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Dein Geld hat Ohren

und das spürst du am Kontostand



dein Geld hat tatsächlich ohren!


 

Wir alle haben eine Beziehung zum Geld, ob wir das nun wollen oder nicht.

 

Dieses Leben ist noch auf Geldbeziehungen aufgebaut. Natürlich gibt es Beispiele für Aussteiger aus dem System. Aber das sind Ausnahmen und auf Dauer funktionieren sie oft nicht. Auf Youtube gibt es dafür viele Beispiele.

 

Jeder spricht und denkt anders über Geld.

 

Die Kassiererin im Supermarkt oder die Altenpflegerin, hat eine andere Beziehung zum Geld als ein Spitzenmanager oder ein Profi-Fußballer. Wie sprichst du über dein Geld? Zum Beispiel, wenn du deinen Kontostand checkst?

 

Die Art, wie wir über Geld denken und sprechen, wirkt sich direkt auf unser Geld aus.

 

Davon hängt es, nicht alleine aber auch, ab wie viel wir davon bekommen. Unsere Sprache ist immer Ausdruck unserer Haltung zu Geld. Reden wir schlecht oder respektlos über Geld, kommt es nicht sehr oft oder ist schnell wieder weg. Was bedeutet „schlecht“ reden? Ich meine damit die respektlosen Bezeichnungen für das Geld, die oft gedankenlos gebraucht werden.

 

Wenn du das Geld als Freund gewinnen möchtest, solltest du es so benennen, wie du einen guten Freund auch mit seinem richtigen Namen und nicht mit einer Beleidigung wie Trottel oder Vollpfosten ansprichst. Geld sollte so bezeichnet werden, wie es heißt.

 

Nämlich einfach als Geld.

 

Es gibt leider unzählige, nicht besonders wertschätzende, Bezeichnungen für das Geld.  Auch für Menschen, die mehr Geld als andere haben, gibt es einige, die wir alle kennen. Protzer, Angeber, Neureicher, feiner Pinkel, Geizkragen, Ausbeuter, Pfeffersack.

 


warum wir achtsamer sein sollten


 

Unsere Bezeichnungen für das Geld haben immer einen Hintergrund, der uns meistens nicht bewusst ist. Es ist interessant, sich das näher anzuschauen.

 

Wenn wir wissen, was die Bedeutung hinter den Begrifflichkeiten ist, wird sehr schnell klar, dass es besser ist, das zu ändern. Damit ändern sich nicht nur die Gedanken und die Haltung, sondern wir ändern auch, wie wir mit dem Geld, mit dieser Energie, umgehen. Gehen wir respektvoll mit ihm um, ist die Chance größer, dass es kommt und auch bleibt.

 

Das gängigste Wort für Geld ist „Kohle“. Das impliziert Vergänglichkeit, Verlust.

 

Kohle stand in früheren Zeiten, als es noch Kohleöfen gab, für Wärme, Wohlgefühl, Geborgenheit. Wenn der Ofen geraucht hat, ging es den Menschen gut. Sie hatten Kohle. In den Nachkriegszeiten war Kohle ein Tauschmittel. Kohle, Holz und Koks wird heute als Bezeichnung für Geld verwendet. Genauso wie das, was nach dem verbrennen übrigbleibt. Die Asche.

 

Kohle steht also für Brennstoff. Koks und Kohle werden verbrannt und verglühen zu Asche. Was passiert mit meinem Geld, wenn ich es so benenne? Es wird Asche. Das kommt Geldverlust gleich.  Geld vermehrt sich damit also nicht, sondern verliert seinen Wert.

Es wird zu Asche.



die eigentliche Bedeutung dahinter


 

Auch die Tierwelt muss für Bezeichnungen für Geld herhalten.

 

Allerdings sind das nicht die Tiere, die wir alle am meisten mögen. So wird das Geld zu Kröten, Mäusen, Mücken, Flöhen.

Mäuse stammt eigentlich aus dem Jiddischen Wort für Geld, das „Meus“ war. Heute denken wir an die kleinen Nager, die wir nicht im Haushalt haben möchten. „Kies“ kommt ebenfalls aus dem Jiddischen und bedeutete ursprünglich Geldbeutel. Moneten, eher für Kleingeld, klingt irgendwie betrügerisch, fast gaunerhaft

 

Ursprünglich kam das Wort vom lateinischen „moneta“, was Münze bedeutet. Peseten hat auch einen ähnlichen zwielichtigen Beigeschmack. Zaster kommt aus dem Begriff „sast er“ und bedeutet Eisen. Heu wird regelmäßig abgemäht. Also auch nicht besonders zielführend. Penunzen, was aus dem Polnischen kommt, Pinkepinke als berliner Begriff, Piepen, Schotter, Lappen, Euronen, Flocken, Ocken, Piepen, Schnee, Talerchen, Tacken.

 

Es gibt noch einige mehr, die ich hier nicht alle aufführen will.

 

Das sind alles Begriffe, die wir mehr oder weniger verbreitet im Sprachgebrauch finden. Sie sind nach sozialer Stellung und Bildungsgrad unterschiedlich oft gebraucht. Allen gemeinsam ist, dass ihnen der Respekt vor der Energie des Geldes fehlt. Der Gebrauch zeugt von mangelnder Anerkennung, Höflichkeit und Respekt.

 

Das sind Werte, die auch zwischen uns Menschen immer mehr verloren gehen.

 

Und auch das drückt sich in unserer Sprache deutlich aus. Man denke nur für die vielen Bezeichnungen für den langjährigen Ehepartner. Ich bin sicher, dir fallen sofort einige ein, die meist auch nicht besonders liebevoll und wertschätzend sind.


3 schritte, die dir weiterhelfen



 

1. Schritt

 

Beobachte dich dabei, wie du über Andere, über Dinge und Situationen denkst und sprichst. Nimm wahr, wie du mit dir selbst zu diesem Thema sprichst. Was sagst du dir beim Blick auf deinen Kontostand? Verurteilst du dich, wenn er zu niedrig ist? Jubelst du, wenn genug auf dem Konto ist? Begrüßt du dein Geld, wenn du es aus dem Automaten ziehst?  Verabschiedest du es beim Ausgeben?

 

2. Schritt

 

Benutzt du Bargeld?

Bargeld hilft dir haptisch dabei, deine Beziehung zum Geld zu verbessern. Wenn du nur mit der Plastikkarte bezahlst, siehst du dein Geld nicht mehr. Du kannst es nicht sehen, fühlen oder riechen.

Du hast keine direkte Beziehung mehr zur Geldenergie, denn du siehst nicht, wie es mehr oder weniger wird. Deswegen wundern sich so viele Menschen am Monatsende, welche Summe über ihre Karte weggeht.

Der direkte Kontakt zum Geld fehlt ihnen. Als es noch keine Plastikkarten gab, sah man direkt, wenn das Geld immer weniger wurde. Das fällt beim bargeldlosen Kaufen weg und kann wie eine Falle wirken.

 

3. Schritt

 

Ab jetzt sprichst du nur noch ausschließlich positiv über das Geld und löschst alle verniedlichenden oder herabwürdigende Begriffe, wie oben angeführt für das Geld, aus deinem Wortschatz.

Du kannst dich selbst disziplinieren, wenn du dir eine hübsche Spardose sichtbar aufstellst. Jedes Mal, wenn du einen der Begriffe denkst oder sagst, egal zu wem oder auch zu dir selbst, zahlst du einen Euro in deine Spardose ein. Wenn sie voll ist, spendest du das Geld, z.B. an das Tierheim oder wer dir am Herzen liegt.

 

Deine Beziehung zum Geld wird sich verbessern und du wirst es auch am Kontostand bemerken können.

 


Masterclass Geld


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