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Der Dezember hat es wirklich in sich

Wie du den Dezember am besten nutzt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dezember ist ein Monat mit einer ganz eigenen Energie. Er scheint besonders intensiv und dabei besonders kurz zu sein. Ist er wirklich zu kurz?

Ja, klar, er hat 31 Tage, aber mir ist er irgendwie immer zu kurz.

 

Das liegt sicher an der hohen Dichte der aufeinander folgenden Ereignisse wie Weihnachten mit sämtlichen Weihnachtsfeiern und sonstigen Terminen wie  Einkäufe machen, Geschenke besorgen, Weihnachtsmarkt besuchen usw.

 

Dann schaue ich auf meinen Kalender und stelle fest, dass etliche Tage Arbeitszeit wegfallen. Keine Arbeit - kein Umsatz. Das bedeutet, diesen besonderen Umstand idealerweise schon in der Jahresplanung zu berücksichtigen. Und auch daran denken, dass die meisten Menschen erst wieder Mitte Januar so richtig zu erreichen sind.

 


das Neue Jahr ist schon in sicht


 

Das bevorstehende Jahresende wirft im Dezember auch schon seinen langen Schatten voraus. Da muss der Jahresabschluss rechtzeitig fertig werden, Projekte müssen beendet und Bilanz gezogen werden.

 

Die Weichen für das Neue Jahr sollten jetzt gestellt sein. Dazu gehört Rückschau und Planung.

 

 

Auch im privaten Bereich wird so Mancher zum Jahresende ziemlich nachdenklich. Ist die Weihnachtshektik erst mal vorbei, lässt man das Jahr gedanklich noch mal vorbeiziehen.

 

Wie war das Jahr?

Was war gut, was nicht?

Was sollte ich loslassen?

Hat sich erfüllt, was ich mir gewünscht habe?

Wie wird das nächste Jahr wohl werden?

Was kann ich mir vorstellen.

Was mir wünschen?

 

Ich finde , dass die Tage zwischen den Jahren eine besonders gute Zeit sind, das Alte in Frieden abzuschließen und sich entspannt auf das Neue vorzubereiten. Das ist wie eine Auszeit von Zeit und Raum und gut für Ideenfindung und Reflexion. Die Intuition darf zu Wort kommen. Unterstützt wird es auch von den hoch schwingenden, kraftvolen Energien der Rauhnächte. Alles geht in dieser Zeit etwas schneller und leichter. Die Wahrscheinlichkeit, dass das, was ich jetzt plane, Realität wir, ist deutlich größer als sonst.

 

Je klarer ich jetzt für mich habe, wie ich mein Leben haben will, desto größer ist die Chance, dass es so sein wird. Ich empfehle, diese Ideensammlung und Visionen, die auftauschen, schriftlich zu machen. Die Magie der Verschriftlichung hat eine ganz eigene Kraft. Visionen bekommen damit viel mehr Leben und Farbe.

 

 

Ohne Vision, gänzlich ohne Ziele, ist das Leben wie eine Fahrt nach irgendwohin. Ich komme irgendwo an, aber das bestimmt dann der Zufall. Wenn ich am Fahrkartenschalter ein Ticket nach irgendwohin verlange, werde ich auch irgendwo landen. Andere werden dann meinen Weg bestimmen. Auch das kann eine Option sein, wenn ich mich treiben lassen will.

Für unser Business ist das eher nicht zielführend.

 

Habe ich aber eine Idee davon, wohin meine Lebensreise und/oder meine Selbständigkeit gehen soll, dann komme ich nicht drumherum, mir dazu ein paar Gedanken mehr zu machen.

 

Ich habe mich mit Planung immer schwer getan.

Woher soll ich jetzt wissen, wo ich in 12 Monaten bin? Ich hatte immer so das Gefühl, dass eine Planung meine Kreativität in Ketten legt. Im Laufe der Zeit, mit dem stetigen Wachstum meines Geschäfts, ist mir dann aber doch klar geworden, dass es ohne Planung anstrengend wird. Ich plane immer noch nicht sehr detailliert, aber eine Grobplanung hilft mir dabei, den Kurs zu halten und nicht irgendwo zu landen. Ich bleibe fokussierter und bin trotzdem kreativ und kann auch mal spontan etwas entwickeln.

 

Die Kraft unserer Gedanken bewusst zu nutzen ist eine ungeahnte Kraftquelle um das Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu steuern. Das bedeutet nicht, wie ich früher immer dachte, alles im Detail für 12 Monate zu planen. Das geht in unserer schnelllebigen Zeit nicht. Aber eine ungefähre Marschroute sollte es schon geben. Die Details ergeben sich beim wandern.

 

"Der Weg entsteht unter unseren Füßen" heißt es und da ist etwas dran.

 

Zurück zum Dezember.

 

Zwischen Weihnachten und Silvester ruht bei den meisten das Geschäft.

Für mich gehört in diese "Zwischenzeit", mein Büro  wieder ganz in Ruhe aufzuräumen, Altes aussortieren, Ungenutztes los zulassen, Platz für neue Ideen zu schaffen, Klarheit zu schaffen.

Damit frische Energie reinlassen.

 

Ich bin mir sicher, du kennst das auch. Da sind die ausgedruckten Artikel, die ich unbedingt noch lesen wollte, Rechnungen, die nicht abgelegt worden sind, Bücher, die noch eingepackt darauf warten, gelesen zu werden und Krams, der eigentlich hier nicht hingehört.

 

Wenn das alles ganz in Ruhe, mit schöner Musik dabei und einer Kerze sowie einer Tasse duftendem Tee sortiert wird, Überflüssiges weggeworfen wird, dann kann man förmlich spüren wie sich die Energie des Raumes erhöht und viel feiner und klarer wird.

 

Das gibt mir regelmässig das Gefühl eines frischen, sauberen Starts an Neujahr und macht neugierig auf das Neue Jahr, das vor mir liegt.

 

Probiere es doch auch mal und mache ein ein Reinigungsritual daraus.

Miste  alle Stapel mit Papier mal gründlich aus. Wenn du magst, räume deinen Computer auf. Ordne deine Bücher neu, sortiere deine Hausapotheke aus. Du wirst dich wundern, wie viel Überlagertes du finden wirst.

Wenn du magst, kannst du zum Schluss dein Büro räuchern oder mit Klangschalen die Energie verändern. Nutze einfach alles, was du kennst, das dich unterstützt.

Bitte alles in Ruhe und ohne Druck machen und nur solange es Spaß macht.  Das bringt frische Luft und Lust auf einen aufgeräumten Neubeginn im Neuen Jahr.

 

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