Die Planeritis - hast du sie auch?



Hilfe, sie ist ansteckend!


 

Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht.

 

Zum Jahreswechsel überschwemmt man uns mittels Emails und bei Facebook mit vielen gut gemeinten Tipps. Sie sind für das Rückschauhalten auf das vergangene Jahr, mit Bilanz ziehen und mit dem Festlegen von Zielen sowie der Planung des Neuen Jahres gedacht.

 

Ich hatte bis vor einigen Jahren dabei immer so ein ungutes Gefühl im Bauch. Es fühlte sich fast wie ein schlechtes Gewissen an. Wie, wenn ich früher die Hausaufgaben nicht gemacht hatte, was zugegebenermaßen selten vorkam. Ich fühlte mich immer ein bisschen wie erwischt und ermahnt.

 

Das macht man halt so. Wie willst du denn sonst erfolgreich werden?

 


man muss doch alles planen oder?


 

Viele Selbständige machen ganz detaillierte Pläne.

 

Sie haben dafür meistens ganz ausgefeilte, durchdachte Exceltabellen und arbeiten mit pfiffigen Tools, um ihr Marketing zu automatisieren und sich selbst zu optimieren.. Da wird der Umsatz genau geplant, die Meilensteine für die nächsten Schritte stehen schon fest. Manche wissen deshalb schon im Januar, wo sie im Dezember sein werden, was sie tun werden und wie viel Zeit sie für welchen Gewinn investieren werden.

 

Ehrlich gesagt, sind sie mir unheimlich.

 


muss man sein Leben wirklich durchplanen?


 

Mein Leben und auch mein Business  habe ich noch nie so detailliert geplant. Also eigentlich in weiten Teilen überhaupt nicht bewusst geplant. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich ungern so festlege. Woher soll ich heute wissen, was in drei Monaten los ist? Wo bleibt da die Spontanität? Meine Kreativität weigert sich, sich so in Ketten legen zu lassen.

 

Ja, bestimmt gibt es manchen Menschen das Gefühl von Sicherheit, ganz genau zu wissen, dass der Kalender auf Monate voraus mit Terminen voll ist. Ich mag das nicht. Es stresst mich, keinen Freiraum mehr zu haben. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, wo ich hin will und wie ich dahin komme.

 

Das reicht mir schon als Ziel.

 

Ich weiß außerdem, dass ich immer besser werden will, in dem was ich tue. Mir reichen die Bordmittel meines Rechners und mein Kalender aus Papier. Zusätzlich habe ich meinen Verstand und vor allem mein Herz, dem ich die Führung mittels der Intuition immer mehr überlasse. Das funktioniert einwandfrei und immer besser. Dafür brauche ich aber keine ausgeklügelten Systeme sondern Vertrauen in meine innere Führung.

 



Es hat auch bei mir gedauert


 

Natürlich war das nicht immer schon so.

 

Auch ich wollte es richtig professionell machen mit Timetable, Aufgabenlisten, Checklisten, Projektübersichten etc. Ich habe genauso wie alle versucht, weit im voraus Termine in den Kalender zu zwingen, Arbeitsabläufe in übersichtliche Routinen zu bringen und meine Zeit zu managen. Es hat auch einigermaßen funktioniert. Nur, dass es irgendwie wahnsinnig aufwendig war und sehr anstrengend. Von Leichtigkeit und Freude keine Spur.

 

Dauernd hatte ich ein schlechtes Gewissen weil ich mich letztlich doch nicht an meine ganzen tollen Vorlagen gehalten habe. Das Leben kam oft ganz anders daher als ich es geplant hatte. Das hat mir schon ein wenig die Freude an meiner Arbeit genommen! Ich fühlte mich irgendwie als Versagerin, denn andere machen das doch auch, oder?


eine spannende zeit


 

Es mag schon sein, dass ich mit exakterer Planung mehr Geld verdient hätte.

 

Aber, ist das wirklich das Wichtigste?

 

Wenn ich sehe, wie manche KollegInnen rudern und rödeln, dann weiß ich inzwischen, dass das nicht mein Weg ist. Ich bin nicht selbständig geworden um mich selbst zum Burnout zu pushen. Außerdem sind wir in einer wahnsinnig spannenden, sehr schnelllebigen Zeit angekommen. Die alten Tools und Überzeugungen stimmen in weiten Teilen längst nicht mehr.

 

Neues will sich zeigen.

 

Die Marketingmethoden, die manche noch verwenden, sind längst out und bringen Erfolg nur noch mit extremen Aufwand an Kraft und Zeit. Leider haben das noch nicht sehr viele Menschen erkannt. Die steigende Anzahl, wirklich schlimmer Krankheiten , spricht eine deutliche Sprache. Wer sich durchpeitscht, ohne auf den Körper und seine Bedürfnisse nach Pausen, Bewegung und guter Ernährung zu achten, bekommt immer schneller postwendend, die Quittung. Auch das ist ein Merkmal der Zeitqualität, in der wir mittendrin stecken.

 

Umdenken, nach Innen gehen ist dran.

 



frage dich unbedingt, was du wirklich willst


 

Nicht das, was man tun soll, (Glaubenssatz!) sondern das, was du tun willst, ist wichtig. Wenn du es immer besser schaffst, auf dein Herz zu hören und deiner Intuition zu folgen, kannst du aufhören, dich abzustrampeln. Du bekommst zuverlässig Führung und wirst mit dem, was du tust erfolgreich, ohne dich dabei völlig zu verausgaben.

 

Manchmal besteht die Kunst darin, nichts zu tun und die Dinge sich entwickeln zu lassen. Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht. Das haben wir alle nicht gelernt. Die Prägungen und Glaubenssätze, die wir kollektiv verinnerlicht haben, treiben uns mächtig an, aber sie sind nicht wahr. Es soll immer höher, schneller, weiter und vor allem mehr sein.

 

Wo wollen wir eigentlich alle so schnell hin?

 

Wir gehen in eine Zeit der kollektiven Bewusstseinserweiterung. Beschäftige dich damit, was das heißt. Ich kann dich dazu gerne unterstützen. In meinen kostenlosen Webinaren findest du viele Impulse dazu. Mein energetisches Coaching bringt dich dazu auch weiter.

 


Massenhypnose?


 

Ich habe es in diesem Jahr sehr bewusst wahrgenommen, was sich so alles über die Feiertage und am 1. Januar in meinem Emailpostfach ansammelte.

 

Es lief förmlich über von Angeboten, die letztlich alle zum kaufen oder buchen aufforderten. Die guten Wünsche hingen wie ein Alibimäntelchen drumherum. Auch viele meiner KollegInnen sprangen noch auf dem Zug auf. Sogar Heiligabend schickte eine Trainerkollegin mir ihr Angebot für ihre Ausbildung. Das ist dann doch sehr überzogen, finde ich. Da springt mich ihre Mangelenergie direkt an.

 

Können wir nicht einmal mehr ein paar Tage Auszeit aushalten?

 

Oder ist es die Angst, die anderen schnappen mir die Kunden weg, wenn ich das nicht mitmache? Manche kommen auch mit altem Wein in neuen Schläuchen daher. Sie habe schon erkannt oder gelesen, dass der neue Weg für eine erfolgreiche Selbständigkeit übers Herz gehen soll und predigen das Anderen auch. Gleichzeitig ist das Marketing für die eigenen Programme jedoch genauso aggressiv wie immer und hat mit Selbstliebe rein gar nichts zu tun.

 



Mach weniger, aber das sehr gut.


 

Ich bleibe bei meiner Art, mein Business zu führen. Ich mag es entspannt.

Es hat sich für mich bewährt-

 

Ich plane meine Webinare für ein Vierteljahr im voraus, damit meine Fans auch planen können. Dazwischen lasse ich genug Luft für spontane neue Webinarangebote.  Die Termine für das Gruppenfernmatrixen stehen auch für die ersten drei Monate fest. Das ist ein guter Einstieg.

Mein Newsletter kommt alle zwei Wochen. Die Themen kommen immer zeitnah zu mir. Es liegt mir nicht, sie über meinen Kopf festzulegen. Ich habe das ausprobiert. Es hat nie gepasst. Manchmal kommt etwas Aktuelles außer der Reihe. Das bleibt aber im Rahmen, denn ich selbst mag es auch nicht, mit endlosen Folgemails bombardiert zu werden.

 

Mein transformatorisches Programm BOARDING! für Soloselbständige startet am 1. Februar und ich weiß noch nicht genau, wann danach wieder. Aber das ist ok für mich. Es wird sich zeigen.Ich habe soviel Ideen und Inspirationen, die ich spontan mit aufnehme. Mehr Planung würde meine Kreativität viel zu sehr einengen.

 

Ich folge da meinem Herzen und lasse mir auch noch genug Zeit für Entspannung und Inspiration. Und ja, ich kann davon leben.

 


herzkraft im Business!


 

Ich finde es mega wichtig, sich auf die Neue Zeit einzustellen. Wir kreieren mit unseren Worten und Gefühlen ununterbrochen unsere Realität. Zu wissen, wie das bewusster wird, halte ich für extrem wichtig. Dafür gebe ich meinen Klientinnen viele Anregungen.

 

Wenn es dich interessiert, wie es gehen kann, komme gerne in mein kostenloses Live Webinar "Herzkraft im Business" dazu oder schau dir die Aufzeichnung an.

 


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