Raus aus meinem Dezembertief!

 


Der Dezember bringt es mit sich, dass der eine oder andere Tag irgendwie dunkel bleibt und das legt sich gerne aufs Gemüt.




Man kommt nicht so richtig in die Gänge, alles ist irgendwie zähe und vielleicht überfällt einen dann auch noch plötzlich, wie aus dem Nichts, unerklärliche Traurigkeit. Eigentlich möchte man heiße Milch mit Honig, Kuschelpyjama und ab ins Bett. Außerdem stresst der Dezember nicht nur durch Kälte und Dunkelheit, sondern auch durch Weihnachten, Weihnachtseinkäufe, Vorbereitungen, Weihnachtsfeiern und Silvester. In den Firmen ist Jahresendstress angesagt.


Da tut es gut, wenn man ein paar Tricks kennt, die einen wieder hochziehen. Sehr wirkungsvolle Klassiker sind diese:

 

Visualisieren Sie einfach den Sonnenschein!

Ganz klar: Wann immer es geht, gehen Sie raus – auch wenn der Tag verhangen ist und die Sonne sich nicht zeigt, profitiert der Körper ganz enorm vom Tageslicht, denn viele Wirkstoffe kann der Körper nur produzieren, wenn er Tageslicht zur Verfügung hat. Darum sinkt unsere Stimmung weil wir uns in der kalten, dunklen Jahreszeit fast nur noch drinnen aufhalten.

 

Wenn sich die Sonne gar nicht zeigen will hilft unsere Phantasie.  Visualisieren hebt die Stimmung. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Flieger wie Sie die graue Wolkendecke durchstoßen. Oben breitet sich wolkenloser azurblauer Himmel und gleißende Sonne aus. Dort sieht es immer so aus, egal wie das Wetter hier unten ist.


Bleiben Sie ein paar Minuten in der Vorstellung und lächeln Sie! Schon geht es uns besser … nicht nur, weil wir uns in Gedanken auf Sonnenreise begeben, sondern auch, weil das Lächeln wiederum Signale ans Gehirn geht, das dann „glücklich“ empfängt und entsprechende Stoffe ausschüttet. Und schon setzen Sie eine Kette stimmungsfördernder Konsequenzen in Gang!

 

 

Lächeln Sie!

Eben hatten wir schon die vorteilhafte Wirkung des Lächelns erwähnt. Und das können Sie natürlich immer und überall nutzen, nicht nur, wenn es um die Sonne geht! Erinnern Sie sich daran, ein fröhliches Gesicht zu machen – auch, wenn Ihnen gerade nicht danach zumute ist:

 

  • Lächeln Sie Ihr Spiegelbild an, wenn Sie an einem Spiegel vorbeikommen.
  • Lassen Sie sich von Ihrer Familie oder einer Freundin zum Lachen bringen.
  • Erheitern Sie sich durch einen Witz oder ein lustiges Bild (am besten etwas, worüber Sie immer lachen, an die Pinnwand hängen oder im Computer als Hintergrundbild speichern).

 

Lächeln Sie, was das Zeug hält! Ihr Gesicht bewegt dabei sehr viele Muskeln und die – das wissen Sie ja bereits – signalisieren dem Gehirn gute Laune. Boh, die lächelt - uns gehts gut! Schon sieht die Welt ganz anders aus!

 

 

Nutzen Sie Düfte!

Die meisten Menschen reagieren ausgesprochen positiv auf schöne Düfte. Das ist nicht nur eine Frage von „Ich mag den Geruch gerne“, sondern das limbische System reagiert extrem schnell und meldet Wohlbefinden.

 

Das limbische System ist der Teil unseres Gehirn, der unter anderem für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich ist. Im limbischen System „sitzt“ unser Wohlbefinden, es werden Gefühle wie Angst darüber gesteuert. Was wir riechen wirkt sich aber auch über unser vegetatives Nervensystem aus, wo unsere Vitalfunktionen geregelt werden.

 

Dass Düfte auch unbewusst wirken, weiß zum Beispiel auch die Verkaufspsychologie einzusetzen. Darum gibt es in fast jedem Supermarkt einen „Backshop“, der uns den Duft frisch gebackenen Brotes in die Nase steigen lässt. Und darum backen Immobilienmakler mitunter Kuchen, bevor sie ein Haus zeigen. Unser Gehirn reagiert mit entsprechenden Emotionen, ganz automatisch. Und das können Sie sich zunutze machen!

 

Versuchen Sie es mit warmen Düften wie Vanille. Mit Vanille verbinden wir ein Gefühl der Geborgenheit aus Kindertagen. Die Adventszeit bietet dafür reichlich Angebote. Zum Beispiel Aromakerzen, Aromaöle, Vanillekipferl usw.

 

Atmen Sie richtig!

 

Das klingt vielleicht albern, dass ich Sie erinnere, ans Atmen zu denken, aber tatsächlich atmen die meisten Menschen viel zu flach, bis in den Brustkorb, anstatt bis tief runter in den Bauch.

 

Erst recht, wenn wir gedrückter Stimmung sind oder uns schlapp und frustriert fühlen, hilft uns der Atem kolossal:

 

Atmen Sie einmal ganz bewusst tief ein und dann dreimal so lange aus bis Sie das Gefühl haben, dass die Lungen leer sind. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie alles Belastende einfach raus atmen. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, wie Sie frische, reine, kraftvolle  Energie aufnehmen.

 

Das machen Sie immer mal zwischendurch drei Mal hintereinander. Ganz ruhig. Ganz entspannt. Und mit ganz tiefen Atemzügen, und schon fühlen Sie sich spürbar anders.


Und dann sind Sie gefeit gegen den Dezemberstress und können ganz entspannt Ihren Glühwein auf einem schönen Weihnachtsmarkt genießen.

 

 

 

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