Raus aus dem Tief!


Der Winter kann einem ganz schön aufs Gemüt schlagen. Besonders wenn er nur trüb, nass und kalt ist. Ich finde es ja toll wenn´s geschneit hat, richtig kalt ist und dazu blauer Himmel und Sonne. Gigantisch! Aber was können wir tun, um auch bei grauen, nassen, trüben Tagen gut drauf zu sein?

Hier kommen ein paar erprobte Ideen. 

 

Visualisiere einfach den Sonnenschein!

Ganz klar: Wann immer es geht, geh raus – auch wenn der Tag verhangen ist und die Sonne sich nicht zeigt, profitiert der Körper ganz enorm vom Tageslicht, denn viele Wirkstoffe kann der Körper nur produzieren, wenn er Tageslicht zur Verfügung hat. Darum sinkt unsere Stimmung, wenn wir uns in der kalten, dunklen Jahreszeit fast nur noch drinnen aufhalten.

 

Aber es gibt noch eine wirkungsvolle Methode, die die Stimmung hebt: Das Visualisieren. Stell dir vor, wie du die graue Wolkendecke durchstößt wie beim Fliegen mit dem Flugzeug. Oben breitet sich wolkenloser azurblauer Himmel und Sonne aus.

 

Dort sieht es immer so aus, egal wie das Wetter hier unten ist. Bleib ein paar Minuten in der Vorstellung und läche! Schon geht es uns besser … nicht nur, weil wir uns in Gedanken auf Sonnenreise begeben, sondern auch, weil das Lächeln wiederum Signale ans Gehirn geht, das dann „glücklich“ empfängt und entsprechende Stoffe ausschüttet. Und schon setzt du damit eine Kette stimmungsfördernder Konsequenzen in Gang!

 

 

Lächeln!

Eben hatten wir schon die vorteilhafte Wirkung des Lächelns. Und das kannst du natürlich immer und überall nutzen, nicht nur, wenn es um die Sonne geht! Erinnere dich daran, ein fröhliches Gesicht zu machen – auch, wenn dir gerade nicht danach zumute ist:

 

- Lächele dein Ihr Spiegelbild an, wenn du an einem Spiegel vorbeikommst.

- Lass dich  von deiner Familie oder einer Freundin zum Lachen bringen. Tobe mit deinen Kindern, wenn du welche hast.

- Erheitere dich durch einen Witz oder ein lustiges Bild, Cartoons etc. (am besten etwas, worüber Sie immer lachen, an die Pinnwand hängen oder im Computer als Hintergrundbild speichern).

 

Lächle, was das Zeug hält! Dein Gesicht bewegt dabei sehr viele Muskeln und die – das weißt du ja bereits – signalisieren dem Gehirn gute Laune. Schon sieht die Welt ganz anders aus!

 

 

Nutze Düfte!

Die meisten Menschen reagieren ausgesprochen positiv auf schöne Düfte. Das ist nicht nur eine Frage von „Ich mag den Geruch gerne“, sondern das limbische System reagiert extrem schnell und meldet Wohlbefinden.

 

Das limbische System ist der Teil unseres Gehirn, der unter anderem für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich ist. Im limbischen System „sitzt“ unser Wohlbefinden, es werden Gefühle wie Angst darüber gesteuert. Was wir riechen wirkt sich aber auch über unser vegetatives Nervensystem aus, wo unsere Vitalfunktionen geregelt werden.

 

Dass Düfte auch unbewusst wirken, weiß zum Beispiel auch die Verkaufspsychologie einzusetzen. Darum gibt es in fast jedem Supermarkt einen „Backshop“, der uns den Duft frisch gebackenen Brotes in die Nase steigen lässt. Und darum backen Immobilienmakler mitunter Kuchen, bevor sie ein Haus zeigen. Cool, oder? Unser Gehirn reagiert mit entsprechenden Emotionen, ganz automatisch. Und das kannst du dir zunutze machen!

 

Versuche es mit warmen Düften wie Vanille. Mit Vanille verbinden wir ein Gefühl der Geborgenheit aus Kindertagen. Die Adventszeit bietet dafür reichlich Angebote. Zum Beispiel Aromakerzen, Aromaöle, Vanillekipferl usw. Aber auch sonst im Winter sehr beliebt.

 

Atme!

 

Das klingt lustig, dass ich dich erinnere, ans Atmen zu denken, aber tatsächlich atmen die meisten Menschen viel zu flach, nur bis in den Brustkorb, anstatt bis tief runter in den Bauch. Atem ist Lebensenergie!

 

Erst recht, wenn wir gedrückter Stimmung sind oder uns schlapp und frustriert fühlen, hilft uns der Atem kolossal:

 

Atme einmal ganz bewusst tief ein und dann dreimal so lange aus bis du das Gefühl hast, dass die Lungen leer sind. Beim Ausatmen stellst du dir vor, dass du alles Belastende rausatmest. Beim Einatmen stellst du dir vor, wie du frische Energie aufnimmst.

 

Das machst duzwischendurch drei Mal hintereinander. Ganz ruhig. Ganz entspannt. Und mit ganz tiefen Atemzügen, und du wirst sehen, du fühlst dich spürbar anders.

 

Helle Farben anziehen!

Gerade im Winter, wenn uns draußen Farbe fehlt, können wir innen gegensteuern. Ich sehe im Winter immer ganz viele Leute in grauen, braunen, schwarzen Sachen rumlaufen. Farben sind Schwingung so wie wir auch. Dunkle Farben schwingen langsamer. Viel besser sind gerade jetzt helle bunte Farben. Du findest hier einen Artikel darüber wie Farben wirken.

 

 

 

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