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Atme!

den Stress wegatmen!



wir sind in einer anstrengenden zeit


 

In dieser angestrengten Zeit ist es wichtig, sich auf all das zu besinnen, was wir zur Verfügung haben, um aus dem Coronastress rauszukommen. Viele Menschen haben jetzt Angst und fühlen sich machtlos. Auch körperlich macht sich das mit schlechtem Schlaf, Kopfschmerzen, Engegefühl bemerkbar.

 

Erinnere dich daran, was du schon alles gelernt hast.

 

Meditation, Meridianklopfen, EFT, Wingwave, NLP CQM, Theathealing, Theki , Matrix, was auch immer. Es gibt so viele gute Werkzeuge. Wie viele tolle Übungen hast du schon gelernt und wieder vergessen? Das ist ganz normal, wenn auch zu bedauern. Jetzt ist die Zeit, sich an sie zu erinnern.

 

Alles, was Entspannung bringt, ist jetzt wichtig. Stress schwächt unser Immunsystem. Angst ruiniert es auch. Mit geeigneten Methoden oder Übungen können wir das ein Stück weit entschärfen.

 

Viele Meditierende berichten, dass ihnen die Meditation gut dabei hilft, den Kopf klar zu bekommen. Manche können sich gerade jetzt nicht gut darauf einlassen, weil zu viele Gedanken im Kopf schwirren.

Dann ist es gut, sich auf das Einfachste und wirkungsvollste Instrument, das wir besitzen, zu besinnen.

 

Das ist unser Atem.

 


atem ist leben


 

Wir kommen mit einem Ausatmen auf die Welt und verlassen sie wieder mit einem Einatmen. Der Atem begleitet uns durch unser ganzes Leben. Wir können relativ lange ohne Essen und Trinken überleben. Ohne Atem keine 5 Minuten.

 

Wenn wir aufgeregt sind, atmen wir ganz flach und mit hoher Atemfrequenz. Sind wir entspannt, atmen wir viel tiefer, idealerweise bis in den Bauch, und mit weniger Atemzügen in der Minute.

 

Also, atmen wir doch ganz bewusst um Spannung und Stress abzubauen.

 

Konzentriere dich dazu auf das Atmen.

Spüre, wie die Luft durch deine Nase ein und austritt. Finde deine ganz eigne Geschwindigkeit. Es gibt dabei kein Ziel, das du erreichen musst. Je länger du so bewusst atmest, desto mehr wirst du spüren, wie dein Brustraum weiter wird. Deine Zellen freuen sich, weil sie zusätzlichen Sauerstoff bekommen.

 

Durch das bewusste Atmen nimmst du den Moment, das Jetzt, wieder mehr wahr. Deine Gedanken werden ruhiger. So wird Körper und Geist entspannt und das wirkt sich auch auf den gesamten Körper aus. Wenn sich der Körper entspannt, tut das auch das Nervensystem und das erlaubt dem System die Stresshormone abzubauen. Du gehst in die Ruhe und bist ganz bei dir.

 

Das erlaubt dir eine klarere Sicht auf die Dinge. Du bekommst wieder gesunden Abstand zu deinen Problemen und vielleicht die eine oder andere gute Idee.


wie geht das?



 

 Atme durch die Nase ein und wieder aus. Wenn du etwas loslassen willst, atmest du durch den Mund aus. Zur Beruhigung und Entspannung atmest du nur durch die Nase.

 

Das Ausatmen sollte doppelt so lange dauern wie das Einatmen. Zwischen ein-und ausatmen sollten etwa 2 Sekunden liegen.

 

Atme ganz gleichmäßig. Zähle beim Einatmen bis 5 und beim Ausatmen bis 8 oder 10. Steigere dich dabei langsam. Das ist kein Wettbewerb..

 

Um zu entspannen, kannst du auch die tiefe Bauchatmung nutzen.

Dabei legst du deine Hände auf den Bauch unter dem Nabel und atmest tief bis in den Bauch. Du spürst dabei, wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt. Frauen, die Kinder haben, kennen die tiefe Bauchatmung aus der Geburtsvorbereitung.

 

Während einer Entbindung ist das Atmen sehr hilfreich. Dabei wird Schmerz weg geatmet.

 


wusstest du das?


 Bei völliger Entspannung atmen wir 8-12-mal in der Minute. Bei leichter Anstrengung erhöht sich das auf 12-18-mal pro Minute.

 

Babys atmen noch viel öfter, nämlich 40-50-mal in der Minute.

 

Unsere Lunge bewegt sich im Erwachsenenalter täglich 20.000 Mal.

 

Unsere natürliche Atmung ist eigentlich die Bauchatmung.

Wir nehmen bei jedem Atemzug ca. eine halben Liter Luft in die Lunge auf.

 

Bei flacher oberflächlicher, gestresster Atmung weniger. Die Zellen, vor allem das Gehirn, bekommen dadurch weniger Sauerstoff. Schon deshalb ist eine tiefe Atmung von Vorteil.

 

Bis wir 21 Jahre alt sind, hat unsere Lunge etwa 3,5, Millionen Luftballons eingeatmet.

 

Beeindruckend, nicht wahr?

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Ramona (Sonntag, 29 März 2020 14:08)

    Hallo Barbara, wenn ich abends aus dem Büro komme, jede Menge Telefonate hinter mir habe mit Kunden oder Mitarbeitern - das nimmt sich bei der Thematik so gut wie nichts, setze ich mich an einen stillen Platz. Ich schließe die Augen, und höre nur auf meinen Atem. Keine anderen Geräusche, nur Ruhe. Der Tag "frißt" regelrecht die eigene Energie auf, obwohl ich das Gefühl habe: ich habe heute nicht viel erreicht - nur zugehört. Aber das genügt schon, um Energie zu verbrennen.