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Was dein Schreibtisch mit deinem Erfolg zu tun hat


Kleine Veränderungen mit großer Wirkung


 

Ich habe gestern eine geniale Entdeckung gemacht. Aus einem Interview mit Maria Husch, der Raumexpertin, habe ich sehr wertvolle Impulse bekommen, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Ich war so inspiriert, dass ich einige ihrer Tipps heute gleich umgesetzt habe. Und, voilà, es fühlt sich richtig  gut an!

 

Worum geht es?

 

Dass unsere Umgebung Einfluss auf unsere Stimmung und Emotionen hat, ist nicht neu. Auch, dass Farben maßgeblich zu unserem Wohlbefinden beitragen können oder auch manchmal eben nicht, wissen die Meisten von uns auch schon.

 

Ich kenne einige Feng shuii Beraterinnen, die wichtige Regeln dafür haben, was gut ist für unser Wohlbefinden und unseren Erfolg. Wo manche Symbole uns nützen können. So weißt du vielleicht auch, dass es eine Reichtumsecke in jedem Haus gibt. Gut, wenn das passt. Manches davon finde ich ein bisschen umständlich einzurichten, aber das ist mein persönliches Thema.

 



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Marias Tipps fand ich deshalb so interessant, weil sie sich in dem Interview besonders auf die Soloselbständigen bezieht, die im Homeoffice arbeiten.

 

Das hat noch mal eine ganz andere Dimension als ein Büro, wo man angestellt ist und nur wenig selbst verändern kann.

 

Im Homeoffice ist man oder frau alleine. Über die Gefahr, im Homeoffice schnell zu „verschlampen“, habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben. Die Gefahr ist einfach groß, sich morgens noch ungewaschen und ungekämmt an den Laptop zu setzen. Es sieht dich ja keiner. Es soll sogar Frauen geben, die sich obenherum für ihr Webinar schick anziehen, schminken usw. und untenherum noch im Schlafanzug und Puschen sind.

 

Das mag bequem sein.

Was sie aber nicht dabei beachten, ist die Energie, in der sie sich damit bewegen. Sie sind damit nicht im erfolgreichen Unternehmerinnenmodus, sondern im Freizeitlook unterwegs. Sie sind sozusagen nicht richtig "on". Auch, wenn unser Publikum (Webinare) uns nicht komplett sehen kann. Es ist zu spüren, dass wir dann nur halbherzig in unserer Energie als Unternehmerin dabei sind.

 

Den ganzen Tag mit Homedress am Computer zu sitzen und zu arbeiten, ist energetisch auch keine gute Idee.

 

Ich finde sogar, dass Homeworkerinnen sich für ihren Tag genauso sorgfältig zurechtmachen sollten wie sie es als Angestellte ja auch tun würden. So, dass man nicht zusammenzucken muss, wenn plötzlich ein potentieller Kunde vor der Tür steht. Es hat etwas mit Selbstliebe und Selbstachtung und der richtigen Energie zu tun.

 

Maria empfiehlt sogar, wenn man sein Büro (den Arbeitsraum, die Praxis) betritt, ganz bewusst mental die Energie von zuhause auf Business umzuschalten. Besonders für die Soloselbständigen Frauen ist das wichtig, die keine eigene abgeschlossene Praxis im Haus haben oder vielleicht nicht einmal ein eigenes Zimmer. Ein Business kann man auch vom Esstisch betreiben. Das ist keine Frage. Nur die Energie, in der du bist, muss stimmen.

 

Besonders haben mich ihre Tipps zum Büro und zum Schreibtisch inspiriert.

Sie plädiert dafür, sich sein Büro/Praxis immer mal wieder mit den Augen eines neuen Kunden, einer Kundin anzuschauen. Welchen Eindruck hätte die?

 

Und frage dich immer wieder:


Würde eine erfolgreiche Unternehmerin solch ein Büro haben?



Selbstversuch


 

 Ich habe mir genau diese Frage heute morgen so gestellt und bemerkt, dass ein klares Nein kam. Das hat mich in Bewegung gebracht.

 

Von mir unbemerkt, hatte sich wieder so Einiges in mein Büro eingeschlichen, das nicht wirklich ein Bild der erfolgreichen Unternehmerin widerspiegelte. Möglicherweise geht es dir auch so wie mir. Ich steckte in den letzten Wochen auf mehreren Ebenen irgendwie fest. Die Klarheit war weg, die Inspiration hatte sich verkrümelt weil einfach im Außen zu viel los war, das mich sehr beschäftigt hat.

 

Deshalb passte der Impuls heute sehr gut dazu.

 

Vielleicht braucht es auch bei dir mehr Klarheit, weil in allen Ecken etwas verstaut ist, das dort nicht hingehört. Die Ablagekörbe quellen über oder du hast zu viel Zeugs auf dem Schreibtisch und rundum zu stehen. Das verstreut deine Energie und lenkt dich unbewusst ab. Damit ist es viel schwerer fokussiert an einer Sache dran zu bleiben. Mir ging es so mit der zerstreuten Energie. Ich fing eine Sache an und sprang zur nächsten und wieder zurück usw. was sehr anstrengend und nicht besonders erfolgreich war.

 

Wenn ich bisher einen "Aufräum-wegwerf "anfall bekommen hatte, arbeitete es sich danach immer viel besser in meinem Büro. Man muss nur den Blick dafür immer wieder wagen, denn erfahrungsgemäß „wächst“ so ein Büro von ganz alleine schnell wieder zu.

 

Maria empfiehlt auch, nicht direkt vor einem Fenster zu arbeiten, sondern das Licht besser von der Seite zu bekommen.

Tests mit Schülern haben gezeigt, dass sie um ein Drittel schneller mit den Hausaufgaben fertig waren, wenn sie nicht direkt vorm Fenster arbeiteten. Das war mir neu, werde ich testen. Mein Schreibtisch steht auch direkt vor dem Fenster, ist aber schwenkbar.

 

Wichtig ist es auch, in den Raum hinein zuschauen und etwas als energetischen Schutz im Rücken zu haben. Sei es eine Wand, ein Raumteiler oder eine große Pflanze.

Es ist noch aus der Zeit der Säbelzahntiger in unseren Zellen eingebrannt , dass der Rücken geschützt sein muss, weil wir hinten keine Augen haben und nicht sehen können, wenn sich ein Säbelzahntiger anschleicht.

Wir fühlen uns wohler mit diesem Schutz, auch wenn die Säbelzahntiger bekanntlich sehr selten geworden sind.

 


Werbeartikel raus!


 

Maria plädiert dafür, auch im Außen die eigene Wertigkeit zu zelebrieren, um damit den Erfolg, der ja schon (noch unsichtbar) im Feld ist, zu manifestieren.

Unser Gehirn reagiert vor allem auf Bilder. Bieten wir sie ihm als Futter! Eine edle Kaffeetasse, ein besonders schönes Wasserglas machen schon einen enormen energetischen Unterschied. Ein Foto an der Wand, wo wir mal hin möchten oder auch ein Bild unseres Vorbilds vor Augen füttert unser Unterbewusstsein mit den richtigen, bewussten, Informationen.

 

Besonders negativ sind alle Werbeartikel, die wir mal bekommen haben!

 

Das war mir bisher auch nicht so klar, leuchtet mir aber sofort ein.

 

Sie haben im Büro nichts verloren. Gemeint sind Tassen mit dem Aufdruck deines Friseurs, Kugelschreiber mit dem Aufdruck deiner Werkstatt, Notizblöcke mit der Werbung für deine Apotheke. Du lenkst damit unbewusst deine Aufmerksamkeit auf ein fremdes Business und bleibst nicht bei deinem. Ist doch auch ganz logisch, denn diese Werbeartikel werden ja mit genau dieser Absicht verschenkt – mit einer stetigen Erinnerung im Gedächtnis der Kunden zu bleiben Das willst du doch sich nicht. Energie folgt der Aufmerksamkeit!

 

Also raus damit!

 


 

Ich habe also heute meinen Schreibtisch auch von allen Notizzetteln, die sich so unter meiner Schreibtischauflage angesammelt hatten, befreit.

 

Erstaunlich, was sich da alles anfindet. Da die Schreibtischauflage unter der Tastatur liegt und durchsichtig ist, schaut man da immer unbewusst drauf beim Schreiben und wird wieder abgelenkt. Für ein erfolgreiches Business braucht es die volle Aufmerksamkeit und keine Streuenergie. Du kannst natürlich hier auch deine Vision sichtbar machen oder dein Erfolgsmantra.

 

Dann unterstützt dich das.

 



Wertschätzung für sich selbst


 

Wenn man noch weitergehen möchte, und es sich leisten kann, dann könnte auch mal ein besonders edler Füller dran sein oder die Ikea Möbel fliegen raus und richtig schöne Hochwertige kommen dafür rein.

Egal, womit du beginnst, es wird sich bemerkbar machen, weil unser Unterbewusstsein ständig alle Informationen, die von außen kommen, scannt und dann entscheidet, was wichtig ist und was nicht. Das Wichtige kommt ins Bewusstsein und wird früher oder später manifest, also Realität. Wir sollten uns daher als Selbständige ganz genau und sehr bewusst eine Umgebung schaffen, die genau das unterstützt, was wir uns wünschen - ein erfolgreiches Business.

 

So, ich habe heute meinen Teil geschafft. Mein Büro hat wieder deutlich mehr Klarheit und der Kaffee schmeckt mir aus dieser schönen Tasse auch gut. Es fühlt sich rundum gut an und dieser Artikel hat sich fast wie von selbst geschrieben.

 

Jetzt bist du dran!

 

Was kannst du sofort ändern? Wie wird sich das auswirken? Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrungen schilderst. Ich bleibe jeden falls an diesem Thema ganz eng dran“ weil ich ja immer dafür bin, alles zu nutzen, was hilft.

 




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Kommentare: 4
  • #1

    Heike (Sonntag, 09 Juni 2019 10:23)

    Liebe Barbara,

    jedes Wort Deines Selbstversuches kann ich nur unterstützen. Farben und Ordnung sind ganz wichtig für mich! Außerdem liebe ich Blumen, die ich aus meinem Garten auf meinen Tisch stelle.
    Der Blick in meinen Garten macht mich glücklich! Danke für Deine Erinnerung und schöne Pfingsten!

  • #2

    Susanne (Sonntag, 09 Juni 2019 17:47)

    Eigentlich wollte ich heute an meiner Homepage arbeiten - jetzt habe ich meinen Schreibtisch entrümpelt und das Büro neu organisiert. Danke für diese Anregung, ich fühle mich gleich viel befreiter und motivierter!

  • #3

    Barbara Steldinger (Dienstag, 11 Juni 2019 15:47)

    Liebe Susanne,

    schön, wenn dich das inspiriert hat :-)

  • #4

    Stephanie (Montag, 05 August 2019 16:07)

    Liebe Barbara,
    als ob ich es gemerkt hätte: Ich habe heute alle Akten der Klienten, von denen ich weiß, dass sie nicht mehr kommen werden (unterschiedliche Gründe) "weggeordnet" und nur die vorne gelassen, bei denen ich noch Potential spüre oder weiß, dass sie wiederkommen. Das war auch sehr befreiend. Es öffnet den Platz für Neue.

    Und für das andere Dilemma habe ich auch spontan eine Idee: Nicht nur aufräumen sondern einen Paravent oder einen anderen Sichtschutz vor die Schreibtischecke stellen. Das macht eine optische Trennung, die sicher gut tut.

    Und ich werde mal ausprobieren, ob die richtige Kleidung wirklich meine Arbeit am "Pult" verbessert.

    Danke für die Teilung der Tipps.
    Liebe Grüße
    Stephanie