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KonMari oder Aufräumen im Business


Warum du jetzt mitmachen solltest


 

 

Kommt der Frühling in Sicht, überkommt die Meisten von uns so ein plötzlicher Saubermach-Aufräum- und Auffrischflash und das ist auch gut so.

 

Zurzeit rollt sowieso eine intensive Aufräum, Ausmist,-und Loslass- Bewegung durch das Land. Sehr viele Menschen verspüren das Bedürfnis nach Vereinfachung, mehr Freiraum, bis hin zum Minimalismus. Das setzt viel gestaute Energie frei und bringt auch das Business mit frischem Wind voran.

 

Vielleicht hast du dich ja auch schon anstecken lassen vom KonMariFieber? Die zierliche Japanerin Marie Kondo (einfach googeln) rollt grade das Thema Aufräumen und Loslassen weltweit auf. Sie hat ihre Methode "KonMari" entwickelt, die sehr viel Aufsehen findet.

 

Dabei ist das Thema nicht neu und schon immer gab es gute Bücher dazu. Mein Favorit ist immer noch Karen Kingston "Feng shui gegegn das Gerümpel des Alltags" . Aber die Zeit ist wohl reif für KonMari und das Internet ist das ideale Trägermedium dafür, um es weltweit zu verbreiten. Dass so viele Menschen aufspringen auf diesen Trend, zeigt die Sehnsucht nach Klarheit, Übersichtlichkeit und den Wunsch damit eine gewisse Kontrolle über das Leben zu haben, das so unübersichtlich geworden ist.

 


Für unser Business


 

Für uns ist der Haushalt jetzt nicht relevant, denn uns geht es um das Business.

 

Ein aufgeräumtes Büro lässt die Energie besser fließen und die Kreativität findet ihren Platz. Allerdings sind Menschen verschieden. Manche entwickeln kreative Ideen eher im kreativen Chaos. Für die Meisten ist jedoch ein klares, aufgeräumtes Büro von Vorteil. Es entfallen vor allem hektische, zeitraubende Suchaktionen weil alles seinen Platz hat. Die Motivation mit der Arbeit zu beginnen, steigt für viele Menschen mit dem Grad an Wohlfühlen, wenn es aufgeräumt ist.

 

Nicht nur das Büro, auch die Webseite verdient jetzt einen kritischen Blick, ob noch alles aktuell ist oder ob auch hier losgelassen kann, was nicht mehr relevant ist. Oftmals lümmeln sich noch längst abgelaufene Angebote auf Unterseiten rum, die nicht so oft angeschaut werden. Oder die Links funktionieren nicht mehr, weil vielleicht ein Video auf Youtube längst gelöscht oder der verlinkte Text verschoben wurde. Das ist ärgerlich für Besucher und nur durch immer wieder achtsames Checken zu vermeiden.

Sei für Rückmeldungen deiner Besucher dankbar, wenn sie dir melden, dass etwas nicht funktioniert.

 


Termine checken


Nichts ist abtörnender für Kunden als Terminangaben für Events oder Angebote, die längst vorbei sind. Schließlich möchte man als Kunde oder Interessentin ein aktuelles Angebot sehen. Überholte Termine könnte die KundIn als mangelndes Interesse werten und  sucht  sich prompt woanders ein aktuelleres Angebot. Die Klicktoleranz im Internet ist allgemein sehr niedrig. Hier lohnt es sich, ein wachsames Auge zu haben und Termine möglichst aktuell zu halten.

 


Kontaktseite


Die potentielle KundIn muss leicht mit uns in Kontakt kommen können.

 

Niemand möchte erst ewig suchen müssen, wo man anrufen oder eine Nachricht senden kann. Stimmen die Telefonnummern noch? Oft wechselt man die Handynummer eher als die Festnetznummer. Ist die Emailadresse aktuell? Überprüfe bei der Gelegenheit auch gleich, ob man sich deine Emailadresse leicht merken kann oder ob sie durch Bindestriche oder Punkte kompliziert wird. Auch sehr phantasievolle, ungewöhnliche Endungen (Domains) verwirren mehr als sie bringen.

Im Zweifelsfall ändern, denn nur Einfaches bleibt im Gedächtnis deiner Interessenten hängen.

 


Impressumsseite und DSGVO



 

Hast du eine Impressumsseite? Ist sie aktuell?

 

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass es einige Anforderungen gibt, die verbindlich für uns Selbständige sind. Dazu gehört, dass jede Webseite ein Impressum haben muss, genauso wie eine aktuelle Datenschutzerklärung. Wegen der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) kommt seit letztem Jahr niemand mehr drumherum. Es ist sehr sinnvoll, sich damit zu beschäftigen, denn die Strafen, die folgen könnten bei Nichtbeachtung, sind drakonisch. Solltest du dich damit noch nicht beschäftigt haben, solltest du unbedingt loslegen und das als deine oberste Priorität ansehen.

 

Auf diese Seite gehört auch deine Steuernummer.

 

Leider gibt es eine Anzahl von Anwälten, die sich darauf spezialisiert haben, Webseitenbesitzer anzu... (pardon) und die teure Abmahnungen versenden, sobald sie fündig werden. Sie suchen besonders nach fehlenden vorgeschriebenen Angaben (DSGVO) und nach Texten bzw. Bildern ohne Quellenangaben, wenn es nicht deine eigenen sind.

 

Um auf Nummer Sicher zu gehen, informiere dich gründlich. Ich kann dir die Webseite von Sabrina Keese-Haufs empfehlen. Sie ist sehr engagiert und immer auf dem Laufenden. Auch auf Facebook ist sie

mit vielen guten Infos zu finden.

 


Quellenangaben


Überprüfe, ob du Fotos oder Texte anderer Webseiten oder Quellen verwendet hast und ob das ausreichend deutlich gekennzeichnet ist. Erstaunlicherweise hat es sich immer noch nicht endgültig bei allen herumgesprochen, dass man nicht einfach jedes Foto, nur weil es im Internet ist, kopieren und für das eigene Business verwenden darf.

 

Dasselbe gilt für Texte, die nicht ohne Einwilligung des Autors einfach übernommen werden dürfen. Hier gilt das Urheberrecht. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" weiß schon ein ganz altes Sprichwort. Verstöße können sehr teuer werden. Ich benutze u.a. deshalb fast ausschließlich meine eigenen Fotos und Texte, aber nicht Jeder kann auf Eigenes zurückgreifen.

 

Dann suche dir eine lizenzfreie Fotodatenbank wie z.B. Pixabay, Pixelio oder fotolia und gib bei Zitaten immer unbedingt die Quelle mit Autor an.


Links und Verantwortung


 

Überprüfe, ob du den Passus auf der Webseite hast, den dir das Gesetz vorschreibt, wenn du Links auf der Webseite hast, die zu anderen Seiten führen. Du bist dann nämlich mit verantwortlich für den Inhalt der fremden Seiten. Das ist zwar verkehrte Welt, aber du musst dich schützen. Allerdings ist immer noch nicht abschließend geklärt, ob dieser Disclaimer wirklich im Ernstfall schützt. Da streiten sich noch die Fachleute.

 

Achtung, wir sind jetzt übrigens auch verantwortlich für unsere Facebookseiten! Das hat uns der deutsche Datenschutz eingebrockt. Auch hier findest du bei Frau Keese-Haufs FB Seite viel Info.

 

Hier ist (unter Vorbehalt) ein Muster für den Disclaimer:

 

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.

 

Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

 

Ich habe auf dieser Seite Links zu anderen Seiten im Internet gelegt.

 

Für all diese Links, Banner o.ä. gilt: Ich betone ausdrücklich, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage und mache mir ihre Inhalte nicht zuneigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner Homepage angebrachten Links.

 

Es empfiehlt sich, auch die Links zu anderen Seiten zu checken, ob es sie überhaupt noch gibt und ob die Links funktionieren. Da kann man manche Überraschung erleben.

 


Angebote regelmässig ausmisten


Hast du noch Angebote auf deiner Seite, die schon lange nicht mehr laufen? Raus damit! Sie fressen nur unnötig deine Energie. Denke daran, dass alles, was deines ist, auch deine Energie braucht. Lass sie einfach los.So hast du wieder mehr Platz für neue Ideen und Konzepte.

 

Denke auch daran, Buchempfehlungen oder Filmempfehlungen, die schon lange nicht mehr aktuell sind, zu entfernen. Du willst doch für deine Kunden auf der Höhe der Zeit sein. Deine Angebote hast du vielleicht auf den Unterseiten deiner Homepage. Checke sie regelmäßig. Nicht mehr aktuelle sales pages gehören gelöscht.

 


Navigation


Geh immer mal wieder auf die Interessentenseite und versuche mit seinen Augen zu schauen. Fühlt man sich wohl auf deiner ersten Seite und vor allem informiert? Ist auf den ersten Blick zu erkennen, was es bei dir gibt? Verschenke keine Chancen mit einem langweiligen "Willkommen", einem schlauen Zitat von anderen Leuten oder einem einzigen Foto. Bringe dein Angebot kurz und klar auf den Punkt. Was der Kunde davon hat, muss sofort ersichtlich sein.

Ist die Navigation klar und übersichtlich oder muss sich der potentielle Interessent erst durch viele Unterseiten buddeln? Es lohnt sich sehr, hier immer wieder kritisch zu kürzen


Das eigene Foto


Dein Foto stellt einen nicht zu unterschätzenden ersten Kontakt zum Interessenten dar.

Ein gutes Foto ist eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme. Wir machen uns auf Grund eines Fotos "ein Bild", mit wem wir es zu tun haben.

 

Lies auch Waas? Das sind Sie auf dem Foto?

 

Es sollte unbedingt einigermaßen aktuell sein, damit deine gewachsene Persönlichkeit mit allen Qualitäten "rüberkommt".


Läuft sie nicht?


 

 

Manchmal ist eine Webseite scheinbar optisch und inhaltlich gelungen und läuft trotzdem leider nicht optimal.

Es kommen darüber einfach nicht genügend Kunden rein. Sie ist wie "unsichtbar". Das sind dann solche Webseiten, die leider in Schönheit sterben. Das ist schade. Dann hilft manchmal ein energetischer Check um die unsichtbaren Barrieren finden. Dabei kann ich gerne meine Unterstützung geben. Ich finde die unsichtbaren Barrieren und kann sie auch auflösen.

 

Die Arbeit an einer Webseite ist niemals abgeschlossen. Sie sollte wachsen und sich mit dir und deiner Entwicklung verändern. Dann kommt Ihr Angebot authentisch rüber und ist damit dein bestes Marketinginstrument. Wenn du an deiner Webseite arbeitest, kommt das auch bei den Suchmaschinen des Internets an. Sie scannen ununterbrochen das Internet, immer auf der Suche nach neuen Texten. Das verbessert dein Ranking.

 



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