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Wie du, trotz Arbeit bei 38 Grad im Schatten, überlebst


Wie du, trotz Arbeit bei 38 Grad im Schatten, überlebst


 

Der Sommer ist zurück und kommt gleich im Superlativ der Temperaturen. So sind für die nächsten Tage Temperaturen bis 36 Grad angekündigt. Und auch gestern war es schon sehr heiß. Es ist heute früh schon spürbar. Es wird wieder heiß. Allerdings ist das für mich kein Grund für überschäumende Freude.

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Möglicherweise läufst du zur Hochform auf, wenn es heiß wird.

 

Ich nicht.

 

Bei solchen mehr als hochsommerlichen Temperaturen, das ist für mich alles über 25 Grad,  kann ich nicht klar denken und schon gar keine wirklich kreative Lösungen und Ideen entwickeln. Ich falle da eher immer in so einen puren Abarbeitungsmodus. Nur das Nötigste machen. Ausruhen. Ich mag es nicht, schon beim Denken zu schwitzen. Mich macht es regelrecht aggressiv, wenn der Moderator im Radio jubelt, dass es jetzt wieder richtig schön heiß wird.

 

Überall wird so getan, als ob solche Hitze der Idealzustand ist. Ist es nicht. Nur am Strand liegend, Campari schlürfend und im Urlaubsmodus, finde ich das akzeptabel. Sonst finde ich Hitze nur anstrengend.

 

Der Gedanke, dass es halt Sommer ist und Hitze deshalb nicht ungewöhnlich ist  und, dass sie  schneller als gedacht auch wieder vorbei geht, hilft dir (und mir) vielleicht schon ein klitzekleines Bisschen weiter. Obwohl wir ja durch die Klimaveränderungen schon durchaus längere Phasen von Hitze haben können. Wenn manches Jahr im Mai schon hochsommerliche Hitzeperioden beginnen, ist das nicht normal und auch nicht gut für Mensch und Natur.

 

Wenn du, so wie ich, so gar nicht auf Hitze stehst weil es dir nicht gut damit geht, du keinen Urlaub hast und keine Möglichkeit, einfach eine Sommerpause einzuschieben, musst du dir Strategien überlegen, die dir erlauben, trotz der Hitze zu arbeiten und dabei einigermaßen entspannt zu bleiben.


was du tun kannst



 

Tipp 1- Auszeit

 

Vielleicht ist es ja der Wink mit dem Zaunpfahl, ausnahmsweise mal alle Fünfe grade sein zu lassen und ganz langsam zu arbeiten oder an den nächsten See zu fahren. Oder meinst du wirklich, am Schreibtisch durchhalten müssen?

 

Wer hat etwas davon?

 

Am nächsten, hoffentlich kühleren, Tag musst du eh die ganzen Fehler wieder ausbügeln, die du heute in deiner Überhitzung produziert hast.

 

In den südlichen Ländern weiß man das natürlich schon viel länger. Man hat seinen Lebensrythmus der Hitze angepasst. Dort ist generell von 13-17 Uhr Siesta.

Niemand kommt dort auf die Idee, auf Biegen und Brechen durchzupowern. Es sei denn, es gibt eine Klimaanlage. Das hast du im Urlaub in diesen Ländern bestimmt schon erlebt. Die Einzigen, die über Mittag draußen rumlaufen, sind die Touristen. Die Einheimischen schütteln darüber meist nur den Kopf. Weil solche Hitze nun hier auch brennt, sollten wir uns als flexible UnternehmerInnen den Gegebenheiten einfach anpassen.

 

Im Folgenden gibt es ein paar praktische Tipps dazu.

 


Tipp 2- Früher aufstehen

 

 Ich stehe in Hitzeperioden zwei bis drei Stunden früher auf und nutze die Morgenfrische. Da kann ein Tagesstart um 5 Uhr Wunder wirken. Tagsüber arbeite ich so lange, wie ich klar denken kann und dann verschiebe ich die restlichen Aufgaben in die frühen Nachtstunden.

 

In den heißen Stunden des Tages hole ich in der relativ kühlen Wohnung meinen Schlaf nach und bin abends wieder frisch. Ich habe ein Homeoffice. Da geht das prima.

 

Coachingtermine lege ich mir in dieser Zeit auf sehr früh morgens oder abends.

 

Ich weiß, Publikumsverkehr kann man natürlich nicht so einfach umleiten. Aber für alle freiberuflichen Schreibtischarbeiter mit Homeoffice ist das eine echte Alternative.


 

Tipp 3- Pfeffi und Kühlschrank

 

Pfefferminzroller und Zerstäuber mit Wasser plus ätherischem Öl wie Eukalyptus oder Pfefferminz in den Kühlschrank legen und ab und zu damit das Gesicht und den Hals erfreuen.

Kühlt gefühlt sofort ein paar Grad runter. Auch ein feuchtes kleines Handtuch aus dem Kühlschrank tut im Nacken wohl.

 

Und, altbewährt, der kühle Guss über die Unterarme oder eine Schüssel kaltes Wasser unter den Schreibtisch stellen, Füße rein, aaaaahh. Kühlt sofort.


 

 Tipp 4 – Trinken, aber richtig

 

Viel trinken, mehr als sonst, am besten stilles Wasser.

 

Kohlensäure ist eher kontraproduktiv, genauso wie Limo, Cola oder Saft. Saft ist aber durchaus geeignet, wenn er verdünnt wird. Dann ist weniger Zucker drin und das löscht den Durst besser als pur getrunken.

 

Entgegen unserem Bedürfnis nach einem kühlem Getränk ist warmer oder sogar heißer Tee viel wirkungsvoller. Bei kühlen Getränken reagiert unser Körper sofort mit dem Bedürfnis nach Temperaturausgleich, was wir mit vermehrtem Schwitzen merken. In heißen Ländern wird das schon immer so gehandhabt.

 

Zusätzlich das Wasser zu energetisieren, hilft auch weiter. Du kannst das mit Heilsteinen machen, die du in deinen Wasserkrug gibst oder dein Glas auf das Symbol der Blume des Lebens stellen oder eben das nutzen, was du so kennst.


 

Tipp 5 – Laaaaaangsamer werden, wenn das klare Denken bei Hitze schwer fällt

 

Wenn es irgendwie geht, alles runterfahren. Langsam machen, was anliegt. Mehr Pausen machen.

 

Das kann möglicherweise ein gemütliches Aufräumen deines Computers sein, das schon lange mal dran ist. Wenn es dir so geht wie mir, hast du auch einen ansehnlichen Stapel ungelesener (Fach-) Bücher, die sich wunderbar für die heißen Tage eignen. Ich setze mich damit gerne im Garten in den Schatten und öffne mich für neue Ideen. Oder ich schaue mir die Videos an, die abonniert oder gekauft, schon lange darauf warten, endlich angeschaut zu werden

 

Dabei komme ich oft ganz relaxed auf neue Ideen und tue mir gleichzeitig was Gutes. Das hilft auch gegen das Gefühl, nichts zu schaffen.

 

Das hilft dir vielleicht sogar dabei, entspannt ein paar neue Blogartikel vor zu produzieren oder was immer du machen möchtest. Erlaube es dir! Du wirst viel produktiver, wenn du entspannt bist. Das sogenannte Sommerloch hat auch gute Seiten. Alle sind langsamer, es ist weniger los weil Urlaubszeit ist. Das allgemeine Tempo fährt runter. So kann man diese Zeit ganz wunderbar für Vorbereitungen nutzen. Nach der Sommerpause geht es ja wieder flott weiter.

 

Genießen wir den Sommer, so lange ist er ja nicht bei uns.

 

In diesem Sinne, dir eine schöne (Sommer-)zeit!

 

Wenn du noch ein paar Tips zum Glücklichsein möchtest, dann hole dir doch deinen Glücksreminder. Natürlich gratis für dich!


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