Hitzezeit

hitze, hitze und kein ende

 

 

Wirklich spannend, wie ich dieses Jahr meine Arbeitsmodi dem Wetter angepasst habe.

 

Im Sommer bin ich immer ein bisschen hin- und hergerissen zwischen dem Sommerfeeling, verbunden mit dem Bedürfnis, den Garten so oft wie möglich genießen wollen und dem Wissen, dass ich meine Arbeit im Homeoffice ordentlich erledigen muss.

 

Zu dieser Arbeit gehört auch, neben den Pflicht– und Fleißaufgaben wie Planung und Buchhaltung, eine ganze Menge an Kreativität. Da müssen neue Angebote kreiert werden, neue Themen für Webinare gefunden werden, Webinare ausgearbeitet werden, Newsletter gestaltet, neue Artikel für meine Blogs geschrieben werden, Marketingaktionen geplant werden usw.

 


raus ins grüne


Die besten Einfälle habe ich immer im Freien.

 

Ich meditiere dabei gerne auf meiner Gartenliege. Dazu höre ich mir morgens regelmäßig die geführten Meditationen von Deepak Chopra an. Danach döse noch eine Weile vor mich hin.

Ich bleibe also noch eine Weile im kreativen Alphazustand. Das sieht dann für Andere aus wie schlafen, ist aber hochkonzentrierte Arbeit.

 

Dabei habe ich die besten Einfälle, die ich auch gleich aufschreibe, bevor sie sich wieder verflüchtigen. Das ist leider auch schon oft vorgekommen. Ich dachte, das ist so genial, das kann ich mir so denken. Pustekuchen. Weg war der tolle Input. Geniale Einfälle haben ein kurzes Verfallsdatum, wenn man sich nicht sofort um sie kümmert.


kreativität braucht inspiration


 

Meine Nachbarn denken wahrscheinlich, dass ich schon in Rente bin.

 

Ich fahre nicht täglich zur Arbeit wie Andere, ordentliche Arbeitnehmer. Ich habe ja meine Arbeit zuhause. Ich arbeite oft zu Zeiten, wo normale Arbeitnehmer schon lange Feierabend haben. Das sieht natürlich draußen keiner. Und, ich liege „dauernd“ im Garten rum. Mein Nachbar meinte letztens, das sähe irgendwie wie „Reha“ aus. Kann er ja nicht wissen, der Gute, dass ich gerade etwas Geniales ausgebrütet hatte.

 

Jeder hat ebenso seine Methoden, kreativ zu sein.

 



raus und rein


 

In der großen Hitze, die wir dieses Jahr seit Wochen haben, hat sich mein Arbeitsmodus grundlegend verändert. Ich nutze die sehr frühen Morgenstunden dafür, in meinen Garten zu gehen und mit dem Laptop dort so lange zu arbeiten, bis die Sonne mich vertreibt. Leider haben wir hier nicht so viel natürlichen Schatten.

 

Das kann gut bis so 11 oder 12 Uhr sein.

 

Dann gehe ich in mein Büro ins Haus, wo es meist noch schön kühl ist. Hier bin ich mit Abarbeiten von Aufgaben wie Buchführung, Rechnungen schreiben beschäftigt, vereinbare Termine, beantworte Emails und mache mein Coaching. So kann ich draußen sein, meine Arbeit trotzdem schaffen und nicht das blöde Gefühl haben, dass der Sommer draußen passiert, während ich drinnen sein muss. Das hat mich früher, als ich angestellt war, manchmal ziemlich genervt. Wie gut, dass ich mir das als Selbständige ganz alleine gestalten kann.

 

Wie geht es dir im Sommer? Vor allem, wenn es so lange und so heiß ist wie in diesem Jahr?

 


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