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Wenn der Dezember Stress macht

raus aus dem Dezembertief!


foto pixabay
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Der Dezember bringt es mit sich, dass der eine oder andere Tag irgendwie dunkel bleibt und das legt sich bei Manchem gerne aufs Gemüt.

 

Man kommt nicht so richtig in die Gänge.

Alles ist irgendwie zähe und vielleicht überfällt einen dann auch noch plötzlich, wie aus dem Nichts, eine unerklärliche Traurigkeit obwohl überall Lichterglanz zu sehen ist und Weihnachtstimmung aufkommt. Eigentlich möchte man nur noch heiße Milch mit Honig, Kuschelpyjama an und ab ins Bett. Dazu kommt manchmal auch noch ein Infekt. Die Nase läuft, es kratzt im Hals und eigentlich kann man das grad gar nicht gebrauchen. Denn es gibt jetzt so viel zu tun.

 

Der Dezember stresst  nicht nur durch Kälte und Dunkelheit, sondern auch durch die Erwartungen an Weihnachten, Familientreffen organisieren, Weihnachten selbst, Weihnachtseinkäufe, Vorbereitungen, Weihnachtsfeiern und dann auch noch Silvester. In den Firmen ist jetzt regelmäßig  Jahresendstress angesagt.

 

Da tut es gut, wenn man ein paar Tricks kennt, die einen wieder hochziehen können. Sehr wirkungsvolle Klassiker sind diese:

 


foto pixabay
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Visualisiere einfach den Sonnenschein!


 

Wann immer es geht, geh in dieser Zeit raus an die frische Luft. Auch, wenn der Tag verhangen ist und die Sonne sich nicht zeigt, profitiert der Körper ganz enorm vom Tageslicht, denn viele Wirkstoffe kann der Körper nur produzieren, wenn er Tageslicht zur Verfügung hat. Darum sinkt unsere Stimmung weil wir uns in der kalten, dunklen Jahreszeit fast nur noch drinnen aufhalten.

 

Leider hat die Sonne, auch wenn sie sich zeigt , um diese Jahreszeit in unseren Breiten nicht viel Kraft. Sie reicht nicht aus, damit unser Körper Vitamin D bilden kann, das unser gute Laune Hormon ist. Zusammen mit Vitamin K hilft es als Nahrungsergänzung stimmungsmäßig gut über die dunkle Zeit. Mach dich einfach schlau dazu. Es lohnt sich.

 

Wenn sich die Sonne gar nicht zeigen will hilft uns unsere Phantasie weiter

 

Visualisieren hebt die Stimmung. Stell dir sich vor, wie du im Flieger sitzt und wie der Flieger die die graue Wolkendecke durchstößt. Oben breitet sich wolkenloser, azurblauer Himmel und gleißende Sonne aus. Sicher hast du das schon mal erlebt. Dort sieht es immer so aus, egal wie das Wetter hier unten ist.

 

Bleibe ein paar Minuten in dieser Vorstellung und lächel. Schon geht es dabei besser, nicht nur, weil wir uns in Gedanken auf Sonnenreise begeben, sondern auch, weil das Lächeln wiederum Signale ans Gehirn geht, das dann „glücklich“ empfängt und entsprechende Stoffe ausschüttet. Und schon setzt du eine Kette stimmungsfördernder Konsequenzen in Gang!

 



keep smiling!


 

Eben hatten wir schon die vorteilhafte Wirkung des Lächelns erwähnt. Und das kannst du natürlich immer und überall nutzen, nicht nur, wenn es um die Sonne geht! Erinnere dich immer wieder daran, ein fröhliches Gesicht zu machen – auch, wenn dir gerade nicht danach zumute ist:

 

  • Lächle dein Spiegelbild an, wenn du an einem Spiegel vorbeikommst.
  • Lass dich von der Familie oder einer Freundin zum Lachen bringen.
  • Spiel mit deinem Kind oder deinem Haustier.
  • Lächle ein Baby an.
  • Erheitere sich durch einen Witz oder ein lustiges Bild. Am besten etwas, worüber du immer lachen kannst oder was dir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert, an die Pinnwand hängen oder im Computer als Hintergrundbild speichern)
  • sei albern.

 

Lächle, was das Zeug hält! Dein Gesicht bewegt dabei sehr viele Muskeln und die – das weißt du ja bereits – signalisieren dem Gehirn gute Laune. Wow, die lächelt - uns gehts gut! Glückshormone ausschütten!

 

Schon sieht die Welt ganz anders aus!

 


die nase hilft mit


 

 Die meisten Menschen reagieren ausgesprochen positiv auf schöne Düfte.

 

Das ist nicht nur eine Frage von „Ich mag den Geruch gerne“, sondern das limbische System reagiert extrem schnell und meldet Wohlbefinden. Noch Jahre später ruft ein Geruch die Erinnerung an eine Situation zurück,

 

Das limbische System ist der Teil unseres Gehirn, der unter anderem für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich ist. Im limbischen System „sitzt“ unser Wohlbefinden, es werden Gefühle wie Angst darüber gesteuert. Was wir riechen, wirkt sich aber auch über unser vegetatives Nervensystem aus, wo unsere Vitalfunktionen geregelt werden.

 

Dass Düfte auch unbewusst wirken, weiß zum Beispiel auch die Verkaufspsychologie einzusetzen. Darum gibt es in fast jedem Supermarkt einen „Backshop“, der uns den Duft frisch gebackenen Brotes in die Nase steigen lässt. Und darum backen Immobilienmakler mitunter Kuchen, bevor sie ein Haus zeigen. Unser Gehirn reagiert mit entsprechenden Emotionen, ganz automatisch.

 

Und das kannst du dir zunutze machen!

 

Versuche es mit warmen Düften wie Vanille. Mit Vanille verbinden wir ein Gefühl der Geborgenheit aus Kindertagen. Vanillepudding, Vanille Milchreis habe uns die Kindheit versüßt.Die Adventszeit bietet dafür reichlich Angebote. Zum Beispiel Aromakerzen, Aromaöle, Vanillekipferl, gebrannte Mandeln usw.

 



atme!


 

Das klingt vielleicht erst einmal albern, dass ich dich daran erinnere, ans Atmen zu denken.  Tatsächlich atmen die meisten Menschen viel zu flach, nur  bis in den Brustkorb, anstatt bis tief runter in den Bauch. Das ist uns nicht zuträglich, aber wir sind es so gewohnt.

Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder ganz bewusst zu erinnern und uns hin und wieder ein paar richtige tiefe Atemzüge zu gönnen. Menschen, die Yoga praktizieren, lernen dabei, wie wichtig das richtige Atmen ist.

 

Erst recht, wenn wir gedrückter Stimmung sind oder uns schlapp und frustriert fühlen, hilft uns der Atem kolossal. Nicht ohne Grund heißt es Atem ist Leben. Wir können relativ lange ohne Essen auskommen, auch ohne Trinken gehen drei Tage. Ohne Atmen keine drei Sekunden.

 

Atme einmal ganz bewusst tief ein und dann dreimal so lange aus, bis du das Gefühl hast, dass die Lungen leer sind. Beim Ausatmen stellst du dir vor, dass du alles Belastende einfach raus atmest. Beim Einatmen stellst du dir vor, wie du frische, reine, kraftvolle Energie aufnehmen und damit jede einzelne Körperzelle gut versorgst.

 

Das machst du immer mal zwischendurch drei Mal hintereinander. Ganz ruhig. Ganz entspannt. Mit ganz tiefen Atemzügen, und schon fühlst du dich spürbar anders. klarer, ausgerichteter, ruhiger.

 

Damit bist du gegen jede Art von den Dezemberstress gefeit und kannst ganz entspannt deinen Glühwein auf einem schönen Weihnachtsmarkt genießen.

 

Eine schöne Adventsszeit!



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