen Sie? Fünf einzelne Finger. Jeder einzelne Finger hält sich für unabhängig von den anderen. Wenn Sie unter die Serviette schauen, was sehen Sie? Alle gehören zur selben Hand und sind darüber miteienander verbunden. Dieses schöne Beispiel habe ich mir von Vera Birkenbihl ausgeliehen weil ich es so anschaulich finde.

Alle sitzen wir im selben Boot und jeder Einzelne ist wichtig mit seinen Gedanken, Worten und Taten.

 

Also lassen Sie uns gemeinsam in die Energie, in das "Feld" eintauchen, dass der 21.12.12 der Tag der Geburt einer neuen Mutter Erde sein wird und am 22.12.12 wird dieser Geburtstag gefeiert. Auch dieses "Feld" wächst und ist viel wichtiger für die Menschheit als ein "Feld" der Angst. In diesem Sinne, wir spüren uns am 22.12.12! Ich lade Sie dazu ein.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sylvia Gennermann (Mittwoch, 19 Dezember 2012 13:48)

    Schöne Weise Worte, liebe Barbara. Das gibt Hoffnung!

    Herzliche Grüße

    Sylvia