Der Dezember hat es wirklich in sich

Wie du den Dezember am besten nutzt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dezember ist ein Monat mit einer ganz eigenen Energie. Er scheint besonders intensiv und dabei besonders kurz zu sein. Ist er wirklich zu kurz?

Ja, klar, er hat 31 Tage, aber mir ist er irgendwie immer zu kurz.

 

Das liegt sicher an der hohen Dichte der aufeinander folgenden Ereignisse wie Weihnachten mit sämtlichen Weihnachtsfeiern und sonstigen Terminen wie  Einkäufe machen, Geschenke besorgen, Weihnachtsmarkt besuchen usw.

 

Dann schaue ich auf meinen Kalender und stelle fest, dass etliche Tage Arbeitszeit wegfallen. Keine Arbeit - kein Umsatz. Das bedeutet, diesen besonderen Umstand idealerweise schon in der Jahresplanung zu berücksichtigen. Und auch daran denken, dass die meisten Menschen erst wieder Mitte Januar so richtig zu erreichen sind.

 


das Neue Jahr ist schon in sicht


 

Das bevorstehende Jahresende wirft im Dezember auch schon seinen langen Schatten voraus. Da muss der Jahresabschluss rechtzeitig fertig werden, Projekte müssen beendet und Bilanz gezogen werden.

 

Die Weichen für das Neue Jahr sollten jetzt gestellt sein. Dazu gehört Rückschau und Planung.

 

 

Auch im privaten Bereich wird so Mancher zum Jahresende ziemlich nachdenklich. Ist die Weihnachtshektik erst mal vorbei, lässt man das Jahr gedanklich noch mal vorbeiziehen.

 

Wie war das Jahr?

Was war gut, was nicht?

Was sollte ich loslassen?

Hat sich erfüllt, was ich mir gewünscht habe?

Wie wird das nächste Jahr wohl werden?

Was kann ich mir vorstellen.

Was mir wünschen?

 

Ich finde , dass die Tage zwischen den Jahren eine besonders gute Zeit sind, das Alte in Frieden abzuschließen und sich entspannt auf das Neue vorzubereiten. Das ist wie eine Auszeit von Zeit und Raum und gut für Ideenfindung und Reflexion. Die Intuition darf zu Wort kommen. Unterstützt wird es auch von den hoch schwingenden, kraftvolen Energien der Rauhnächte. Alles geht in dieser Zeit etwas schneller und leichter. Die Wahrscheinlichkeit, dass das, was ich jetzt plane, Realität wir, ist deutlich größer als sonst.

 

Je klarer ich jetzt für mich habe, wie ich mein Leben haben will, desto größer ist die Chance, dass es so sein wird. Ich empfehle, diese Ideensammlung und Visionen, die auftauschen, schriftlich zu machen. Die Magie der Verschriftlichung hat eine ganz eigene Kraft. Visionen bekommen damit viel mehr Leben und Farbe.

 

 

Ohne Vision, gänzlich ohne Ziele, ist das Leben wie eine Fahrt nach irgendwohin. Ich komme irgendwo an, aber das bestimmt dann der Zufall. Wenn ich am Fahrkartenschalter ein Ticket nach irgendwohin verlange, werde ich auch irgendwo landen. Andere werden dann meinen Weg bestimmen. Auch das kann eine Option sein, wenn ich mich treiben lassen will.

Für unser Business ist das eher nicht zielführend.

 

Habe ich aber eine Idee davon, wohin meine Lebensreise und/oder meine Selbständigkeit gehen soll, dann komme ich nicht drumherum, mir dazu ein paar Gedanken mehr zu machen.

 

Ich habe mich mit Planung immer schwer getan.

Woher soll ich jetzt wissen, wo ich in 12 Monaten bin? Ich hatte immer so das Gefühl, dass eine Planung meine Kreativität in Ketten legt. Im Laufe der Zeit, mit dem stetigen Wachstum meines Geschäfts, ist mir dann aber doch klar geworden, dass es ohne Planung anstrengend wird. Ich plane immer noch nicht sehr detailliert, aber eine Grobplanung hilft mir dabei, den Kurs zu halten und nicht irgendwo zu landen. Ich bleibe fokussierter und bin trotzdem kreativ und kann auch mal spontan etwas entwickeln.

 

Die Kraft unserer Gedanken bewusst zu nutzen ist eine ungeahnte Kraftquelle um das Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu steuern. Das bedeutet nicht, wie ich früher immer dachte, alles im Detail für 12 Monate zu planen. Das geht in unserer schnelllebigen Zeit nicht. Aber eine ungefähre Marschroute sollte es schon geben. Die Details ergeben sich beim wandern.

 

"Der Weg entsteht unter unseren Füßen" heißt es und da ist etwas dran.

 

Zurück zum Dezember.

 

Zwischen Weihnachten und Silvester ruht bei den meisten das Geschäft.

Für mich gehört in diese "Zwischenzeit", mein Büro  wieder ganz in Ruhe aufzuräumen, Altes aussortieren, Ungenutztes los zulassen, Platz für neue Ideen zu schaffen, Klarheit zu schaffen.

Damit frische Energie reinlassen.

 

Ich bin mir sicher, du kennst das auch. Da sind die ausgedruckten Artikel, die ich unbedingt noch lesen wollte, Rechnungen, die nicht abgelegt worden sind, Bücher, die noch eingepackt darauf warten, gelesen zu werden und Krams, der eigentlich hier nicht hingehört.

 

Wenn das alles ganz in Ruhe, mit schöner Musik dabei und einer Kerze sowie einer Tasse duftendem Tee sortiert wird, Überflüssiges weggeworfen wird, dann kann man förmlich spüren wie sich die Energie des Raumes erhöht und viel feiner und klarer wird.

 

Das gibt mir regelmässig das Gefühl eines frischen, sauberen Starts an Neujahr und macht neugierig auf das Neue Jahr, das vor mir liegt.

 

Probiere es doch auch mal und mache ein ein Reinigungsritual daraus.

Miste  alle Stapel mit Papier mal gründlich aus. Wenn du magst, räume deinen Computer auf. Ordne deine Bücher neu, sortiere deine Hausapotheke aus. Du wirst dich wundern, wie viel Überlagertes du finden wirst.

Wenn du magst, kannst du zum Schluss dein Büro räuchern oder mit Klangschalen die Energie verändern. Nutze einfach alles, was du kennst, das dich unterstützt.

Bitte alles in Ruhe und ohne Druck machen und nur solange es Spaß macht.  Das bringt frische Luft und Lust auf einen aufgeräumten Neubeginn im Neuen Jahr.

 

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Magie der Rauhnächte fürs Business

Raus aus meinem Dezembertief

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1. Advent- von wegen beschaulich

Von wegen beschaulich...


 

 Die Adventszeit gilt seit altersher als eine Zeit der Besinnung, des Innehaltens, des Gemütlichen.

 

Überall ist die Stadt Lichter geschmückt, Weihnachtsmärkte laden zum Bummeln ein. Es duftet nach gebrannten Mandel, kandierten Äpfeln und Glühwein.

Und angeblich freuen sich alle Menschen auf Weihnachten.

 

 

 

Tatsächlich. Also ich nicht. Ich bin trotz sorgfältiger, generalstabsmäßiger Planung jedes Jahr wieder neu gestresst gewesen und habe irgendwann für mich beschlossen, das zu ändern..


ändern ist schwierig aber geht


Die Vorweihnachtszeit vergeht irgendwie noch schneller als die übrige Zeit im Jahr.

 

Alle laufen hektisch durch die Einkaufspassagen, auf der Jagd nach Schnäppchen, weil man die Liebsten schließlich beschenken möchte. Banger Blick aufs Konto, egal. Weihnachten ist Weihnachten. In den Firmen werden Weihnachtsfeiern absolviert, die die Meisten eher nicht mögen. Aber was sein muss, das muss. Ist schließlich Tradition. Oder?

 

Außerdem ballt sich in den Firmen zum Jahresende arbeitsmäßig alles zusammen, immer den Jahresabschluss vor Augen. Die Menschen, die in irgendeiner Weise im Verkauf arbeiten, sind jetzt megagestresst. Sie müssen zusätzlich zu dem ganzen Rummel auch noch die verkaufsoffenen Sonntage überleben. Ich möchte nicht wissen, wie sie zu Weihnachten dann ausgepowert sind. Sie sind sicher froh, wenn das Jahr rum ist.

 


Glaubensfrage - Fleisch oder nicht Fleisch?



 

Dann erhebt sich jedes Jahr die gleiche Frage. Was gibt es zum Fest zu essen? In einer Familie können sich zu dem Thema Grabenkämpfe vom Feinsten entwickeln. Da die Ernährungsformen durchaus vielfältiger als früher sind, ist es mit der traditionellen Weihnachtsgans nicht mehr getan.

 

Vegetarier und Veganer schlägt man damit definitiv in die Flucht oder wird in hitzige Diskussionen verwickelt, bis hin zum Eklat. Menschen, die zwar Fleisch essen, aber Bio muss es sein, haben ein Problem mit den wahnwitzigen Preisen für Biogänse. Aber wenigstens haben sie ein halbwegs ruhiges Gewissen weil sie keine zwangsernährten Gänse kaufen. Massentierhaltung ist kein schönes Thema an Weihnachten.

 


Gesunde Ernährung an weihnachten?


 

 

Die Weihnachtsbäckerei ist auch eher unromantisch geworden. Seit wir wissen, dass Milch nichts für erwachsene Menschen ist weil die Laktoseintoleranz weit verbreitet ist, tun sich viele schwer mit den Alternativen wie Soja-, Hafer-, Mandel-, oder Reismilch, was ich gut verstehen kann.

 

Das meiste wohlschmeckende Weihnachtsgebäck ist nun mal mit Weizenmehl gemacht, das schuld daran ist, dass wir dick werden. (Buchtip "Weizenwampe"). Weizenmehl tut uns leider tatsächlich gar nicht gut. Auch Weizenvollkornmehl ist nicht die Alternative, besser ist Dinkelmehl. Das schmeckt allerdings irgendwie anders, ungewohnt. Das ist ein echtes Dilemma , weil wir grade in der Weihnachtszeit die Erinnerung an Kindertage mit Vanillekipferln und Mandelhörnchen haben. Und die schmecken mit Dinkelmehl nun mal nicht so.

 

Im Weizenmehl ist Gluten drin, das schuld an vielen Krankheiten sein soll und zusätzlich süchtig macht. Gluten ist übrigens der Stoff, mit dem die Weizenpflanze ihre Fressfeinde vertreibt. Also auch uns - eigentlich.

 

Süchtig macht auch der Zucker, von dem wir alle mehr oder weniger bewusst zu viel konsumieren und der dick und krank macht. Zucker ist allerdings überall drin. Wenn man genau auf die Deklarationen der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln schaut, kann man ganz schön geschockt sein. Süßstoff ist keine Alternative, da er der Bauchspeicherdrüse etwas vormacht, das nicht da ist und die deshalb trotzdem Insulin ausschüttet, was zu einem Mordshunger führt. Nicht umsonst wird Süßstoff in der Tierproduktion im Mastfutter verwendet.

 

Schokoladenfreunde steigen daher oft auf die weniger süße Variante um, auf die zartbittere Schoki. Hat man erst einmal die Kurve gekriegt, vom Zucker weg zu kommen, kann man Milka und Co. nicht mehr essen weil unsere Geschmacksknospen dann wieder bemerken, wie extrem süß sie sind. Und das ist eigentlich gut so.

 

Da bleibt nicht wirklich viel von dem übrig, was wir aus unserer Kinderzeit zu Weihnachten kennen, oder? Die beliebten Dominosteine oder Marzipankartoffeln verlieren definitiv etwas von ihrer Unschuld. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und natürlich darf man an Weihnachten auch ohne schlechtes Gewissen naschen.


Zwischenmenschliches und das Fest der liebe



 

Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind auch ein wichtiges Thema in der Weihnachtszeit und das nicht nur beim Thema Essen. Zu Weihnachten wünschen sich alle Frieden im Innen und Außen und haben so ein romantisches Bild von verschneiten Wäldern und Lichterglanz. "Driving home for christmas"

 

Jedoch sieht die Realität oft leider anders aus. Weil es manchmal eben gar nicht friedlich und harmonisch zugeht, wenn die ganze Familie, vielleicht einmal im Jahr, so geballt aufeinander trifft. Unausgesprochenes, alte Konflikte und oft einfach gegenseitiges Missverständnis, können die ersehnte Weihnachtsharmonie sprengen. Die Erwartung an das Fest ist meist zu idealistisch hochgeschraubt.

Ich frage mich dann immer, warum soll ausgerechnet an Weihnachten alles anders sein als im ganzen Jahr?

 

Bleibt nur auf den Weihnachtsmann zu hoffen, an den auch keiner mehr glaubt. Und die Geschenke, die vielleicht nicht gefallen, machen es auch nicht besser. Man sieht es an den Heerscharen von Menschen, die nach Weihnachten in die Geschäfte stürmen, um ihre Geschenke umzutauschen.

Es könnte auch ganz anders sein. Keine Geschenke, zusammen kochen, was alle mögen, Weihnachtsgeschichten vorlesen, Streitverbot an Weihnachten. Aber, das ist wohl nur so eine Idee von mir. Wie sieht das bei dir so aus und was kannst du machen?

 


Was kann man tun?


Mein Vorschlag ist reduzieren. Auf das Wichtigste reduzieren. Nicht das ganze Haus von oben bis unten putzen. Das musst du nach dem Fest sowieso wieder machen. Weniger Schmuck am Bäumchen sieht sowieso schöner aus. Nicht die ganze Wohnung dekorieren.

 

Muss es wirklich der Weihnachtsbraten für 8 Personen sein oder geht es auch einfacher?

Ich habe das große Familienfestessen abgeschafft. Bei uns gibt es ein richtig schönes Kaffeetrinken und ein gemütliches Abendbrot. Warum? Weil ich es satt hatte, stundenlang in der Küche zu stehen und beim Essen schon gar keinen Appetit mehr zu haben während das Werk mehrerer Stunden innerhalb von Minuten verputzt wurde. Jetzt gibt es ein Abendbrot, das ich vorher in Ruhe und mit Freude vorbereiten kann und dann völlig entspannt auch etwas davon habe.

 

Warum ich das so ausführlich schildere?

 

Meiner Beobachtung nach hängt von der Stimmung, die die Mutter, Ehefrau, Freundin hat, das ganze Gelingen oder das Desaster zu Weihnachten ab. Ist sie erschöpft, abgehetzt und nur noch müde, was soll das werden? Das ist dann eine ganz niedrige Schwingung, die von den Anderen unbewusst aufgegriffen und manchmal sogar extrem verstärkt wird weil sie vielleicht auch nicht gut drauf sind. Daher kommt es, dass manche Familienfeiern dann kein Grund zur Freude sind. Sind alle ausgeruht und gut drauf, kann es fröhlich und entspannt werden.


Geschenkeflut eindämmen


 

 

Weihnachten ist eigentlich das Fest der Liebe und nicht des Konsums, zu dem es leider immer mehr verkommen ist. Die Geschenke werden immer größer, teurer und auch die Erwartungen. Ich bin für kleine Geschenke und mehr für das Verschenken des Wertvollsten, das wir haben – Zeit.

 

Verschenke doch mal deine Zeit!

 

Zeit für reden, Zeit für spielen, Zeit für gemeinsam chillen, Zeit für Spaziergänge, schön Kaffee trinken und Leute schauen, Zeit für reisen usw. Ich bin sicher, dir fällt noch mehr ein. Wir können alles wieder kaufen, das uns verloren geht. Nur unsere Zeit, die eine relativ kurze Lebensspanne auf diesem Planeten bedeutet, die ist unwiederbringlich verloren, wenn sie vergangen ist. Also ist sie das Wertvollste. Wie wäre es mal damit?

 

Schreib mir gerne wie du das siehst. Und nun, einen schönen ersten Advent!

 

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Novemberblues?


zeit zum anlauf nehmen


 

 Wir sind im November angekommen.

 

Viele mögen diesen Monat nicht. Wenn er mit Nebel, Nässe und Kälte daher kommt, fällt so mancher in den Novemberblues. Der November bringt es auch mit sich, dass wir deutlich spüren, dass das Jahresende schon in Sicht ist. Für Selbständige beginnt spätestens jetzt der Endspurt.

 

Der November treibt uns wieder mehr nach Innen als nach Außen. Das ist im Wortsinn, aber auch im übertragenen Sinne so. Damit haben wir eine gute Gelegenheit, ganz in Ruhe zu resümieren, was bisher gut lief und was in Zukunft realisiert werden soll. Zeit, sich genauer anzuschauen, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden oder ob sie sich vielleicht inzwischen sogar verändert haben.

Die heutige Zeit ist derart schnelllebig, dass Ziele in der Tat des öfteren einer Korrektur bedürfen um mit den rasanten Veränderungen Schritt halten zu können.

 

Bis zum Jahresende sind es noch einige Wochen und der November ist meist noch nicht so hektisch wie der Dezember. Eine gute Zeit für uns um zu reflektieren, sortieren, neu orientieren und neu Anlauf zu nehmen.


zeit für Resümee und Vorbereitung


 

Energetisch fühlt sich der November eher ruhig an, wie die Pause vor dem Sturm. Aber das täuscht, denn die Energien, die wir zur Zeit haben, sind alles andere als ruhig. Sie wirbeln das Unterste nach oben und so ist es kein Wunder, wenn die Selbstreflexion dieses Jahr viel intensiver als sonst ausfällt. Jetzt gilt es, wirklich ganz genau hinzuschauen. Was hat sich bewährt und ist noch stimmig. Was sollte ich loslassen?

 

Der November ist der richtige Zeitpunkt für Überlegungen, wie das neue Jahr starten soll.

 

Vielleicht möchtest du ein neues Programm ins Sortiment nehmen, eine ganz neue Dienstleistung anbieten oder deine Preispolitik überdenken. Es ist klug, dafür den Schwung des Jahresbeginns zu nutzen. Jetzt ist die Zeit der Vorbereitung um am Jahresbeginn gleich ohne Hektik gut durchstarten können. Gute Vorbereitung ist eine Garantie für Erfolg ohne Stress.

 

Deshalb nimm schon mal innerlich Anlauf!

 


ehrliche Bestandsaufnahme


Alles, was wir im November machen, bereitet energetisch schon das nächste Jahr vor.

Es lohnt sich also, es ernst zu nehmen.

 

Nimm dir jetzt die Zeit und überprüfe ganz ehrlich deine bisherigen Ziele auf Erfüllung und Gültigkeit. Du kannst ja ein Ritual daraus machen. Zünde dir eine Kerze an, mach dir einen duftenden Tee und reflektiere ganz in Ruhe. Gib deiner Intuition dabei den Raum, den sie braucht.

 

Vielleicht bietet sich mal eine Kundenbefragung (surveymonkey.de) an, verbunden mit einem kleinen Extra für deine Kunden. Oder du denkst dir ein Dankeschön für deine besten Kunden aus.

 

Checke, ob deine Organisation top ist oder ob du viel zu viel Zeit investieren musst. Also für Rechnungswesen, Büroablage, Vertrieb, Marketing. Gegebenenfalls solltest du ausmisten, richtig loslassen, damit die Energie wieder fließen lassen. Manches machen oder behalten wir viel zu lange. Das kostet uns Energie in jeder Form; Lebensenergie, Zeit und Geld. Möglicherweise kannst du einzelne Tätigkeiten jemandem anderen übergeben.

 

Dazu gehört auch eine ehrliche Bestandsaufnahme, ob deine Computerkenntnisse auf dem neuesten Stand sind.

 

Sei ehrlich mit dir. Ob du dir damit die Arbeit leichter machst oder ob du mit dem PC eigentlich auf Kriegsfuß stehst. Vielleicht hast du schon lange geplant, endlich deinen eigenen Newsletter zu schreiben, bekommst dich aber nicht ran? Dann schau einfach bei meinem kostenlosen Live Webinar "Endlich (m)ein eigener Newsletter" rein oder planst du selbst Webinare zu halten? Auch dafür kannst du dich bei meinem Webinar schlau machen. ("Mein erstes Webinar- wie es ein Erfolg wird").

 

Bei der Gelegenheit kannst du auch alle, bisher gekauften und brav gespeicherten, Onlinekurse danach abklopfen, ob du sie überhaupt noch machen wirst. Sonst löschen! Sie kosten nicht nur Platz auf der Festplatte, sonder auch deine Energie. Unterbewusst weiß dein System nämlich, dass sie noch darauf warten, genutzt zu werden.  Schließlich hast du Geld dafür bezahlt. Auch die kostenfreien wirken übrigens so. Du hast schließlich damit ein Geschenk bekommen...

 


Großputz ist nicht nur im Frühjahr sinnvoll. Auch um

Platz für Neues zu mache und das vorzubereiten, ist

es immer eine gute Idee.


 

Delegieren oder outsourcen!

 

Schau dir auch an, ob du ungeliebte, zeitraubende „Nebentätigkeiten“ delegieren kannst und wie das gehen kann. Alle Tätigkeiten, deren Stundensatz deutlich niedriger ist als deiner, sind eine Überlegung wert, delegiert zu werden. Ich schätze z.B. die Arbeit meiner Putzhilfe sehr, denn in der Zeit, in der sie putzt, kann ich Geld verdienen.

 

Wichtig ist es auch, regelmäßig den Verteiler zu pflegen.

 

Schau nach, ob deine Kundenkartei/Kundendatei aktuell ist oder ob sich darin etliche Karteileichen finden, die endlich raus gehören. Auch sie fressen unnötig deine Energie. Wenn in deinem Newsletterverteiler viele "tote" Abonnenten sind, kostet das dein Geld. Freue dich, wenn sie sich selbst wieder abmelden oder lösche sie einfach raus.

 

Ganz wichtig für das Marketing ist es, immer mal wieder hinzuschauen, ob die Werbematerialien mit deine Entwicklung Schritt gehalten haben. Falls nicht, weg damit und Neues überlegen!

 

Webseitencheck

 

Wo wir schon dabei sind. Natürlich ist auch die Webseite ganz wichtig. Bringt sie dir genug Kunden? Läuft sie richtig gut? Entspricht sie dir noch?

 

Überprüfe, ob die Webseite wirklich lebt oder besser aktualisiert werden sollte. Hier besonders auf Fotos achten! Fotos, auf denen du 20 Jahre jünger bist, wirken nicht zu deinem Vorteil. Das Foto transportiert nämlich energetisch dann deine Qualität aus der Vergangenheit und nicht deine, inzwischen gewachsene, Persönlichkeit des Jetzt.

 

Dabei solltest du auch gleich an energetische Blockaden denken, die manche Webseite hat. Man bemerkt es daran, dass sie zwar schön aussieht, aber nichts bringt. Hier kann ich dich gut unterstützen, falls du das möchtest.



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Wenn Großzügigkeit einfach ausgenutzt wird

warum ein Ja zu anderen manchmal ein Nein zu dir selbst ist


 

Ich möchte dir hier eine Geschichte aus meiner Selbständigkeit erzählen, die mir in dieser Form oder so ähnlich jetzt das dritte Mal passiert ist und ich es erst jetzt verstanden habe, was es mir sagen soll und wie ich damit umgehen werde. Vielleicht ist das auch hilfreich für dich.

 

Aber von Anfang an.

 

Es hatte sich eine Kundin für ein Programm interessiert. Sie erklärt mir am Telefon, dass sie es unbedingt gerne machen würde, aber erst später zahlen könnte, wenn ihr Honorar eingegangen sei. Sie verspricht sich von diesem Programm, dass es wirklich endlich besser läuft bei ihr. Da sie mir sympathisch ist und ich immer daran interessiert bin, dass meine Klientinnen weiterkommen, stimme ich dem zu. Das Monatsende wird vereinbart.

 

Der Kurs startet, aber es kommt kein Geld.

 

Ich warte ein paar Tage, der Kurs läuft. Ich bin sehr damit beschäftigt und vertraue selbstverständlich darauf, dass bezahlt wird. Der Kurs ist vorbei. Geld ist nicht eingegangen. Weder ein Abschlag noch die Gesamtsumme.

Ich mahne freundlich. Es kommt keine Reaktion. Ich erinnere nochmals. Es passiert nichts. Sie stellt sich einfach tot. Ich denke mir, dass es tausend Gründe für ihr Schweigen gibt. Ein Unfall, ein Schicksalsschlag etc. Ich schreibe nochmals, diesmal etwas nachdrücklicher. Jetzt meldet sie sich per Email und entschuldigt sich, dass das Geld nicht so gekommen wäre, wie sie dachte, aber sie bleibt dran. Ich freue mich.

 

 

Ich schlage ihr vor, damit es für sie leichter ist, dass sie einen Dauerauftrag über monatlich 10,00 auslösen soll. Das ist zu verkraften und es fließt wenigstens etwas. Auch für die Wirkung ihres Programms ist es wichtig, dass der energetische Ausgleich stimmt. Sie verspricht, es einzurichten. Einen Monat später kontrolliere ich mein Konto. Von ihr immer noch nichts. Ich fühle mich verarscht.

 

Das ist mir in 10 Jahren jetzt das dritte Mal passiert.

Also, nichts Gravierendes, Regelmäßiges. Trotzdem beschäftigt mich das. Ich bin enttäuscht, dass meine Großzügigkeit so einfach ausgenutzt wird. Auch, wenn das selten vorkommt. Es gehört sich einfach nicht.

Ich gehe ja auch nicht zum Friseur und sage ihm, dass ich seine Dienstleitung brauche, aber nicht zahlen kann. Aber trotzdem erwarte, dass er das akzeptiert. Und, wenn er schon so großzügig wäre, würde ich doch alles daransetzten, meine Schulden so schnell wie möglich zu begleichen. Eine von den drei Klientinnen hat mich auf diese Art und Weise um 1200 Euro gebracht und wurde dann auch noch beleidigend. Leider ist sie ins Ausland verzogen, sodass rechtliche Schritte nichts gebracht hätten. Der aktuelle Fall hat „nur“ 230 Euro, die mir fehlen.

 

Am meisten schmerzt mich, dass mein Vertrauen so einfach missbraucht wurde

 

Ich werde mich in Zukunft nicht mehr auf solche Zugeständnisse einlassen bzw. ganz verbindliche Regeln dafür einführen. Sonst sage ich Ja zu jemand anderem und gleichzeitig Nein zu mir. Die Zeit und Energie, dem Geld dann hinterher zu rennen, bringt es nicht. Wenn jemand ein Programm mitmachen will, muss er auch zahlen. Schade, wenn Großzügigkeit so ausgenutzt wird.

 

Wie behandelst du so etwas? Schreib mir gerne deine Erfahrungen dazu.

 


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Juhu, endlich wieder im Takt!


sommerUhrzeit oder Normale mitteleuropäische zeit?


 

 

Seit heute haben wir wieder die Normalzeit.

 

Das ist für mich persönlich der beste Tag im ganzen Jahr, denn wir bekommen die gestohlene Stunde wieder zurück.

 

Und ja, ich merke auch nach so vielen Jahren noch, dass ich in der vorverlegten „Sommeruhrzeit“ irgendwie nicht richtig „ticke“, nicht im Takt bin. Diese willkürlich eingeführte „Sommerzeitregelung“ greift nämlich viel tiefer in unseren Biorythmus ein, als die meisten Menschen glauben. Besonders Hochsensible und Sensitive spüren nach der Umstellung sehr deutlich, dass sie für ein paar Wochen aus dem Rhythmus sind.

 

Vor vielen Jahren, in den Siebzigern, wurde die „Sommeruhrzeit“ mal mit dem Argument eingeführt, dass sie Strom sparen würde, weil es ja dann abends länger hell ist. Schnell stellte sich heraus, dass das eine irrige Annahme war. Ganz logisch. Wer früh raus muss, muss eine Stunde früher aufstehen und da ist es dann meist noch dunkel. Was folgte, war lediglich eine Verschiebung des Stromverbrauchs in den Morgen statt in den Abend. Die Landwirtschaft hat es am meisten getroffen, denn die Kühe in den Melkanlagen sahen nicht ein, warum sie jetzt eine Stunde früher gemolken werden sollten.

 

Auch die Schulkinder mussten ein paar Wochen zu früh aus dem Schlaf gerissen werden. Es gibt, meines Wissend, leider keine öffentlichenUntersuchungen darüber, was das für Auswirkungen auf den Lernerfolg hat.

 

Also, eigentlich ist die „Sommerzeitregelung“ ein Flop, der bis heute nicht korrigiert wurde. Wahrscheinlich verdienen einfach zu viele daran, denn Sinn macht es keinen.

 

Das müssen auch die EU Politiker langsam begriffen haben, denn im letzten Jahr wurden Pläne laut, die Zeitumstellung sein zu lassen. Ich habe mich schon über so viel Weisheit gefreut. Leider zu früh. Denn, und jetzt kommt´s. Die Pläne sahen vor, die „Sommerzeit“ für immer als die gültige Zeit zu belassen.

 

Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Menschen, die aus dem Lot sind, lassen sich leichter manipulieren?

 

Und damit man sich dafür die Zustimmung der Bürger holt, macht man dazu eine Umfrage. Man fragt ganz einfach „wollte ihr Sommer -oder Winterzeit?“ Sehr geschickt gefragt, denn spontan sagt da doch wohl jeder „na klar, Sommerzeit“ und denkt dabei an Sonne, Wärme, Strand oder kalt, dunkel, nass, eisig im Winter. So offene Manipulation erlebt man selten und ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich mich im Bekanntenkreis oder mit Nachbarn darüber unterhalte, mit welcher Überzeugung das vertreten wird.

 

Aber, liebe Leute, es geht doch gar nicht um Sommer oder Winter!

 

Es geht um die künstlich eingeführte „Sommerzeit oder die normale Mitteleuropäische Zeit, an die wir alle seit ewigen Zeiten gewöhnt sind. Unsere innere Uhr tickt seit Jahrhunderten nach dem Sonnenstand. Mittags ist für unsere Zellen, wenn die Sonne am höchsten steht. Ist die Zeit künstlich anders, verwirrt das die innere Uhr.

 

Und, wenn man dann so fragt, werden die Leute nachdenklich. Bloß, weil wir dann immer die „Sommerzeit“ hätten, wäre es im Winter trotzdem nicht wärmer, heller, schöner. Ganz im Gegenteil. Wir stehen dann im Winter, wo es uns sowieso meist schwerfällt,  noch eine Stunde früher auf. Die um 6 Uhr aufstehen müssen, stehen dann um 5 Uhr im Winter auf. Da ist es noch dunkler, noch kälter, als eine Stunde später. Außerdem wirkt so früh noch das Melantonin, das Schlafhormon, das erst bei Licht aufhört zu wirken und wenn wir ganz wach werden. Das bedeutet definitiv Schlafmangel und ist alles andere als gesund. Das äussert sich in Abgeschlagenheit, Konzentrationsmangel, Reizbarkeit. Darüber denken die meisten, die eine Dauersommeruhrzeit wollen, nicht nach.

 

Ihnen wurde erfolgreich die Gehirnwäsche mit dem Argument verpasst, dass es ja dann abends länger hell wäre. Was auch Unsinn ist, weil es sowieso im Dezember ab 16 Uhr stockduster ist. Nach „Sommerzeit“ also 17 Uhr. Da arbeiten die meisten Menschen noch. Die eine Stunde bringt also nichts. Das Argument zieht nicht.

 

Noch ist in Brüssel dazu nichts entschieden, aber sollte nochmal eine Befragung kommen, wäre es gut, das zu bedenken.

Jetzt frage ich mich, wer hätte eigentlich etwas davon, auf „Dauersommerzeit“ zu schalten? Statt den ganzen Unsinn endlich einfach abzuschaffen?

 

Ich freue mich auf deine Meinung dazu.

 

Einen sehr erleuchtenden Artikel darüber, was die Zeitumstellung zur Sommerzeit mit uns und unseren Zellen macht, findest du in dem Text einer Petition vom Oktober 2018 an den deutschen Bundestag von Hubertus Hilger, Arzt aus Erlangen.


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Bist du auch im Schleudergang?


wenn du wie im schleudergang bist



 

 

Wahrscheinlich spürst du es auch.

 

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Überall kracht und scheppert es da draußen. Umweltverschmutzung, Flüchtlinge, Klimaveränderung, Greta und Protest, CO² usw. Immer neue Skandale werden aufgedeckt. Ganz egal, ob in der Kirche, im Sport, im Gesundheitswesen oder in der Wirtschaft. Jeden Tag erfahren wir neue Ereignisse, die ziemlich beunruhigend wirken können. Die Welt ist unübersichtlich geworden und Besserung ist noch nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Bewusstseinserweiterung der Menschheit steht an. Dazu muss das Alte erst gehen, damit Neues, Besseres, entstehen kann. Und das Alte wehrt sich heftig.

 

Damit nicht genug, passiert auch im Innen, bei jedem Einzelnen von uns, Veränderung.

 

Vielleicht spürst du längst, dass die Arbeit, die du täglich für dein Geld machst, gar nicht deine Berufung ist. Vielleicht wird sie daher mit jedem Tag schwerer für dich zu ertragen und du fragst dich, was du hier noch willst. Vielleicht bekommst du Impulse, die dich vorwärts treiben, dein Leben zu ändern, aber du hast Angst davor. Die Zeitqualität lässt jedoch nicht mehr locker, denn es geht um uns.



 

Wenn es dir so geht wie mir, dann änderst du möglicherweise deine Ernährung.

 

Ich habe von einem Tag auf den anderen damit aufgehört, Fleisch zu essen. Nicht, dass ich plötzlich aufgewacht und edelmütig gewesen wäre. Ich liebe Tiere, das schon. Habe sie aber trotzdem gegessen. Plötzlich geht das jetzt einfach nicht mehr. An den Fleischtheken wird mir schlecht und ich sehe die Tiere vor mir, die ich da essen will. Mit welchem Recht werden sie getötet, schlimmer noch, in Massentierhaltung gehalten? Biofleisch würde mein Kopf grade noch so akzeptieren, mein Herz nicht. Ein Dilemma, weil ich nun anders kochen lernen musste. Nichts, was nicht zu packen ist.

 

Zurzeit extrem spürbar, flammen vermehrt Familienkonflikte mit voller Kraft auf.

 

Themen, die jahrzehntelang unter den Teppich gekehrt wurden, Konflikte, die nie wirklich gelöst wurden, Wahrheiten, die nie ausgesprochen wurden, wollen jetzt ans Licht und gelöst, geheilt, geklärt werden. Oft ist der äußere Auslöser eine Krankheit oder ein Unfall. Die alten Eltern werden beispielsweise plötzlich pflegebedürftig. Was für eine Herausforderung für ihre erwachsenen Kinder, emotional und zeitlich. Aber auch zwischen den Generationen gibt es, innerhalb und außerhalb, genug Zündstoff. Zeit, es zu transformieren.

 

Das bringt Entwicklung und persönliches Wachstum

 

Schluss mit höher schneller weiter.

 

Das heilige Mantra des Kapitalismus funktioniert nicht mehr.

Die Zahl der Menschen, die aus dem Hamsterrad „aussteigen“ und ganz neue Wege suchen und finden, wird täglich mehr. Es geht immer weniger um „mein Auto, mein Haus, meine Jacht“. Viel wichtiger wird dagegen Lebensqualität, die Frage nach dem Sinn, Zeit für das Wesentliche. ( dazu gerne auf youtube inspirieren lassen) Im krassen Gegensatz dazu steht noch immer das Kaufen und Konsumieren, das uns noch immer aus jeder Ecke entgegen brüllt.

 

Die Gegenbewegung läuft schon einige Zeit und das weltweit, also in der westlichen Welt.

Es ist der Trend zum Minimalismus. Menschen leben z.B. freiwillig und glücklich auf 20 Quadratmetern in Tiny houses. Marie Kondo leert Kleiderschränke und Haushalte und reduziert sie auf das, was wirklich wichtig ist und geliebt wird. Sie hat sehr viele Menschen, die ihr folgen. Und die, interessanterweise, nicht nur ihre Videos und Bücher konsumieren, sondern selbst anfangen aufzuräumen, auszumisten, zu reduzieren. Kein Mensch braucht 70 T-shirts, 50 Jeans, 30 Kochtöpfe usw. (gerne youtube dazu anschauen)

 

Wir sind lange dem Sammlerprinzip aufgesessen, dem von der Werbung angefeuerten Kaufrausch und wundern uns nun, wo unsere Energie hin ist. Jedes Teil, ob im Kleiderschrank und im Haushalt, fordert unsere Energie. Je mehr ich besitze, desto mehr muss ich pflegen und verwalten. Beschränke ich mich hingegen auf das, was ich wirklich liebe und tatsächlich brauche, habe ich dadurch plötzlich viel mehr Energie. Viele Menschen spüren das und sind begeistert.

 

Das ist ein Prinzip, das sich durch die aktuelle Zeitqualität durchzieht. Beschränkung auf den Sinn, auf das Wesentlich.



 

Selbstliebe, Selbstliebe, Selbstliebe

 

Veränderung im Innen ganz bewusst zu forcieren, ist ein Akt der Selbstliebe. Wollen wir eine bessere Welt, muss zuerst wirklich jeder bei sich selbst im Innen anfangen, aufzuräumen. Was, an einschränkenden Überzeugungen, gibt es in mir, die ich nicht mehr brauche, nicht mehr will?

 

Wo bin ich nicht aufrichtig mit mir? Wo mache ich mir etwas vor? Lebe ich mein Leben, oder werde ich gelebt? Was ist meine Wahrheit?

 

Zugegeben sind das keine leichten Fragen und es kann dauern, bis sich Antworten finden, bis etwas aufgelöst ist. Aber, es lohnt sich und ist mehr als dran.

 

Ein Akt der Selbstliebe ist es auch, sich verstärkt um den eigenen Körper zu kümmern. Krankheit ist immer ein eindringlicher Wink deines Systems, dir etwas deutlich zu machen. Du solltest genau hin fühlen, was es dir sagen soll und nicht gleich mit Medikamenten alles unterdrücken. Falls du dich in dieser Zeit oft ungewöhnlich müde fühlst, erlaube dir Pausen. Das können kleine Pausen an der frischen Luft sein oder auch mal ein Nickerchen auf dem Sofa. Lerne Entspannungstechniken und trinke reichlich frisches Wasser.

 

Nicht aus Plastikflaschen, wenn du gesund bleiben willst.

 



 

Gedankenhygiene

 

Unglaublich wichtig ist es, darauf zu achten, was du denkst und sprichst.

 

Du weißt sicher, dass daraus zu einem sehr großen Teil deine Realität entsteht. Glaub nicht alles, was du liest, hörst,denkst  oder siehst. Das System hat kein Interesse daran, uns wirklich zu informieren. Vieles, von dem, was in den Nachrichten kommt oder in der Zeitung steht, ist höchst manipulativ und schlicht unwahr.

 

Wer heute noch meint, täglich die Tagesschau sehen zu müssen, weil man doch informiert sein muss, hat es noch nicht begriffen. Die Nachrichtensendungen, (interessantes Wort – wo nach sollen wir uns richten?), bestehen zu 90 Prozent aus schlechten Nachrichten wie Mord und Totschlag, Unfälle, Katastrophen.

Das stumpft ab und macht uns Angst. Menschen, die Angst haben, lassen sich leichter manipulieren.

 

Wenn wir uns an die Forschungen des Japaners Dr. Masaru Emoto erinnern, die er mit Wasser gemacht hat, und die ganz klar die Wirkung von Worten auf das Wasser abgebildet haben, sollten wir immer sehr sorgsam prüfen, was wir an Informationsmüll an uns heranlassen, denn wir bestehen zu mindestens 80% aus Wasser. Ich bin seit vielen Jahren nachrichtenfrei und mir ist noch nie etwas wirklich Wesentliches entgangen.

 

Das hat jeder selbst in der Hand.

 

Es ist nicht so, dass wir den Veränderungen dieser Welt irgendwie machtlos ausgeliefert wären. Wir alle sind Schöpfer. Es ist gut, dass immer Menschen erwachen und dies wiedererkennen. Informiere dich bei den richtigen, den ehrlichen Quellen. Suche dir Menschen, die, wie du,  vorwärts schauen und dich inspirieren können. Meide Energievampire, Schwarzseher. Blender und Runterzieher aller Art. Sie stehlen dir nur deine Zeitund manchmal auch dein Geld.

 

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. Es ist wichtig, das zu verstehen.

 


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Es kann dich eiskalt erwischen...


Warum es dich als Trainerin, Yogalehrerin oder  Coach eiskalt erwischen kann


 

Viele meiner Kundinnen machen sich über diese Institution keine Gedanken.

 

Sie meinen, es ginge sie nichts an. Schließlich sind sie ja selbständig und die Behörde interessiert sie deshalb nicht.

 

Aber, weit gefehlt.

 

Die Deutsche Rentenversicherung hat vor ein paar Jahren, als die Kassen bedrohlich leer wurden, ein Gesetz aus den Anfängen de 20. Jahrhunderts einfach wiederbelebt.

 

Das Gesetz besagt, dass bestimmte Berufsgruppen besonders“ schützenswert“ seien, weil sie im Alter angeblich nicht für sich sorgen könnten. Dazu gehören alle, im weitesten Sinne, lehrenden Berufe. Mit schützenswert meint man, dass man ihnen schon vorm Alter das Leben und die berufliche Existenz schwer macht, indem man sie rentenversicherungspflichtig macht obwohl sie (mit vollem Risiko) selbständig sind. Ich finde das ziemlich absurd, nützt aber nichts. Hier hilft nur Information.

 

Die Behörde legt die Berufsgruppen, die das betrifft, recht großzügig und nach Windrichtung aus. Auch Yogalehrer, Reitlehrer, Nachhilfelehrer,  etc. sind betroffen. So kann es passieren, dass du plötzlich nach ihrer Ansicht rentenversicherungspflichtig bist und dir eine saftige Nachzahlungsaufforderung in der Größenordnung vom mehreren Tausend Euro ins Haus flattert.

 

Was tun? Keine Panik!

 

Zum Glück gibt es Menschen, wie die Rechtsanwältin Sabine Gewehr, die sich mit der Behörde anlegt und schon so manche Kollegin rausgeboxt hat. Ich habe sie gebeten, mir die wichtigsten Informationen einmal in einen Text zusammen zuschreiben.

 

Und, hier ist er nun. Ich rate dir dringend, ihn zu lesen. Du kannst nie wissen, was kommt.

 


Keine Panik, wenn Du Post von der Rentenversicherung erhältst


 

 

Überblick von RA Sabine Gewehr zu Selbstständigkeit und Rentenversicherungspflicht

 

Viele Selbstständige haben von dem Thema noch nichts gehört oder sie verdrängen das finanzielle Risiko der Rentenversicherungspflicht und sind geschockt, wenn sie plötzlich ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) im Briefkasten haben.

 

Tatsächlich gibt es einen Katalog mit Tätigkeiten, deren Ausübung Soloselbständige ohne Mitarbeiter rentenversicherungspflichtig macht. Unabhängig von der Tätigkeit ist ein Selbständiger ohne eigene Mitarbeiter immer rentenversicherungspflichtig, wenn er auf Dauer aus der Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber 5/6 seines Gesamtgewinns erzielen.

 

Tipp:

 

Zur Beendigung der Rentenversicherungspflicht kannst du einen Mitarbeiter einstellen, der monatlich mehr als 450,00 € verdient. Es reicht aus, zwei Minijobber zu beschäftigen, die jeden Monat insgesamt mehr als 450,00 € verdienen.

 

Im Folgenden geht es ausschließlich um die Rentenversicherungspflicht. Für die gesetzliche Kranken-/ Pflegeversicherung gelten andere Bestimmungen.

 

Die Frage aller Fragen: Bin ich wirklich betroffen?

 

Ein Beruf aus dem Katalog in § 2 SGB VI ist der Lehrer. Die DRV qualifiziert oft auch Coaches und Selbständige in der Weiterbildung als Lehrer und es kommt zur Rentenversicherungspflicht.

 

Es stellt sich allerdings die Frage, ob ein Coach auch ein Lehrer oder aber ein Berater und damit nicht rentenversicherungspflichtig ist.

 

In Abgrenzung zur Beratung ist jemand der abstrakt Wissen vermittelt Lehrer. Es kommt nicht auf eine besondere Ausbildung an. Lehrer ist beispielsweise, wer in einer Volkshochschule einen Kurs zum Thema Kommunikation durchführt.

 

Ein Berater dagegen wird beauftragt, um ein Problem des Klienten zu lösen. Dabei vermittelt der Berater auch Wissen, jedoch nicht abstrakt, sondern immer in Bezug auf seinen Auftrag.

 

Im Sinne dieser Abgrenzung zwischen Lehre und Beratung kann man sagen, dass ein Coach beauftragt wird, um Probleme seiner Klienten zu lösen. Klienten können Privatpersonen oder Unternehmen sein. Damit ist der Coach ein Berater und nicht rentenversicherungs-pflichtig.

 

Wenn ich rentenversicherungspflichtig bin, wie teuer wird das?

 

Grundsätzlich haben Selbständige den Regelbeitrag zu bezahlen. Dieser Regelbeitrag basiert auf der sogenannten Bezugsgröße. Dabei handelt es sich um eine Art fiktiven Gewinn, den der Gesetzgeber jedem Selbstständigen unterstellt. Die Bezugsgröße verändert sich jedes Jahr und damit auch der Regelbeitrag. Wenn dein Gewinn höher als die jährliche Bezugsgröße ist, musst du nicht von deinem tatsächlichen Gewinn Beiträge bezahlen, sondern nur von der geringeren Bezugsgröße. Wer den Regelbeitrag bezahlt, muss sein Einkommen nicht nachweisen.

 

Existenzgründer können in den ersten 3 Jahren den halben Regelbeitrag bezahlen.

 

Dann gibt es die Möglichkeit, einkommensabhängige Beiträge zu bezahlen. Das ist dann sinnvoll, wenn der eigene Gewinn unterhalb der jährlichen Bezugsgröße liegt und der Regelbeitrag insoweit unangemessen hoch ist. Das Einkommen ist durch regelmäßige Vorlage der jeweils aktuellen Einkommensteuerbescheide nachzuweisen

Was bedeutet das konkret?

 

Berechnungsbeispiel:

 

Heike ist seit 2012 als Unternehmensberaterin selbstständig. Sie hat in jedem Jahr mehr als die Bezugsgröße verdient. Jetzt im Oktober 2019 stellt die DRV fest, dass sie rentenversicherungspflichtig ist und fordert ab dem Jahr 2015 Beiträge nach. Für 2019 wird der monatliche Beitrag auf den aktuellen Regelbeitrag in Höhe von 579,39 € festgesetzt.

 

Es ergibt sich für Heike eine (sofort fällige) Gesamtnachzahlung von 32.143,00 €.

 

Verjährungsfrist

 

Bei der Nachforderung von Beiträgen für die Vergangenheit hat die DRV die Verjährungsfrist von 4 Jahren zu berücksichtigen.

 

Jetzt in 2019 können Beiträge nachträglich ab dem 01.01.2015 gefordert werden. Das Jahr 2015 verjährt am 31.12.2019 und ab Januar 2020 können für das Jahr 2015 keine Beiträge nachträglich mehr angefordert werden.

 

Soll ich mich selbst melden oder in Deckung bleiben?

 

Praxistipp:

 

Wenn Du dich melden möchtest, rate ich dir von einem Beratungstermin in einem Servicecenter der DRV ab. Hintergrund ist, dass du nicht weißt, welche für dich nachteiligen Notizen sich dein Ansprechpartner aus dem Gespräch macht und wie diese Notizen die weitere Prüfung innerhalb der Behörde beeinflussen.

 

 

Beispiel aus meiner Praxis:

 

Eine Unternehmensberaterin wandte sich an einer Beratungsstelle der DRV. Wir wissen nicht wie es dazu kam, aber die Sachbearbeiterin notierte sich als Beruf der Mandantin“ Coach“. In der Folge wurde die Mandantin versicherungspflichtig gemacht. Sie klagte und das Sozialgericht urteilte, dass sie nicht rentenversicherungspflichtig ist und keine Beitragsnachzahlungen von 38.528,00 € leisten musste.

 

Schauen wir uns die beiden Optionen an:

 

Vorteile, wenn du dich meldest:

 

· Du bestimmst den Zeitpunkt zu dem du dich meldest.

 

· Möglicherweise meldest du dich erst im nächsten Jahr bei der Rentenversicherung und lässt das Jahr 2015 am 31.12.2019 verjähren.

 

· Du hast es in der Hand und gibst der Rentenversicherung genau die Information, die du geben möchtest.

 

· Wenn die Behörde feststellt, dass du nicht rentenversicherungspflichtig bist, gibt dir dieser Bescheid nach heutigem Kenntnisstand einen Schutz vor einer Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung durch die Politik.

 

· Du verschaffst dir finanzielle Sicherheit.

 

 

Nachteil bei eigener Meldung

 

Du bekommst eine Entscheidung der Rentenversicherung, die dir vielleicht nicht passt.

 

Nichtstun

 

Wenn du in der Deckung bleibst, kann es sein, dass du in der Zukunft von der Behörde gefunden wirst. Dann bist du im Zugzwang und im Krisenmanagement. Einige Gestaltungsmöglichkeiten sind dann vielleicht nicht mehr nutzbar. Und wie das Leben so spielt, kommt die Post von der Behörde sicher im denkbar ungünstigsten Moment.

 

Ich will aktiv werden. Was muss ich tun?

 

Die Schritte sind:

 

· Du füllst das Formular V020 aus. Das Formular erhältst du im Internet auf der Webseite der DRV.

 

· Wichtig ist eine Beschreibung wie du konkret mit deinen Klienten arbeitest. Ohne Tätigkeitsbeschreibung ist es für die Behörde schwer bis unmöglich zu entscheiden, ob du als Coach tatsächlich beratend tätig bist. Eine gute Tätigkeitsbeschreibung ist also in deinem Interesse.

 

· Hältst du auch Vorträge oder Seminare für Akquise Zwecke zu geringem Honorar?

 

Wenn du mehrere Standbeine in deinem Business hast solltest du dies im Formular

deutlich machen.

 

 

Praxistipp:

 

Bitte rechne damit, dass sich die DRV deine Internetseite anschaut.

 

· Das ausgefüllte Formular schickst du an die für dich zuständige Rentenversicherung. Welche das ist, kannst du auf den jährlichen Informationsschreiben zur Rentenhöhe erkennen.

 

· Es kann sein, dass die Behörde im Verlaufe der Prüfung Fragen hat und dich anschreibt.

 

 

Praxistipp:

 

Wichtig ist, dass du mit dem Formular oder auch bei der Beantwortung von Fragen nicht zu viele Informationen ungefragt gibst. Ohne besondere Aufforderung solltest du niemals deine Rechnungen für ein oder mehrere Jahre an die Behörde schicken.

 

 

· Am Ende des Prüfungsverfahrens erlässt die DRV einen Bescheid, der entweder die Versicherungsfreiheit oder die Versicherungspflicht feststellt.

 

 

· Gegen diesen Bescheid kannst du bei der Behörde Widerspruch erheben. Das Widerspruchsverfahren endet mit dem Widerspruchsbescheid.

 

· Dagegen kannst du vor dem Sozialgericht klagen.

 

Praxistipp:

 

Falls du mit dem Bescheid aufgefordert wirst, eine Zahlung sofort zu leisten, musst du zusammen mit dem Widerspruch auch die Aussetzung der Vollziehung beantragen. Ansonsten sind festgesetzte Beiträge sofort fällig und zu bezahlen.

 

Die 3 Risiken gefunden zu werden

 

· Lücke im Versicherungsverlauf

 

Wenn du nach vielen Berufsjahren im Angestelltenverhältnis nun selbständig bist, entsteht in dem Versicherungsverlauf eine Lücke, weil keine Rentenversicherungsbeiträge mehr einbezahlt werden. In regelmäßigen Abständen prüft die DRV Versicherungsverläufe und wenn Zeiten ungeklärt sind, wird eine entsprechende Mitteilung verschickt.

 

 

· Betriebsprüfung beim Auftraggeber

 

Bei einem deiner Auftraggeber gibt es eine routinemäßige sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung und der Prüfer hat sich mit den Honorarkräften/freien Mitarbeitern beschäftigt. Dem Betriebsprüfer geht es zunächst um die Frage, ob der freie Mitarbeiter nur zum Schein selbstständig ist (Stichwort Scheinselbstständigkeit).

 

 

Lautet das Ergebnis, dass du als selbständige Unternehmerin für den Auftraggeber tätig bist, folgt eine 2. Prüfung. Der Betriebsprüfer gibt Informationen, die er gefunden hat an die entsprechende Stelle der DRV weiter und dort wird dann geprüft, ob du rentenver-sicherungspflichtig bist.

 

· Versorgungsausgleich bei Ehescheidung

 

Wenn in einem Ehescheidungsverfahren der Versorgungsausgleich durchgeführt wird, erhältst du in diesem Zusammenhang Formulare von der DRV. Die Angabe, dass du selbstständig bist, kann das Prüfungsverfahren auslösen.

 

Achtung Stolperfallen

 

· freiwillige Beitragszahlung

 

Die freiwillige Beitragszahlung kann durchaus sinnvoll sein und viele Selbständige sind dazu auch durchaus bereit. Eine freiwillige Rentenversicherung ist jedoch nur möglich, wenn keine Rentenversicherungspflicht besteht. Wenn du also einen Antrag auf freiwillige Versicherung stellst, startet das Prüfungsverfahren der Behörde. An dessen Ende kann dann die Versicherungspflicht stehen, die du nicht haben willst.

 

· Künstlersozialkasse

 

Zum gleichen Ergebnis, nämlich einer ungewollte Prüfung der Rentenversicherungspflicht, kommt es auch, wenn du bei der Künstlersozialkasse einen Antrag auf Aufnahme stellst. In diese Falle tappen viele, die Yogakurse anbieten.

 

Wenn die Künstlersozialkasse einen Antrag ablehnt gibt sie automatisch die Unterlagen an die DRV weiter. Diese prüft dann von Amts wegen, ob eine Rentenversicherungspflicht vorliegt. Yoga Lehrer sind rentenversicherungspflichtig.

 

Ich habe Post! Was kann ich jetzt tun?

 

Wenn Du Post von der DRV in deinem Briefkasten hast, atme tief durch. Wahrscheinlich denkst du sofort: Was bedeutet das für mich? Wer kann mir helfen? Was muss ich bezahlen?

 

Keine Panik, es ist nichts verloren!

 

· Du hast ausreichend Zeit dir (anwaltliche) Hilfe zu holen und deine Strategie für den Kontakt mit der Behörde festzulegen.

 

· Erst dann beantwortest du die Fragen der DRV.

 

· Du kannst immer eine Fristverlängerung für deine Antwort beantragen und diese wird in der Regel auch genehmigt.

 

Wenn sich die Rentenversicherung meldet, schickt sie dir das Formular V020 zu.

 

Der Ablauf ist genauso wie bei einer freiwilligen Meldung. Der Unterschied ist, dass die Behörde bereits über Informationen verfügt und deshalb von Amts wegen diese Prüfung durchführt.

 

Es geht jetzt konkret um die Fragen:

 

· ob überhaupt und wenn ja, in welcher Höhe du Beiträge zahlen musst.

 

· Es geht um Beiträge für die Vergangenheit (Verjährungsfrist 4 Jahre) und laufende monatliche Beiträge.

 

 

Jetzt kommt es darauf an, deine Tätigkeit mit den Klienten so konkret zu beschreiben, dass die Behörde versteht, dass du nicht abstrakt Wissen vermittelst, sondern die Probleme deiner Klienten löst.

 

Ausblick

 

Ganz wichtig ist es auch, dein persönliches Ziel zu ermitteln!

 

Möglicherweise ist es für dich sogar sinnvoll, Pflichtbeiträge zu bezahlen, weil diese für die Altersrente, für den Hinterbliebenenschutz und für sämtliche Reha-Maßnahmen der DRV zählen.

 


über die autorin


 Rechtsanwältin Sabine Gewehr ist auf Sozialversicherungsrecht für Selbständige spezialisiert.

 

Sie berät Selbständige zum Thema Rentenversicherungspflicht präventiv und übernimmt das Krisenmanagement, wenn sich die DRV meldet.

 Als Rechtsanwälte vertritt sie ausschließlich die Interessen ihrer Mandanten und unterliegt der Schweigepflicht.

 

Kontakt: www.sg-freiberuflerrecht.de

 

Rechtsanwältin Sabine Gewehr bietet ein kostenloses Kennenlerngespräch ein.

 

 


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Warum ich keine "Planeritis" mehr habe und warum das völlig ok ist



Planeritis - Hilfe, sie ist ansteckend!


 

Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht.

 

Zum Jahreswechsel überschwemmt man uns mittels Emails und bei Facebook mit vielen gut gemeinten Tipps. Sie sind für das Rückschauhalten auf das vergangene Jahr, mit Bilanz ziehen und mit dem Festlegen von Zielen sowie der Planung des Neuen Jahres gedacht.

 

Ich hatte bis vor einigen Jahren dabei immer so ein ungutes Gefühl im Bauch. Es fühlte sich fast wie ein schlechtes Gewissen an. Wie, wenn ich früher die Hausaufgaben nicht gemacht hatte, was zugegebenermaßen selten vorkam. Ich fühlte mich immer ein bisschen wie erwischt und ermahnt.

 

Das macht man halt so. Wie willst du denn sonst erfolgreich werden?

 


man muss doch alles planen oder?



muss man sein Leben wirklich durchplanen?


 

Mein Leben und auch mein Business  habe ich noch nie so detailliert geplant. Also eigentlich in weiten Teilen überhaupt nicht bewusst geplant. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich ungern so festlege. Woher soll ich heute wissen, was in drei Monaten los ist? Wo bleibt da die Spontanität? Meine Kreativität weigert sich, sich so in Ketten legen zu lassen.

 

Ja, bestimmt gibt es manchen Menschen das Gefühl von Sicherheit, ganz genau zu wissen, dass der Kalender auf Monate voraus mit Terminen voll ist. Ich mag das nicht. Es stresst mich, keinen Freiraum mehr zu haben. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, wo ich hin will und wie ich dahin komme.

 

Das reicht mir schon als Ziel.

 

Ich weiß außerdem, dass ich immer besser werden will, in dem was ich tue.

Mir reichen die Bordmittel meines Rechners und mein Kalender aus Papier. Zusätzlich habe ich meinen Verstand und vor allem mein Herz, dem ich die Führung mittels der Intuition immer mehr überlasse. Das funktioniert einwandfrei und immer besser. Dafür brauche ich aber keine ausgeklügelten Systeme, sondern Vertrauen in meine innere Führung.

 



Es hat auch bei mir gedauert


 

Natürlich war das nicht immer schon so.

 

Auch ich wollte es richtig professionell machen mit Timetable, Aufgabenlisten, Checklisten, Projektübersichten etc. Ich habe genauso wie alle versucht, weit im voraus Termine in den Kalender zu zwingen, Arbeitsabläufe in übersichtliche Routinen zu bringen und meine Zeit zu managen. Es hat auch einigermaßen funktioniert. Nur, dass es irgendwie wahnsinnig aufwendig war und sehr anstrengend. Von Leichtigkeit und Freude keine Spur.

 

Dauernd hatte ich ein schlechtes Gewissen weil ich mich letztlich doch nicht an meine ganzen tollen Vorlagen gehalten habe. Das Leben kam oft ganz anders daher als ich es geplant hatte. Das hat mir schon ein wenig die Freude an meiner Arbeit genommen! Ich fühlte mich irgendwie als Versagerin, denn andere machen das doch auch, oder?


eine spannende zeit


 

Es mag schon sein, dass ich mit exakterer Planung mehr Geld verdient hätte.

 

Aber, ist das wirklich das Wichtigste?

 

Wenn ich sehe, wie manche KollegInnen rudern und rödeln, dann weiß ich inzwischen, dass das nicht mein Weg ist. Ich bin nicht selbständig geworden um mich selbst zum Burnout zu pushen. Außerdem sind wir in einer wahnsinnig spannenden, sehr schnelllebigen Zeit angekommen. Die alten Tools und Überzeugungen stimmen in weiten Teilen längst nicht mehr.

 

Neues will sich zeigen.

 

Die Marketingmethoden, die manche noch immer verwenden, sind längst out und bringen Erfolg nur noch mit extremen Aufwand an Kraft und Zeit. Leider haben das noch nicht sehr viele Menschen erkannt. Die steigende Anzahl, wirklich schlimmer Krankheiten , spricht eine deutliche Sprache. Wer sich durchpeitscht, ohne auf den Körper und seine Bedürfnisse nach Pausen, Bewegung und guter Ernährung zu achten, bekommt immer schneller postwendend, die Quittung. Auch das ist ein Merkmal der Zeitqualität, in der wir mittendrin stecken.

 

Umdenken, nach Innen gehen ist dran.

 



frage dich unbedingt, was du wirklich willst


 

Nicht das, was man tun soll, (Glaubenssatz!) sondern das, was du tun willst, ist wichtig. Wenn du es immer besser schaffst, auf dein Herz zu hören und deiner Intuition zu folgen, kannst du aufhören, dich abzustrampeln. Du bekommst zuverlässig Führung und wirst mit dem, was du tust erfolgreich, ohne dich dabei völlig zu verausgaben.

 

Manchmal besteht die Kunst darin, nichts zu tun und die Dinge sich entwickeln zu lassen. Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht. Das haben wir alle nicht gelernt. Die Prägungen und Glaubenssätze, die wir kollektiv verinnerlicht haben, treiben uns mächtig an, aber sie sind nicht wahr. Es soll immer höher, schneller, weiter und vor allem mehr sein.

 

Wo wollen wir eigentlich alle so schnell hin?

 

Wir gehen in eine Zeit der kollektiven Bewusstseinserweiterung. Beschäftige dich damit, was das heißt. Ich kann dich dazu gerne unterstützen. In meinen kostenlosen Webinaren findest du viele Impulse dazu. Mein energetisches Coaching bringt dich dazu auch weiter.

 


Massenhypnose?


 

Ich habe es in diesem Jahr sehr bewusst wahrgenommen, was sich so alles über die Feiertage und am 1. Januar in meinem Emailpostfach ansammelte.

 

Es lief förmlich über von Angeboten, die letztlich alle zum kaufen oder buchen aufforderten. Die guten Wünsche hingen wie ein Alibimäntelchen drumherum. Auch viele meiner KollegInnen sprangen noch auf dem Zug auf. Sogar Heiligabend schickte eine Trainerkollegin mir ihr Angebot für ihre Ausbildung. Das ist dann doch sehr überzogen, finde ich. Da springt mich ihre Mangelenergie direkt an.

 

Können wir nicht einmal mehr ein paar Tage Auszeit aushalten?

 

Oder ist es die Angst, die anderen schnappen mir die Kunden weg, wenn ich das nicht mitmache? Manche kommen auch mit altem Wein in neuen Schläuchen daher. Sie haben schon erkannt oder gelesen, dass der neue Weg für eine erfolgreiche Selbständigkeit übers Herz gehen soll und predigen das Anderen auch. Gleichzeitig ist das Marketing für die eigenen Programme jedoch genauso aggressiv wie immer und hat mit Selbstliebe rein gar nichts zu tun.

 



Mach weniger, aber das sehr gut.


 

Ich bleibe bei meiner Art, mein Business zu führen. Ich mag es entspannt.

Es hat sich für mich bewährt-

 

Ich plane meine Webinare für ein Vierteljahr im voraus, damit meine Fans auch planen können. Dazwischen lasse ich genug Luft für spontane neue Webinarangebote.  Die Termine für das Gruppenfernmatrixen stehen auch für die ersten drei Monate fest. Das ist ein guter Einstieg.

Mein Newsletter kommt alle zwei Wochen. Die Themen kommen immer zeitnah zu mir. Es liegt mir nicht, sie über meinen Kopf festzulegen. Ich habe das ausprobiert. Es hat nie gepasst. Manchmal kommt etwas Aktuelles außer der Reihe. Das bleibt aber im Rahmen, denn ich selbst mag es auch nicht, mit endlosen Folgemails bombardiert zu werden.

 

Mein transformatorisches Programm als Gruppe BOARDING! Einsteigen! Abheben! startet am 20. Januar 2020 und ich weiß noch nicht genau, wann danach wieder. Aber das ist ok für mich. Es wird sich zeigen. Ich habe soviel Ideen und Inspirationen, die ich spontan mit aufnehme. Mehr Planung würde meine Kreativität viel zu sehr einengen.

 

Ich folge da meinem Herzen und lasse mir auch noch genug Zeit für Entspannung und Inspiration. Und ja, ich kann davon leben.

 


herzkraft im Business!


 

Ich finde es mega wichtig, sich auf die Neue Zeit einzustellen. Wir kreieren mit unseren Worten und Gefühlen ununterbrochen unsere Realität. Zu wissen, wie das bewusster wird, halte ich für extrem wichtig. Dafür gebe ich meinen Klientinnen viele Anregungen.

 

Wenn es dich interessiert, wie es gehen kann, komme gerne in mein kostenloses Live Webinar "Herzkraft im Business" dazu oder schau dir die Aufzeichnung an.

 


„Mehr zu diesem Thema findest Du auch im Magazin von The-Coach.Net: https://the-coach.net/“.


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Morgenkaffee und Variantenräume

was dein Morgenkaffee  mit Variantenräumen zu tun hat


 

Bestimmt ist es dir auch schon öfter aufgefallen.

 

 Es gibt Tage, da flutscht einfach alles. Das Wetter ist toll. Die Leute sind gut drauf und freundlich. Du siehst viel mehr Menschen mit freundlichem Gesicht als üblich. Der Busfahrer wartet freundlicherweise auf dich. Du hast heute ein volles Pensum vor dir und fühlst dich stark und gut gelaunt. Alles geht dir leicht von der Hand. Du hast am Ende des Tages viel mehr geschafft als sonst und bist nicht mal erschöpft. Das Leben meint es heute gut mit dir.

 

Und dann gibt es die Tage, die von Anfang an irgendwie verwurschtelt sind.

 

Du kommt schon morgens schwer aus dem Bett und nur mühsam in die Puschen. Die Person, die dich im Spiegel anblickt, kennst du eigentlich nicht. Du bist noch nicht wirklich ausgeschlafen und gruselst dich schon vor dem Tag weil viel zu viele Aufgaben auf dich warten. Kein besonders leichter Start.

 

Irgendwas geht dann bestimmt schon bei der Morgentoilette schief. Ausgerechnet jetzt ist das Klopapier alle und die Dusche liefert nur kaltes Wasser.

 



eins zieht das Andere nach sich


 

Beim Frühstück kippst du dir den Kaffee über die Hose und darfst dich deswegen nochmal umziehen, was eine weitere Tragödie ins Leben zieht. Die Lieblingsbluse ist noch nicht gebügelt und überhaupt hast du mal wieder scheinbar nichts anzuziehen. Die Zeit wird knapp und du kommst in Stress. Dein Bus fährt dir vor der Nase weg und zu guter Letzt fängt es auch noch an zu gießen und dein Schirm liegt natürlich zuhause.

 

 Auf der Arbeit angekommen, hast du gleich einen Berg Probleme zu lösen. Die Kollegen sind schlecht drauf und dein Drucker streikt gerade jetzt. So geht es dann munter weiter und abends bist du erledigt und hast die Nase voll von der Welt. Verzweifelt fragt du dich dann, womit du das verdient hast. Resigniert gehst du zu Bett und nimmt den Frust noch mit in die Träume.

 

 



mist, es liegt an mir!


Auch wenn es verlockend erscheint, Gott, die Welt und das Ozonloch dafür verantwortlich zu machen. Sie alle können nichts dafür.

 

Alles beginnt damit, wie ich den Tag beginne.

 

Bin ich schon zu Beginn knautschig, noch müde und schlecht drauf, kann ich mir ausrechnen, wie das weitergehen wird. Aber, die gute Nachricht ist, dass das nur an mir liegt, wie es weitergeht! Ich kreiere mir meine Welt schließlich selbst mit meinen Gedanken und Gefühlen. Ich bin dem nicht hilflos ausgeliefert, was gerade ist. Jeder von uns ist ein kraftvoller, mächtiger Schöpfer seiner Realität und es liegt an mir, was ich mir "schöpfe".

 

Sich daran zu erinnern ist ungemein wertvoll.

 

Stelle ich also fest, dass ich mich wie ein Opfer fühle: "Immer mir passiert das" , "womit habe ich das bloß verdient", dann ist es höchste Zeit es zu ändern und mir bewusst einen guten Tagesbeginn zu kreieren. Wenn ich aus dem Opfersein raus komme und erkenne, dass es nur an mir liegt, wie mein Tag läuft, habe ich gute Aussichten, dass dieser und die nächsten Tage viel besser werden können.

 

Letztlich bestimmen wir nur selbst darüber, welchen Variantenraum unseres Lebens wir wählen. Es gibt unendlich viele dieser Variantenräume. Jeder ist eine andere Geschichte. Wir wählen und betreten, meist gänzlich unbewusst, ununterbrochen neue Variantenräume. Bei jeder Entscheidung, und wir treffen dauernd welche, öffnet sich der passende Variantenraum. Es gibt daher nichts, was fix vorherbestimmt ist.

Das hat die Quantenphysik inzwischen bewiesen.

 

So kann ich mich zum Beispiel einfach dafür entscheiden, morgens putzmunter zu sein.

Wenn ich´s trotzdem nicht bin, dann tue ich halt so und bin spätestens unter der kalten oder lauwarmen Dusche dann wach. Meine Lieblingsmusik angemacht und mitwippen oder tanzen beim Zähneputzen, dehnen und strecken. Ganz wichtig- keine Nachrichten auf nüchternen Magen.

 

Entscheide ich mich aber (unbewusst) dafür, müde und knautschig zu sein, wird auch der Rest des Tages mit großer Sicherheit so laufen.

 

Allerdings habe ich trotzdem in jedem Moment die Wahl wie ich eine Situation betrachte. Kippe ich mir den Kaffee über die Hose, kann ich darüber deprimiert, genervt oder wütend sein. Ich kann mich selbst fürchterlich runterputzen weil ich so ungeschickt war oder einfach darüber lachen. Ich kann auch sagen, ok. Dann ist das eben so. Wer weiß, warum ich diese Hose heute nicht anziehen soll. Es wird schon einen Grund dafür geben. Wer kann das schon wissen.  Und damit ist die negative Ladung raus aus der Situation.

 



der bessere weg


Ich entscheide mich jetzt einfach anders, nämlich ohne Groll und Lamento, und schon bekommt die Angelegenheit eine ganz andere Färbung.

 

Mein Weg durch den Tag nimmt einfach einen anderen Variantenraum. Das ist eine ganz praktische Umsetzung des Prinzips, dass wir der Schöpfer unserer Realität sind. Das zu erkennen und umzusetzen ist elementar für ein glückliches Leben. Es beginnt mit dem geglückten Morgenstart und endet abends, wenn man alles Belastende wegschickt und sich über die vielen Geschenke des Tages freut und dankbar ist.

 

Dankbarkeit vorm Einschlafen ganz bewusst zu praktizieren ist eine super gute Idee. Das, wofür ich von Herzen dankbar bin, wird sich vermehren. Das ist ein energetisch Gesetz. Dankbarkeit ist die zweitstärkste Kraft im Universum, gleich nach der Liebe. Das Universum liebt die Dankbaren. Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können.

 

Daneben ist es die beste Vorbereitung und fast schon eine Art Garantie für einen ruhigen erholsamen Schlaf.


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Der eine Grund warum du morgens aufstehst

 

wer sind denn deine Arschengel?

Youtubevideo Johannes Oerding "An guten Tagen"

 

Youtubevideo Mark Forster "Alles wird gut sowieso"


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Die mit der Katze flüstert

ein Gastbeitrag von            Sylvie Sterling

 

 

Katzen würden…. Nein, nicht Whiskas kaufen.

 

Auch keine Mäuse. Katzen würden uns gerne etwas sagen, wenn sie mit uns sprechen könnten. Sie würden sagen: „Mensch, bitte sei glücklich!“

 

Woher ich das weiss? Ich bin Katzenflüsterin von Beruf, und ich habe in den letzten Jahren mehr als tausend „Gespräche“ mit Katzen geführt.

 

Als Katzenpsychologin und Tierkommunikatorin werde ich typischerweise von Menschen gerufen, weil ihre Katze Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Sie brauchen Hilfe, weil sie wissen wollen, was mit ihrer Katze nicht stimmt. Sie erwarten von mir eine Lösung und dass ich ihre Katze therapiere.

Was sie aber meist nicht erwarten ist, dass ich ihnen den Zusammenhang des Verhaltens ihrer Katze mit ihrem eigenen Leben aufzeige.

 

Denn ein „Verhaltensproblem“ ist in den allermeisten Fällen ein Hilferuf der Katze, dem Menschen aufzuzeigen, dass in seinem eigenen Leben etwas nicht stimmt!

 



 

Die Themen der Katzen sind dabei so vielfältig wie wir Menschen.

 

Unsere Samtpfoten halten uns mit ihrem Verhalten sehr oft den Spiegel vor und möchten uns aufrütteln, unsere belastenden Lebensthemen zu erkennen, damit wir aktiv daran arbeiten und etwas verändern können. Im folgenden gehe ich auf die weibliche Katzenhalterin ein, weil es meist die Frauen sind, die mich zu Hilfe rufen und offen sind für das, was ihre Katze ihnen sagen will

Katzen sind hochenergetisch und sehr sensible, empathische Lebewesen. Je enger sie mit uns Menschen zusammenleben, desto mehr emotionale Intelligenz entwickeln sie – und desto mehr nehmen sie unsere Schwingungen und Gefühle auf.

 

Oft bevor wir selber merken, dass etwas in uns nagt und arbeitet, was wir „wegdrücken“ oder selber nicht so klar sehen können, weil wir in unserer täglichen Mühle zwischen Arbeit, sozialen Beziehungen und Verpflichtungen stecken. Da uns die Katze nicht direkt sagen kann, was sie bei uns sieht und was uns belastet, tut sie es auf die einzige Art und Weise, die ihr zur Verfügug steht: Sie imitiert unser Verhalten oder überzieht es, in der Hoffnung, dass wir uns in ihr selber erkennen.

 

So zeigt z.B. eine Katze, die schüchtern ist und sich von ihren Mitkatzen unterbuttern lässt, oft eine Frau auf, die sich nicht traut, sich zu zeigen, ihre Beförderung einzufordern, oder kurzum: ihre Frau zu stehen.

 

Eine aggressive Katze spiegelt manchmal eine Halterin, die zu anderen ruppig ist, oder die aus Angst verletzt zu werden, andere Menschen unwissentlich „wegstösst“. Eine Katze, die sich übermässig putzt und ihr Fell ausrupft, reflektiert oft eine Frau, die zu sehr auf ihr Äusseres fixiert oder unglücklich mit ihrem Aussehen ist.

 

Nächtliches Rumoren oder Miauen einer Katze kann bedeuten, dass ihre Halterin selber nachts unruhig schläft, weil sie zuviel im Kopf hat und nachts Probleme wälzt. Undsoweiter undsoweiter…. Die Liste ist hier endlos, und ich bin immer wieder erstaunt, wie feinfühlig unsere Katzen sind, die auch subtile Themen ihres Menschen erkennen und ausdrücken. Sogar körperliche Probleme oder energetische Blockaden ihrer Halterin nehmen Katzen auf und manifestieren sie selber!

 

Was meine Katzentherapie ausmacht



 

In meiner Arbeit darf ich viele wunderbare Katzen und Menschen dabei begleiten, ihre gemeinsamen Themen zu erkennen und aufzulösen.

Da ich nicht nur Symptome behandle, sondern direkt an die Wurzel des Problems gehe, kann ich sehr schnell identifizieren, welches Lebensthema bei Katze und Halter vorherrscht, und direkt dort ansetzen.

 

In einer Kombination aus klassischer katzenpsychologischer Analyse (was sind die Lebensumstände,Wohnsituation, Grundbedürfnisse der Katze), Tierkommunikation (welche seelischen Nöte, Wünsche und Nachrichten hat die Katze) und Energiearbeit (energetisches Auflösen von emotionalen Belastungen, Traumata oder Stresszuständen) kann ich sehr effektiv und in kurzer Zeit Verhaltensprobleme der Katze lösen.

Der Halterin einen Fahrplan an die Hand geben, was sie selber tun kann, um das gemeinsame Zusammenleben wieder leichter und fröhlicher zu machen.

 

Am Ende steht eine glückliche Katze und ein zufriedener Mensch, die ein innigeres Verhältnis als jemals zuvor haben.

 

Deine Katze als Coach

 

Das Schöne ist, dass wir Menschen, sobald wir unsere belastenden Lebensthemen erkannt haben, gemeinsam mit unserer Katze daran arbeiten und wachsen dürfen. Bist du erst mal bereit, dich auf deine Katze als Coach einzulassen, dann öffnen sich die Türen für ganz wunderbare persönliche Entwicklungen.

 

Lerne auf deine Katze zu achten!

Sie wird dir immer wieder als Stimmungsbarometer dienen. Wenn deine Katze „wackelt“ und wieder auffälliges Verhalten zeigt, dann weisst du, dass dein eigenes Thema wieder aufgeflackert ist. Und kannst dann sofort dagegensteuern.

Somit hilft dir deine Katze dabei, dich persönlich weiterzuentwickeln und auf deine eigenen Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu achten.

 

Was Katzen sich für uns Menschen wünschen

 

Was sind nun also die dringendsten Botschaften, die Katzen uns Menschen mitteilen möchten? In all meinen energetischen Sessions und Gesprächen mit Katzen, stechen immer wieder zwei ganz wichtige Lebensweisheiten hervor, die unsere Samtpfoten uns mitgeben wollen: „Sei glücklich!“ und „Liebe dich selbst!“.

 

Zudem möchten uns Katzen mit ihrem typischen nonchalanten Katzenverhalten dazu inspirieren, ihren bewundernswerten Lebensstil nachzuahmen: Das Leben leicht zu nehmen, uns Pausen zu gönnen, Spass zu haben, unser eigenes Ding durchzuziehen, und einfach wir selbst zu sein!

 

Näheres unter:

 

Katzentherapeutin Sylvie Sterling

 

CATITUDE

 

https://www.catitude.org

https://www.facebook.com/catitude.org/

info@catitude.org

 


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Was du tun kannst, wenn es dir mal wieder auch so geht

schöner scheitern als coach


Dieser Text schildert eine Situation, die zwar jetzt bei mir nicht so ist , sich aber schon einmal genauso zugetragen hat und bei vielen Soloselbständigen in ähnlicher Form läuft.

 


es ist wie es ist


 

Also gut. Ich gebe es zu, ich habe eine Krise.

 

Oder hat die Krise mich? Jedenfalls stecke ich so richtig fest. Das Business läuft nicht. Die Kunden bleiben einfach weg, der Umsatz ist nicht nennenswert. Die alten Kunden melden sich nicht und neue kommen auch keine dazu.

 

Zuerst habe ich gedacht, naja, das kommt vor. Wird schon wieder.

Mit ups und downs habe ich leben gelernt, ganz normal. Aber jetzt zieht sich das schon über Monate hin und langsam wird es eng mit den Finanzen. Wie die meisten selbständigen Frauen, habe auch ich kein dickes Polster, auf dem ich mich ausruhen könnte. Ich kann also nicht einfach mal schauen, was das wird. Mir sitzt die blanke Existenzangst im Nacken.

 

Nun kann man sagen, dass das sehr vielen Selbständigen so geht.

Das ist richtig, aber bei mir hat das noch eine ganz andere Brisanz. Denn mein Fachgebiet ist es, anderen Selbständigen in genau dieser Situation zu helfen. Sie dort raus zu führen, ihre Blockaden energetisch aufzulösen, ihnen Mut zu machen, sie verlässlich zu begleiten. Und das kann ich wirklich sehr gut. Vielen habe ich damit schon geholfen.

 

Nur bei mir selbst, da versage ich leider kläglich.

 


innenschau? innenschau!


 

Eigentlich müssten sie mir die Bude einrennen. Ich müsste Wartelisten bis Weihnachten haben, weil meine Arbeit so wirkungsvoll ist. Die Feedbacks sind super. Aber scheinbar bin ich jetzt mal wieder unsichtbar.

 

Ich hänge komplett und richtig fest.

Und kaum läuft es ein wenig wieder an, bekomme ich diesen, wirklich fiesen, Infekt, der mich völlig außer Gefecht gesetzt hat. Na, prima. Weiterhin keine Einnahmen. Ich übe mich in Gelassenheit. Die Situation annehmen, ist der erste Schritt. Er fällt mir sehr schwer.

 

Dabei habe ich im letzten Jahr so viel Neues gemacht.

Videos gedreht,  Webseiten überarbeitet, Webinare gehalten, neue Programme produziert. So lange es kostenfrei ist, finden es alle toll. Die Kaufangebote werden dagegen ignoriert. Was stimmt da in meinem Innen nicht? Finde ich selbst unbewusst meine Arbeit nicht wirklich wertvoll? Selbstzweifel begleiten mich ja sowieso immer.

 

Aber können die so dermaßen ausbremsen, dass gar nichts mehr geht?

 

Die beste Freundin von allen, selbst energetisch arbeitend, erzählt mir was von "Zeit für Innenschau". Ja, was mache ich denn dauernd? Im Außen finde ich mich schon lange nicht mehr so angestrengt im Rennen wie früher. Und im Innen gründele ich natürlich auch herum, aber fische bislang dazu sehr im Trüben. Was läuft bloß so falsch? Innenschau und energetisch auflösen, was quer liegt. Das erzähle ich meinen Kundeninnen und denen hilft das auch.

 

Mir selbst grade nicht.

 

Meine Freundin beharrt auf ihrer Meinung, dass es im Innen geklärt werden muss.

Ich drohe ihr die Kündigung an, was sie gelassen hinnimmt. Sie hat diesen Druck nicht wie ich, denn sie verdient ihr Geld als Angestellte. Was sie als Coach einnimmt, ist das Zubrot. Aber ich lebe nur von meinem Business! Und im Moment eher gar nicht. Ich meine finanziell.

 

Habe ich mich doch falsch einsortiert? Ist meine Ausrichtung von Außen nicht zu erkennen? Da sind sie mal wieder, die nervigen Zweifel!

 

Meine Leserinnen mögen meine Newsletter.

Die Themen der kostenlosen Webinare kommen gut an. Trotzdem läuft es nicht mit den Kaufangeboten. Gratisangebote ja. Aber nichts, was Geld kostet. Ich selbst habe so viel Geld in mich und meine Fortbildungen investiert. Daran kann es nicht liegen.

 

Früher habe ich wenigstens ab und zu ein Paket verkauft. Jetzt kommen nicht mal Einzelstunden zustande. Es ist zum Haare raufen. Ich blick es einfach nicht.

 


vergleichen bringt nur frust


 

 Natürlich habe ich, wie die meisten Selbständigen, manchmal so die Nase voll und könnte dann alles hinschmeißen. Der Witz ist, dass das überhaupt nicht geht. Was will ich denn dann machen? Arbeitslosengeld gibt es keins und ist keine Option, will ich auch nicht. Zu alt für jegliche Art von Festanstellung, außerdem ist das für mich eine Horrorvorstellung. Nicht genug Reserven, um einfach blau zu machen. Hinschmeißen fällt also schon mal aus.

 

Also übe ich mich weiter im "Schöner scheitern".

Ist Scheitern schlimm? Und, wann ist man gescheitert? Wenn es, wie bei mir, so vor sich hindümpelt? Und nun?

Links und rechts sehe ich lauter Coaches, die sich auf FB darüber austauschen, wie sie dieses Jahr die 100.000 UmsatzMarke knacken, siebenstellig anpeilen und ich freue mich jetzt schon, wenn ich wenigstens kein Minus produziere. Das ist so megafrustig.

 

Meine innere Stimme ist auch nicht wirklich eine Hilfe, weil sie wahrscheinlich auf den Malediven Urlaub macht und Cocktails schlürft. Jedenfalls höre ich sie nicht.

 

Der Markt der Coaches, Berater und Trainer ist groß und wird heiß umkämpft. Es tummeln sich dort immer mehr Blender.

 

Die meisten fokussieren auf andere Coaches, Trainer, Berater. Warum?

 

Weil diese Zielgruppe es gewohnt bist, in sich zu investieren. Das muss anderen Zielgruppen erst noch nahe gebracht werden. Trotzdem erschöpft sich natürlich auch dieser Markt irgendwann. Jedes Jahr werden von den zahlreichen Ausbildungsinstituten wieder sehr viele neue, ambitionierte, Coaches auf den Markt gespuckt. Und alle wollen Geld verdienen.

 

Gibt es also zu viele von uns? Und haben wir „alten“ dann noch eine Chance?


coachen kann doch jeder, oder?


 

Wir haben zumindest den Neuen viel Erfahrung voraus.

 

Außerdem bekommen die neuen Coaches in der Regel keine Ausbildung darin, kaufmännisch zu denken und Marketing zu machen. Das lernen sie erst. Dafür gibt es ja dann uns alten Coaches.

 

Ich denke, dass wir eigentlich sehr viele Coaches brauchen, weil die Zeiten immer anspruchsvoller werden und viele Menschen die Orientierung verlieren. Allerdings ist nicht jeder wirklich für diesen Beruf geeignet.

Nur, weil ich der Freundin gut zuhören und tolle Tipps gebe, bin ich noch lange kein Coach. Viele habe ein sehr verklärtes Bild von diesem Beruf. Bisschen zuhören und dafür Geld bekommen, das kann doch jeder. Dazu kommt, dass wie bei den Heilpraktikern auch, sich die eigenen Themen oft massiv zeigen und der Coach/Trainer/Therapeutin da erst mal durch die eigenen Prozesse durch, und bei sich selbst, aufräumen, darf.

 

Das muss man einfach wissen.

 


hilf dir doch selber!


 

Oft bekommt man dann zu hören, hey, du bist doch Coach oder Therapeutin, Beraterin. Kannst du dir nicht selber helfen? Du weißt doch, wie es geht.

 

Nein, kann ich nicht. Jedenfalls nicht immer. Es ist wie bei den Ärzten. Ein Internist operiert sich auch seinen Blinddarm nicht selbst raus, ein Zahnarzt zieht sich nicht selbst seine Zähne. Alle brauchen sie dafür den Kollegen von außen.

 

In Krisen wie meiner, ist das so ähnlich. Es gibt zu viele blinde Flecken, die ich selbst nicht sehen kann, aber Andere schon.

 

Natürlich ist es irgendwie grottenpeinlich, selbst so durch zuhängen.

 

Niemand möchte seinen Kunden erzählen, dass er es selbst nicht gebacken bekommt. Die Glaubwürdigkeit leidet darunter, denken wir. Schließlich sucht man sich doch Unterstützung bei jemandem, der schon erfolgreich ist. Der offensichtlich weiß, wie es geht. Tja, liebe Leute, so ist das aber nicht. Mancher Heiler ist großartig in seiner Arbeit, aber selbst todkrank. Mancher Coach kann allen super helfen, nur sich selbst nicht. Ein Geldcoach kann durchaus für Andere erfolgreich und dabei selbst pleite sein. Da spielen ganz viele Faktoren eine Rolle.

 

Und nur, wer selbst durch die Hölle gegangen ist, kann Andere verstehen, die gerade drinstehen.


mit eleganz scheitern


 

Wichtig ist es, sich das einzugestehen, dass es sich nach scheitern anfühlt.

 

Die Situation annehmen, aufstehen.

 

Staub abklopfen und weitergehen. Krone richten fällt bei mir aus. Ich habe keine. Scheitern bedeutet nicht den endgültigen Untergang. Es bedeutet nur, dass es so eben nicht funktioniert. Ist also ein Aufruf zum Überdenken. Neu, anders machen. In Amerika ist übrigens Scheitern ganz anders als in Deutschland gewichtet. Da steigt man vom toten Pferd ab, „so what“ und macht das Nächste. Hier ist das immer so wahnsinnig dramatisch.

 

Also, werde ich jetzt einfach weitermachen.

 

Schauen, wo ich etwas verändern kann. In meinem Innen nach Blockaden fahnden und die beste aller Freundinnen um eine Sitzung bitten.

Es fällt mir sehr schwer, nicht wieder in den Aktionismus im Außen zu fallen, sondern mich in den Moment hinein zu entspannen. Dass mein Infekt mich so geschwächt hat, macht das allerdings diesmal leichter. Ich kann gar nicht so wie ich will. Und wahrscheinlich ist das mal wieder eine Lernaufgabe für mich.

 

Ok, danke, Universum 😊, verstanden!

 

Hast du vielleicht Parallelen erkannt? ich bin seit 23 Jahren selbständig. Mir ging es schon mehrmals so oder so ähnlich und jedes Mal habe ich viel dabei gelernt und bin daran gewachsen.

 

Was machst du in diesen Situationen?

 


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Alles so schön bunt hier, oder

warum ich mich so schnell verführen lasse


FokuS!


 

Den Fokus auf das Wesentliche, die eigene Vision zu halten, ist für Selbständige, die viele Fähigkeiten und umfangreiches Wissen auf sehr verschiedenen Gebieten haben, nicht eben einfach.

Im Marketing wird immer empfohlen, sich zu spezialisieren, eine spitze Positionierung zu haben. Das ist für vielseitige Menschen schwer möglich. Sie können und wollen sich nicht gerne gegen etwas entscheiden, das sie auch interessiert und ein Stück weit ausmacht. Die meisten von uns haben viele Qualifikationen im Laufe ihres Lebens erworben.

 

Selten ist es allerdings sinnvoll, sie auf der Webseite alle aufzuführen, weil es schnell nach einem Bauchladen aussieht.

 


Vielfalt versus Expertin


 

Ich lese oft auf Webseiten bei Kolleginnen, wie viele tolle Qualifikationen sie haben.

 

Aus irgendeinem Grund meinen sie, sie alle aufführen zu müssen. Da ist Frau Diplompsychologin, HP psych., Diplomsozialpädagogin, EFT Therapeutin, Bachblütencoach, Accessbarstherapeutin, Wingwavecoach usw. Das Beispiel ist völlig fiktiv, aber ich bin mir ganz sicher, es gibt es Selbständige, auf die genau die Beschreibung passt.

Wer viel kann, hat oft Schwierigkeiten damit, sich auf ein spezielles Kernthema, sein Kerngeschäft, zu konzentrieren.

 

Die Folge davon ist manchmal, dass die Positionierung nicht klar und eindeutig für die potentiellen Kunden ist. Ein Kunde sucht ja nicht nach Jemandem mit vielseitigem Wissen, sondern nach einer Lösung seines aktuellen Problems.

 

Er möchte eine Fachfrau finden, die ihm hilft, sein Problem zu lösen.

 

Ist es für potentielle Kunden von Vorteil einen Coach, eine Therapeutin zu wählen, die auf ganz vielen Gebieten zuhause ist oder ist das eher verwirrend? Traut man Jemandem, der viele Qualifikationen hat, mehr zu oder eher nicht?  Neuerdings gibt es für sehr solche Menschen übrigens einen Begriff. Sie werden als „ Scanner“ bezeichnet. Ein Begriff, den ich persönlich nicht so sehr passend finde, weil er für mich Oberflächlichkeit, Drüberlesen, impliziert. Vielseitigkeit kann durchaus auch in die Tiefe gehen, nur eben nicht bei allen Themen.

 

Für mich selbst habe ich auch ausprobiert, möglichst viele Aspekte meines Wissens in meiner Arbeit unterzubringen. Letztlich wurde es anstrengend weil ich meinen Fokus zeitweilig aus den Augen verlor. Dabei wollte ich doch meinen Kundinnen auf jede erdenkliche Weise weiterhelfen…Aber, eins nach dem anderen...

 



Aber, eins nach dem anderen...


 

Ich bin auf meinem, doch schon etwas längerem,  Lebensweg natürlich auch zu vielen unterschiedlichen Ausbildungen gekommen.

 

Unter anderem bin ich ausgebildete IT-Trainerin und auf diesem Gebiet viele Jahre erfolgreich, und mit Freude, selbständig unterwegs gewesen. Viele meiner Coaching Klientinnen haben ein Problem damit, selbst ihre Webseiten zu bauen, Newsletter einzurichten oder Webinare zu halten. Es überfordert sie schlicht.

 

Was lag also näher, als genau das zusätzlich für meine Klientinnen anzubieten?

 

Ich war von meiner Idee begeistert und entwickelte spontan das Programm „Easygoing marketing für Frauen, die keine PC Profis sind“ (visionandspirit.de). Ich wollte damit die zwei wichtigsten Elemente des online Marketings, Newsletter und Webinare, ganz einfach nachvollziehbar, mit Schritt für Schritt Video-Begleitung und vierwöchigem Email-Support, anbieten. Am Ende steht der erste Newsletter oder das erste Webinar.

 

So war die Idee.

 

Gesagt getan.

 

Webseite aufgesetzt, Videos gedreht, Online Kurse entwickelt, Marketing dafür gemacht. Und ich erwartete, dass mir die Frauen dafür die Bude einrennen würden. Ich weiß ja, dass viele sich nicht so recht dran trauen an Newsletterprogramme oder Webinarplattformen, die sie dafür brauchen. Weil sie alles viel zu kompliziert finden und weder Zeit noch Lust auf einarbeiten haben. Mit meinen Kursen hätten sie garantiert ganz einfach ihre Newsletter und Webinare selbst zu erstellen lernen können.

 

Aber, leider floppte das Ganze grandios.

 

Ich habe in 5 Monaten vielleicht 6 Kurse verkauft. Was lief nur falsch? Ich war doch bei der Idee mit Feuer und Flamme dabei. Es hat mir so viel Freude gemacht, das alles aufzusetzen. Die viele Arbeit, und ich habe wirklich richtig viel Arbeit und Zeit investiert dafür, war mir gar nicht bewusst geworden. Ich wollte in erster Linie helfen und es hat mir so viel Spaß gemacht, das alles vorzubereiten.

 

Im Geiste sah ich schon zufriedenen, glückliche  Kundinnen, die endlich besser sichtbar werden konnten. Geld verdienen wollte ich natürlich auch, Kennwort skalierbare Produkte, aber meine Preise für die Kurse waren viel zu weit davon entfernt, als dass ich davon reich hätte werden können.


Also, eigentlich war alles richtig, oder?


 

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, warum das so schlecht, bzw. überhaupt nicht, lief. Letztlich musste der Grund dafür in mir liegen, in meinem Mindset. Mein Fokus war verschoben worden. Ich war einem sogenannten "bright shiny object" aufgesessen und hatte ein Nebengleis eröffnet. Es hat mir zwar Spaß gebracht, aber die Erwartungshaltung war viel zu hoch und meine Enttäuschung dann auch.

 

Das Angebot kam einfach nicht ausreichend an bei meinen Kundinnen an.

Mein Mindset sorgte zuverlässig dafür, dass meine Glaubenssätze dazu sich scheinbar bewahrheiteten. „Dafür gibt es schon zu viele Experten auf dem Markt“ ist so ein Glaubenssatz. Und ich hatte offenbar unbewusst auch irgendwie Angst, dass mich das überfordern würde.

 

Meine Kundinnen sahen mich auch nicht als die Computerexpertin ihres Vertrauens.

 

Total verständlich. Schließlich ist mein Fokus und das, was ich nach Außen zeige, anders. Ich coache, wenn es nicht läuft, wie es soll mit dem Business. Auch Persönlichkeitsentwicklung und energetische Arbeit sind die Schwerpunkte, die von mir aktiv nach Außen kommuniziert werden, aber keine IT-Kompetenz.

 


noch ein paar pleiten...


 

 Aber es gibt leider noch mehr Fehlversuche, meine verschiedenen Qualifikationen an die Frau zu bringen, die zwar allesamt kläglich scheiterten, bei denen ich aber viel lernen durfte.

 

Nach dem Flop mit dem Computerprogramm hatte ich die Idee, etwas für Frauen in der Lebensmitte ) zu machen. Schließlich bin ich selbst dafür das beste Beispiel, denn ich gehöre zu dieser Altersgruppe und kenne mich daher gut mit den Problemen aus, die frau in dieser Zeit haben kann. Energetisches Coaching verbunden mit wichtigen Lebensthemen. Coole Idee – Extra Webseite gebaut, Texte eingepflegt, Marketing gemacht - leider fast kein Echo.

 

Meine kostenlosen Webinare zur Magie der Farben waren gut besucht, brachten viel Lob und nun?  Neue Kundinnen hat es mir keine Einzige gebracht. Aber mir hat es viel Spaß gemacht, die Webinarreihe zu erarbeiten und zu halten. Das ist doch auch was.

 

Inzwischen habe ich sogar eine geeignete Form gefunden, wie ich dieses Wissen weiter anbieten kann, ohne direkt dabei zu sein, als Onlinekurs "Magic colors-Farbmagie".


was ich damit sagen will


 

Auch ich habe ganz viele Facetten meines Wissens, die sich auf den ersten Blick in meinem Business so nicht zeigen.

 

Das Wissen aus ganz verschiedenen Gebieten fließt in meine Coachings immer mit ein. So kenne ich mich mit den Ängsten vorm PC bestens aus, kann Frauen in der Lebensmitte super unterstützen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wo die Probleme liegen und verstehe, worum es geht und wie sie sich fühlen. Mein Wissen über Farben, Chakren, Heilsteine etc., andere Methoden, fließt immer auch in meine Coaching fürs Business mit ein. Oft gebe ich damit ganz konkrete Hinweise zur Selbsthilfe mit. Aber das sind nicht die Schwerpunkte meines Angebotes, sie  brauchen daher keinen zusätzlichen Fokus.

 

Diese Erkenntnis hat etwas Zeit gebraucht aber Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.

 

Das Hauptaugenmerk liegt nun wieder auf der 1:1 Arbeit, das ich mit Freude und Herzblut mache. Meine kostenlosen LiveWebinare sind für mich eine Möglichkeit, auch manchmal Randgebiete meines Wissens (z.B. Farbenergien) anzubieten. Ich habe lernen dürfen, dass Vielseitigkeit und Fokus sich nicht ausschließen müssen. Das Eine bereichert das Andere und das ist gut so.

 

Wie sieht es damit bei dir aus? Hältst du locker deinen Fokus oder schweifst du auch immer mal wieder ab und wie wirkt sich das bei dir auf dein Business aus? Schreib mir gerne deine Gedanken dazu!

 



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Schweinehund, die zweite!


immer ist der arme Schweinehund schuld!

Foto pixabay- pitch


 

 Immer, wenn es darum geht, dass wir uns zu etwas überwinden müssten, etwas zu tun, von dem wir zwar wissen, dass es gut wäre es zu tun, aber nicht so recht ran wollen, wird es schwierig.

 

Das kann etwas sein, das anstrengend oder unerfreulich, langweilig oder nervtötend ist. Wir wissen eigentlich, dass es getan werden sollte. Das macht es aber leider auch nicht besser und schon gar nicht einfacher. Eher provoziert es erheblichen Widerstand, oftmals in Form von Verschieberitis.

 


Was wir eigentlich alle wissen und trotzdem nicht tun


 

Da gibt es den Raucher, der natürlich genau weiß, wie schädlich, ja lebensgefährlich das Rauchen für ihn ist und der es doch trotzdem nicht schafft, damit aufzuhören.

 

Die Büroarbeiterin, die sich immer wieder vornimmt, endlich regelmäßig Yoga zu machen, weil sie spürt, dass sie langsam einrostet. Die aber immer wieder Gründe findet, es zu vergessen oder warum es grade heute nicht passt. Die Freundin, die unbedingt abnehmen möchte, aber so gerne nascht und für die Schokolade halt Nervennahrung und Trösterin ist und die sie deshalb braucht.

 

Es gibt so viele Gelegenheiten, von denen man genau weiß, es wäre gut, wenn man... endlich aufräumen, gesünder essen, weniger PC und TV, mehr bewegen, früher schlafen gehen würde.

 

Warum tun wir es dann nicht einfach?

 

 Und immer hört man dann: Ja, der innere Schweinehund ist schuld.

 

Der Lumpi verhindert, dass ich endlich loslege. Er ist einfach zu stark, ich kann gar nicht anders. Der innere Schweinehund muss eben überwunden werden. Kaum jemand macht sich Gedanken, wie es dem armen Schweinehund damit geht, dass er immer als Sündenbock und Alibi für unsere eigene Trägheit und Undiszipliniertheit herhalten muss. Der Begriff des inneren Schweinehundes ist nämlich völlig falsch gewählt.

 

Er steht als Synonym für Drückeberger, Faulenzer und Verhinderer.

 

Vielleicht wusstest du noch nicht, dass es in vergangenen Zeiten echte Schweinehunde gab, die sehr wichtig und ziemlich begehrt waren. Nein, nicht die im Innen, sondern wirklich reale, im Außen. Ja, die gab es wirklich.

 

Früher wurden ganz bestimmte Hunde gebraucht, um Wildschweine für die Jagd aufzuspüren. Die hießen Schweinehunde. Und es waren sehr flinke, mutige und übrigens sehr disziplinierte Hunde.


wider besseren Wissens?


 

Unsere eigene Trägheit und der Umstand, dass wir nicht aus dem Puschen kommen, wider besseren Wissens, ist ein Anteil in uns, der uns eigentlich beschützen will.

 

Warum hat er ausgerechnet diesen Namen bekommen?

 

Weil er Mut dazu braucht. Dieser Anteil will, dass es uns gut geht. Er weiß ganz genau, dass wir nicht mit Freude und entspannt durch den Wald joggen werden weil das einfach nicht unser Naturell ist und wir uns vor Luftnot und Muskelkater drücken wollen.

 

Er weiß auch, dass die Zigarette für den Raucher ein Stück Belohnung bedeutet. Er sich daran festhalten kann und mit jedem Auspusten auch ungestraft ein wenig Dampf ablassen kann. Ihm ist bekannt, dass dir nun mal vielleicht kein Grünfutter schmeckt usw. Er nimmt das ernst und blockiert unsere Ansätze mit ziemlicher Raffinesse, um uns zu beschützen.

 

Das ist nur leider kontraproduktiv.

 


Was kann man tun?


 

 Wie immer kommt es darauf an, aus welchen Motiven heraus wir etwas verändern wollen.

 

Wenn es der Kopf nur aus Vernunftsgründen will, ist der mutige Schweinehund in jedem Fall stärker. Weil es der Arzt sagt, der Partner es wünscht, dass man etwas anders macht, ist man ihm chancenlos ausgeliefert. Der mutige Schweinehund nimmt seine Arbeit ernst und reagiert nämlich prompt.

 

Hunde reagieren aber bekanntermaßen begeistert auf Leckerlis. Damit kann man sie ganz gut „bestechen“. Viel besser als gegen ihn zu kämpfen, ist es daher, auch deinem Schweinehund die Sache schmackhaft zu machen und eine Belohnung, sprich ein Leckerli, in Aussicht zu stellen.

 

Zum Beispiel, kannst du ihm vorschwärmen wie gut es uns gehen wird mit ein paar Kilos weniger, wie gut es sich anfühlt, beweglicher zu werden, was man sich alles vom eingesparten Zigarettengeld leisten kann – vielleicht einen schönen Kurzurlaub?

 

Dabei müssen Kopf und Herz zusammenarbeiten. Das wird funktionieren, weil der Schweinehund nun dein neuer Verbündeter ist. Und, er ist mutig, aufmerksam und macht seine Sache gut. Wir brauchen ihn nicht mehr als Verhinderungsgrund vorzuschieben, denn seine neue Rolle ist viel besser.

 

Fühle doch einfach mal bei dir rein, welchen inneren Schweinehund du hast und wobei er dir als Vorwand dienen muss. Sei ehrlich mit dir und dann überlege dir ein passendes „Leckerli“.

 

Viel Erfolg mit deinem neuen Unterstützer!

 

 

 

Lies auch Warum wir immer wieder in dieselben Fallen laufen

 


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Meer hilft!


manchmal muss ich ans meer


 

 Jedes Jahr muss ich, am liebsten mehrmals, ans Meer.

 

Bei mir ist es die Ostsee, denn sie liegt nur drei Autostunden von Berlin entfernt, quasi vor meiner Haustür.

Schon beim Packen erfasst mich die Vorfreude. Sich wieder durch pusten zulassen, frische Seeluft zu schnuppern, dem Spiel der Wellen zuzusehen ist für mich Erholung pur. Dazu muss ich nicht mit dem Flieger weit weg. Mir reicht die Ostsee zwischen Wustrow und Zingst.

 

Dabei ist das Wetter zweitrangig. Ob es stürmisch ist oder mild, ob die Sonne scheint oder dicke Wolken aufziehen, ist mir eigentlich egal. Nirgendwo spüre ich die Verbindung zur Natur so direkt wie hier. Und jedes Mal findet so eine innere Transformation statt. Ich habe plötzlich wieder viel mehr Klarheit im Kopf. So, als ob der Wind den alten Müll raus pustet und dafür Platz für Neues macht.

 

Du kennst doch sicher auch den Effekt, wenn du deine Wohnung gründlich aufräumst, Altes entsorgst und sich das Gefühl von Weite und Licht einstellt. So ähnlich geht mir das auch mit meinem Kopf und meinen Gedanken.

 



kopf lüften


 

Sehr oft entstehen plötzlich richtig gute Ideen.

Ich wundere mich dann regelmäßig, woher sie plötzlich kommen und wo sie eigentlich so lange waren.

 

Am Meer habe ich auch wieder mehr Lust, mich zu bewegen und spazieren zu gehen.

 

Dabei schärft sich mein Blick. Ich nehme schöne Blüten am Wegesrand wahr, beobachte die Möwen wie sie gegen den Wind anfliegen und bewundere dramatische Wolkenformationen am Himmel. Am Abend bestaune ich immer wieder sensationelle Sonnenuntergänge, die schöner nicht sein könnten. Das lässt mich für die Schönheit von Mutter Natur ganz ehrfürchtig werden. Sie ist so unmittelbar, dass ich sie im Herz spüren kann.

 

Ganz oft wird mir sehr viel klarer als sonst, wo ich vielleicht feststecke oder in eine Richtung rudere, die zwar mein Verstand notwendig und sinnvoll findet, die aber mein Herz nicht will. Jedes Mal komme ich wie frisch geputzt, mit neuen Impulsen, wieder nach Hause.

 

Manchmal ist das „Putzen“ auch nicht so angenehm, weil ich erkennen muss, dass ich viel Kraft und Zeit in etwas investiert habe, dass mich zielstrebig auf den Holzweg geführt hat. Das ist dann zwar bitter, aber heilsam und verhindert weitere materielle und mentale Investitionen in falsche Wege.

 


staudämme


 

Ich komme auf die Art und Weise meinen inneren Staudämmen immer mehr auf die Schliche. Ich finde dieses Bild des Staudamms sehr anschaulich.

 

Die inneren Staudämme sind meine Glaubenssätze darüber, wie etwas zu sein hat oder auch nicht. Was man darf oder nicht, was sich gehört oder nicht. Wie die Welt eben ist oder nicht.

 

Sie sind im Laufe meines wie auch deines Lebens entstanden.

 

Sie stauen den Lebensfluss und mit ihr die Lebensfreude, die Neugier und den Mut. Sie engen ihn ein. Die ersten Steine dieser Staudämme haben meine Eltern und Großeltern unabsichtlich gelegt. Damit, wie sie mir die Welt aus ihrer Sicht erklärten. Diese Welt bestand aus vielen Zwängen, Ver- und Geboten. Die Freude kam selten dabei vor. Oft, weil sie es auch nicht besser wussten. Solche großen Steine wie „man muss hart arbeiten, wenn man es zu etwas bringen will, Augen zu und durch, Das tut man nicht oder Das macht man eben so. Was sollen denn die Leute denken“ usw.

 

Mit jedem solcher Glaubenssätze wird der Staudamm höher und fester. Mit großen und kleinen Steinen gefestigt.

 



Wie heißen diese steine?


 

Warum Staudamm?

 

Weil wir einen Lebensfluss haben, der uns eigentlich freudig, neugierig, abenteuerlustig und fröhlich macht. Den haben wir mitbekommen und er ist eigentlich ein starker, lebendiger Fluss. Die oben erwähnten Steine stauen ihn im Laufe unseres Lebens immer mehr an.

 

Das äußert sich in Druck, Stress, Angespanntheit, Erschöpfung und vor allem in fehlender Freude. Wir steuern unser Leben nicht mehr bewusst, kreieren nicht mehr selbst, sondern funktionieren nur noch. Wir gehen zur Arbeit, weil wir Geld verdienen müssen, nicht weil es uns eine Freude, ein Bedürfnis ist.

 

Wir arbeiten, weil wir für unsere Familie sorgen, die Miete bezahlen, den Lebensunterhalt sichern müssen. Müssen, müssen, müssen. Das ist Druck pur. Kein Wunder, dass Depressionen und alle möglichen heftigen Krankheiten exorbitant zunehmen. Der Grund ist pure Angst. Existenzangst, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor Krankheit, Angst vor Schicksalsschlägen. Uns fehlt das Vertrauen ins Leben. Wir leben schlicht gegen unser Herz.

 

Gegen das, wofür wir eigentlich hergekommen sind.

 


geht das auch anders?


 

Ich höre schon deine Argumente, die ich auch alle kenne.

 

„Ja, aber das geht doch nicht anders. Woher soll denn das Geld kommen, wenn ich nicht arbeite?“

 

Mit „Ja, aber“ bremsen wir uns selbst enorm aus und betonieren unseren Staudamm gleich noch ein Stück höher. Unser Verstand holt damit schon mal die nächste Ladung Beton.

 

Es gibt inzwischen viele Beispiele, wie Menschen dem Ruf ihres Herzens folgen und damit ihren Staudamm wieder einreißen.

 

Schon der erste Stein, der entfernt wird, bringt das Wasser, die Lebensfreude, wieder mehr zu fließen. Dazu muss man nicht unbedingt das Haus verkaufen und im Wohnmobil nach Alaska fahren. Aber man kann, wenn es der Herzweg ist. Man kann auch zuhause bleiben und neue Wege beschreiten. Zum Beispiel den ungeliebten Job endlich loslassen und dem Herz folgen. Das ist der Weg bei dem es sich stimmig anfühlt, wo ganz viel Kraft ist.

 

Wenn es der Herzweg ist, wird er auch erfolgreich werden. Manchmal braucht es einen radikalen Schnitt im Leben, um Herzinfarkte, Krebs und andere schwerwiegende Krankheiten als Wegweiser zu verstehen.

 

So weit sollte es möglichst nicht erst kommen müssen.

 



zeit für Veränderung


 

Manchmal reichen schon kleine Veränderungen.

 

Nein, es muss sich nicht jeder selbständig machen, aber viele könnten es und würden zu Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit finden und damit endlich aus dem Hamsterrad raus sein. Raus aus der Fremdbestimmtheit und der trügerischen Sicherheit einer Festanstellung.

 

Auch das mutige sich darüber Hinwegsetzen, was „man“ macht und was nicht, hilft dabei. Das ewige Vergleichen loslassen und vor allem das Bewerten. Den eigenen Weg gehen und sich nicht darum scheren, was andere darüber denken. Das ist nicht einfach, aber man kann es trainieren. So wird der Staudamm Schritt für Schritt abgebaut bis alles wieder kraftvoll ins Fließen kommt.

 

Solche Menschen, die uns begegnen, scheinen in sich zu ruhen. Die irgendwie weise sind, zufrieden erscheinen und erfolgreich sind ohne sich dabei in einer 80 Stunden Woche tot zu schuften. Es gibt Untersuchungen, die beweisen, dass 3-4 Stunden am Tag für die Grundsicherung völlig ausreichen würden. Das würde uns auch genug Zeit geben für wichtige Dinge wie Selbstreflexion, Entwicklung und für unsere Familien. Besonders für die Kinder.

 

Manche unliebsame Zeiterscheinung würde sich dadurch von selbst auflösen. Und wir könnten am Ende unseres Lebens das bittere Gefühl vermeiden, irgendwie nicht richtig gelebt zu haben, das viele Sterbende äußern.

 

Da wir nicht wissen können, wie viel Zeit uns in diesem Leben bleibt, sollte wir keine verschwenden und hurtig daran zu gehen, unsere inneren Staudämme abzubauen und für unsere Freude freizumachen.

 

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, helfe ich dir gerne dabei.

 

Energetisch-spirituelles Mentoring

 

 


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Warum du einfach mal die Hoffnung aufgeben solltest

Die Hoffnung stirbt zuletzt?



 

Wie jetzt? Aufgeben?

 

Du kennst doch sicher das mit dem Prinzip Hoffnung.

 

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

 

Auf dein Business übertragen heißt das, wenn du nur noch auf dieses Prinzip setzt, dass du innerlich schon längst aufgegeben hast. Wenn dir nur noch die Hoffnung bleibt, ist es vorbei. Sorry, aber das musste mal gesagt werden. Der Volksmund weiß es auch „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren“. Und das ist wohl sehr wahr.

 

Es bringt dich schlicht nicht vorwärts, hält dich im erstarrten Zustand wie das Kaninchen, das wie gebannt auf die Schlange starrt, anstatt einfach wegzulaufen.

Weglaufen ist hier im übertragenen Sinne gemeint. Dir ist mit weglaufen nicht geholfen, aber mit bewegen schon.

 

Also, wenn dein Business festhängt, weil du dich nicht traust, z.B.

 

- einen regelmäßigen Newsletter für deine InteressentInnen zu schreiben
 
- einen Blog mit deinen Ideen zu führen oder

- Vorträge zu halten, oder
 
- Webinare zu deinen Themen zu halten, oder

- Workshops zu organisieren, oder

 

- ein Podcast zu machen, oder

- interessante Artikel zu schreiben und dein Wissen in den sozialen Medien zu teilen, oder
 
- Dir damit eine solide "Fanbase" aufzubauen,

 

sondern, wenn darauf hoffst, dass es schon (irgendwie) wieder besser wird, dann wird es schwer. Irgendwann kannst du nur noch zumachen. Das ist dann sehr schade, weil du der Welt deine einzigartigen Fähigkeiten vorenthältst!

 


Also, gib die Hoffnung auf, setze dich in Bewegung und frage dich:


 

Wie (viel) will ich gesehen werden. Sei dabei sehr ehrlich zu dir selbst. Manche wollen nicht von Tausenden Menschen gesehen werden. Es würde sie total überfordern. Die Angst davor kann sie extrem gut ausbremsen. Auch eine kleine, aber sorgsam ausgewählte, Anzahl von interessierten Menschen kann schon reichen.

 

Welche Glaubenssätze, Muster, etc. halten mich auf, wenn ich losgehen will?  Ich denke, du kennst sie alle, die sofort anspringen, sobald du loslegen willst. Sie begegnen dir immer wieder und wirken im Innen sehr kraftvoll gegen dich. Sie können z.B. auch gut die Verschieberitis starten, sobald es ernsthaft losgehen soll.

 

Wie kann ich sie loswerden?  Ah, guter Ansatz! Es gibt wirklich erprobte Methoden, die dir weiterhelfen können. Falls du sie nicht kennst oder sie bei dir selbst nicht wirken, lass dir helfen.

 

Warum muss ich mich damit beschäftigen? Beantwortet sich von selbst, oder?

 

Wie fange ich an?  Lass das Prinzip Hoffnung los und fang JETZT an! (siehe unten)

 

Wie weiß ich, ob ich damit auf dem richtigen Dampfer bin? Das wird sich schnell zeigen. Dein Business reagiert sehr sensibel im Außen auf Veränderungen in deinem Innen.

 

Was kann mich dabei unterstützen?  Lies weiter!

 



 

 

Die Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in meinem

 

„Mut“Programm – Jetzt trau ich mich!“.

 

Du musst dich nur noch trauen, sie nur noch für dich anwenden und dran bleiben. Da das Programm auf energetische Transformation basiert, geht das sogar ziemlich fix. Dann ist es vorbei mit Prinzip Hoffnung. Dann geht es ums Tun und um Vertrauen. Vertrauen in dich, deine Aufgabe, deine Gaben, deine Kraft und in die Weisheit, die das  Leben selbst ist..

 

Also, worauf wartest du? Hier geht’s hin.

 


„Mehr Spannendes zu diesem Thema findest Du auch im Magazin von The-Coach.Net: https://the-coach.net/“.



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Fülle wünschen?

Warum dir "Fülle" wünschen nicht weiterhilft


 

Die meisten Menschen leben im Mangel. Glaubst du nicht?

 

Der Mangel kann sehr verschieden aussehen. Es gibt Mangel an Liebe, Mangel an Anerkennung, Mangel an lieben Menschen, mit denen man sich austauschen kann, Mangel an Verständnis, Mangel an einem passenden PartnerIn, Mangel an Unterstützung, Mangel an Ideen, Mangel an Selbstliebe, Mangel an materiellen Dingen, Mangel an Geld.

 

Für den, der den Mangel fühlt, klingt es wie ein Hohn, wenn es doch immer heißt, dass dies ein Universum der Fülle ist.

 

Erleben sie doch täglich scheinbar das Gegenteil. Besonders spirituell ausgerichtete Menschen sind oft im Mangel an Geld. Es fehlt halt und das sieht für sie nach Mangel und nicht nach Fülle aus. Es ist nicht zu verstehen, wenn man doch alles dafür tut, in die Fülle zu kommen? Dementsprechend fühlen sie sich schlecht und artikulieren das meistens auch mehr oder weniger deutlich als Beschwerde ans Universum.

 



 

Hier kommt wieder einmal das Gesetz der Anziehung ins Spiel.

 

Immer mehr vom Selben.

 

Konzentrieren wir uns auf den scheinbaren Mangel, wird er nach diesem Gesetz immer mehr werden. Wir bestellen ihn uns praktisch, wie aus Versehen, selbst immer wieder. Deswegen ist es so wichtig, darauf zu achten, was man so denkt und spricht und auch das Gefühl dazu wahrzunehmen und ggf. daran zu arbeiten, es zu verändern und aus dem Opfersein raus zukommen.

 


es gibt gar keinen mangel!?



 

Letztens habe ich einen ganz interessanten Aspekt dazu in einem Podcast gehört, der mich sofort fasziniert hat. Deshalb will ich ihn unbedingt mit dir teilen. Es hieß darin, dass es Mangel de facto gar nicht gibt.

 

Er existiert schlichtweg nicht! Wom!

 

Nein, nicht gleich protestieren. Ich erkläre das sofort. Fülle bedeutet nämlich nicht automatisch Fülle an guten Umständen oder Dingen. Fülle wird von vielen Menschen mit so einer Art Schlaraffenland, wo Milch und Honig fließen, assoziiert. Das ist ein Denkfehler.

 

Du kannst auch Fülle in deinem Leben haben, die sich gar nicht gut anfühlt und die dir überhaupt nicht willkommen ist. Fülle an Schmerzen, Fülle an unangenehmen Menschen, Fülle an Streit, Fülle an unbezahlten Rechnungen, Fülle an Sorgen oder Ängsten, Fülle an schlechten Erfahrungen, die du machen musstest.

 

Für mich hatte dieser Ansatz einen ziemlichen Aha-Effekt.

 

Es geht also gar nicht darum, möglichst viel Fülle ins Leben zu ziehen. Wir müssen viel präziser mit dem sein, was wir als unser Leben erschaffen wollen. Nur wir selbst haben die Verantwortung dafür, dass es eine positive Variante wird.

 

Es ist ganz wichtig herauszufinden, wo denn die Fülle ist, in deinem Leben, positive und negative.

 

Das kann Fülle an wenig Geld, Fülle an leidigen Kurzbeziehungen, Fülle an Konflikten, Fülle an Menschen, die dir nicht zuhören, Fülle an Schmerzen, Fülle an ungesunden Angewohnheiten usw, sein.

 

Leider hilft hier das sogenannte positive Denken nicht.

Es ist wie eine Schallplatte, die über die alte unbewusste einfach nur drüber gelegt wird. Die alte Platte wirkt aber trotzdem immer weiter. Manchmal sieht es so aus, als ob es hilft. Aber meistens hält es nicht sehr lange. Und das macht erschöpft und müde und veranlasst uns, noch mehr zu tun.

 


vom tun zum sein



 

Es geht aber nicht ums (noch mehr) Tun!

 

Es geht in der jetzigen Zeitqualität ums Sein und zwar im gegenwärtigen Moment. Das ist die einzige Zeit, die existiert. Nicht die Vergangenheit und nicht die Zukunft. Es gibt nur eine Zeit, in der wir etwas verändern können, im Jetzt!

 

 (Lies auch gerne dazu (Ekhard Tolle "Jetzt!")

 

Das zu akzeptieren, fällt unserem umtriebigen Verstand sehr schwer. Er ist immerzu unterwegs. In der Vergangenheit, um sich zu erinnern, zu bewerten, zu sortieren und zu archivieren oder in der Zukunft um Zukunftsszenarien zu entwerfen. Oft sehr mit Angst belastete.

Das hält uns von dem einzigen Moment ab, der wirklich existiert- dem Jetzt.

 

Das Leben liebt uns.

 

Ja, wir sind das Leben selbst. Das Leben liebt sich selbst. Wenn wir es ablehnen, so wie es ist, legen wir uns mit uns selbst und der Realität an. Dabei können wir niemals gewinnen. Tun wir das, bedeutet es als Folge, dass das Leben gar nicht anders kann, als uns Mangel zu liefern!

 

Deshalb ist es wichtig, ehrlich in sich zu gehen und danach zu suchen, womit man nicht einverstanden ist. Dieses nicht einverstanden sein hat eine große Wirkung. Wo lieben wir unser Leben nicht? Wo ist etwas nicht, wie es sein sollte? Sich dagegen aufzulehnen, bringt überhaupt nichts, weil es ja schon da ist.

 

Es ist schon Realität.

 

Deshalb ist es so wichtig, damit seinen Frieden zu machen.

Zu akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Das heißt nicht, dass dir jetzt alles egal sein soll und du untätig werden sollst. Keinesfalls. Das heißt nur, dass du aufhörst, gegen die Realität, gegen das was ist, angehen zu wollen. Also ist die Aufgabe, Frieden zu schließen mit dem Leben, das ich bin. Und dann die Impulse wahrzunehmen, wie ich etwas (in Liebe) ändern kann.

 

Dazu gehört auch die Vergebung, aber das ist wieder ein neues Thema.

 



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Wenn das Geld partout nicht zu dir will

und wie du das änderst

 

Die meisten Menschen mit Geldproblemen kommen nicht so leicht dahinter, woran ihre Misere wirklich liegt. So meinen sie oft, dass sie nicht fleißig, gebildet, clever, sparsam oder talentiert genug seien.

 

Oder, sie haben als Kinder eben die kollektiven Glaubenssätze verinnerlicht, die sie von den Erwachsenen unreflektiert übernommen haben. „Geld wächst nicht auf den Bäumen, Geld kann man nur einmal ausgeben, Spare in der Zeit, dann hast du in der Not, Geld verdienen ist anstrengend, unsereins muss eben mit wenig auskommen“ usw.

 



 

Das sind alles sehr wirksame Überzeugungen, die meist tief im Unterbewusstsein ihre behindernde Arbeit verrichten. Nicht unbedingt zu unserem Nutzen. Dass man durch harte Arbeit reich wird, widerlegt schon allein die Tatsache, dass es auf dieser Erde sehr viele  Menschen gibt, die schuften bis zum Umfallen und trotzdem bitterarm sind.

 

Natürlich gibt es auch reiche Menschen, die sehr viel arbeiten. Aber der wahre Grund, warum manche Menschen „zu nichts“ kommen und anderen scheinbar alles einfach zufließt, ist ein ganz anderer und hat wenig mit Fleiß und Talent zu tun. Schön, wenn man das hat. Es garantiert aber noch lange keinen Wohlstand.

 


mindset und mangeldenken


 

Finanziell erfolgreiche Menschen haben ein ganz anderes Mindset zum Geld als finanziell weniger glückliche. Sie gehen einfach selbstverständlich davon aus, dass sie es verdienen, für ihre Arbeit gut bezahlt zu werden und das Geld selbstverständlich auch zu behalten.

Wenn sie es nicht behalten, durch einen Konkurs oder ähnliches, sind sie innerhalb kürzester Zeit wie Phönix aus der Asche wieder in der Oberliga zu finden.

 

Prominentestes Beispiel ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der angeblich neunmal pleiteging und immer wieder neue Imperien aufgebaut hat.

 

Erstaunlicherweise sind selbst manche, richtig wohlhabende, Menschen auch nicht zwangsläufig frei vom Mangeldenken.

Sie haben oft Angst, dass man ihnen das Geld wieder wegnimmt. Durch Inflation, Betrügereien o.ä. Ich habe einige wirklich wohlhabende Menschen kennengelernt und war darüber sehr erstaunt. Meine Annahme, dass sie sich doch abgesichert fühlen müssten, hat sich nicht bestätigt.

 

Mangeldenken dreht uns immer mehr in der Spirale abwärts.

Wer immerzu im Mangel ist, der gönnt sich selbst nichts und ist in einer sehr niedrigen energetischen Schwingung. Damit zieht man nicht das Geld an, sondern nach dem Gesetz der Anziehung immer mehr vom Selben. Also immer mehr Mangel.

 

Vielleicht kennst du das auch . „Ein Unglück kommt selten allein“.

Geht das Auto kaputt, streikt auch noch gleich die Waschmaschine oder es flattert eine Zahlungsaufforderung ins Haus. Eins zieht das Andere nach sich. Immer mehr vom Selben…

 



es war einmal...


 

Entscheidend sind immer die Geschichten, die wir uns wieder und wieder selbst erzählen. Erzählen wir uns die Geschichte „Das kann ich mir nicht leisten“, dann wird das auch so bleiben. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Dieser Satz ist kein Akt der Selbstliebe.

 

Ich bescheinige mir damit, ein Looser zu sein.

Eine/r, der es nicht geschafft hat und es niemals schaffen wird. Kein schönes Gefühl und absolut negativ für das Geldmindset. Oftmals kommt dabei der Selbstwert viel zu kurz.

 

Ganz entscheidend ist es nämlich, ob man es sich wirklich wert ist, das Geld anzuziehen.

Viele von uns schleppen uralte Prägungen aus der Ahnenreihe oder aus anderen Leben tief im Zellgedächtnis mit sich herum. Auch die Floskel der katholischen Kirche im Gebet „Ich bin nicht würdig…“, verstärkt noch diese Energie.

 

Deshalb ist es wirklich wichtig, sich selbst zu fragen, welche Überzeugungen habe ich in Bezug auf Geld? Was glaube ich über mich?

 

Bin ich es mir wirklich wert, immer mehr als genug Geld zu haben?

 


wenn sparen einfach nicht geht



 

Manche Glaubenssätze sind fast nicht zu glauben.

 

Sie zeigen sich nur, wenn wirklich in der Tiefe daran gearbeitet wird, sie zu finden. Im energetischen Coaching geht das besser als in Gesprächen, weil gleich aufgelöst werden kann, was quer liegt. Ich durfte das selbst mehrfach auch an mir selbst erfahren.

 

Bei mir konnte sich lange nichts ansammeln weil ich als Kind die Erfahrung gemacht habe, dass meine Ersparnisse im Sparschwein immer irgendwie im Haushaltsgeld gebraucht wurden. Meine Mutter hat sie sich geborgt und mir nicht zurückgegeben. Das, was ich für mich behalten hatte, reichte für meine größeren Wünsche nicht. Also machte ich als Kind aus der Not eine Tugend und freute mich eben über kleinere Dinge, die ich mir leisten konnte.

 

Mein System machte leider offenbar daraus die Überzeugung, das „Sparen sich nicht lohnt weil es eh immer zu wenig ist oder sowieso verloren geht“. So ist mir sparen in der Vergangenheit nie recht gelungen.

 

Das Leben bestätigte mir immer wieder scheinbar diese Überzeugung. Das ging sogar so weit, dass ich das Geld, das ich fürs Alter angelegt hatte, verlor. Es hat lange gedauert, bis ich dahinter kam, woran es wirklich lag und meine Wut auf den scheinbar unfähigen Geldberater loslassen konnte. Er war nur das Werkzeug, das mir meine Themen zum Geld ziemlich brutal zeigen sollte. Erst dadurch  habe ich die Tragweite hinderlicher Muster und Programme zum Geld wirklich verstanden.

 


Freundschaft mit dem geld


 

Das Geld an sich ist völlig neutral.

 

Es ist eine Energie, die dorthin geht, wo sie eingeladen, freundlich begrüßt und gemocht wird. Das, was wir in der Geldbörse mit uns herumtragen, hat eigentlich keinen Wert. Es ist buntes bedrucktes Papier. Es bekommt seinen Wert lediglich dadurch, dass wir uns als Menschen kollektiv geeinigt haben, dass es Wert darstellt. Daher bekommt es seine Energie. Es ist also ein, von Menschen erdachtes, Kind - ein Konstrukt.

 

Es ist außerdem ein Spiegel unserer Selbstliebe.

 

Ist zu wenig oder keine Selbstliebe da, macht sich auch das Geld rar. Zur Selbstliebe gehört, Mangeldenken los zulassen, das Geld wertzuschätzen und, besonders wichtig, sich wirklich zu erlauben, es auch zu besitzen.

 

In meinen energetischen Coachings arbeiten wir daran, diese alten Blockaden zu finden und aufzulösen. Geld ist ein sehr komplexes Thema. Vieles kann blockierend wirken. Besonders die Selbstliebe muss dabei angeschaut werden.


eine Übung für dich



 

Geldgeschichte neu schreiben

 

Sehr wirkungsvoll ist es, wenn man sich die eigene Geldgeschichte mal aufschreibt und dann neu überschreibt. Das geht erstaunlich gut.

 

Was ist meine älteste Erinnerung, die mit Geld zusammenhängt?

 Gab es viel oder wenig davon zuhause? Wer hat darüber bestimmt? Wurde über Geldangelegenheiten geredet?  Was ist mir selbst alles mit dem Geld passiert usw.

 

Das kann sehr erhellend wirken.

Und dann kann man sehr gut daran arbeiten.

 

Dafür gibt es das spezielle Programm "Meine Geldgeschichte neu schreiben, das eine sehr intensive, transformierende  Einzelarbeit ist.

 


unterstützung


 

1:1 energetisches Transformationscoaching

 

Meine kostenlosen live Webinare zum Geld auf edudip, die du unbedingt nutzen solltest:

 

Das energetische Programm "Sterntaler" (Schließe Freundschaft mit dem Geld!) und

Programm "Meine Geldgeschichte neu schreiben"



„Mehr zu diesem Thema findest Du auch im Magazin von The-Coach.Net: https://the-coach.net/“.


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Apfelchaos oder wenn Überkorrektheit albern wird


apfelchaos


 

Wenn man alternativ unterwegs ist, finde ich das begrüßenswert.

 

Was mich aber stresst, sind die Apostel, die jeden (vermuteten) Andersdenkenden belehren müssen. Ich habe diesen Ausschnitt aus einem Buch gefunden und mit einem lachenden und einem weinendem Auge gelesen.

 

Erlebe ich es doch in manchen Gruppen bei FB genauso... Leider weiß ich nicht mehr, aus welchen Buch dieser Ausschnitt ist, aber ich bin dran, es wiederzufinden.

 


 

Ich esse meine Bioäpfel übrigens weiter ohne diese tiefschürfenden Überlegungen und finde das völlig in Ordnung!


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Es braucht Veränderung, Jetzt!


Eine neue Weiblichkeit in die Welt bringen


 

 

Es ist an der Zeit,

 

sich an die große Kraft des Weiblichen in uns zu erinnern.

 

An das Weibliche, das jahrtausendelang so oft klein gemacht, ausgegrenzt, unterdrückt, ausgenutzt, entmündigt wurde und es in einigen Teilen dieser Welt immer noch wird. In manchen Ländern bezahlen Frauen es, nach wie vor, mit ihrem Leben oder ihrer Unversehrtheit, wenn sie es wagen, eine eigene Meinung zu haben und diese auch noch öffentlich zu vertreten.

 

Das Weibliche wird aber auch in westeuropäischen Ländern verletzt.

Es ist ein Märchen, dass Frauen und Männer hier gleichberechtigt sind. Diese Welt ist männlich und die Folgen spüren wir inzwischen alle.

 

Das männliche Prinzip des immer mehr, immer schneller, droht die Welt zu zerstören. Das weibliche Prinzip des Bewahrens, des Schützens, des Hervorbringen von Leben, ist dagegen bisher nicht stark genug um diesen Prozess aufzuhalten. Für uns Frauen bedeutet das, sich wieder mehr an das kraftvolle Weibliche in uns zu erinnern. Weiblich bedeutet stark, nicht schwach. Nicht umsonst sind im Mittelalter so viele Frauen im Feuer gelandet.

 

Männer hatten Angst vor der weiblichen Kraft!

 

Es geht nicht um "entweder oder". Das ist keine Kampfansage an die Männer. Es geht um "sowohl als auch".

 

Frauen haben über Jahrtausende gelernt, sich klein zumachen, klein gemacht zu werden. Jede von uns kennt die Glaubenssätze wie ein Mädchen, eine Frau, eine Mutter zu sein hat. Oftmals halten wir uns für zu schwach, zu unfähig, zu dumm. Selbst wenn wir eine gute Bildung genossen haben, scheinbar unseren „Mann“ im Job stehen, die Familie wuppen und dabei immer gut aussehen.

 

Auch dann haben wir als Frauen tief in uns drin mit hinderlichen Glaubenssätzen und uralten Programmen zu kämpfen, die uns ein schlechtes Gewissen machen oder uns gleich komplett ausbremsen. Und so ist der Anteil des Männlichen in uns unverhältnismäßig groß geworden. Das weiche Weibliche lässt nämlich so viel Aktionismus im Außen nicht zu. Da jeder Mensch beides in sich trägt, ist das Thema auch für Männer, die das Weibliche in sich verloren haben, geeignet.

 

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Frauen mit meiner Arbeit dabei zu helfen, sich aus diesen uralten Mustern zu befreien um endlich in ihre volle weibliche Kraft, ihre Weisheit und Intuition zu kommen. Das ist ein Prozess, aber fangen wir an! Die Welt braucht die Balance von Yin und Yan, vom Weiblichen und Männlichen.

 

Nur so kann etwas Neues, Besseres für uns alle entstehen.

 


Wenn du zu diesem Thema Unterstützung brauchst

Energetisch-spirituelles Mentoring

 


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Sommerzeit =Urlaubszeit? Und das Business?


urlaub machen? einfach so?


 

Wir haben Urlaubszeit und ich stelle mal wieder fest, dass es eine ganze Anzahl von Selbständigen unter meinen KlientInnen gibt, die entweder gar nicht oder nur ganz kurz, maximal eine Woche, in Urlaub wegfahren. Das unterscheidet sie gravierend von Angestellten, die in der Regel mindestens 14 Tage verreisen.

 

Hin und wieder höre ich, dass sie sogar schon mehrere Jahre keinen richtigen Urlaub mehr hatten. Was sind die Gründe?

 


die Angst, etwas wichtiges zu verpassen



 

Das könnte ein lukrativer Auftrag sein, der ausgerechnet in der Zeit reinkommt und dann durchrutscht weil man nicht präsent ist. Oder neue Kundenanfragen, die man dringend braucht und worauf man dann leider nicht antworten kann oder auch vielleicht Beschwerden, auf die schnell reagiert werden müsste.

 

Sie haben das Gefühl, dass sie ihr Business nicht aus den Augen lassen können.

 

Manchmal sind es allerdings auch handfeste finanzielle Gründe, die einfach nicht erlauben, sich völlig entspannt auszuklinken. Wenn die Einnahmen nicht so ergiebig waren, wird man keinen kostspieligen Urlaub buchen, sondern zusehen, dass Umsatz reinkommt.

 

Dazu kommt der "Vor- und nacharbeiten-Effekt". Vorm Urlaub ist der Arbeitsanfall meist richtig krass, weil alles rechtzeitig abgeschlossen und für die Zeit nach dem Urlaub vorbereitet sein muss, damit es möglichst nahtlos weitergehen kann. Das kann ziemlich nerven. Manche stresst auch schon die Vorstellung davon, dass es erst wieder Angang braucht, bis man nach dem Urlaub wieder "in den Tritt" kommt. Außerdem muss aufgearbeitet werden, was inzwischen aufgelaufen ist und das kann die schönste Urlaubsvorfreude vermiesen.

 

In der Urlaubszeit wird normalerweise kein Geld verdient, es gibt in der Regel keine Einnahmen.  Urlaubsgeld, wie bei den Angestellten, entfällt. Das gilt besonders für alle Dienstleistungen, die 1:1 arbeiten wie Coaching, heilen, beraten, lehren. Deshalb muss das Fehlende, die Lücke, die entstehen wird, vorher rein gearbeitet oder hinterher nachgearbeitet werden.

 

Das ist aber manchmal nicht so einfach, weil sich die Arbeitsstunden nicht beliebig steigern lassen und auch nicht automatisch mehr Aufträge oder Kundenanfragen kommen, bloß weil wir sie grade brauchen.

 



 

Vielleicht arbeiten deshalb inzwischen so viele TrainerInnen und Coaches daran, Onlineprodukte zu erstellen, die sich automatisch, ohne persönliche Präsenz, auch im Urlaub verkaufen können. Manchmal geht diese Rechnung auf, manchmal nicht, weil es ganz ohne Betreuung auch nicht immer geht.

Gut, wenn man jemanden hat, der sich in der Zwischenzeit um, vielleicht auftretende, technische Probleme kümmert.

 

Wenn zum Beispiel ein Onlineprogramm verkauft wurde und die Auslieferung irgendwie technisch hängt, ist schnelles Reagieren gefragt, um den Käufer nicht zu verärgern und deshalb ist das Verkaufen im Schlaf meist auch nur ein schöner Mythos.

 

Der Berg der anliegenden Aufgaben, der nach dem Urlaub regelmäßig ansteht, kann ohne richtige kluge Vorbereitung die ganze schöne Erholung ganz schnell wieder crashen.

 

Es kann auch sein, KundInnen melden sich nicht, weil sie gelesen haben, dass du Urlaub hast. Leider haben sie sich nicht gemerkt, wann er vorbei ist oder sie sind dann eben selbst im Urlaub.  Das sind dann die Momente, wo das Telefon schweigt und das Emailpostfach sich füllt mit Angeboten, die du kaufen sollst, aber nicht mit Anfragen oder Aufträgen. Gut beraten ist, wer das von vornherein einplant.

 


meine kunden sind dann verärgert


 

 Manchmal haben Soloselbständige regelrecht Angst davor, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Sie befürchten, dass das die Kunden verärgert. Die Befürchtung ist, dass die dann weg sind, vielleicht zur Konkurrenz gehen, nicht wiederkommen. Nicht ganz unberechtigt.

 

Meistens ist das allerdings ein Szenario, das sich nur in unserem Kopf abspielt. Es hängt eng mit dem eigenen Selbstwert zusammen.

 

Wenn Kunden diese Gelegenheit zum Wechseln nutzen, waren sie auch nicht die richtigen Kunden oder du nicht die richtige DienstleisterIn für sie. Sind deine Kunden jedoch von deiner Arbeit überzeugt und begeistert, warten sie auch geduldig, bis nach dem Urlaub auf dich. Sie wissen es zu schätzen, dass du dafür sorgst, dass du erholt bist weil sie wissen, dass du dann wieder mit voller Kraft für sie da sein kannst.

 


im sommerloch läuft eh nichts



Das ist ein kollektiver Glaubenssatz, der sich hartnäckig hält. Er ist für dich wahr, wenn du ihn glaubst.

 

Es gibt durchaus Selbständige, zu denen gehöre ich auch, bei denen die Sommerzeit zu den umsatzstärksten Monaten zählt. Wenn du also meinst, der Sommer ist schlecht für dein Business, wäre es an der Zeit, daran zu arbeiten, diese Überzeugung los zulassen. Natürlich kann es schon sein, dass manches länger dauert, alles etwas langsamer geht oder deine Stammkunden auch im Urlaub sind. Dafür haben andere die Chance, sich zu melden.

 

Außerdem sind die Sommermonate auch für dich eine gute Zeit, dich selbst fortzubilden, Workshops zu besuchen, endlich mal alle Bücher zu lesen, die sich ungelesen stapeln und insgesamt immer mehr zu entschleunigen.

 


von nichts kommt nichts


 

Von nichts kommt nichts. Dieser Glaubenssatz wird oft benutzt, um auszudrücken, dass wir uns halt drehen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Ich finde aber, auf Urlaub und Erholung angewendet, stimmt er auch. Wenn wir nicht akribisch darauf achten, uns regelmäßig ausreichend Erholung zu gönnen und auch richtig Urlaub ohne Arbeit, mindestens 2 Wochen am Stück, zu machen, sind irgendwann die Batterien leer. Nichts geht mehr. Davon hat niemand etwas.

 

Selbständigkeit ist anspruchsvoll und kostet Kraft. Kreativität braucht Auszeit!

 

Den Kopf frei zu bekommen, damit wieder Neues entstehen kann, ist extrem wichtig. So manche Selbständige, die die Signale ihres erschöpften Körpers nicht hören wollte, hat das später mit Totalausfall und langen Krankheitsphasen bezahlt. Niemand, außer uns selbst, ist zuständig dafür zu sorgen, dass die Batterien rechtzeitig immer wieder aufgefüllt werden.

 

Du bist der wichtigste Mensch - in deinem Leben und in deinem Business!



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Warum brauchst du unbedingt ein aktuelles Foto von dir?

 Schon wieder ein neues Foto auf deiner Webseite?  fragte mich eine Freundin.

 

"Ja, klar", antwortete ich. "Das alte Foto ist ja schon wieder ein Jahr alt". "Na, und?" meinte sie. "Du siehst doch noch genauso aus".

"Eben nicht", antwortete ich ihr und brachte sie damit ins Staunen.

 

Aktuelle Fotos haben für Selbständige viel mehr Wirkung als man denkt.

 Ich bemühe mich immer sehr, die Fotos von mir, die auf meinen Webseiten, auf FB oder irgendwo öffentlich erscheinen, einigermaßen aktuell zu halten. Ich finde das aus mehreren Gründen sehr wichtig.

 


Die Kundin möchte sich ein Bild von mir machen können


 

Wir sind nun mal darauf konditioniert, zuerst zu schauen wie jemand aussieht. Wir wollen uns, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bild machen. Und erst dann bekommen wir ein Gefühl dazu. Das funktioniert noch genauso wie zur Zeit der Säbelzahntiger. In Sekundenschnelle wird gecheckt, Ist die/der mir sympathisch oder nicht. Ist er/sie gefährlich oder nicht? Im Businesskontext kommt noch anderes dazu. Traue ich ihr genug Kompetenz zu. Kann sie mir helfen? Will ich mit ihr arbeiten, ihr meinen Auftrag geben? Je ähnlicher die Person uns ist, desto schneller vertrauen wir ihr.

 

Das evolutionstechnisch so bedingt. Artgenossen sind weniger bedrohlich als Fremde.

Natürlich ist das sehr subjektiv, aber so funktioniert das zwischen Menschen nun einmal.

 


Die Aktualität ist wichtig


 

Weil viele von uns ziemlich eitel sind und sich freuen, wenn es wenigstens ein tolles Foto von sich gibt, wird dieses Foto dann überall und ewig benutzt. Manchmal wird mit dem Wiedererkennungswert argumentiert. Welch ein Schock, wenn man sich in der Realität  begegnet und dann zwanzig Jahre älter wirkt. Ich habe es schon oft beobachtet, dass Kollegen "Jugendbildnisse" von sich eingestellt hatten und ich sie darauf kaum wiedererkannt habe.

Warum nicht zu sich stehen? Männer haben dieses Problem übrigens auch, aber nicht so stark wie wir Frauen.

 

Ich persönlich finde es übrigens immer ganz schlimm, wenn mir jemand sagt, den ich 15 Jahre nicht gesehen habe, "du hast dich überhaupt nicht verändert!" Na, das will ich doch aber stark hoffen, dass ich mich verändert habe! Ich bin nämlich gewachsen, innerlich und natürlich auch äußerlich und habe mich weiterentwickelt. Und das darf man auch sehen.

 


Auch aus energetischer Sicht sind alte Fotos nicht besonders clever


 

Wir sind in den Jahren gewachsen und haben uns als Persönlichkeit menschlich und natürlich auch fachlich weiter entwickelt.

 

Vieles hat sich verändert mit den Jahren. Wir sind weiser geworden und fachlich sicherer.

 

 

 

Das alles schwingt energetisch in einem Foto mit und wird unterschwellig, als Information, transportiert.

 

Sich dieses positive Gewachsensein, diese Entwicklung durch ein Jugendbild und aus lauter Eitelkeit  zu vergeben, wäre doch zu schade, oder? Vielleicht sprichst du mit dem aktuellen kraftvollen Bild deiner jetzigen Persönlichkeit ganz andere, passendere,  Kunden an.

 

Das Bild hier links ist übrigens aus 2009. Ein ganz schöner Unterschied zum aktuellen BIld oben, oder?

Auch, wenn die ersten Fältchen sich zeigen, das Gewicht ab oder zugenommen hat, die Haare grau werden, das sind wir eben. So sind wir und das ist authentisch und es hat etwas mit Reife zu tun, dies auch zu zeigen.

 


Urlaubsbilder und Co.


 

In manchen Datenbanken, aber auch auf einigen Webseiten, kann man das sehen. Da lacht jemand von Bord eines Segelschiffs, brät am Strand in der Sonne oder genießt schulterfrei seinen Cappuccino beim Italiener. So etwas passt , wenn man für das eigene Reisebüro oder das eigene Urlaubshotel etc. wirbt. Sonst ist es schlicht unprofessionell. Du möchtest doch beim potentiellen Kunden seriös ankommen, um sein Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten zu wecken.

 

Also, lieber keine Schnappschüsse aus dem Urlaub verwenden. Solche Bilder haben im Business noch höchstens als fröhliches Posting aus dem Urlaub auf Facebook ihre Berechtigung. Die Kleidung ist meist leger, die Haare und das Make-up wenig businesslike. Dazu kommt dann noch die Umgebung, die auch nicht auf Professionalität deutet. Ein guter Fotograf oder eine gute Fotografin ist immer eine lohnende Investition.

 


Mein Vorschlag für dich


Checke doch einfach mal kritisch, wie deine Fotos aussehen. Möglicherweise überrascht es dich, wie alt sie schon sind. Vielleicht kannst du dich dabei gedanklich auf die Kundenseite begeben und fühlen, wie deine Fotos rüber kommen. Und vielleicht ist es dann tatsächlich an der Zeit für ein Fotoshooting, beim Fotografen deines Vertrauens.


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Das Aschenputtel oder die leider oft unterschätzte „Über mich Seite“

hast du auch ein aschenputtel?



lästiges übel oder wertvoll?


 

Wenn du eine Webseite hast, dann hast du sicherlich auch eine „Über mich Seite“.

 

Es gibt leider sehr viele "Über mich" Seiten, die todlangweilig daher kommen.

 

Sie werden eher so als notwendiges Übel betrachtet, weil man das eben so macht. Sie rasseln eine Ausbildungsbiografie runter, meist in tabellarischer Form. Der Leser erfährt bestenfalls ein paar dürre Daten. Wo, wann die Abschlüsse gemacht wurden, manchmal auch bei wem.

 

Mir ist immer schleierhaft geblieben, warum ausgerechnet das so wichtig sein sollte.

 


Also jetzt mal ganz ehrlich.


 

Wenn du einen guten Friseur suchst, interessiert es dich wirklich, wo er gelernt hat, wer sein Lehrer war und wie viel tolle Abschlüsse er hat?

 

Oder findest du es viel wichtiger, dass er einen super schönen Haarschnitt für dich hinbekommt? Lässt du dir vorher seine Zeugnisse zeigen oder gehst du danach, ob er dir symphatisch ist, ob er versteht, was du möchtest oder ob er über dich hinweg seinen Stiefel macht? Wahrscheinlich gehst du sowieso am liebsten zu einem neuen Friseur, den dir deine beste Freundin empfohlen hat, richtig?

 

Genauso ist es mit dem, was wir als Expertinnen auf unserem Gebiete anbieten. Wir müssen Vertrauen aufbauen, wenn wir Kunden haben wollen. Dazu müssen wir uns ein Stück weit menschlich zeigen.

 


Abschlüsse sind eigentlich unwichtig


 

Die "Über mich" Seite wird statistisch am meisten aufgerufen.

 

Wusstest du das?

Und das ist auch verständlich. Wenn ich Jemanden suche, bei dem ich mich coachen lassen will oder eine Therapie machen oder etwas kaufen will, dann möchte ich wissen, wer das ist. Ich möchte vertrauen können. Ich möchte wissen, ob der mich verstehen kann und wie er so tickt. Das ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

 

Bei jeder neuen Bekanntschaft klopfen wir automatisch sofort das Gegenüber danach ab, ob sie uns sympathisch ist oder nicht. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die potentielle Kundin interessieren würde, welche tollen Abschlüsse, wann und bei wem gemacht wurden.

 

Das interessiert in Wirklichkeit keinen Menschen.

 



Nur die Lösung ist gefragt


Als Kundin habe ich ein Problem und ich suche Jemanden, der es für mich lösen kann.

 

Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und ich suche Jemanden, der mir genau das bieten kann, egal welche Abschlüsse er hat.

 

Die Anzahl der vorgewiesenen Abschlüsse sagt nämlich nichts darüber aus, ob jemand wirklich sein Handwerk versteht. Die bibliographischen Daten verraten auch nicht, ob mir der Mensch sympathisch ist, was eine Grundvoraussetzung, z.B. für ein Coaching ist. Ich weiß auch nicht, ob er Familie hat, wofür er sich begeistert und wir dieselbe Sprache sprechen.

 

Wenn ich jemanden über seine Webseite kennenlerne, muss ich „Futter“ haben, um mir ein Bild zu machen. Besonders bei  Coaching, Beratung oder Therapie, wo es doch oft sehr tief geht und ans Eingemachte, möchte man wissen, mit wem man es zu tun hat

.


Was drauf gehört


 

Nun ist es nicht angesagt, einen ausführlichen Lebenslauf auf diese Seite zu stellen, nur damit es mehr "menschelt". Das ist langweilig.

 

Die Über-mich Seite bietet dir dagegen eine wunderbare Chance, dass du dich „greifbarer“ machen kannst. Du kannst hier beschreiben, warum du das machst, was du machst. Was dich antreibt. Vielleicht hast du eine Vision, die du bekannt machen möchtest. Du kannst hier auch kurz erwähnen, ob du Kinder hast, eine Katze oder einen Hund. Vielleicht bist du begeisterte Reiterin oder magst Kitesurfen.

 

Vielleicht hast du ein ganz besonderes Hobby, liebst Flamenco tanzen, singen, fotografieren, gärtnern, reisen. Das macht dich für viele Menschen sympathisch.

 


Los geht’s!


 All das kann auf diese Seite. Und natürlich ein schönes, aktuelles Foto von dir.

 

Warum aktuell und kein faltenfreies Jugendbildnis?

Deine persönliche Entwicklung verändert auch die Energie, die der Betrachter des Fotos unbewusst wahrnimmt. Und du willst doch als die gewachsene Persönlichkeit rüber kommen, oder?

 

Nichts ist merkwürdiger, als wenn man sich dann im realen Leben trifft und nicht erkannt wird weil man inzwischen ganz anders aussieht.

 

Damit wird die "Über mich" Seite aus ihrem Aschenputtel Dasein geholt und kann für dich ihre Arbeit tun und leuchten. Schau dich dazu einfach mal ganz bewusst auf guten Webseiten um. Ich nutze meine "Über mich" Seiten auch ganz gezielt. Natürlich stehen auch hier die wichtigsten Stationen meiner Ausbildung, aber zuerst erzähle ich über mich.

 

Alles, was dich für deine Zielgruppe greifbar macht, ist für dein Business zielführend.

 

Also, ran an die Über mich Seite. Das ist weniger aufwändig als du vielleicht denkst und kann dir so viel mehr bringen.

 

Und wenn sie schon so ist, umso besser!


lies auch


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Weisst du eigentlich, wer du bist?


weißt du, wer du bist und warum?


 

Eines vorweg. Auch, wenn du es vielleicht noch nicht für dich entdeckt hast:

 

Wir alle sind begnadete Wesen, die mit einer schier unerschöpflichen Energie ausgestattet worden sind. Diese Energie gestattet uns, ununterbrochen zu kreieren. Das tun wir auch und zwar Jeder von uns. Wir kreieren unsere Realität, unser Leben und diese Welt. Nur tun wir das leider meistens völlig unbewusst. Diese Fähigkeit des Kreierens wird von den allermeisten Menschen nicht bewusst gelebt, ja, nicht einmal erkannt.

 

Wer sich auf den Weg begibt, sich der wichtigsten Frage des Lebens zu stellen,

„Wer bin ich?“, bekommt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem.

 


Wer bin ich denn eigentlich?



 

Bin ich Frau, Mutter, Kollegin, Tochter, Geliebte, Ehefrau, Fernsehzuschauerin, Leserin, Kundin, Patientin, Single, Lehrer, Ärztin, Autofahrerin, Köchin, Entertainerin, Supermodel, Forscherin, Putzfrau?

 

Das sind alles Rollen, die ich nur temporär einnehmen kann. Beziehungen gehen vielleicht auseinander. Dann bin ich wieder Single. Mein Job kann mir verloren gehen. Dann bin ich was? Keine Ärztin, Lehrerin, Gärtnerin mehr? Arbeitslose? Auch das ist temporär. Genauso wie Mutter. Natürlich bleibe ich die Mutter meiner Kinder. Auch, wenn sie längst erwachsen sind. Ich habe sie ja geboren. Aber der Inhalt dieser Rolle hat sich gravierend verändert.

 

Manche Menschen haben das Gefühl von großem Identitätsverlust, wenn sie Rentner werden. Nach einem langen Arbeitsleben plötzlich nur noch zuhause zu sein, stresst sie. Nicht von ungefähr leben Rentner, vor allem manche Männer, dann manchmal dann nicht mehr lange. Ihnen fehlt, im wahrsten Sinne, gefühlt ihre Identität. Sie haben sich einzig über ihren Beruf, über ihre Arbeit, definiert.

 

Nicht nur die Rente, auch Krankheiten oder Jobverlust wirken dann sehr erschütternd.

 


und, was machen Sie so?


 Spannend ist auch, dass man z.B. auf Partys nicht gefragt wird „Und, wer sind Sie so?“ sondern „Und, was machen Sie so?“. Damit ist die berufliche Identität gemeint. Danach sortieren wir Menschen ein. Schlecht für Menschen, die arbeitslos oder einfach ohne Beschäftigung sind. Sie werden oft misstrauisch oder mitleidig beäugt.

 

Aber ist der Mensch sein Beruf?

 

Noch dazu im Jobzeitalter, wo die „Jobs“ dauernd wechseln? Und ist die eine Tätigkeit weniger wert als andere? Ist eine Rechtsanwältin mehr wert als eine Verkäuferin? Kinder großziehen, alte Menschen pflegen, putzen sind Tätigkeiten, die kaum jemand erwähnt, auf die Frage „und, was machen Sie so? Das erfährt (noch) keine kollektive Wertschätzung.

 

Vielleicht erinnerst du dich an den tollen Werbespot, in dem eine Frau in einer Bewerbungssituation ganz selbstbewusst sagt, sie leite ein kleines Unternehmen und meint ihre Familie damit. Wie recht sie hat und wie wenig die Gesellschaft dies würdigt.

 


veränderung in sicht



 Foto pixabay

 

Es gibt zunehmend immer mehr Menschen, die einfach nicht mehr in das Schema passen, das wir seit 200 Jahren mehrheitlich kultivieren.

Die Überzeugung ist kollektiv zementiert, dass Jeder arbeiten muss,  um zu (über-)leben und das lange und hart. Davon hängen schließlich Ansehen und Selbstwert ab. Schon Martin Luther hat gegen „Das Übel des Müßigganges“ gewettert.

 

Wer sagt denn eigentlich, dass man jeden Tag in der Woche, 8 Stunden arbeiten muss? Geht das nicht auch anders? Modelle, wie das sehr gut gehen kann, gibt es inzwischen viele.

 

Für das Private bleibt in der heutigen Arbeitswelt wenig Platz und Zeit. Deshalb gibt es ja dann auch solche hilflosen Versuche wie „Work-Life-Balance“ Seminare und Bücher, um wenigstens auf diese Weise einen Ausgleich zu finden. Aber ist Work nicht auch Life? Die meisten Menschen verbringen doch den größten Teil des Tages bei ihrer Arbeit.

 

Dass solche Versuche künstlich sind und nicht nachhaltig helfen, sieht man sehr deutlich an den stetig gestiegenen psychosomatischen Krankheiten bei Arbeitnehmern. Dazu gibt es bei den Krankenkassen inzwischen Unmengen von Statistiken und Studien.

 

Burnouts und Boreouts nehmen dramatisch zu.

 

Überforderung und Sinnlosigkeit sind die Ursachen. Menschen brauchen das Gefühl von Sinnhaftigkeit. Nicht, von Zeit absitzen. Die meisten Menschen wünschen sich, mehr Sinnvolles zu tun. Dinge herzustellen, die niemand wirklich braucht, macht auf Dauer sehr unzufrieden. Am schlimmsten sind alle Sorten von Büroberufen, bei denen es nicht auffallen würde, wenn es sie nicht gäbe.

 


arbeit als das maß aller dinge?


 

Wohl deshalb arbeiten besonders Schreibtischarbeiter auffällig oft gerne in ihrer Freizeit mit den Händen. Reparieren Autos, bauen Regale, wühlen in der Erde im Garten, backen, kochen opulente Gerichte oder machen Sport. Das alles ist endlich selbstbestimmt und man sieht Resultate.

 

Im Büro wird oft noch zu viel für den Papierkorb oder für das geduldige Ordnergrab gearbeitet. Das mach niemanden wirklich glücklich. Wir passen uns Strukturen an, die ungesund sind und uns jeglicher Kreativität berauben. Das eigentlich Schöpferische drückt sich meist nur noch im Schummeln bei der Steuererklärung und beim heimlichen Surfen in der Arbeitszeit aus.

 

Dazu kommen die persönlichen und kollektiven Konditionierungen, die jeder Einzelne hat, die wie Fußfesseln wirken. Sie verhindern leider, dass man überhaupt ernsthaft und konkret in Betracht zieht, da endlich raus zu gehen und andere Formen eines selbstbestimmten Lebens zu kreieren. Meistens wird eher kollektiv darüber gejammert, wie ätzend die Arbeit ist, wie schlimm die Kollegen sind, dass man gemobbt wird, der Chef ein Armleuchter ist und schon die Fahrt zur Arbeit ein Albtraum, weil man jeden Tag ewig im Stau steht.

 

Das hat so ein bisschen etwas von Ameisenleben. Kennst du vielleicht noch das Lied von Peter Maffay in "Tabaluga" über die Ameisen? Der Text ist nachdenkenswert.

Beruf und Arbeit als das Maß aller Dinge.

 

Wieviel wunderbare Kreativität verkümmert dabei?


was tun?



 Foto pixaby

 

Erfreulicherweise setzt bei immer mehr Menschen ein Umdenkprozess ein.

 

Nicht mehr alle sind bereit, die Spielregeln des Kapitalismus zu befolgen, die uns ins feste Arbeitsschema pressen. Vor allem die ganz Jungen kann man nicht mehr unbedingt mit einem Dienst-BMW und hohem Gehalt ködern. Ihnen ist oft wichtiger, dass sie Freizeit für ihre persönliche Entfaltung, die Freunde und ihre Familie haben. Das lässt hoffen.

 

Für sie ist eine bezahlte Arbeit, eine 80 Stundenwoche und eine Karriere nicht mehr das Erstrebenswerte.

 

Ihnen liegt viel mehr daran, frei zu sein und selbstbestimmt zu leben. Nicht um Erlaubnis fragen zu müssen, wie sie ihre Zeit einteilen „dürfen“. Dafür nehmen sie auch in Kauf, dass sie keinen Porsche fahren werden, keine große Villa abbezahlen müssen und keine Zweitwohnung auf Mallorca haben.

 

Dafür sind sie aber aus dem Hamsterrad ausgestiegen, das Angestellte haben, die 5 Tage die Woche  jede Woche mindestens 8 Stunden arbeiten. Oft noch mit unbezhlten Überstunden dazu. Die brav fragen müssen, wenn sie mal einen Tag frei haben wollen.

Die auch nicht gehen dürfen, wenn die Arbeit vor der Zeit fertig ist. Die sich schon Monate vorher, wie verrückt auf den Urlaub freuen, weil sie da endlich wieder einmal sie selbst sein dürfen. Drei Wochen, in denen sie frei über ihre Zeit verfügen können. Das ist irgendwie fast wie Freigang im Strafvollzug.

 

Mit Recht fragst du jetzt vielleicht, ja, wie soll das denn gehen, ohne Arbeitsverhältnis? Schließlich musst du von was leben und hast Verpflichtungen zu erfüllen.

 

Du könntest dir Alternativen ansehen. Das Internet ist voll davon, wie Menschen gute, lebenswerte Lösungen für sich finden. Dazu braucht es eine Entscheidung und etwas Mut.

 

Oder, du könntest die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens unterstützen. Es ist bewiesen, dass das zu finanzieren geht. Das Gegenargument, dass dann alle nur noch faul rumsitzen würden, ist längst widerlegt. Studien haben es ausführlich untersucht und es gibt interessante Pilotprojekte in verschiedenen Ländern dazu.

 

Auch in Deutschland gibt es so eine Initiative. (siehe unten)

 

Also nichts mit Faulenzertum fördern.

 

Im Gegenteil, würde uns so viel freigesetzte Energie und blühendes Erfindertum spürbar vorwärtsbringen können. Menschen könnten entsprechend ihrer Fähigkeiten und Veranlagungen das tun, was sie wirklich befriedigt und glücklich macht. Ohne, dass sie befürchten müssten, ihre Existenz zu verlieren. Diese Grundsicherung ist an keine Bedingungen geknüpft. Anders als z.B. jetzt Hartz IV, wo jegliches Engagement schon damit unterdrückt wird, dass das dazuverdiente Geld gleich wieder verrechnet wird und damit größtenteils weg ist. So verhindert man treffsicher Eigeninitiative und Engagement.

 

Ich bin überzeugt, dass dann auch die schmerzlich fehlenden Pflegekräfte in Altenheimen, Grünanlagen, in der Kinderbetreuung kein Thema mehr wären. Einfach, weil Menschen anderen Menschen gerne helfen. Wenn es sinnvoll ist und wenn sie es nicht tun müssen um zu überleben.  Und, wenn sie nicht zu unterirdischen Gehältern arbeiten müssen, sondern entspannt und aus Überzeugung und Freude.

 


zurück zum Anfang - "Wer bin ich?"



Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, „wer bin ich?“


 

Wenn ich alle, oben erwähnten, Rollen weglasse, bleibt nur noch die Essenz:

 

Ich bin ein spirituelles Wesen, das auf dieser Erde eine Erfahrung als Mensch macht. Ich bin reine Energie und diese Energie ist unsterblich. Ich habe das Privileg erhalten, hier zu dieser spannenden Zeit des Wechsels und der Veränderung auf der Erde zu sein, um mitzugestalten und zu schöpfen.

 

Das ist meine Macht.

 

Und bei dir ist das genauso.

 

Also, lass uns die Welt verändern. Fangen wir damit bei uns selbst an!

 


Weiterlesen:

 

 

 Robert Wringham

Ich bin raus: Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung

 

 

Hier findest du Infos zum bedingungslosen Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen

 

So kannst du selbst etwas tun

https://www.mein-grundeinkommen.de/

 

Peter Maffay "Tabaluga" Ameisensongtext

 


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Berufung erkannt! Wie jetzt weiter?


Bleib dran!


Es ist dein Leben. Nur du allein entscheidest darüber, wohin es geht.

 

Andere haben andere Ziele, Prioritäten und Aufgaben in diesem Leben. Manchmal ist der Weg schwer, steinig und uns verlässt vielleicht der Mut. Aufgeben ist jedoch keine Option. Niemand hat uns versprochen, dass es leicht werden wird. Aber, wir haben ganz viele Geschenke und Gaben mit auf den Weg bekommen, um gut durch das Leben zu kommen. Das sind unsere Fähigkeiten, Träume, Wünsche und unser inneres Leuchten. Erinnere dich immer wieder, womit du hier angetreten bist. Das ist deine Berufung.

 

Was ist dein Warum bin ich hier?

 


Sei kühn!


 

Denke groß, wenn es um deine Ziele geht. Es ist dein Leben!

 

Träumen ist ausdrücklich erlaubt. Lass dir das nicht kaputtmachen. Du hast das Recht und die Pflicht, die beste Version deiner selbst zu werden. Auch, wenn es sich utopisch anhört. Jeder große Erfolg beginnt mit einem Traum! Wer träumen kann, wo er hin will, was er erreichen möchte und wie das aussehen wird, hat eine sehr kostbare Inspirationsquelle. Alle großen Erfindungen, Meisterwerke waren erst mal ein Gedanke, ein Traum. Das ist eine wichtige Gabe.

 

Nutze sie!


Übernimm Verantwortung!


 

Niemand, außer dir, ist für dich zuständig.

 

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Es ist allein dein Leben und du hast die 100% tige Verantwortung dafür. Das ist die gute Nachricht. Allerdings kannst du dann auch niemand anderem mehr die Schuld zuschieben, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Keine Ausreden mehr! Jede Entscheidung, die du triffst, liegt in deiner alleinigen, vollen Verantwortung. Lies dazu auch das Buch von Bronnie Ware,  "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".


Sei offen


 

Spüre immer wieder in dich hinein, ob du noch "auf Kurs" bist.

 

Nutze den wertvollen Kompass, den du hast – dein Herz und seine Stimme. Die innere Stimme ist oft sehr leise. Um sie zu hören, braucht es Ruhe, Sammlung  und Offenheit. Mit ein wenig Training schaffst du das. Sei offen für Inspirationen, die erst mal ungewöhnlich sind. Die besten Ideen kommen völlig unverhofft des Weges.

 


Pflege deine Freude!


 

Alles, was du mit Freude machst, wird unweigerlich wachsen. Das  ist kosmisches Gesetz,

 

Diese Freude trägt dich auch über schwierige Zeiten. Freude zieht noch mehr Freude an. Nutze alle Mittel, um wieder in die Freude zu kommen, wenn du mal raus gefallen bist. Das ist nicht schlimm. Passiert uns allen immer wieder. Selbstständigkeit ist ein großes Abenteuer und schon deshalb ein Grund zur Freude!

 


Achte auf Klarheit!


 

Bringe es für dich auf den Punkt, wo du hin willst und warum.

 

Das schützt dich vorm Verzetteln und zeigt dir deinen Weg.

Wir alle haben viele Interessen und Ambitionen. Umso wichtiger ist es, ganz klar zu haben, wie die Prioritäten in deinem Leben sind. Das verhindert auch, dass du zum Seminarjunkie wirst weil du noch tausend neue Methoden lernen willst, bevor du endlich einmal loslegst. Besinne dich immer wieder auf dein Warum. Das verhindert, dass deine Aktionen verwaschen werden und du nicht vorwärts kommst.

 


Checke deine Ziele


 

Wenn du weißt, wo du hin willst, werden sich unversehends bisher verschlossene Türen öffnen und sich Gelegenheiten bieten, die du sonst nicht sehen kannst. Das Universum unterstützt uns in besonderem Maße, wenn wir klare Ziele haben. Ziele können sich im Laufe der Zeit verändern. Lass dich deshalb nicht davon abschrecken, dir welche zu suchen. Sie sind nicht in Stein gemeisselt. Sie verändern sich mit der Zeit und zusammen mit deiner eigenen Entwicklung.

 


Sei mutig


 

 

Wie einzigartig du bist und welche besonderen Fähigkeiten dich ausmachen, entdeckst du erst bei konkreten Herausforderungen.

 

Dann, wenn du die vorgegebenen Wege, die alten Trampelpfade, verlässt. Wenn du dich traust, Regeln zu brechen und eigene Regeln aufzustellen. Wenn du dir endlich erlaubst, quer zu denken und deine Komfortzone damit immer weiter ausdehnst. Sei mutig, niemand anderes kann es für dich sein. Manchmal fürchten wir uns vorm Tiger und bei Lichte besehen war es nur der Schatten einer kleinen Katze.

 


Hab Spaß daran, dich zu zeigen


 

 

Nur, wenn du dich zeigst, kann die Welt dich sehen.

 

Wenn du dich mutig zeigst, mit deinen unvergleichlichen Fähigkeiten und in deiner Einzigartigkeit, kann sie dich auch bemerken. Dabei solltest du lernen, das Zeigen zu genießen. Nur dann strahlt dein inneres Licht so hell, dass viele Menschen dich sehen können. Dein Business läuft dann viel leichter. Es ist wunderbar, mit den eigenen Fähigkeiten anderen zu dienen. Es darf leicht und spielerisch sein, sich zu zeigen und ohne Angst gesehen zu werden.

 


Trainiere deine Ausdauer, deine Disziplin und Geduld