Weihnachtspostkarten schreiben?

Jedes Jahr dieselbe Prozedur.

Ich öffne den Briefkasten und bekomme lauter Post, um die ich nicht gebeten habe. Da schickt das Steuerbüro, bei dem ich schon lange nicht mehr Kundin bin, mir eine Weihnachtskarte und bedankt sich für die gute Zusammmenarbeit. Irgendein Einkaufscenter freut sich, mich als Kundin zu haben und schickt mir Weihnachtsgrüße. 

 Nichts gegen Weihnachtspost. Aber sie sollte nicht zur Farce werden. Nur weil man denkt, man muss. Und dann noch mit tausenden Adressaten aus dem Verteiler. Im besten Fall wird diese Post einfach stirnrunzelnd in den nächsten Papierkorb entsorgt. Im ungünstigsten Fall ist die Empfängerin verärgert und das ist dann nach hinten losgegangen. 

Viel besser ist es, sich wirklich zu fragen, ob ich denn gerne Weihnachtspost versenden möchte, ob ich Spaß daran habe, ob ich wirklich den Empfänger persönlich meine und ob ich denke, er wird sich freuen. Das gilt für private genauso wie für geschäftliche Weihnachtspost. 

Zumindest handschriftlich unterschrieben sollte sie wenigstens sein, die geschäftliche Weihnachtspost. Richtig exklusiv ist aber nur persönliche, handgeschriebene Weihnachtspost, die im Zeitalter der E-cards das Haptische bedient, schönes Papier zum anfassen, ein ansprechendes Motiv und persönlich gemeinten Text hat. 

Ich bin mir ganz sicher, dass diese Karten, die dann vielleicht zahlenmässig viel weniger versendet werden, wirklich das tun, für das sie eigentlich gedacht sind. Freude zu bringen, das Gefühl von Dankbarkeit zu vermitteln und dass man den Kontakt wertschätzt. 

Solche Karten schreibe ich seit Jahren und ich bekomme auch solche. Probieren Sie es aus!

 

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