10 Ausreden um sich nicht zeigen zu muessen


10 erprobte Ausreden


für Selbständige um sich nicht zeigen zu müssen


Das Thema "sich zeigen" ist eines der wichtigsten, wenn man mit seinem Business erfolgreich sein möchte. Viele Selbständige haben jedoch davor einen Heidenrespekt und damit automatisch ein großes Problem.  Sie wollen sich nicht anbiedern. Verkaufen hat für sie irgendetwas Unanständiges.


Wenn es die Welt da draußen aber nicht erfährt, was du Geniales anzubieten hast, können auch keine Kunden kommen und dein Business dümpelt so vor sich hin.


Hier kommen die zehn erprobtesten Ausreden um sich nicht zeigen zu müssen und Hilfe, wie es geht, sie loszulassen.


Ich bin noch nicht so weit

"Ich bin noch nicht so weit" ist eine gelungene Formulierung für Ängstliche weil sie praktisch wie ein Gummiband ist. Sie lässt sich dehnen. Es ist nicht genau definiert, wann denn "so weit" ist. Frage dich, was genau es denn braucht um sich "so weit" zu fühlen und mutig den ersten Schritt zu tun.


Ich muss erst noch...

"Ich muss erst noch" ist ein Klassiker. Dahinter steckt das Gefühl, immer noch nicht gut genug zu sein. Ich muss erst noch ein Seminar besuchen, noch eine Sprache lernen, die Webseite umstricken usw. Damit ist man schön beschäftigt, nur leider nicht mit dem Vorwärtskommen des eigenen Business. Komm dir auf die Schliche und entscheide "jetzt fang ich an"!


Ich kann das einfach nicht

Hier muss man schauen, was genau blockiert. Ist es die Angst sich zu blamieren, will man andere nicht nerven, findet man verkaufen müssen insgesamt irgendwie negativ? Bei solchen Blockierungen hilft gutes Zureden nicht. In diesem Fall müssen erst die Blockierungen aufgelöst werden.


Es liegt mir nicht, mich zu verkaufen

Manche empfinden das "sich zeigen" wie die eigene Haut zu Markte tragen. Dabei geht es nur um dein geniales Produkt oder deine spitzenmäßige Dienstleistung, die verkauft werden soll. Frauen sind oft schnell entmutigt, wenn sie für sich werben sollen. Kommt ein Nein vom Kunden fühlen sie sich als Persönlichkeit abgelehnt. Mache dir den Unterschied zwischen der Ablehnung deines Angebotes und deiner Person klar. 


Es ist nicht so mein Ding, anderen etwas aufzudrängen

Du sollst niemandem etwas aufschwatzen. Diese aufdringliche Sorte Verkäufer, die einem am Hacken klebt, mögen wir wohl alle nicht. Wie fühlst du dich bei dem neuen Gedanken, dass du dem Kunden eine Lösung für sein Problem verkaufen möchtest? Besser? Gut!


Ich habe Angst, dass

Ich habe Angst, dass ich abgewiesen werde. Das ist wohl die größte Angst aller Menschen. Angst vor Ablehnung und Zurückweisung ist in uns allen vorhanden. Es fühlt sich sehr mies an, abgelehnt zu werden. Für das Business bedeutet das, du musst erst deine Hausaufgaben machen. Du musst deine Zielgruppe ganz klar haben, die du ansprichst und deren Probleme kennen. Wenn das passt und du eine gute Lösung für die Probleme anbieten kannst, freuen sich die Kunden, dich zu sehen.


Meine Webseite ist noch nicht fertig

Wenn dieses Argument kommt, ist es ein klarer Fall von Ausrede. Eine Webseite zu haben ist wichtig. Fertig ist sie aber eigentlich nie. Eine gute Webseite lebt. Du wirst sie immer wieder überarbeiten, denn du und dein Angebot verändern sich mit der Zeit. Wenn du die wichtigsten Angaben darauf stehen hast, lege los!


Ich weiß nicht wie ich anfangen soll

Lies entsprechende Bücher, frage andere Selbständige, geh in Internetforen, mach dich schlau. Such dir gegebenenfalls einen Coach. Es gibt den perfekten Anfang nicht. Beginne einfach mit dem, was du schon hast.


Vielleicht ist mein Angebot doch nicht so gut

Aha, da kommen die Selbstzweifel. Angst vor der eigenen Courage. Sie veranstalten Kopfkino und jagen dir Angst ein. Lass dich nicht bluffen. Wenn du an dir selbst zweifelst, wirst du nie loslegen. So kannst du nicht rauskriegen, ob dein Angebot gut ist. Probiere es aus, du hast nichts zu verlieren aber alles zu gewinnen.


Wenn....dann....

Wenn erst die Wohnung renoviert ist, der Sohn in den Kindergarten kommt, die Durststrecke vorbei ist...

Das nennt man Aufschieberitis. Es wird immer wieder etwas kommen, das erst noch gemacht oder erledigt werden will. Entscheide dich jetzt und fang an. Du wirst sehen, es ist viel leichter als gedacht.


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Kommentare: 3
  • #1

    Gabriele Valerius-Szöke (Freitag, 30 Oktober 2015 08:43)

    Liebe Barbara,

    wieder hast du einen tollen Artikel geschrieben. So einige der Ausreden kenne bzw. kannte ich. Einige konnte ich bereits ablegen, an anderen arbeite ich noch.
    Danke für die Erinnerung!

    Liebe Grüße
    Gabi

  • #2

    Barbara Steldinger (Freitag, 30 Oktober 2015 21:15)

    Liebe Gabi,

    so geht es uns allen irgendwie. Manche Ausreden kommen in neuen Mäntelchen daher und gut, wenn wir sie enttarnen können. In diesem Sinne, bleiben wir dran!
    alles Liebe
    Barbara

  • #3

    sylvia wallner (Montag, 30 Mai 2016 11:12)

    super auf den punkt gebracht, oder besser auf 10 punkte :o)) sehr amüsant geschrieben und klar formuliert. einiges davon kenne ich auch ganz gut, dann überkommt mit - wie meine familie früher immer gesagt hat - der "übermut" und dann flutscht es. :o))