Glücklich sein im November – 10 superwirksame Strategien gegen den Novemberblues

 

Es ist mal wieder so weit, es ist Herbst. Noch viel schlimmer, es ist November. Der Monat, der allgemein am unbeliebtesten ist weil er unwiderruflich die dunkle Jahreszeit einläutet. Das Jahresende naht. Sogar die Uhrzeit ist wieder raus aus der Sommerlaune und tickt wieder normal. Ende Oktober werden die Uhren wieder eine Stunde auf MEZ zurückgestellt. Mir persönlich kommt das entgegen, weil mein Biorhythmus sich mit der Sommerzeit einfach nicht umgewöhnen will und sich jetzt endlich wieder richtig anfühlt.

 

Jedes Jahr um diese Zeit versinken Einige von uns regelmäßig in Trübsal. Das Wetter ist grau, neblig, feucht. Es wird so früh dunkel. Morgens dauert es, bis es hell wird. Insgesamt ist es weniger hell, die Sonne verliert an Kraft, wenn sie sich mal zeigt. Dazu kommt, dass die herbstlichen Temperaturen so ihre Tücken haben und man oft nicht passend gekleidet ist. Morgens eiskalt, Tagsüber nochmal mild, abends wieder kalt

 

Viele haben deshalb schon wieder mit Husten, Schnupfen, allgemeinem Unwohlsein und Dauermüdigkeit zu kämpfen. Erkältung im Anflug. Manchmal ist es hilfreich, jetzt einen Gang zurückzuschalten und sich bewusst zu machen, dass der Herbst die Zeit ist, in der die Natur sich schlafen legt um Kraft für den Neubeginn im Frühjahr zu sammeln. Wir Menschen haben uns dem entzogen, indem wir elektrisches Licht haben und den Tag nahezu endlos verlängern können.

 

Oftmals übergehen wir dabei die Signale unseres Körpers, der dem Rhythmus der Natur folgt und jetzt das Bedürfnis nach langsamerer Gangart hat. Da wird dann lieber noch mehr Licht angemacht und noch ein Kaffee getrunken. Langfristig gesehen schwächt uns das und die Schnupfenviren haben leichtes Spiel, weil das Immunsystem seine Arbeit nicht machen kann. Auch mental ist es eine gute Idee, sich jetzt nicht hängen zu lassen. Auch, wenn es nass und grau draußen wird. Jammern hilft nichts.

 

Oder, hast du schon mal einen Baum jammern gehört, dass er sein Laub jetzt loslassen muss? Du kannst viel dafür selbst tun, um dich besser zu fühlen.

 

10 superwirksame Strategien gegen den Novemberblues.

Kopfkino ausschalten!

 

Mach dir bewusst, dass trübe Gedanken nur Gedanken sind, die du jederzeit ändern kannst. 99,9% aller negativen Gedanken haben mit Zukunftsprojektionen oder Rückblick in die Vergangenheit zu tun. Wir alle sind perfekt darin, ein inneres Kopfkino zu betreiben, das mit der Realität im Hier und Jetzt nichts zu tun hat. Überlege, welches Problem du JETZT, hier und in diesem Augenblick hast. Wahrscheinlich findest du keines, jedenfalls kein existenzielles. Mach dir das bewusst und du fühlst dich sofort leichter.

 

Multitasking ist out

 

Lerne wieder, dich mit vollem Bewusstsein auf immer nur eine Aufgabe zu konzentrieren. Wir Menschen sind nicht in der Lage, mehrere Dinge fokussiert  erfolgreich zur selben Zeit zu tun. Die Neurobiologen haben das längst eindrucksvoll bewiesen. Allerdings glauben manche immernoch, dass sie das trotzdem hinbekommen müssen. Aber, Multitasking ist out. Wenn du dich auf eine Tätigkeit voll konzentrieren kannst, wirst du dich nicht gehetzt oder zerrissen fühlen, deine Arbeit geht schneller und mit etwas Glück stellt sich sogar ein Flowgefühl ein.

 

Ist es das nicht wert? Egal, was du tust, Emails schreiben, Badezimmer schrubben, Gartenpflege. Tu immer eins nach dem anderen und das mit voller Aufmerksamkeit! Wenn du solche Tätigkeiten wie Bügeln, Aufräumen, Fenster putzen etc. gerne und mit voller Konzentration tust, kann das wie eine entspannende Meditation wirken und wird dich und dein Immunsystem stärken.

 

Hör auf, dir negative Gedanken zu machen

 

Mach dir immer weniger Gedanken darum, was du nicht willst. Es ist nicht zielführend, sich immer wieder den Mangel vorzustellen. Auch das Jammern unterstützt dich nicht. Wenn nichts recht läuft und der Novemberblues zuschlägt, heißt es besonders achtsam zu sein. Formuliere, was du wirklich, wirklich möchtest und nicht, was du nicht mehr willst. Und dann stelle es dir in den besten Farben vor. Schmücke es mit Wonne gedanklich aus. Geh in das gute Gefühl tief rein, fühle wie es sein wird, wenn du das hast.

Tu einfach so, als ob du es schon hättest du freue dich. Und sei schon mal dankbar dafür. Ein Supertool, um Gutes in dein Leben zu ziehen!

 

einfach mal schamlos übertreiben!

 

Wenn du dich vor etwas fürchtest oder dich etwas Sorgenvolles umtreibt, ist es eine gute Idee, mal mit grenzenloser Übertreibung zu arbeiten und sich selbst das laut vorzusagen. Also etwa so. „Wenn ich jetzt diese Arbeit nicht schaffe, fliege ich raus, bekomme kein Geld mehr, muss ausziehen, meine Familie und der Hund verlässt so einen Looser wie mich, ich muss auf der Straße leben bis ich eines Tages einsam und alleine unter einer baufälligen Brücke sterben werde…“. Meistens ist das dann so absurd, dass man selbst über sich lachen muss und schon geht es wieder bergauf.

 

Dein Körper mag Musik!

 

Auch die Musik unterstützt uns in anstrengenden Phasen. Mach dir deine Lieblingsmusik laut an. Egal, ob du Rock oder Hiphop oder Salsa usw. magst. Tanze dazu, wild oder hingebungsvoll, es sieht ja keiner zu. Singe vielleicht laut mit und signalisiere deinem Gehirn damit „hey, ich bin gut drauf“. Der Verstand glaubt das und zieht nach. Er weist das Gehirn an, Glückshormone auszuschütten, die Endorphine. Du solltest das mindestens einen Musiktitel, gerne mehr, durchhalten. Und hab Spaß dabei! Vielleicht macht ja jemand mit?

 

Superkräfte

 

Egal, was du beruflich machst, spazieren gehen an der Luft, Laufen, Tanzen oder auch abarbeiten in der Muckibude, wenn du das magst, können dich schnell auf eine höhere Schwingung bringen, die deine Laune heben wird. Durch die Bewegung lösen sich Anspannung und schwere Gedanken, Glückshormone werden ausgeschüttet. Tief durchatmen an der frischen Luft, am besten im Park oder im Wald lüften deine Lungen und führen dir frische Energie zu. Achte auch darauf, dass du dich gesund ernährst. Dein Körper braucht jetzt hochwertiges, gesundes Essen, das dich nährt und viel gutes Wasser.

 

SOS!

 

Du solltest für den Ernstfall, wenn dich der Blues doch erwischt, eine kleine aber feine ammlung guter Filme bereit haben. Welche das sind, hängt von deinen Vorlieben ab. Bewährt haben sich Trickfilme, für die die sie lieben. Shrek oder Ice age, Disneyfilme o.ä. Auch Komödien aller Art sind gut, Hauptsache, man kann von Herzen lachen. Auch solche seichten Sachen wie Fernsehserien, die uns in die Welt von Herz und Schmerz entführen, wo aber ein Happyend Pflicht ist, sind unterstützend. Ich schaue in solchen Fällen schon mal Rosamunde Pilcher, Traumhotel, Sex and the city oder so. Es muss eben nicht immer wahnsinnig intellektuell sein.

 

Platz da!

 

Der November bringt uns nicht nur mental mehr nach Innen, sondern auch ganz handfest. Das Wetter ist jetzt immer öfter nicht gemütlich. Zeit für drinnen. Vielleicht siehst du jetzt Ecken in deiner Wohnung, die mal frischen Wind gebrauchen könnten. Manchmal macht richtig Aufräumen erstaunlich gute Laune. So kurz vorm Jahreswechsel bringt das zusätzlich viel frische Energie. Altes wegwerfen, Schubladen sortieren, Bücherregale durchforsten und Platz für Neues schaffen. Das bringt die Energie wieder zum Fließen. Hinterher fühlt man sich zufrieden und wie neugeboren. Probier  es aus!

 

 

Lächeln!

Auch wenn dir gerade nicht danach ist, lächeln! Fang einfach an. Es ist auch egal, ob du echt lächelst oder ob es mehr ein Grinsen wird. Sieht ja keiner. Das Lächeln setzt unglaublich viele Muskeln im Gesicht in Bewegung und gibt damit das Signal an deinen Körper, „oh lächeln, glücklich, Glückshormone liefern!“

 

Die körpereigene Chemie sorgt dafür, dass es dir ziemlich schnell bessergeht weil deine Schwingung höher wird. Mit ein wenig Überwindung klappt das todsicher. Allerdings musst du es eine Minute mindestens durchhalten. Aber, das lohnt sich, wenn es dir dann besser geht, oder?

 

ein echter Turbo

 

Das Gute ins Leben zu holen, ist einfacher als man denkt. Ein wirklicher Turbo ist die Energie der Dankbarkeit. Die Dankbarkeit ist die zweitstärkste Kraft im Universum, nach der Liebe. Das sollten wir nutzen! Eine gute Idee ist es, einmal am Tag, am besten gleich morgens, so richtig, wirklich aus vollstem Herzen, dankbar zu sein. Überlege dir jetzt, wofür du heute dankbar bist. Ich bin sicher, du findest eine Menge. Es müssen keine wahnsinnig großen Dinge sein. Gerade das, was für uns völlig selbstverständlich ist, verdient unsere Dankbarkeit. Manchmal rückt das die Relationen wieder zurecht.

 

Ich bin im November dankbar dafür, dass scheinbar alles ein wenig langsamer wird und ich mich auf heißen, duftenden Tee, auf ein warmes duftendes Bad, Kerzenschein und Kuschelsessel freuen kann. Wenn draußen der Regen gegen die Scheiben pladdert und es drinnen kuschelig warm ist, freue ich mich, nicht raus zu müssen. Es sind die kleinen Freuden des Novembers, ohne schlechtes Gewissen, auch mal faul sein zu dürfen.

 

was hast du so für Glücksrezepte?

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