Bist du auch im Schleudergang?


wenn du im schleudergang bist


 

 

Wahrscheinlich spürst du es auch.

 

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Überall kracht und scheppert es da draußen. Umweltverschmutzung, Flüchtlinge, Klimaveränderung, Greta und Protest, CO² usw. Immer neue Skandale werden aufgedeckt. Ganz egal, ob in der Kirche, im Sport, im Gesundheitswesen oder in der Wirtschaft. Jeden Tag erfahren wir neue Ereignisse, die ziemlich beunruhigend wirken können. Die Welt ist unübersichtlich geworden und Besserung ist noch nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Bewusstseinserweiterung der Menschheit steht an. Dazu muss das Alte erst gehen, damit Neues, Besseres, entstehen kann. Und das Alte wehrt sich heftig.

 

Damit nicht genug, passiert auch im Innen, bei jedem Einzelnen von uns, Veränderung.

 

Vielleicht spürst du längst, dass die Arbeit, die du täglich für dein Geld machst, gar nicht deine Berufung ist. Vielleicht wird sie daher mit jedem Tag schwerer für dich zu ertragen und du fragst dich, was du hier noch willst. Vielleicht bekommst du Impulse, die dich vorwärts treiben, dein Leben zu ändern, aber du hast Angst davor. Die Zeitqualität lässt jedoch nicht mehr locker, denn es geht um uns

 

Wenn es dir so geht wie mir, dann änderst du möglicherweise deine Ernährung.

 

Ich habe von einem Tag auf den anderen damit aufgehört, Fleisch zu essen. Nicht, dass ich plötzlich aufgewacht und edelmütig gewesen wäre. Ich liebe Tiere, das schon. Habe sie aber trotzdem gegessen. Plötzlich geht das jetzt einfach nicht mehr. An den Fleischtheken wird mir schlecht und ich sehe die Tiere vor mir, die ich da essen will. Mit welchem Recht werden sie getötet, schlimmer noch, in Massentierhaltung gehalten? Biofleisch würde mein Kopf grade noch so akzeptieren, mein Herz nicht. Ein Dilemma, weil ich nun anders kochen lernen musste. Nichts, was nicht zu packen ist.

 

Zurzeit extrem spürbar, flammen vermehrt Familienkonflikte mit voller Kraft auf.

 

Themen, die jahrzehntelang unter den Teppich gekehrt wurden, Konflikte, die nie wirklich gelöst wurden, Wahrheiten, die nie ausgesprochen wurden, wollen jetzt ans Licht und gelöst, geheilt, geklärt werden. Oft ist der äußere Auslöser eine Krankheit oder ein Unfall. Die alten Eltern werden beispielsweise plötzlich pflegebedürftig. Was für eine Herausforderung für ihre erwachsenen Kinder, emotional und zeitlich. Aber auch zwischen den Generationen gibt es, innerhalb und außerhalb, genug Zündstoff. Zeit, es zu transformieren.

 

Das bringt Entwicklung und persönliches Wachstum

 

Schluss mit höher schneller weiter.

 

Das heilige Mantra des Kapitalismus funktioniert nicht mehr.

Die Zahl der Menschen, die aus dem Hamsterrad „aussteigen“ und ganz neue Wege suchen und finden, wird täglich mehr. Es geht immer weniger um „mein Auto, mein Haus, meine Jacht“. Viel wichtiger wird dagegen Lebensqualität, die Frage nach dem Sinn, Zeit für das Wesentliche. ( dazu gerne auf youtube inspirieren lassen) Im krassen Gegensatz dazu steht noch immer das Kaufen und Konsumieren, das uns noch immer aus jeder Ecke entgegen brüllt.

 

Die Gegenbewegung läuft schon einige Zeit und das weltweit, also in der westlichen Welt.

Es ist der Trend zum Minimalismus. Menschen leben z.B. freiwillig und glücklich auf 20 Quadratmetern in Tiny houses. Marie Kondo leert Kleiderschränke und Haushalte und reduziert sie auf das, was wirklich wichtig ist und geliebt wird. Sie hat sehr viele Menschen, die ihr folgen. Und die, interessanterweise, nicht nur ihre Videos und Bücher konsumieren, sondern selbst anfangen aufzuräumen, auszumisten, zu reduzieren. Kein Mensch braucht 70 T-shirts, 50 Jeans, 30 Kochtöpfe usw. (gerne youtube dazu anschauen)

 

Wir sind lange dem Sammlerprinzip aufgesessen, dem von der Werbung angefeuerten Kaufrausch und wundern uns nun, wo unsere Energie hin ist. Jedes Teil, ob im Kleiderschrank und im Haushalt, fordert unsere Energie. Je mehr ich besitze, desto mehr muss ich pflegen und verwalten. Beschränke ich mich hingegen auf das, was ich wirklich liebe und tatsächlich brauche, habe ich dadurch plötzlich viel mehr Energie. Viele Menschen spüren das und sind begeistert.

 

Das ist ein Prinzip, das sich durch die aktuelle Zeitqualität durchzieht. Beschränkung auf den Sinn, auf das Wesentlich.

 

Selbstliebe, Selbstliebe, Selbstliebe

 

Veränderung im Innen ganz bewusst zu forcieren, ist ein Akt der Selbstliebe. Wollen wir eine bessere Welt, muss zuerst wirklich jeder bei sich selbst im Innen anfangen, aufzuräumen. Was, an einschränkenden Überzeugungen, gibt es in mir, die ich nicht mehr brauche, nicht mehr will?

 

Wo bin ich nicht aufrichtig mit mir? Wo mache ich mir etwas vor? Lebe ich mein Leben, oder werde ich gelebt? Was ist meine Wahrheit?

 

Zugegeben sind das keine leichten Fragen und es kann dauern, bis sich Antworten finden, bis etwas aufgelöst ist. Aber, es lohnt sich und ist mehr als dran.

 

Ein Akt der Selbstliebe ist es auch, sich verstärkt um den eigenen Körper zu kümmern. Krankheit ist immer ein eindringlicher Wink deines Systems, dir etwas deutlich zu machen. Du solltest genau hin fühlen, was es dir sagen soll und nicht gleich mit Medikamenten alles unterdrücken. Falls du dich in dieser Zeit oft ungewöhnlich müde fühlst, erlaube dir Pausen. Das können kleine Pausen an der frischen Luft sein oder auch mal ein Nickerchen auf dem Sofa. Lerne Entspannungstechniken und trinke reichlich frisches Wasser.

 

Nicht aus Plastikflaschen, wenn du gesund bleiben willst.

 

Gedankenhygiene

 

Unglaublich wichtig ist es, darauf zu achten, was du denkst und sprichst.

 

Du weißt sicher, dass daraus zu einem sehr großen Teil deine Realität entsteht. Glaub nicht alles, was du liest, hörst oder siehst. Das System hat kein Interesse daran, uns wirklich zu informieren. Vieles, von dem, was in den Nachrichten kommt oder in der Zeitung steht, ist höchst manipulativ und schlicht unwahr.

 

Wer heute noch meint, täglich die Tagesschau sehen zu müssen, weil man doch informiert sein muss, hat es noch nicht begriffen. Die Nachrichtensendungen, (interessantes Wort – wo nach sollen wir uns richten?), bestehen zu 90 Prozent aus schlechten Nachrichten wie Mord und Totschlag, Unfälle, Katastrophen.

Das stumpft ab und macht uns Angst. Menschen, die Angst haben, lassen sich leichter manipulieren.

 

Wenn wir uns an die Forschungen des Japaners Dr. Masaru Emoto erinnern, die er mit Wasser gemacht hat, und die ganz klar die Wirkung von Worten auf das Wasser abgebildet haben, sollten wir immer sehr sorgsam prüfen, was wir an Informationsmüll an uns heranlassen, denn wir bestehen zu mindestens 80% aus Wasser. Ich bin seit vielen Jahren nachrichtenfrei und mir ist noch nie etwas wirklich Wesentliches entgangen.

 

Das hat jeder selbst in der Hand.

 

Es ist nicht so, dass wir den Veränderungen dieser Welt irgendwie machtlos ausgeliefert wären. Wir alle sind Schöpfer. Es ist gut, dass immer Menschen erwachen und dies wiedererkennen. Informiere dich bei den richtigen, den ehrlichen Quellen. Suche dir Menschen, die, wie du,  vorwärts schauen und dich inspirieren können. Meide Energievampire, Schwarzseher. Blender  und Runterzieher aller Art. Sie stehlen dir nur deine Zeit.

 

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. Es ist wichtig, das zu verstehen.

 


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Es kann dich eiskalt erwischen...


Warum es dich als Trainerin, Yogalehrerin oder  Coach eiskalt erwischen kann


 

Viele meiner Kundinnen machen sich über diese Institution keine Gedanken.

 

Sie meinen, es ginge sie nichts an. Schließlich sind sie ja selbständig und die Behörde interessiert sie deshalb nicht.

 

Aber, weit gefehlt.

 

Die Deutsche Rentenversicherung hat vor ein paar Jahren, als die Kassen bedrohlich leer wurden, ein Gesetz aus den Anfängen de 20. Jahrhunderts einfach wiederbelebt.

 

Das Gesetz besagt, dass bestimmte Berufsgruppen besonders“ schützenswert“ seien, weil sie im Alter angeblich nicht für sich sorgen könnten. Dazu gehören alle, im weitesten Sinne, lehrenden Berufe. Mit schützenswert meint man, dass man ihnen schon vorm Alter das Leben und die berufliche Existenz schwer macht, indem man sie rentenversicherungspflichtig macht obwohl sie (mit vollem Risiko) selbständig sind. Ich finde das ziemlich absurd, nützt aber nichts. Hier hilft nur Information.

 

Die Behörde legt die Berufsgruppen, die das betrifft, recht großzügig und nach Windrichtung aus. Auch Yogalehrer, Reitlehrer, Nachhilfelehrer,  etc. sind betroffen. So kann es passieren, dass du plötzlich nach ihrer Ansicht rentenversicherungspflichtig bist und dir eine saftige Nachzahlungsaufforderung in der Größenordnung vom mehreren Tausend Euro ins Haus flattert.

 

Was tun? Keine Panik!

 

Zum Glück gibt es Menschen, wie die Rechtsanwältin Sabine Gewehr, die sich mit der Behörde anlegt und schon so manche Kollegin rausgeboxt hat. Ich habe sie gebeten, mir die wichtigsten Informationen einmal in einen Text zusammen zuschreiben.

 

Und, hier ist er nun. Ich rate dir dringend, ihn zu lesen. Du kannst nie wissen, was kommt.

 


Keine Panik, wenn Du Post von der Rentenversicherung erhältst


 

 

Überblick von RA Sabine Gewehr zu Selbstständigkeit und Rentenversicherungspflicht

 

Viele Selbstständige haben von dem Thema noch nichts gehört oder sie verdrängen das finanzielle Risiko der Rentenversicherungspflicht und sind geschockt, wenn sie plötzlich ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) im Briefkasten haben.

 

Tatsächlich gibt es einen Katalog mit Tätigkeiten, deren Ausübung Soloselbständige ohne Mitarbeiter rentenversicherungspflichtig macht. Unabhängig von der Tätigkeit ist ein Selbständiger ohne eigene Mitarbeiter immer rentenversicherungspflichtig, wenn er auf Dauer aus der Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber 5/6 seines Gesamtgewinns erzielen.

 

Tipp:

 

Zur Beendigung der Rentenversicherungspflicht kannst du einen Mitarbeiter einstellen, der monatlich mehr als 450,00 € verdient. Es reicht aus, zwei Minijobber zu beschäftigen, die jeden Monat insgesamt mehr als 450,00 € verdienen.

 

Im Folgenden geht es ausschließlich um die Rentenversicherungspflicht. Für die gesetzliche Kranken-/ Pflegeversicherung gelten andere Bestimmungen.

 

Die Frage aller Fragen: Bin ich wirklich betroffen?

 

Ein Beruf aus dem Katalog in § 2 SGB VI ist der Lehrer. Die DRV qualifiziert oft auch Coaches und Selbständige in der Weiterbildung als Lehrer und es kommt zur Rentenversicherungspflicht.

 

Es stellt sich allerdings die Frage, ob ein Coach auch ein Lehrer oder aber ein Berater und damit nicht rentenversicherungspflichtig ist.

 

In Abgrenzung zur Beratung ist jemand der abstrakt Wissen vermittelt Lehrer. Es kommt nicht auf eine besondere Ausbildung an. Lehrer ist beispielsweise, wer in einer Volkshochschule einen Kurs zum Thema Kommunikation durchführt.

 

Ein Berater dagegen wird beauftragt, um ein Problem des Klienten zu lösen. Dabei vermittelt der Berater auch Wissen, jedoch nicht abstrakt, sondern immer in Bezug auf seinen Auftrag.

 

Im Sinne dieser Abgrenzung zwischen Lehre und Beratung kann man sagen, dass ein Coach beauftragt wird, um Probleme seiner Klienten zu lösen. Klienten können Privatpersonen oder Unternehmen sein. Damit ist der Coach ein Berater und nicht rentenversicherungs-pflichtig.

 

Wenn ich rentenversicherungspflichtig bin, wie teuer wird das?

 

Grundsätzlich haben Selbständige den Regelbeitrag zu bezahlen. Dieser Regelbeitrag basiert auf der sogenannten Bezugsgröße. Dabei handelt es sich um eine Art fiktiven Gewinn, den der Gesetzgeber jedem Selbstständigen unterstellt. Die Bezugsgröße verändert sich jedes Jahr und damit auch der Regelbeitrag. Wenn dein Gewinn höher als die jährliche Bezugsgröße ist, musst du nicht von deinem tatsächlichen Gewinn Beiträge bezahlen, sondern nur von der geringeren Bezugsgröße. Wer den Regelbeitrag bezahlt, muss sein Einkommen nicht nachweisen.

 

Existenzgründer können in den ersten 3 Jahren den halben Regelbeitrag bezahlen.

 

Dann gibt es die Möglichkeit, einkommensabhängige Beiträge zu bezahlen. Das ist dann sinnvoll, wenn der eigene Gewinn unterhalb der jährlichen Bezugsgröße liegt und der Regelbeitrag insoweit unangemessen hoch ist. Das Einkommen ist durch regelmäßige Vorlage der jeweils aktuellen Einkommensteuerbescheide nachzuweisen

Was bedeutet das konkret?

 

Berechnungsbeispiel:

 

Heike ist seit 2012 als Unternehmensberaterin selbstständig. Sie hat in jedem Jahr mehr als die Bezugsgröße verdient. Jetzt im Oktober 2019 stellt die DRV fest, dass sie rentenversicherungspflichtig ist und fordert ab dem Jahr 2015 Beiträge nach. Für 2019 wird der monatliche Beitrag auf den aktuellen Regelbeitrag in Höhe von 579,39 € festgesetzt.

 

Es ergibt sich für Heike eine (sofort fällige) Gesamtnachzahlung von 32.143,00 €.

 

Verjährungsfrist

 

Bei der Nachforderung von Beiträgen für die Vergangenheit hat die DRV die Verjährungsfrist von 4 Jahren zu berücksichtigen.

 

Jetzt in 2019 können Beiträge nachträglich ab dem 01.01.2015 gefordert werden. Das Jahr 2015 verjährt am 31.12.2019 und ab Januar 2020 können für das Jahr 2015 keine Beiträge nachträglich mehr angefordert werden.

 

Soll ich mich selbst melden oder in Deckung bleiben?

 

Praxistipp:

 

Wenn Du dich melden möchtest, rate ich dir von einem Beratungstermin in einem Servicecenter der DRV ab. Hintergrund ist, dass du nicht weißt, welche für dich nachteiligen Notizen sich dein Ansprechpartner aus dem Gespräch macht und wie diese Notizen die weitere Prüfung innerhalb der Behörde beeinflussen.

 

 

Beispiel aus meiner Praxis:

 

Eine Unternehmensberaterin wandte sich an einer Beratungsstelle der DRV. Wir wissen nicht wie es dazu kam, aber die Sachbearbeiterin notierte sich als Beruf der Mandantin“ Coach“. In der Folge wurde die Mandantin versicherungspflichtig gemacht. Sie klagte und das Sozialgericht urteilte, dass sie nicht rentenversicherungspflichtig ist und keine Beitragsnachzahlungen von 38.528,00 € leisten musste.

 

Schauen wir uns die beiden Optionen an:

 

Vorteile, wenn du dich meldest:

 

· Du bestimmst den Zeitpunkt zu dem du dich meldest.

 

· Möglicherweise meldest du dich erst im nächsten Jahr bei der Rentenversicherung und lässt das Jahr 2015 am 31.12.2019 verjähren.

 

· Du hast es in der Hand und gibst der Rentenversicherung genau die Information, die du geben möchtest.

 

· Wenn die Behörde feststellt, dass du nicht rentenversicherungspflichtig bist, gibt dir dieser Bescheid nach heutigem Kenntnisstand einen Schutz vor einer Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung durch die Politik.

 

· Du verschaffst dir finanzielle Sicherheit.

 

 

Nachteil bei eigener Meldung

 

Du bekommst eine Entscheidung der Rentenversicherung, die dir vielleicht nicht passt.

 

Nichtstun

 

Wenn du in der Deckung bleibst, kann es sein, dass du in der Zukunft von der Behörde gefunden wirst. Dann bist du im Zugzwang und im Krisenmanagement. Einige Gestaltungsmöglichkeiten sind dann vielleicht nicht mehr nutzbar. Und wie das Leben so spielt, kommt die Post von der Behörde sicher im denkbar ungünstigsten Moment.

 

Ich will aktiv werden. Was muss ich tun?

 

Die Schritte sind:

 

· Du füllst das Formular V020 aus. Das Formular erhältst du im Internet auf der Webseite der DRV.

 

· Wichtig ist eine Beschreibung wie du konkret mit deinen Klienten arbeitest. Ohne Tätigkeitsbeschreibung ist es für die Behörde schwer bis unmöglich zu entscheiden, ob du als Coach tatsächlich beratend tätig bist. Eine gute Tätigkeitsbeschreibung ist also in deinem Interesse.

 

· Hältst du auch Vorträge oder Seminare für Akquise Zwecke zu geringem Honorar?

 

Wenn du mehrere Standbeine in deinem Business hast solltest du dies im Formular

deutlich machen.

 

 

Praxistipp:

 

Bitte rechne damit, dass sich die DRV deine Internetseite anschaut.

 

· Das ausgefüllte Formular schickst du an die für dich zuständige Rentenversicherung. Welche das ist, kannst du auf den jährlichen Informationsschreiben zur Rentenhöhe erkennen.

 

· Es kann sein, dass die Behörde im Verlaufe der Prüfung Fragen hat und dich anschreibt.

 

 

Praxistipp:

 

Wichtig ist, dass du mit dem Formular oder auch bei der Beantwortung von Fragen nicht zu viele Informationen ungefragt gibst. Ohne besondere Aufforderung solltest du niemals deine Rechnungen für ein oder mehrere Jahre an die Behörde schicken.

 

 

· Am Ende des Prüfungsverfahrens erlässt die DRV einen Bescheid, der entweder die Versicherungsfreiheit oder die Versicherungspflicht feststellt.

 

 

· Gegen diesen Bescheid kannst du bei der Behörde Widerspruch erheben. Das Widerspruchsverfahren endet mit dem Widerspruchsbescheid.

 

· Dagegen kannst du vor dem Sozialgericht klagen.

 

Praxistipp:

 

Falls du mit dem Bescheid aufgefordert wirst, eine Zahlung sofort zu leisten, musst du zusammen mit dem Widerspruch auch die Aussetzung der Vollziehung beantragen. Ansonsten sind festgesetzte Beiträge sofort fällig und zu bezahlen.

 

Die 3 Risiken gefunden zu werden

 

· Lücke im Versicherungsverlauf

 

Wenn du nach vielen Berufsjahren im Angestelltenverhältnis nun selbständig bist, entsteht in dem Versicherungsverlauf eine Lücke, weil keine Rentenversicherungsbeiträge mehr einbezahlt werden. In regelmäßigen Abständen prüft die DRV Versicherungsverläufe und wenn Zeiten ungeklärt sind, wird eine entsprechende Mitteilung verschickt.

 

 

· Betriebsprüfung beim Auftraggeber

 

Bei einem deiner Auftraggeber gibt es eine routinemäßige sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung und der Prüfer hat sich mit den Honorarkräften/freien Mitarbeitern beschäftigt. Dem Betriebsprüfer geht es zunächst um die Frage, ob der freie Mitarbeiter nur zum Schein selbstständig ist (Stichwort Scheinselbstständigkeit).

 

 

Lautet das Ergebnis, dass du als selbständige Unternehmerin für den Auftraggeber tätig bist, folgt eine 2. Prüfung. Der Betriebsprüfer gibt Informationen, die er gefunden hat an die entsprechende Stelle der DRV weiter und dort wird dann geprüft, ob du rentenver-sicherungspflichtig bist.

 

· Versorgungsausgleich bei Ehescheidung

 

Wenn in einem Ehescheidungsverfahren der Versorgungsausgleich durchgeführt wird, erhältst du in diesem Zusammenhang Formulare von der DRV. Die Angabe, dass du selbstständig bist, kann das Prüfungsverfahren auslösen.

 

Achtung Stolperfallen

 

· freiwillige Beitragszahlung

 

Die freiwillige Beitragszahlung kann durchaus sinnvoll sein und viele Selbständige sind dazu auch durchaus bereit. Eine freiwillige Rentenversicherung ist jedoch nur möglich, wenn keine Rentenversicherungspflicht besteht. Wenn du also einen Antrag auf freiwillige Versicherung stellst, startet das Prüfungsverfahren der Behörde. An dessen Ende kann dann die Versicherungspflicht stehen, die du nicht haben willst.

 

· Künstlersozialkasse

 

Zum gleichen Ergebnis, nämlich einer ungewollte Prüfung der Rentenversicherungspflicht, kommt es auch, wenn du bei der Künstlersozialkasse einen Antrag auf Aufnahme stellst. In diese Falle tappen viele, die Yogakurse anbieten.

 

Wenn die Künstlersozialkasse einen Antrag ablehnt gibt sie automatisch die Unterlagen an die DRV weiter. Diese prüft dann von Amts wegen, ob eine Rentenversicherungspflicht vorliegt. Yoga Lehrer sind rentenversicherungspflichtig.

 

Ich habe Post! Was kann ich jetzt tun?

 

Wenn Du Post von der DRV in deinem Briefkasten hast, atme tief durch. Wahrscheinlich denkst du sofort: Was bedeutet das für mich? Wer kann mir helfen? Was muss ich bezahlen?

 

Keine Panik, es ist nichts verloren!

 

· Du hast ausreichend Zeit dir (anwaltliche) Hilfe zu holen und deine Strategie für den Kontakt mit der Behörde festzulegen.

 

· Erst dann beantwortest du die Fragen der DRV.

 

· Du kannst immer eine Fristverlängerung für deine Antwort beantragen und diese wird in der Regel auch genehmigt.

 

Wenn sich die Rentenversicherung meldet, schickt sie dir das Formular V020 zu.

 

Der Ablauf ist genauso wie bei einer freiwilligen Meldung. Der Unterschied ist, dass die Behörde bereits über Informationen verfügt und deshalb von Amts wegen diese Prüfung durchführt.

 

Es geht jetzt konkret um die Fragen:

 

· ob überhaupt und wenn ja, in welcher Höhe du Beiträge zahlen musst.

 

· Es geht um Beiträge für die Vergangenheit (Verjährungsfrist 4 Jahre) und laufende monatliche Beiträge.

 

 

Jetzt kommt es darauf an, deine Tätigkeit mit den Klienten so konkret zu beschreiben, dass die Behörde versteht, dass du nicht abstrakt Wissen vermittelst, sondern die Probleme deiner Klienten löst.

 

Ausblick

 

Ganz wichtig ist es auch, dein persönliches Ziel zu ermitteln!

 

Möglicherweise ist es für dich sogar sinnvoll, Pflichtbeiträge zu bezahlen, weil diese für die Altersrente, für den Hinterbliebenenschutz und für sämtliche Reha-Maßnahmen der DRV zählen.

 


über die autorin


 Rechtsanwältin Sabine Gewehr ist auf Sozialversicherungsrecht für Selbständige spezialisiert.

 

Sie berät Selbständige zum Thema Rentenversicherungspflicht präventiv und übernimmt das Krisenmanagement, wenn sich die DRV meldet.

 Als Rechtsanwälte vertritt sie ausschließlich die Interessen ihrer Mandanten und unterliegt der Schweigepflicht.

 

Kontakt: www.sg-freiberuflerrecht.de

 

Rechtsanwältin Sabine Gewehr bietet ein kostenloses Kennenlerngespräch ein.

 

 


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Morgenkaffee und Variantenräume

was dein Morgenkaffee  mit Variantenräumen zu tun hat


 

Bestimmt ist es dir auch schon öfter aufgefallen.

 

 Es gibt Tage, da flutscht einfach alles. Das Wetter ist toll. Die Leute sind gut drauf und freundlich. Du siehst viel mehr Menschen mit freundlichem Gesicht als üblich. Der Busfahrer wartet freundlicherweise auf dich. Du hast heute ein volles Pensum vor dir und fühlst dich stark und gut gelaunt. Alles geht dir leicht von der Hand. Du hast am Ende des Tages viel mehr geschafft als sonst und bist nicht mal erschöpft. Das Leben meint es heute gut mit dir.

 

Und dann gibt es die Tage, die von Anfang an irgendwie verwurschtelt sind.

 

Du kommt schon morgens schwer aus dem Bett und nur mühsam in die Puschen. Die Person, die dich im Spiegel anblickt, kennst du eigentlich nicht. Du bist noch nicht wirklich ausgeschlafen und gruselst dich schon vor dem Tag weil viel zu viele Aufgaben auf dich warten. Kein besonders leichter Start.

 

Irgendwas geht dann bestimmt schon bei der Morgentoilette schief. Ausgerechnet jetzt ist das Klopapier alle und die Dusche liefert nur kaltes Wasser.

 



eins zieht das Andere nach sich


 

Beim Frühstück kippst du dir den Kaffee über die Hose und darfst dich deswegen nochmal umziehen, was eine weitere Tragödie ins Leben zieht. Die Lieblingsbluse ist noch nicht gebügelt und überhaupt hast du mal wieder scheinbar nichts anzuziehen. Die Zeit wird knapp und du kommst in Stress. Dein Bus fährt dir vor der Nase weg und zu guter Letzt fängt es auch noch an zu gießen und dein Schirm liegt natürlich zuhause.

 

 Auf der Arbeit angekommen, hast du gleich einen Berg Probleme zu lösen. Die Kollegen sind schlecht drauf und dein Drucker streikt gerade jetzt. So geht es dann munter weiter und abends bist du erledigt und hast die Nase voll von der Welt. Verzweifelt fragt du dich dann, womit du das verdient hast. Resigniert gehst du zu Bett und nimmt den Frust noch mit in die Träume.

 

 



mist, es liegt an mir!


Auch wenn es verlockend erscheint, Gott, die Welt und das Ozonloch dafür verantwortlich zu machen. Sie alle können nichts dafür.

 

Alles beginnt damit, wie ich den Tag beginne.

 

Bin ich schon zu Beginn knautschig, noch müde und schlecht drauf, kann ich mir ausrechnen, wie das weitergehen wird. Aber, die gute Nachricht ist, dass das nur an mir liegt, wie es weitergeht! Ich kreiere mir meine Welt schließlich selbst mit meinen Gedanken und Gefühlen. Ich bin dem nicht hilflos ausgeliefert, was gerade ist. Jeder von uns ist ein kraftvoller, mächtiger Schöpfer seiner Realität und es liegt an mir, was ich mir "schöpfe".

 

Sich daran zu erinnern ist ungemein wertvoll.

 

Stelle ich also fest, dass ich mich wie ein Opfer fühle: "Immer mir passiert das" , "womit habe ich das bloß verdient", dann ist es höchste Zeit es zu ändern und mir bewusst einen guten Tagesbeginn zu kreieren. Wenn ich aus dem Opfersein raus komme und erkenne, dass es nur an mir liegt, wie mein Tag läuft, habe ich gute Aussichten, dass dieser und die nächsten Tage viel besser werden können.

 

Letztlich bestimmen wir nur selbst darüber, welchen Variantenraum unseres Lebens wir wählen. Es gibt unendlich viele dieser Variantenräume. Jeder ist eine andere Geschichte. Wir wählen und betreten, meist gänzlich unbewusst, ununterbrochen neue Variantenräume. Bei jeder Entscheidung, und wir treffen dauernd welche, öffnet sich der passende Variantenraum. Es gibt daher nichts, was fix vorherbestimmt ist.

Das hat die Quantenphysik inzwischen bewiesen.

 

So kann ich mich zum Beispiel einfach dafür entscheiden, morgens putzmunter zu sein.

Wenn ich´s trotzdem nicht bin, dann tue ich halt so und bin spätestens unter der kalten oder lauwarmen Dusche dann wach. Meine Lieblingsmusik angemacht und mitwippen oder tanzen beim Zähneputzen, dehnen und strecken. Ganz wichtig- keine Nachrichten auf nüchternen Magen.

 

Entscheide ich mich aber (unbewusst) dafür, müde und knautschig zu sein, wird auch der Rest des Tages mit großer Sicherheit so laufen.

 

Allerdings habe ich trotzdem in jedem Moment die Wahl wie ich eine Situation betrachte. Kippe ich mir den Kaffee über die Hose, kann ich darüber deprimiert, genervt oder wütend sein. Ich kann mich selbst fürchterlich runterputzen weil ich so ungeschickt war oder einfach darüber lachen. Ich kann auch sagen, ok. Dann ist das eben so. Wer weiß, warum ich diese Hose heute nicht anziehen soll. Es wird schon einen Grund dafür geben. Wer kann das schon wissen.  Und damit ist die negative Ladung raus aus der Situation.

 



der bessere weg


Ich entscheide mich jetzt einfach anders, nämlich ohne Groll und Lamento, und schon bekommt die Angelegenheit eine ganz andere Färbung.

 

Mein Weg durch den Tag nimmt einfach einen anderen Variantenraum. Das ist eine ganz praktische Umsetzung des Prinzips, dass wir der Schöpfer unserer Realität sind. Das zu erkennen und umzusetzen ist elementar für ein glückliches Leben. Es beginnt mit dem geglückten Morgenstart und endet abends, wenn man alles Belastende wegschickt und sich über die vielen Geschenke des Tages freut und dankbar ist.

 

Dankbarkeit vorm Einschlafen ganz bewusst zu praktizieren ist eine super gute Idee. Das, wofür ich von Herzen dankbar bin, wird sich vermehren. Das ist ein energetisch Gesetz. Dankbarkeit ist die zweitstärkste Kraft im Universum, gleich nach der Liebe. Das Universum liebt die Dankbaren. Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können.

 

Daneben ist es die beste Vorbereitung und fast schon eine Art Garantie für einen ruhigen erholsamen Schlaf.


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Die mit der Katze flüstert

ein Gastbeitrag von            Sylvie Sterling

 

 

Katzen würden…. Nein, nicht Whiskas kaufen.

 

Auch keine Mäuse. Katzen würden uns gerne etwas sagen, wenn sie mit uns sprechen könnten. Sie würden sagen: „Mensch, bitte sei glücklich!“

 

Woher ich das weiss? Ich bin Katzenflüsterin von Beruf, und ich habe in den letzten Jahren mehr als tausend „Gespräche“ mit Katzen geführt.

 

Als Katzenpsychologin und Tierkommunikatorin werde ich typischerweise von Menschen gerufen, weil ihre Katze Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Sie brauchen Hilfe, weil sie wissen wollen, was mit ihrer Katze nicht stimmt. Sie erwarten von mir eine Lösung und dass ich ihre Katze therapiere.

Was sie aber meist nicht erwarten ist, dass ich ihnen den Zusammenhang des Verhaltens ihrer Katze mit ihrem eigenen Leben aufzeige.

 

Denn ein „Verhaltensproblem“ ist in den allermeisten Fällen ein Hilferuf der Katze, dem Menschen aufzuzeigen, dass in seinem eigenen Leben etwas nicht stimmt!

 



 

Die Themen der Katzen sind dabei so vielfältig wie wir Menschen.

 

Unsere Samtpfoten halten uns mit ihrem Verhalten sehr oft den Spiegel vor und möchten uns aufrütteln, unsere belastenden Lebensthemen zu erkennen, damit wir aktiv daran arbeiten und etwas verändern können. Im folgenden gehe ich auf die weibliche Katzenhalterin ein, weil es meist die Frauen sind, die mich zu Hilfe rufen und offen sind für das, was ihre Katze ihnen sagen will

Katzen sind hochenergetisch und sehr sensible, empathische Lebewesen. Je enger sie mit uns Menschen zusammenleben, desto mehr emotionale Intelligenz entwickeln sie – und desto mehr nehmen sie unsere Schwingungen und Gefühle auf.

 

Oft bevor wir selber merken, dass etwas in uns nagt und arbeitet, was wir „wegdrücken“ oder selber nicht so klar sehen können, weil wir in unserer täglichen Mühle zwischen Arbeit, sozialen Beziehungen und Verpflichtungen stecken. Da uns die Katze nicht direkt sagen kann, was sie bei uns sieht und was uns belastet, tut sie es auf die einzige Art und Weise, die ihr zur Verfügug steht: Sie imitiert unser Verhalten oder überzieht es, in der Hoffnung, dass wir uns in ihr selber erkennen.

 

So zeigt z.B. eine Katze, die schüchtern ist und sich von ihren Mitkatzen unterbuttern lässt, oft eine Frau auf, die sich nicht traut, sich zu zeigen, ihre Beförderung einzufordern, oder kurzum: ihre Frau zu stehen.

 

Eine aggressive Katze spiegelt manchmal eine Halterin, die zu anderen ruppig ist, oder die aus Angst verletzt zu werden, andere Menschen unwissentlich „wegstösst“. Eine Katze, die sich übermässig putzt und ihr Fell ausrupft, reflektiert oft eine Frau, die zu sehr auf ihr Äusseres fixiert oder unglücklich mit ihrem Aussehen ist.

 

Nächtliches Rumoren oder Miauen einer Katze kann bedeuten, dass ihre Halterin selber nachts unruhig schläft, weil sie zuviel im Kopf hat und nachts Probleme wälzt. Undsoweiter undsoweiter…. Die Liste ist hier endlos, und ich bin immer wieder erstaunt, wie feinfühlig unsere Katzen sind, die auch subtile Themen ihres Menschen erkennen und ausdrücken. Sogar körperliche Probleme oder energetische Blockaden ihrer Halterin nehmen Katzen auf und manifestieren sie selber!

 

Was meine Katzentherapie ausmacht



 

In meiner Arbeit darf ich viele wunderbare Katzen und Menschen dabei begleiten, ihre gemeinsamen Themen zu erkennen und aufzulösen.

Da ich nicht nur Symptome behandle, sondern direkt an die Wurzel des Problems gehe, kann ich sehr schnell identifizieren, welches Lebensthema bei Katze und Halter vorherrscht, und direkt dort ansetzen.

 

In einer Kombination aus klassischer katzenpsychologischer Analyse (was sind die Lebensumstände,Wohnsituation, Grundbedürfnisse der Katze), Tierkommunikation (welche seelischen Nöte, Wünsche und Nachrichten hat die Katze) und Energiearbeit (energetisches Auflösen von emotionalen Belastungen, Traumata oder Stresszuständen) kann ich sehr effektiv und in kurzer Zeit Verhaltensprobleme der Katze lösen.

Der Halterin einen Fahrplan an die Hand geben, was sie selber tun kann, um das gemeinsame Zusammenleben wieder leichter und fröhlicher zu machen.

 

Am Ende steht eine glückliche Katze und ein zufriedener Mensch, die ein innigeres Verhältnis als jemals zuvor haben.

 

Deine Katze als Coach

 

Das Schöne ist, dass wir Menschen, sobald wir unsere belastenden Lebensthemen erkannt haben, gemeinsam mit unserer Katze daran arbeiten und wachsen dürfen. Bist du erst mal bereit, dich auf deine Katze als Coach einzulassen, dann öffnen sich die Türen für ganz wunderbare persönliche Entwicklungen.

 

Lerne auf deine Katze zu achten!

Sie wird dir immer wieder als Stimmungsbarometer dienen. Wenn deine Katze „wackelt“ und wieder auffälliges Verhalten zeigt, dann weisst du, dass dein eigenes Thema wieder aufgeflackert ist. Und kannst dann sofort dagegensteuern.

Somit hilft dir deine Katze dabei, dich persönlich weiterzuentwickeln und auf deine eigenen Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu achten.

 

Was Katzen sich für uns Menschen wünschen

 

Was sind nun also die dringendsten Botschaften, die Katzen uns Menschen mitteilen möchten? In all meinen energetischen Sessions und Gesprächen mit Katzen, stechen immer wieder zwei ganz wichtige Lebensweisheiten hervor, die unsere Samtpfoten uns mitgeben wollen: „Sei glücklich!“ und „Liebe dich selbst!“.

 

Zudem möchten uns Katzen mit ihrem typischen nonchalanten Katzenverhalten dazu inspirieren, ihren bewundernswerten Lebensstil nachzuahmen: Das Leben leicht zu nehmen, uns Pausen zu gönnen, Spass zu haben, unser eigenes Ding durchzuziehen, und einfach wir selbst zu sein!

 

Näheres unter:

 

Katzentherapeutin Sylvie Sterling

 

CATITUDE

 

https://www.catitude.org

https://www.facebook.com/catitude.org/

info@catitude.org

 


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Was du tun kannst, wenn es dir mal wieder auch so geht

schöner scheitern als coach


Dieser Text schildert eine Situation, die zwar jetzt bei mir nicht so ist , sich aber schon einmal genauso zugetragen hat und bei vielen Soloselbständigen in ähnlicher Form läuft.

 


es ist wie es ist


 

Also gut. Ich gebe es zu, ich habe eine Krise.

 

Oder hat die Krise mich? Jedenfalls stecke ich so richtig fest. Das Business läuft nicht. Die Kunden bleiben einfach weg, der Umsatz ist nicht nennenswert. Die alten Kunden melden sich nicht und neue kommen auch keine dazu.

 

Zuerst habe ich gedacht, naja, das kommt vor. Wird schon wieder.

Mit ups und downs habe ich leben gelernt, ganz normal. Aber jetzt zieht sich das schon über Monate hin und langsam wird es eng mit den Finanzen. Wie die meisten selbständigen Frauen, habe auch ich kein dickes Polster, auf dem ich mich ausruhen könnte. Ich kann also nicht einfach mal schauen, was das wird. Mir sitzt die blanke Existenzangst im Nacken.

 

Nun kann man sagen, dass das sehr vielen Selbständigen so geht.

Das ist richtig, aber bei mir hat das noch eine ganz andere Brisanz. Denn mein Fachgebiet ist es, anderen Selbständigen in genau dieser Situation zu helfen. Sie dort raus zu führen, ihre Blockaden energetisch aufzulösen, ihnen Mut zu machen, sie verlässlich zu begleiten. Und das kann ich wirklich sehr gut. Vielen habe ich damit schon geholfen.

 

Nur bei mir selbst, da versage ich kläglich.

 


innenschau? innenschau!


 

Eigentlich müssten sie mir die Bude einrennen. Ich müsste Wartelisten bis Weihnachten haben, weil meine Arbeit so wirkungsvoll ist. Die Feedbacks sind super. Aber scheinbar bin ich jetzt mal wieder unsichtbar.

 

Ich hänge leider komplett richtig fest.

Und kaum läuft es ein wenig wieder an, bekomme ich diesen, wirklich fiesen, Infekt, der mich völlig außer Gefecht gesetzt hat. Na, prima. Weiterhin keine Einnahmen. Ich übe mich in Gelassenheit. Die Situation annehmen, ist der erste Schritt. Er fällt mir sehr schwer.

 

Dabei habe ich im letzten Jahr so viel Neues gemacht.

Videos gedreht,  Webseiten überarbeitet, Webinare gehalten, neue Programme produziert. So lange es kostenfrei ist, finden es alle toll. Die Kaufangebote werden dagegen ignoriert. Was stimmt da in meinem Innen nicht? Finde ich selbst unbewusst meine Arbeit nicht wertvoll? Selbstzweifel begleiten mich ja sowieso immer.

 

Aber können die so dermaßen ausbremsen, dass gar nichts mehr geht?

 

Die beste Freundin von allen, selbst energetisch arbeitend, erzählt mir was von "Zeit für Innenschau". Ja, was mache ich denn dauernd? Im Außen finde ich mich schon lange nicht mehr so angestrengt im Rennen wie früher. Und im Innen gründele ich natürlich auch herum, aber fische bislang dazu sehr im Trüben. Was läuft bloß so falsch? Innenschau und energetisch auflösen, was quer liegt. Das erzähle ich meinen Kundeninnen und denen hilft das auch.

 

Mir selbst nicht.

 

Meine Freundin beharrt auf ihrer Meinung, dass es im Innen geklärt werden muss.

Ich drohe ihr die Kündigung an, was sie gelassen hinnimmt. Sie hat diesen Druck nicht wie ich, denn sie verdient ihr Geld als Angestellte. Was sie als Coach einnimmt, ist das Zubrot. Aber ich lebe nur vom coachen! Und im Moment eher gar nicht. Ich meine finanziell.

 

Habe ich mich doch falsch einsortiert? Ist meine Ausrichtung von Außen nicht zu erkennen? Da sind sie mal wieder, die Zweifel!

 

Meine Leserinnen mögen meine Newsletter.

Die Themen der kostenlosen Webinare kommen gut an. Trotzdem läuft es nicht mit den Kaufangeboten. Gratisangebote ja. Aber nichts, was Geld kostet. Ich selbst habe so viel Geld in mich und meine Fortbildungen investiert. Daran kann es nicht liegen.

 

Früher habe ich wenigstens ab und zu ein Paket verkauft. Jetzt kommen nicht mal Einzelstunden zustande. Es ist zum Haare raufen. Ich blick es nicht.

 


vergleichen bringt nur frust


 

 Natürlich habe ich, wie die meisten Selbständigen, manchmal so die Nase voll und könnte dann alles hinschmeißen. Der Witz ist, dass das überhaupt nicht geht. Was will ich denn dann machen? Arbeitslosengeld gibt es keins und will ich auch nicht. Zu alt für jegliche Art von Festanstellung, außerdem ist das für mich eine Horrorvorstellung. Nicht genug Reserven, um einfach blau zu machen. Hinschmeißen fällt also schon mal aus.

 

Also übe ich mich weiter im "Schöner scheitern".

Ist Scheitern schlimm? Und, wann ist man gescheitert? Wenn es, wie bei mir, so vor sich hindümpelt? Und nun?

Links und rechts sehe ich lauter Coaches, die sich auf FB darüber austauschen, wie sie dieses Jahr die 100.000 UmsatzMarke knacken, siebenstellig anpeilen und ich freue mich jetzt schon, wenn ich wenigstens kein Minus produziere. Das ist so megafrustig.

 

Meine innere Stimme ist auch nicht wirklich eine Hilfe, weil sie wahrscheinlich auf den Malediven Urlaub macht. Jedenfalls höre ich sie nicht.

 

Der Markt der Coaches, Berater und Trainer ist groß und wird heiß umkämpft. Ess tummeln sich dort immer mehr Blender.

 

Die meisten fokussieren auf andere Coaches, Trainer, Berater. Warum?

 

Weil diese Zielgruppe es gewohnt bist, in sich zu investieren. Das muss anderen Zielgruppen erst nahe gebracht werden. Trotzdem erschöpft sich natürlich auch dieser Markt irgendwann. Jedes Jahr werden von den zahlreichen Ausbildungsinstituten wieder sehr viele neue, ambitionierte, Coaches auf den Markt gespuckt. Und alle wollen Geld verdienen.

 

Gibt es also zu viele von uns? Und haben wir „alten“ dann noch eine Chance?


coachen kann doch jeder, oder?


 

Wir haben zumindest den Neuen viel Erfahrung voraus.

 

Außerdem bekommen die neuen Coaches in der Regel keine Ausbildung darin, kaufmännisch zu denken und Marketing zu machen. Das lernen sie erst. Dafür gibt es ja dann uns alten Coaches.

 

Ich denke, dass wir eigentlich sehr viele Coaches brauchen, weil die Zeiten immer anspruchsvoller werden und viele Menschen die Orientierung verlieren. Allerdings ist nicht jeder wirklich für diesen Beruf geeignet.

Nur, weil ich der Freundin gut zuhören und tolle Tipps gebe, bin ich noch lange kein Coach. Viele habe ein sehr verklärtes Bild von diesem Beruf. Bisschen zuhören und dafür Geld bekommen, das kann doch jeder. Dazu kommt, dass wie bei den Heilpraktikern auch, sich die eigenen Themen oft massiv zeigen und der Coach/Trainer/Therapeutin da erst mal durch die eigenen Prozesse durch, und bei sich selbst, aufräumen, darf.

 

Das muss man einfach wissen.

 


hilf dir doch selber!


 

Oft bekommt man dann zu hören, hey, du bist doch Coach. Kannst du dir nicht selber helfen? Du weißt doch, wie es geht.

 

Nein, kann ich nicht. Jedenfalls nicht immer. Es ist wie bei den Ärzten. Ein Internist operiert sich auch seinen Blinddarm nicht selbst raus, ein Zahnarzt zieht sich nicht selbst seine Zähne. Alle brauchen sie dafür den Kollegen von außen.

 

In Krisen wie meiner, ist das so ähnlich. Es gibt zu viele blinde Flecken, die ich selbst nicht sehen kann, aber Andere schon.

 

Natürlich ist es irgendwie grottenpeinlich, so durch zuhängen.

 

Niemand möchte seinen Kunden erzählen, dass er es selbst nicht gebacken bekommt. Die Glaubwürdigkeit leidet darunter, denken wir. Schließlich sucht man sich doch Unterstützung bei jemandem, der erfolgreich ist. Der offensichtlich weiß, wie es geht. Tja, liebe Leute, so ist das aber nicht. Mancher Heiler ist großartig in seiner Arbeit, aber selbst todkrank. Mancher Coach kann allen super helfen, nur sich selbst nicht. Ein Geldcoach kann durchaus für Andere erfolgreich und dabei selbst pleite sein. Da spielen ganz viele Faktoren eine Rolle.

 

Und nur, wer selbst durch die Hölle gegangen ist, kann Andere verstehen, die gerade drinstehen.


mit eleganz scheitern


 

Wichtig ist es, sich das einzugestehen, dass es sich nach scheitern anfühlt.

 

Die Situation annehmen, aufstehen.

 

Staub abklopfen und weitergehen. Krone richten fällt bei mir aus. Ich habe keine. Scheitern bedeutet nicht endgültiger Untergang. Es bedeutet nur, dass es so eben nicht funktioniert. Also ein Aufruf zum Überdenken. Neu, anders, machen. In Amerika ist übrigens Scheitern ganz anders als in Deutschland gewichtet. Da steigt man vom toten Pferd ab, „so what“ und macht das Nächste. Hier ist das immer so dramatisch.

 

Also, werde ich jetzt einfach weitermachen.

 

Schauen, wo ich etwas verändern kann. In meinem Innen nach Blockaden fahnden und die beste aller Freundinnen um eine Sitzung bitten. Es fällt mir sehr schwer, nicht wieder in den Aktionismus im Außen zu fallen, sondern mich in den Moment hinein zu entspannen. Dass mein Infekt mich so geschwächt hat, macht das allerdings diesmal leichter. Ich kann gar nicht so wie ich will. Und wahrscheinlich ist das mal wieder eine Lernaufgabe für mich.

 

 

Ok, danke, Universum 😊, verstanden!

 

Hast du vielleicht Parallelen erkannt? Mir ging es schon mehrmals so und jedes Mal habe ich viel dabei gelernt und bin daran gewachsen.

 

Was machst du in diesen Situationen?

 

 


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Alles so schön bunt hier, oder

warum ich mich so schnell verführen lasse


FokuS!


 

Den Fokus auf das Wesentliche, die eigene Vision zu halten, ist für Selbständige, die viele Fähigkeiten und umfangreiches Wissen auf sehr verschiedenen Gebieten haben, nicht eben einfach.

Im Marketing wird immer empfohlen, sich zu spezialisieren, eine spitze Positionierung zu haben. Das ist für vielseitige Menschen schwer möglich. Sie können und wollen sich nicht gerne gegen etwas entscheiden, das sie auch interessiert und ein Stück weit ausmacht. Die meisten von uns haben viele Qualifikationen im Laufe ihres Lebens erworben.

 

Selten ist es allerdings sinnvoll, sie auf der Webseite alle aufzuführen, weil es schnell nach einem Bauchladen aussieht.

 


Vielfalt versus Expertin


 

Ich lese oft auf Webseiten bei Kolleginnen, wie viele tolle Qualifikationen sie haben.

 

Aus irgendeinem Grund meinen sie, sie alle aufführen zu müssen. Da ist Frau Diplompsychologin, HP psych., Diplomsozialpädagogin, EFT Therapeutin, Bachblütencoach, Accessbarstherapeutin, Wingwavecoach usw. Das Beispiel ist völlig fiktiv, aber ich bin mir ganz sicher, es gibt es Selbständige, auf die genau die Beschreibung passt.

Wer viel kann, hat oft Schwierigkeiten damit, sich auf ein spezielles Kernthema, sein Kerngeschäft, zu konzentrieren.

 

Die Folge davon ist manchmal, dass die Positionierung nicht klar und eindeutig für die potentiellen Kunden ist. Ein Kunde sucht ja nicht nach Jemandem mit vielseitigem Wissen, sondern nach einer Lösung seines aktuellen Problems.

 

Er möchte eine Fachfrau finden, die ihm hilft, sein Problem zu lösen.

 

Ist es für potentielle Kunden von Vorteil einen Coach, eine Therapeutin zu wählen, die auf ganz vielen Gebieten zuhause ist oder ist das eher verwirrend? Traut man Jemandem, der viele Qualifikationen hat, mehr zu oder eher nicht?  Neuerdings gibt es für sehr solche Menschen übrigens einen Begriff. Sie werden als „ Scanner“ bezeichnet. Ein Begriff, den ich persönlich nicht so sehr passend finde, weil er für mich Oberflächlichkeit, Drüberlesen, impliziert. Vielseitigkeit kann durchaus auch in die Tiefe gehen, nur eben nicht bei allen Themen.

 

Für mich selbst habe ich auch ausprobiert, möglichst viele Aspekte meines Wissens in meiner Arbeit unterzubringen. Letztlich wurde es anstrengend weil ich meinen Fokus zeitweilig aus den Augen verlor. Dabei wollte ich doch meinen Kundinnen auf jede erdenkliche Weise weiterhelfen…Aber, eins nach dem anderen...

 



Aber, eins nach dem anderen...


 

Ich bin auf meinem, doch schon etwas längerem,  Lebensweg natürlich auch zu vielen unterschiedlichen Ausbildungen gekommen.

 

Unter anderem bin ich ausgebildete IT-Trainerin und auf diesem Gebiet viele Jahre erfolgreich, und mit Freude, selbständig unterwegs gewesen. Viele meiner Coaching Klientinnen haben ein Problem damit, selbst ihre Webseiten zu bauen, Newsletter einzurichten oder Webinare zu halten. Es überfordert sie schlicht.

 

Was lag also näher, als genau das zusätzlich für meine Klientinnen anzubieten?

 

Ich war von meiner Idee begeistert und entwickelte spontan das Programm „Easygoing marketing für Frauen, die keine PC Profis sind“ (visionandspirit.de). Ich wollte damit die zwei wichtigsten Elemente des online Marketings, Newsletter und Webinare, ganz einfach nachvollziehbar, mit Schritt für Schritt Video-Begleitung und vierwöchigem Email-Support, anbieten. Am Ende steht der erste Newsletter oder das erste Webinar.

 

So war die Idee.

 

Gesagt getan.

 

Webseite aufgesetzt, Videos gedreht, Online Kurse entwickelt, Marketing dafür gemacht. Und ich erwartete, dass mir die Frauen dafür die Bude einrennen würden. Ich weiß ja, dass viele sich nicht so recht dran trauen an Newsletterprogramme oder Webinarplattformen, die sie dafür brauchen. Weil sie alles viel zu kompliziert finden und weder Zeit noch Lust auf einarbeiten haben. Mit meinen Kursen hätten sie garantiert ganz einfach ihre Newsletter und Webinare selbst zu erstellen lernen können.

 

Aber, leider floppte das Ganze grandios.

 

Ich habe in 5 Monaten vielleicht 6 Kurse verkauft. Was lief nur falsch? Ich war doch bei der Idee mit Feuer und Flamme dabei. Es hat mir so viel Freude gemacht, das alles aufzusetzen. Die viele Arbeit, und ich habe wirklich richtig viel Arbeit und Zeit investiert dafür, war mir gar nicht bewusst geworden. Ich wollte in erster Linie helfen und es hat mir so viel Spaß gemacht, das alles vorzubereiten.

 

Im Geiste sah ich schon zufriedenen, glückliche  Kundinnen, die endlich besser sichtbar werden konnten. Geld verdienen wollte ich natürlich auch, Kennwort skalierbare Produkte, aber meine Preise für die Kurse waren viel zu weit davon entfernt, als dass ich davon reich hätte werden können.


Also, eigentlich war alles richtig, oder?


 

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, warum das so schlecht, bzw. überhaupt nicht, lief. Letztlich musste der Grund dafür in mir liegen, in meinem Mindset. Mein Fokus war verschoben worden. Ich war einem sogenannten "bright shiny object" aufgesessen und hatte ein Nebengleis eröffnet. Es hat mir zwar Spaß gebracht, aber die Erwartungshaltung war viel zu hoch und meine Enttäuschung dann auch.

 

Das Angebot kam einfach nicht ausreichend an bei meinen Kundinnen an.

Mein Mindset sorgte zuverlässig dafür, dass meine Glaubenssätze dazu sich scheinbar bewahrheiteten. „Dafür gibt es schon zu viele Experten auf dem Markt“ ist so ein Glaubenssatz. Und ich hatte offenbar unbewusst auch irgendwie Angst, dass mich das überfordern würde.

 

Meine Kundinnen sahen mich auch nicht als die Computerexpertin ihres Vertrauens.

 

Total verständlich. Schließlich ist mein Fokus und das, was ich nach Außen zeige, anders. Ich coache, wenn es nicht läuft, wie es soll mit dem Business. Auch Persönlichkeitsentwicklung und energetische Arbeit sind die Schwerpunkte, die von mir aktiv nach Außen kommuniziert werden, aber keine IT-Kompetenz.

 


noch ein paar pleiten...


 

 Aber es gibt leider noch mehr Fehlversuche, meine verschiedenen Qualifikationen an die Frau zu bringen, die zwar allesamt kläglich scheiterten, bei denen ich aber viel lernen durfte.

 

Nach dem Flop mit dem Computerprogramm hatte ich die Idee, etwas für Frauen in der Lebensmitte ) zu machen. Schließlich bin ich selbst dafür das beste Beispiel, denn ich gehöre zu dieser Altersgruppe und kenne mich daher gut mit den Problemen aus, die frau in dieser Zeit haben kann. Energetisches Coaching verbunden mit wichtigen Lebensthemen. Coole Idee – Extra Webseite gebaut, Texte eingepflegt, Marketing gemacht - leider fast kein Echo.

 

Meine kostenlosen Webinare zur Magie der Farben waren gut besucht, brachten viel Lob und nun?  Neue Kundinnen hat es mir keine Einzige gebracht. Aber mir hat es viel Spaß gemacht, die Webinarreihe zu erarbeiten und zu halten. Das ist doch auch was.

 

Inzwischen habe ich sogar eine geeignete Form gefunden, wie ich dieses Wissen weiter anbieten kann, ohne direkt dabei zu sein, als Onlinekurs "Magic colors-Farbmagie".


was ich damit sagen will


 

Auch ich habe ganz viele Facetten meines Wissens, die sich auf den ersten Blick in meinem Business so nicht zeigen.

 

Das Wissen aus ganz verschiedenen Gebieten fließt in meine Coachings immer mit ein. So kenne ich mich mit den Ängsten vorm PC bestens aus, kann Frauen in der Lebensmitte super unterstützen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wo die Probleme liegen und verstehe, worum es geht und wie sie sich fühlen. Mein Wissen über Farben, Chakren, Heilsteine etc., andere Methoden, fließt immer auch in meine Coaching fürs Business mit ein. Oft gebe ich damit ganz konkrete Hinweise zur Selbsthilfe mit. Aber das sind nicht die Schwerpunkte meines Angebotes, sie  brauchen daher keinen zusätzlichen Fokus.

 

Diese Erkenntnis hat etwas Zeit gebraucht aber Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.

 

Das Hauptaugenmerk liegt nun wieder auf der 1:1 Arbeit, das ich mit Freude und Herzblut mache. Meine kostenlosen LiveWebinare sind für mich eine Möglichkeit, auch manchmal Randgebiete meines Wissens (z.B. Farbenergien) anzubieten. Ich habe lernen dürfen, dass Vielseitigkeit und Fokus sich nicht ausschließen müssen. Das Eine bereichert das Andere und das ist gut so.

 

Wie sieht es damit bei dir aus? Hältst du locker deinen Fokus oder schweifst du auch immer mal wieder ab und wie wirkt sich das bei dir auf dein Business aus? Schreib mir gerne deine Gedanken dazu!

 



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Schweinehund, die zweite!


immer ist der arme Schweinehund schuld!

Foto pixabay- pitch


 

 Immer, wenn es darum geht, dass wir uns zu etwas überwinden müssten, etwas zu tun, von dem wir zwar wissen, dass es gut wäre es zu tun, aber nicht so recht ran wollen, wird es schwierig.

 

Das kann etwas sein, das anstrengend oder unerfreulich, langweilig oder nervtötend ist. Wir wissen eigentlich, dass es getan werden sollte. Das macht es aber leider auch nicht besser und schon gar nicht einfacher. Eher provoziert es erheblichen Widerstand, oftmals in Form von Verschieberitis.

 


Was wir eigentlich alle wissen und trotzdem nicht tun


 

Da gibt es den Raucher, der natürlich genau weiß, wie schädlich, ja lebensgefährlich das Rauchen für ihn ist und der es doch trotzdem nicht schafft, damit aufzuhören.

 

Die Büroarbeiterin, die sich immer wieder vornimmt, endlich regelmäßig Yoga zu machen, weil sie spürt, dass sie langsam einrostet. Die aber immer wieder Gründe findet, es zu vergessen oder warum es grade heute nicht passt. Die Freundin, die unbedingt abnehmen möchte, aber so gerne nascht und für die Schokolade halt Nervennahrung und Trösterin ist und die sie deshalb braucht.

 

Es gibt so viele Gelegenheiten, von denen man genau weiß, es wäre gut, wenn man... endlich aufräumen, gesünder essen, weniger PC und TV, mehr bewegen, früher schlafen gehen würde.

 

Warum tun wir es dann nicht einfach?

 

 Und immer hört man dann: Ja, der innere Schweinehund ist schuld.

 

Der Lumpi verhindert, dass ich endlich loslege. Er ist einfach zu stark, ich kann gar nicht anders. Der innere Schweinehund muss eben überwunden werden. Kaum jemand macht sich Gedanken, wie es dem armen Schweinehund damit geht, dass er immer als Sündenbock und Alibi für unsere eigene Trägheit und Undiszipliniertheit herhalten muss. Der Begriff des inneren Schweinehundes ist nämlich völlig falsch gewählt.

 

Er steht als Synonym für Drückeberger, Faulenzer und Verhinderer.

 

Vielleicht wusstest du noch nicht, dass es in vergangenen Zeiten echte Schweinehunde gab, die sehr wichtig und ziemlich begehrt waren. Nein, nicht die im Innen, sondern wirklich reale, im Außen. Ja, die gab es wirklich.

 

Früher wurden ganz bestimmte Hunde gebraucht, um Wildschweine für die Jagd aufzuspüren. Die hießen Schweinehunde. Und es waren sehr flinke, mutige und übrigens sehr disziplinierte Hunde.


wider besseren Wissens?


 

Unsere eigene Trägheit und der Umstand, dass wir nicht aus dem Puschen kommen, wider besseren Wissens, ist ein Anteil in uns, der uns eigentlich beschützen will.

 

Warum hat er ausgerechnet diesen Namen bekommen?

 

Weil er Mut dazu braucht. Dieser Anteil will, dass es uns gut geht. Er weiß ganz genau, dass wir nicht mit Freude und entspannt durch den Wald joggen werden weil das einfach nicht unser Naturell ist und wir uns vor Luftnot und Muskelkater drücken wollen.

 

Er weiß auch, dass die Zigarette für den Raucher ein Stück Belohnung bedeutet. Er sich daran festhalten kann und mit jedem Auspusten auch ungestraft ein wenig Dampf ablassen kann. Ihm ist bekannt, dass dir nun mal vielleicht kein Grünfutter schmeckt usw. Er nimmt das ernst und blockiert unsere Ansätze mit ziemlicher Raffinesse, um uns zu beschützen.

 

Das ist nur leider kontraproduktiv.

 


Was kann man tun?


 

 Wie immer kommt es darauf an, aus welchen Motiven heraus wir etwas verändern wollen.

 

Wenn es der Kopf nur aus Vernunftsgründen will, ist der mutige Schweinehund in jedem Fall stärker. Weil es der Arzt sagt, der Partner es wünscht, dass man etwas anders macht, ist man ihm chancenlos ausgeliefert. Der mutige Schweinehund nimmt seine Arbeit ernst und reagiert nämlich prompt.

 

Hunde reagieren aber bekanntermaßen begeistert auf Leckerlis. Damit kann man sie ganz gut „bestechen“. Viel besser als gegen ihn zu kämpfen, ist es daher, auch deinem Schweinehund die Sache schmackhaft zu machen und eine Belohnung, sprich ein Leckerli, in Aussicht zu stellen.

 

Zum Beispiel, kannst du ihm vorschwärmen wie gut es uns gehen wird mit ein paar Kilos weniger, wie gut es sich anfühlt, beweglicher zu werden, was man sich alles vom eingesparten Zigarettengeld leisten kann – vielleicht einen schönen Kurzurlaub?

 

Dabei müssen Kopf und Herz zusammenarbeiten. Das wird funktionieren, weil der Schweinehund nun dein neuer Verbündeter ist. Und, er ist mutig, aufmerksam und macht seine Sache gut. Wir brauchen ihn nicht mehr als Verhinderungsgrund vorzuschieben, denn seine neue Rolle ist viel besser.

 

Fühle doch einfach mal bei dir rein, welchen inneren Schweinehund du hast und wobei er dir als Vorwand dienen muss. Sei ehrlich mit dir und dann überlege dir ein passendes „Leckerli“.

 

Viel Erfolg mit deinem neuen Unterstützer!

 

 

 

Lies auch Warum wir immer wieder in dieselben Fallen laufen

 


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Meer hilft!


manchmal muss ich ans meer


 

 Jedes Jahr muss ich, am liebsten mehrmals, ans Meer.

 

Bei mir ist es die Ostsee, denn sie liegt nur drei Autostunden von Berlin entfernt, quasi vor meiner Haustür.

Schon beim Packen erfasst mich die Vorfreude. Sich wieder durch pusten zulassen, frische Seeluft zu schnuppern, dem Spiel der Wellen zuzusehen ist für mich Erholung pur. Dazu muss ich nicht mit dem Flieger weit weg. Mir reicht die Ostsee zwischen Wustrow und Zingst.

 

Dabei ist das Wetter zweitrangig. Ob es stürmisch ist oder mild, ob die Sonne scheint oder dicke Wolken aufziehen, ist mir eigentlich egal. Nirgendwo spüre ich die Verbindung zur Natur so direkt wie hier. Und jedes Mal findet so eine innere Transformation statt. Ich habe plötzlich wieder viel mehr Klarheit im Kopf. So, als ob der Wind den alten Müll raus pustet und dafür Platz für Neues macht.

 

Du kennst doch sicher auch den Effekt, wenn du deine Wohnung gründlich aufräumst, Altes entsorgst und sich das Gefühl von Weite und Licht einstellt. So ähnlich geht mir das auch mit meinem Kopf und meinen Gedanken.

 



kopf lüften


 

Sehr oft entstehen plötzlich richtig gute Ideen.

Ich wundere mich dann regelmäßig, woher sie plötzlich kommen und wo sie eigentlich so lange waren.

 

Am Meer habe ich auch wieder mehr Lust, mich zu bewegen und spazieren zu gehen.

 

Dabei schärft sich mein Blick. Ich nehme schöne Blüten am Wegesrand wahr, beobachte die Möwen wie sie gegen den Wind anfliegen und bewundere dramatische Wolkenformationen am Himmel. Am Abend bestaune ich immer wieder sensationelle Sonnenuntergänge, die schöner nicht sein könnten. Das lässt mich für die Schönheit von Mutter Natur ganz ehrfürchtig werden. Sie ist so unmittelbar, dass ich sie im Herz spüren kann.

 

Ganz oft wird mir sehr viel klarer als sonst, wo ich vielleicht feststecke oder in eine Richtung rudere, die zwar mein Verstand notwendig und sinnvoll findet, die aber mein Herz nicht will. Jedes Mal komme ich wie frisch geputzt, mit neuen Impulsen, wieder nach Hause.

 

Manchmal ist das „Putzen“ auch nicht so angenehm, weil ich erkennen muss, dass ich viel Kraft und Zeit in etwas investiert habe, dass mich zielstrebig auf den Holzweg geführt hat. Das ist dann zwar bitter, aber heilsam und verhindert weitere materielle und mentale Investitionen in falsche Wege.

 


staudämme


 

Ich komme auf die Art und Weise meinen inneren Staudämmen immer mehr auf die Schliche. Ich finde dieses Bild des Staudamms sehr anschaulich.

 

Die inneren Staudämme sind meine Glaubenssätze darüber, wie etwas zu sein hat oder auch nicht. Was man darf oder nicht, was sich gehört oder nicht. Wie die Welt eben ist oder nicht.

 

Sie sind im Laufe meines wie auch deines Lebens entstanden.

 

Sie stauen den Lebensfluss und mit ihr die Lebensfreude, die Neugier und den Mut. Sie engen ihn ein. Die ersten Steine dieser Staudämme haben meine Eltern und Großeltern unabsichtlich gelegt. Damit, wie sie mir die Welt aus ihrer Sicht erklärten. Diese Welt bestand aus vielen Zwängen, Ver- und Geboten. Die Freude kam selten dabei vor. Oft, weil sie es auch nicht besser wussten. Solche großen Steine wie „man muss hart arbeiten, wenn man es zu etwas bringen will, Augen zu und durch, Das tut man nicht oder Das macht man eben so. Was sollen denn die Leute denken“ usw.

 

Mit jedem solcher Glaubenssätze wird der Staudamm höher und fester. Mit großen und kleinen Steinen gefestigt.

 



Wie heißen diese steine?


 

Warum Staudamm?

 

Weil wir einen Lebensfluss haben, der uns eigentlich freudig, neugierig, abenteuerlustig und fröhlich macht. Den haben wir mitbekommen und er ist eigentlich ein starker, lebendiger Fluss. Die oben erwähnten Steine stauen ihn im Laufe unseres Lebens immer mehr an.

 

Das äußert sich in Druck, Stress, Angespanntheit, Erschöpfung und vor allem in fehlender Freude. Wir steuern unser Leben nicht mehr bewusst, kreieren nicht mehr selbst, sondern funktionieren nur noch. Wir gehen zur Arbeit, weil wir Geld verdienen müssen, nicht weil es uns eine Freude, ein Bedürfnis ist.

 

Wir arbeiten, weil wir für unsere Familie sorgen, die Miete bezahlen, den Lebensunterhalt sichern müssen. Müssen, müssen, müssen. Das ist Druck pur. Kein Wunder, dass Depressionen und alle möglichen heftigen Krankheiten exorbitant zunehmen. Der Grund ist pure Angst. Existenzangst, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor Krankheit, Angst vor Schicksalsschlägen. Uns fehlt das Vertrauen ins Leben. Wir leben schlicht gegen unser Herz.

 

Gegen das, wofür wir eigentlich hergekommen sind.

 


geht das auch anders?


 

Ich höre schon deine Argumente, die ich auch alle kenne.

 

„Ja, aber das geht doch nicht anders. Woher soll denn das Geld kommen, wenn ich nicht arbeite?“

 

Mit „Ja, aber“ bremsen wir uns selbst enorm aus und betonieren unseren Staudamm gleich noch ein Stück höher. Unser Verstand holt damit schon mal die nächste Ladung Beton.

 

Es gibt inzwischen viele Beispiele, wie Menschen dem Ruf ihres Herzens folgen und damit ihren Staudamm wieder einreißen.

 

Schon der erste Stein, der entfernt wird, bringt das Wasser, die Lebensfreude, wieder mehr zu fließen. Dazu muss man nicht unbedingt das Haus verkaufen und im Wohnmobil nach Alaska fahren. Aber man kann, wenn es der Herzweg ist. Man kann auch zuhause bleiben und neue Wege beschreiten. Zum Beispiel den ungeliebten Job endlich loslassen und dem Herz folgen. Das ist der Weg bei dem es sich stimmig anfühlt, wo ganz viel Kraft ist.

 

Wenn es der Herzweg ist, wird er auch erfolgreich werden. Manchmal braucht es einen radikalen Schnitt im Leben, um Herzinfarkte, Krebs und andere schwerwiegende Krankheiten als Wegweiser zu verstehen.

 

So weit sollte es möglichst nicht erst kommen müssen.

 



zeit für Veränderung


 

Manchmal reichen schon kleine Veränderungen.

 

Nein, es muss sich nicht jeder selbständig machen, aber viele könnten es und würden zu Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit finden und damit endlich aus dem Hamsterrad raus sein. Raus aus der Fremdbestimmtheit und der trügerischen Sicherheit einer Festanstellung.

 

Auch das mutige sich darüber Hinwegsetzen, was „man“ macht und was nicht, hilft dabei. Das ewige Vergleichen loslassen und vor allem das Bewerten. Den eigenen Weg gehen und sich nicht darum scheren, was andere darüber denken. Das ist nicht einfach, aber man kann es trainieren. So wird der Staudamm Schritt für Schritt abgebaut bis alles wieder kraftvoll ins Fließen kommt.

 

Solche Menschen, die uns begegnen, scheinen in sich zu ruhen. Die irgendwie weise sind, zufrieden erscheinen und erfolgreich sind ohne sich dabei in einer 80 Stunden Woche tot zu schuften. Es gibt Untersuchungen, die beweisen, dass 3-4 Stunden am Tag für die Grundsicherung völlig ausreichen würden. Das würde uns auch genug Zeit geben für wichtige Dinge wie Selbstreflexion, Entwicklung und für unsere Familien. Besonders für die Kinder.

 

Manche unliebsame Zeiterscheinung würde sich dadurch von selbst auflösen. Und wir könnten am Ende unseres Lebens das bittere Gefühl vermeiden, irgendwie nicht richtig gelebt zu haben, das viele Sterbende äußern.

 

Da wir nicht wissen können, wie viel Zeit uns in diesem Leben bleibt, sollte wir keine verschwenden und hurtig daran zu gehen, unsere inneren Staudämme abzubauen und für unsere Freude freizumachen.

 

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, helfe ich dir gerne dabei.

 

Energetisch-spirituelles Mentoring

 

 


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Warum du einfach mal die Hoffnung aufgeben solltest

Die Hoffnung stirbt zuletzt?



 

Wie jetzt? Aufgeben?

 

Du kennst doch sicher das mit dem Prinzip Hoffnung.

 

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

 

Auf dein Business übertragen heißt das, wenn du nur noch auf dieses Prinzip setzt, dass du innerlich schon längst aufgegeben hast. Wenn dir nur noch die Hoffnung bleibt, ist es vorbei. Sorry, aber das musste mal gesagt werden. Der Volksmund weiß es auch „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren“. Und das ist wohl sehr wahr.

 

Es bringt dich schlicht nicht vorwärts, hält dich im erstarrten Zustand wie das Kaninchen, das wie gebannt auf die Schlange starrt, anstatt einfach wegzulaufen.

Weglaufen ist hier im übertragenen Sinne gemeint. Dir ist mit weglaufen nicht geholfen, aber mit bewegen schon.

 

Also, wenn dein Business festhängt, weil du dich nicht traust, z.B.

 

- einen regelmäßigen Newsletter für deine InteressentInnen zu schreiben
 
- einen Blog mit deinen Ideen zu führen oder

- Vorträge zu halten, oder
 
- Webinare zu deinen Themen zu halten, oder

- Workshops zu organisieren, oder

 

- ein Podcast zu machen, oder

- interessante Artikel zu schreiben und dein Wissen in den sozialen Medien zu teilen, oder
 
- Dir damit eine solide "Fanbase" aufzubauen,

 

sondern, wenn darauf hoffst, dass es schon (irgendwie) wieder besser wird, dann wird es schwer. Irgendwann kannst du nur noch zumachen. Das ist dann sehr schade, weil du der Welt deine einzigartigen Fähigkeiten vorenthältst!

 


Also, gib die Hoffnung auf, setze dich in Bewegung und frage dich:


 

Wie (viel) will ich gesehen werden. Sei dabei sehr ehrlich zu dir selbst. Manche wollen nicht von Tausenden Menschen gesehen werden. Es würde sie total überfordern. Die Angst davor kann sie extrem gut ausbremsen. Auch eine kleine, aber sorgsam ausgewählte, Anzahl von interessierten Menschen kann schon reichen.

 

Welche Glaubenssätze, Muster, etc. halten mich auf, wenn ich losgehen will?  Ich denke, du kennst sie alle, die sofort anspringen, sobald du loslegen willst. Sie begegnen dir immer wieder und wirken im Innen sehr kraftvoll gegen dich. Sie können z.B. auch gut die Verschieberitis starten, sobald es ernsthaft losgehen soll.

 

Wie kann ich sie loswerden?  Ah, guter Ansatz! Es gibt wirklich erprobte Methoden, die dir weiterhelfen können. Falls du sie nicht kennst oder sie bei dir selbst nicht wirken, lass dir helfen.

 

Warum muss ich mich damit beschäftigen? Beantwortet sich von selbst, oder?

 

Wie fange ich an?  Lass das Prinzip Hoffnung los und fang JETZT an! (siehe unten)

 

Wie weiß ich, ob ich damit auf dem richtigen Dampfer bin? Das wird sich schnell zeigen. Dein Business reagiert sehr sensibel im Außen auf Veränderungen in deinem Innen.

 

Was kann mich dabei unterstützen?  Lies weiter!

 



 

 

Die Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in meinem

 

„Mut“Programm – Jetzt trau ich mich!“.

 

Du musst dich nur noch trauen, sie nur noch für dich anwenden und dran bleiben. Da das Programm auf energetische Transformation basiert, geht das sogar ziemlich fix. Dann ist es vorbei mit Prinzip Hoffnung. Dann geht es ums Tun und um Vertrauen. Vertrauen in dich, deine Aufgabe, deine Gaben, deine Kraft und in die Weisheit, die das  Leben selbst ist..

 

Also, worauf wartest du? Hier geht’s hin.

 



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Fülle wünschen?

Warum dir "Fülle" wünschen nicht weiterhilft


 

Die meisten Menschen leben im Mangel. Glaubst du nicht?

 

Der Mangel kann sehr verschieden aussehen. Es gibt Mangel an Liebe, Mangel an Anerkennung, Mangel an lieben Menschen, mit denen man sich austauschen kann, Mangel an Verständnis, Mangel an einem passenden PartnerIn, Mangel an Unterstützung, Mangel an Ideen, Mangel an Selbstliebe, Mangel an materiellen Dingen, Mangel an Geld.

 

Für den, der den Mangel fühlt, klingt es wie ein Hohn, wenn es doch immer heißt, dass dies ein Universum der Fülle ist.

 

Erleben sie doch täglich scheinbar das Gegenteil. Besonders spirituell ausgerichtete Menschen sind oft im Mangel an Geld. Es fehlt halt und das sieht für sie nach Mangel und nicht nach Fülle aus. Es ist nicht zu verstehen, wenn man doch alles dafür tut, in die Fülle zu kommen? Dementsprechend fühlen sie sich schlecht und artikulieren das meistens auch mehr oder weniger deutlich als Beschwerde ans Universum.

 



 

Hier kommt wieder einmal das Gesetz der Anziehung ins Spiel.

 

Immer mehr vom Selben.

 

Konzentrieren wir uns auf den scheinbaren Mangel, wird er nach diesem Gesetz immer mehr werden. Wir bestellen ihn uns praktisch, wie aus Versehen, selbst immer wieder. Deswegen ist es so wichtig, darauf zu achten, was man so denkt und spricht und auch das Gefühl dazu wahrzunehmen und ggf. daran zu arbeiten, es zu verändern und aus dem Opfersein raus zukommen.

 


es gibt gar keinen mangel!?



 

Letztens habe ich einen ganz interessanten Aspekt dazu in einem Podcast gehört, der mich sofort fasziniert hat. Deshalb will ich ihn unbedingt mit dir teilen. Es hieß darin, dass es Mangel de facto gar nicht gibt.

 

Er existiert schlichtweg nicht! Wom!

 

Nein, nicht gleich protestieren. Ich erkläre das sofort. Fülle bedeutet nämlich nicht automatisch Fülle an guten Umständen oder Dingen. Fülle wird von vielen Menschen mit so einer Art Schlaraffenland, wo Milch und Honig fließen, assoziiert. Das ist ein Denkfehler.

 

Du kannst auch Fülle in deinem Leben haben, die sich gar nicht gut anfühlt und die dir überhaupt nicht willkommen ist. Fülle an Schmerzen, Fülle an unangenehmen Menschen, Fülle an Streit, Fülle an unbezahlten Rechnungen, Fülle an Sorgen oder Ängsten, Fülle an schlechten Erfahrungen, die du machen musstest.

 

Für mich hatte dieser Ansatz einen ziemlichen Aha-Effekt.

 

Es geht also gar nicht darum, möglichst viel Fülle ins Leben zu ziehen. Wir müssen viel präziser mit dem sein, was wir als unser Leben erschaffen wollen. Nur wir selbst haben die Verantwortung dafür, dass es eine positive Variante wird.

 

Es ist ganz wichtig herauszufinden, wo denn die Fülle ist, in deinem Leben, positive und negative.

 

Das kann Fülle an wenig Geld, Fülle an leidigen Kurzbeziehungen, Fülle an Konflikten, Fülle an Menschen, die dir nicht zuhören, Fülle an Schmerzen, Fülle an ungesunden Angewohnheiten usw, sein.

 

Leider hilft hier das sogenannte positive Denken nicht.

Es ist wie eine Schallplatte, die über die alte unbewusste einfach nur drüber gelegt wird. Die alte Platte wirkt aber trotzdem immer weiter. Manchmal sieht es so aus, als ob es hilft. Aber meistens hält es nicht sehr lange. Und das macht erschöpft und müde und veranlasst uns, noch mehr zu tun.

 


vom tun zum sein



 

Es geht aber nicht ums (noch mehr) Tun!

 

Es geht in der jetzigen Zeitqualität ums Sein und zwar im gegenwärtigen Moment. Das ist die einzige Zeit, die existiert. Nicht die Vergangenheit und nicht die Zukunft. Es gibt nur eine Zeit, in der wir etwas verändern können, im Jetzt!

 

 (Lies auch gerne dazu (Ekhard Tolle "Jetzt!")

 

Das zu akzeptieren, fällt unserem umtriebigen Verstand sehr schwer. Er ist immerzu unterwegs. In der Vergangenheit, um sich zu erinnern, zu bewerten, zu sortieren und zu archivieren oder in der Zukunft um Zukunftsszenarien zu entwerfen. Oft sehr mit Angst belastete.

Das hält uns von dem einzigen Moment ab, der wirklich existiert- dem Jetzt.

 

Das Leben liebt uns.

 

Ja, wir sind das Leben selbst. Das Leben liebt sich selbst. Wenn wir es ablehnen, so wie es ist, legen wir uns mit uns selbst und der Realität an. Dabei können wir niemals gewinnen. Tun wir das, bedeutet es als Folge, dass das Leben gar nicht anders kann, als uns Mangel zu liefern!

 

Deshalb ist es wichtig, ehrlich in sich zu gehen und danach zu suchen, womit man nicht einverstanden ist. Dieses nicht einverstanden sein hat eine große Wirkung. Wo lieben wir unser Leben nicht? Wo ist etwas nicht, wie es sein sollte? Sich dagegen aufzulehnen, bringt überhaupt nichts, weil es ja schon da ist.

 

Es ist schon Realität.

 

Deshalb ist es so wichtig, damit seinen Frieden zu machen.

Zu akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Das heißt nicht, dass dir jetzt alles egal sein soll und du untätig werden sollst. Keinesfalls. Das heißt nur, dass du aufhörst, gegen die Realität, gegen das was ist, angehen zu wollen. Also ist die Aufgabe, Frieden zu schließen mit dem Leben, das ich bin. Und dann die Impulse wahrzunehmen, wie ich etwas (in Liebe) ändern kann.

 

Dazu gehört auch die Vergebung, aber das ist wieder ein neues Thema.

 



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Warum ich keine Planeritis mehr habe



Planeritis - Hilfe, sie ist ansteckend!


 

Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht.

 

Zum Jahreswechsel überschwemmt man uns mittels Emails und bei Facebook mit vielen gut gemeinten Tipps. Sie sind für das Rückschauhalten auf das vergangene Jahr, mit Bilanz ziehen und mit dem Festlegen von Zielen sowie der Planung des Neuen Jahres gedacht.

 

Ich hatte bis vor einigen Jahren dabei immer so ein ungutes Gefühl im Bauch. Es fühlte sich fast wie ein schlechtes Gewissen an. Wie, wenn ich früher die Hausaufgaben nicht gemacht hatte, was zugegebenermaßen selten vorkam. Ich fühlte mich immer ein bisschen wie erwischt und ermahnt.

 

Das macht man halt so. Wie willst du denn sonst erfolgreich werden?

 


man muss doch alles planen oder?



muss man sein Leben wirklich durchplanen?


 

Mein Leben und auch mein Business  habe ich noch nie so detailliert geplant. Also eigentlich in weiten Teilen überhaupt nicht bewusst geplant. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich ungern so festlege. Woher soll ich heute wissen, was in drei Monaten los ist? Wo bleibt da die Spontanität? Meine Kreativität weigert sich, sich so in Ketten legen zu lassen.

 

Ja, bestimmt gibt es manchen Menschen das Gefühl von Sicherheit, ganz genau zu wissen, dass der Kalender auf Monate voraus mit Terminen voll ist. Ich mag das nicht. Es stresst mich, keinen Freiraum mehr zu haben. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, wo ich hin will und wie ich dahin komme.

 

Das reicht mir schon als Ziel.

 

Ich weiß außerdem, dass ich immer besser werden will, in dem was ich tue.

Mir reichen die Bordmittel meines Rechners und mein Kalender aus Papier. Zusätzlich habe ich meinen Verstand und vor allem mein Herz, dem ich die Führung mittels der Intuition immer mehr überlasse. Das funktioniert einwandfrei und immer besser. Dafür brauche ich aber keine ausgeklügelten Systeme, sondern Vertrauen in meine innere Führung.

 



Es hat auch bei mir gedauert


 

Natürlich war das nicht immer schon so.

 

Auch ich wollte es richtig professionell machen mit Timetable, Aufgabenlisten, Checklisten, Projektübersichten etc. Ich habe genauso wie alle versucht, weit im voraus Termine in den Kalender zu zwingen, Arbeitsabläufe in übersichtliche Routinen zu bringen und meine Zeit zu managen. Es hat auch einigermaßen funktioniert. Nur, dass es irgendwie wahnsinnig aufwendig war und sehr anstrengend. Von Leichtigkeit und Freude keine Spur.

 

Dauernd hatte ich ein schlechtes Gewissen weil ich mich letztlich doch nicht an meine ganzen tollen Vorlagen gehalten habe. Das Leben kam oft ganz anders daher als ich es geplant hatte. Das hat mir schon ein wenig die Freude an meiner Arbeit genommen! Ich fühlte mich irgendwie als Versagerin, denn andere machen das doch auch, oder?


eine spannende zeit


 

Es mag schon sein, dass ich mit exakterer Planung mehr Geld verdient hätte.

 

Aber, ist das wirklich das Wichtigste?

 

Wenn ich sehe, wie manche KollegInnen rudern und rödeln, dann weiß ich inzwischen, dass das nicht mein Weg ist. Ich bin nicht selbständig geworden um mich selbst zum Burnout zu pushen. Außerdem sind wir in einer wahnsinnig spannenden, sehr schnelllebigen Zeit angekommen. Die alten Tools und Überzeugungen stimmen in weiten Teilen längst nicht mehr.

 

Neues will sich zeigen.

 

Die Marketingmethoden, die manche noch immer verwenden, sind längst out und bringen Erfolg nur noch mit extremen Aufwand an Kraft und Zeit. Leider haben das noch nicht sehr viele Menschen erkannt. Die steigende Anzahl, wirklich schlimmer Krankheiten , spricht eine deutliche Sprache. Wer sich durchpeitscht, ohne auf den Körper und seine Bedürfnisse nach Pausen, Bewegung und guter Ernährung zu achten, bekommt immer schneller postwendend, die Quittung. Auch das ist ein Merkmal der Zeitqualität, in der wir mittendrin stecken.

 

Umdenken, nach Innen gehen ist dran.

 



frage dich unbedingt, was du wirklich willst


 

Nicht das, was man tun soll, (Glaubenssatz!) sondern das, was du tun willst, ist wichtig. Wenn du es immer besser schaffst, auf dein Herz zu hören und deiner Intuition zu folgen, kannst du aufhören, dich abzustrampeln. Du bekommst zuverlässig Führung und wirst mit dem, was du tust erfolgreich, ohne dich dabei völlig zu verausgaben.

 

Manchmal besteht die Kunst darin, nichts zu tun und die Dinge sich entwickeln zu lassen. Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht. Das haben wir alle nicht gelernt. Die Prägungen und Glaubenssätze, die wir kollektiv verinnerlicht haben, treiben uns mächtig an, aber sie sind nicht wahr. Es soll immer höher, schneller, weiter und vor allem mehr sein.

 

Wo wollen wir eigentlich alle so schnell hin?

 

Wir gehen in eine Zeit der kollektiven Bewusstseinserweiterung. Beschäftige dich damit, was das heißt. Ich kann dich dazu gerne unterstützen. In meinen kostenlosen Webinaren findest du viele Impulse dazu. Mein energetisches Coaching bringt dich dazu auch weiter.

 


Massenhypnose?


 

Ich habe es in diesem Jahr sehr bewusst wahrgenommen, was sich so alles über die Feiertage und am 1. Januar in meinem Emailpostfach ansammelte.

 

Es lief förmlich über von Angeboten, die letztlich alle zum kaufen oder buchen aufforderten. Die guten Wünsche hingen wie ein Alibimäntelchen drumherum. Auch viele meiner KollegInnen sprangen noch auf dem Zug auf. Sogar Heiligabend schickte eine Trainerkollegin mir ihr Angebot für ihre Ausbildung. Das ist dann doch sehr überzogen, finde ich. Da springt mich ihre Mangelenergie direkt an.

 

Können wir nicht einmal mehr ein paar Tage Auszeit aushalten?

 

Oder ist es die Angst, die anderen schnappen mir die Kunden weg, wenn ich das nicht mitmache? Manche kommen auch mit altem Wein in neuen Schläuchen daher. Sie haben schon erkannt oder gelesen, dass der neue Weg für eine erfolgreiche Selbständigkeit übers Herz gehen soll und predigen das Anderen auch. Gleichzeitig ist das Marketing für die eigenen Programme jedoch genauso aggressiv wie immer und hat mit Selbstliebe rein gar nichts zu tun.

 



Mach weniger, aber das sehr gut.


 

Ich bleibe bei meiner Art, mein Business zu führen. Ich mag es entspannt.

Es hat sich für mich bewährt-

 

Ich plane meine Webinare für ein Vierteljahr im voraus, damit meine Fans auch planen können. Dazwischen lasse ich genug Luft für spontane neue Webinarangebote.  Die Termine für das Gruppenfernmatrixen stehen auch für die ersten drei Monate fest. Das ist ein guter Einstieg.

Mein Newsletter kommt alle zwei Wochen. Die Themen kommen immer zeitnah zu mir. Es liegt mir nicht, sie über meinen Kopf festzulegen. Ich habe das ausprobiert. Es hat nie gepasst. Manchmal kommt etwas Aktuelles außer der Reihe. Das bleibt aber im Rahmen, denn ich selbst mag es auch nicht, mit endlosen Folgemails bombardiert zu werden.

 

Mein transformatorisches Programm BOARDING! für Soloselbständige startet am 10. OKtober und ich weiß noch nicht genau, wann danach wieder. Aber das ist ok für mich. Es wird sich zeigen. Ich habe soviel Ideen und Inspirationen, die ich spontan mit aufnehme. Mehr Planung würde meine Kreativität viel zu sehr einengen.

 

Ich folge da meinem Herzen und lasse mir auch noch genug Zeit für Entspannung und Inspiration. Und ja, ich kann davon leben.

 


herzkraft im Business!


 

Ich finde es mega wichtig, sich auf die Neue Zeit einzustellen. Wir kreieren mit unseren Worten und Gefühlen ununterbrochen unsere Realität. Zu wissen, wie das bewusster wird, halte ich für extrem wichtig. Dafür gebe ich meinen Klientinnen viele Anregungen.

 

Wenn es dich interessiert, wie es gehen kann, komme gerne in mein kostenloses Live Webinar "Herzkraft im Business" dazu oder schau dir die Aufzeichnung an.

 


Lies auch

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Warum das Geld partout nicht zu dir will

und wie du das änderst

 

Die meisten Menschen mit Geldproblemen kommen nicht so leicht dahinter, woran ihre Misere wirklich liegt. So meinen sie oft, dass sie nicht fleißig, gebildet, clever, sparsam oder talentiert genug seien.

 

Oder, sie haben als Kinder eben die kollektiven Glaubenssätze verinnerlicht, die sie von den Erwachsenen unreflektiert übernommen haben. „Geld wächst nicht auf den Bäumen, Geld kann man nur einmal ausgeben, Spare in der Zeit, dann hast du in der Not, Geld verdienen ist anstrengend, unsereins muss eben mit wenig auskommen“ usw.

 



 

Das sind alles sehr wirksame Überzeugungen, die meist tief im Unterbewusstsein ihre behindernde Arbeit verrichten. Nicht unbedingt zu unserem Nutzen. Dass man durch harte Arbeit reich wird, widerlegt schon allein die Tatsache, dass es auf dieser Erde sehr viele  Menschen gibt, die schuften bis zum Umfallen und trotzdem bitterarm sind.

 

Natürlich gibt es auch reiche Menschen, die sehr viel arbeiten. Aber der wahre Grund, warum manche Menschen „zu nichts“ kommen und anderen scheinbar alles einfach zufließt, ist ein ganz anderer und hat wenig mit Fleiß und Talent zu tun. Schön, wenn man das hat. Es garantiert aber noch lange keinen Wohlstand.

 


mindset und mangeldenken


 

Finanziell erfolgreiche Menschen haben ein ganz anderes Mindset zum Geld als finanziell weniger glückliche. Sie gehen einfach selbstverständlich davon aus, dass sie es verdienen, für ihre Arbeit gut bezahlt zu werden und das Geld selbstverständlich auch zu behalten.

Wenn sie es nicht behalten, durch einen Konkurs oder ähnliches, sind sie innerhalb kürzester Zeit wie Phönix aus der Asche wieder in der Oberliga zu finden.

 

Prominentestes Beispiel ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der angeblich neunmal pleiteging und immer wieder neue Imperien aufgebaut hat.

 

Erstaunlicherweise sind selbst manche, richtig wohlhabende, Menschen auch nicht zwangsläufig frei vom Mangeldenken.

Sie haben oft Angst, dass man ihnen das Geld wieder wegnimmt. Durch Inflation, Betrügereien o.ä. Ich habe einige wirklich wohlhabende Menschen kennengelernt und war darüber sehr erstaunt. Meine Annahme, dass sie sich doch abgesichert fühlen müssten, hat sich nicht bestätigt.

 

Mangeldenken dreht uns immer mehr in der Spirale abwärts.

Wer immerzu im Mangel ist, der gönnt sich selbst nichts und ist in einer sehr niedrigen energetischen Schwingung. Damit zieht man nicht das Geld an, sondern nach dem Gesetz der Anziehung immer mehr vom Selben. Also immer mehr Mangel.

 

Vielleicht kennst du das auch . „Ein Unglück kommt selten allein“.

Geht das Auto kaputt, streikt auch noch gleich die Waschmaschine oder es flattert eine Zahlungsaufforderung ins Haus. Eins zieht das Andere nach sich. Immer mehr vom Selben…

 



es war einmal...


 

Entscheidend sind immer die Geschichten, die wir uns wieder und wieder selbst erzählen. Erzählen wir uns die Geschichte „Das kann ich mir nicht leisten“, dann wird das auch so bleiben. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Dieser Satz ist kein Akt der Selbstliebe.

 

Ich bescheinige mir damit, ein Looser zu sein.

Eine/r, der es nicht geschafft hat und es niemals schaffen wird. Kein schönes Gefühl und absolut negativ für das Geldmindset. Oftmals kommt dabei der Selbstwert viel zu kurz.

 

Ganz entscheidend ist es nämlich, ob man es sich wirklich wert ist, das Geld anzuziehen.

Viele von uns schleppen uralte Prägungen aus der Ahnenreihe oder aus anderen Leben tief im Zellgedächtnis mit sich herum. Auch die Floskel der katholischen Kirche im Gebet „Ich bin nicht würdig…“, verstärkt noch diese Energie.

 

Deshalb ist es wirklich wichtig, sich selbst zu fragen, welche Überzeugungen habe ich in Bezug auf Geld? Was glaube ich über mich?

 

Bin ich es mir wirklich wert, immer mehr als genug Geld zu haben?

 


wenn sparen einfach nicht geht



 

Manche Glaubenssätze sind fast nicht zu glauben.

 

Sie zeigen sich nur, wenn wirklich in der Tiefe daran gearbeitet wird, sie zu finden. Im energetischen Coaching geht das besser als in Gesprächen, weil gleich aufgelöst werden kann, was quer liegt. Ich durfte das selbst mehrfach auch an mir selbst erfahren.

 

Bei mir konnte sich lange nichts ansammeln weil ich als Kind die Erfahrung gemacht habe, dass meine Ersparnisse im Sparschwein immer irgendwie im Haushaltsgeld gebraucht wurden. Meine Mutter hat sie sich geborgt und mir nicht zurückgegeben. Das, was ich für mich behalten hatte, reichte für meine größeren Wünsche nicht. Also machte ich als Kind aus der Not eine Tugend und freute mich eben über kleinere Dinge, die ich mir leisten konnte.

 

Mein System machte leider offenbar daraus die Überzeugung, das „Sparen sich nicht lohnt weil es eh immer zu wenig ist oder sowieso verloren geht“. So ist mir sparen in der Vergangenheit nie recht gelungen.

 

Das Leben bestätigte mir immer wieder scheinbar diese Überzeugung. Das ging sogar so weit, dass ich das Geld, das ich fürs Alter angelegt hatte, verlor. Es hat lange gedauert, bis ich dahinter kam, woran es wirklich lag und meine Wut auf den scheinbar unfähigen Geldberater loslassen konnte. Er war nur das Werkzeug, das mir meine Themen zum Geld ziemlich brutal zeigen sollte. Erst dadurch  habe ich die Tragweite hinderlicher Muster und Programme zum Geld wirklich verstanden.

 


Freundschaft mit dem geld


 

Das Geld an sich ist völlig neutral.

 

Es ist eine Energie, die dorthin geht, wo sie eingeladen, freundlich begrüßt und gemocht wird. Das, was wir in der Geldbörse mit uns herumtragen, hat eigentlich keinen Wert. Es ist buntes bedrucktes Papier. Es bekommt seinen Wert lediglich dadurch, dass wir uns als Menschen kollektiv geeinigt haben, dass es Wert darstellt. Daher bekommt es seine Energie. Es ist also ein, von Menschen erdachtes, Kind - ein Konstrukt.

 

Es ist außerdem ein Spiegel unserer Selbstliebe.

 

Ist zu wenig oder keine Selbstliebe da, macht sich auch das Geld rar. Zur Selbstliebe gehört, Mangeldenken los zulassen, das Geld wertzuschätzen und, besonders wichtig, sich wirklich zu erlauben, es auch zu besitzen.

 

In meinen energetischen Coachings arbeiten wir daran, diese alten Blockaden zu finden und aufzulösen. Geld ist ein sehr komplexes Thema. Vieles kann blockierend wirken. Besonders die Selbstliebe muss dabei angeschaut werden.


eine Übung für dich



 

Geldgeschichte neu schreiben

 

Sehr wirkungsvoll ist es, wenn man sich die eigene Geldgeschichte mal aufschreibt und dann neu überschreibt. Das geht erstaunlich gut.

 

Was ist meine älteste Erinnerung, die mit Geld zusammenhängt?

 Gab es viel oder wenig davon zuhause? Wer hat darüber bestimmt? Wurde über Geldangelegenheiten geredet?  Was ist mir selbst alles mit dem Geld passiert usw.

 

Das kann sehr erhellend wirken.

Und dann kann man sehr gut daran arbeiten.

 

Dafür gibt es das spezielle Programm "Meine Geldgeschichte neu schreiben, das eine sehr intensive, transformierende  Einzelarbeit ist.

 


unterstützung


 

Wenn du dich mit dem Geldthema beschäftigen willst, kann ich dir, außer energetischem Coaching 1:1, verschiedene Angebote machen.

 

Meine kostenlosen live Webinare zum Geld auf edudip, die du unbedingt nutzen solltest:

 

Den Geldhahn aufdrehen

Geldfluss für Selbständige

Dein Geld hat Ohren

 

Das energetische Programm "Sterntaler" (Schließe Freundschaft mit dem Geld!)

Programm "Meine Geldgeschichte neu schreiben"


Lass dich unterstützen und nutze gerne die virtuelle Kaffeepause! (hier unten!)


Apfelchaos oder wenn Überkorrektheit albern wird


apfelchaos


 

Wenn man alternativ unterwegs ist, finde ich das begrüßenswert.

 

Was mich aber stresst, sind die Apostel, die jeden (vermuteten) Andersdenkenden belehren müssen. Ich habe diesen Ausschnitt aus einem Buch gefunden und mit einem lachenden und einem weinendem Auge gelesen.

 

Erlebe ich es doch in manchen Gruppen bei FB genauso... Leider weiß ich nicht mehr, aus welchen Buch dieser Ausschnitt ist, aber ich bin dran, es wiederzufinden.

 


 

Ich esse meine Bioäpfel übrigens weiter ohne diese tiefschürfenden Überlegungen und finde das völlig in Ordnung!


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Es braucht Veränderung, Jetzt!


Eine neue Weiblichkeit in die Welt bringen


 

 

Es ist an der Zeit,

 

sich an die große Kraft des Weiblichen in uns zu erinnern.

 

An das Weibliche, das jahrtausendelang so oft klein gemacht, ausgegrenzt, unterdrückt, ausgenutzt, entmündigt wurde und es in einigen Teilen dieser Welt immer noch wird. In manchen Ländern bezahlen Frauen es, nach wie vor, mit ihrem Leben oder ihrer Unversehrtheit, wenn sie es wagen, eine eigene Meinung zu haben und diese auch noch öffentlich zu vertreten.

 

Das Weibliche wird aber auch in westeuropäischen Ländern verletzt.

Es ist ein Märchen, dass Frauen und Männer hier gleichberechtigt sind. Diese Welt ist männlich und die Folgen spüren wir inzwischen alle.

 

Das männliche Prinzip des immer mehr, immer schneller, droht die Welt zu zerstören. Das weibliche Prinzip des Bewahrens, des Schützens, des Hervorbringen von Leben, ist dagegen bisher nicht stark genug um diesen Prozess aufzuhalten. Für uns Frauen bedeutet das, sich wieder mehr an das kraftvolle Weibliche in uns zu erinnern. Weiblich bedeutet stark, nicht schwach. Nicht umsonst sind im Mittelalter so viele Frauen im Feuer gelandet.

 

Männer hatten Angst vor der weiblichen Kraft!

 

Es geht nicht um "entweder oder". Das ist keine Kampfansage an die Männer. Es geht um "sowohl als auch".

 

Frauen haben über Jahrtausende gelernt, sich klein zumachen, klein gemacht zu werden. Jede von uns kennt die Glaubenssätze wie ein Mädchen, eine Frau, eine Mutter zu sein hat. Oftmals halten wir uns für zu schwach, zu unfähig, zu dumm. Selbst wenn wir eine gute Bildung genossen haben, scheinbar unseren „Mann“ im Job stehen, die Familie wuppen und dabei immer gut aussehen.

 

Auch dann haben wir als Frauen tief in uns drin mit hinderlichen Glaubenssätzen und uralten Programmen zu kämpfen, die uns ein schlechtes Gewissen machen oder uns gleich komplett ausbremsen. Und so ist der Anteil des Männlichen in uns unverhältnismäßig groß geworden. Das weiche Weibliche lässt nämlich so viel Aktionismus im Außen nicht zu. Da jeder Mensch beides in sich trägt, ist das Thema auch für Männer, die das Weibliche in sich verloren haben, geeignet.

 

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Frauen mit meiner Arbeit dabei zu helfen, sich aus diesen uralten Mustern zu befreien um endlich in ihre volle weibliche Kraft, ihre Weisheit und Intuition zu kommen. Das ist ein Prozess, aber fangen wir an! Die Welt braucht die Balance von Yin und Yan, vom Weiblichen und Männlichen.

 

Nur so kann etwas Neues, Besseres für uns alle entstehen.

 


Wenn du zu diesem Thema Unterstützung brauchst

Energetisch-spirituelles Mentoring

 


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Sommerzeit =Urlaubszeit? Und das Business?


urlaub machen? einfach so?


 

Wir haben Urlaubszeit und ich stelle mal wieder fest, dass es eine ganze Anzahl von Selbständigen unter meinen KlientInnen gibt, die entweder gar nicht oder nur ganz kurz, maximal eine Woche, in Urlaub wegfahren. Das unterscheidet sie gravierend von Angestellten, die in der Regel mindestens 14 Tage verreisen.

 

Hin und wieder höre ich, dass sie sogar schon mehrere Jahre keinen richtigen Urlaub mehr hatten. Was sind die Gründe?

 


die Angst, etwas wichtiges zu verpassen



 

Das könnte ein lukrativer Auftrag sein, der ausgerechnet in der Zeit reinkommt und dann durchrutscht weil man nicht präsent ist. Oder neue Kundenanfragen, die man dringend braucht und worauf man dann leider nicht antworten kann oder auch vielleicht Beschwerden, auf die schnell reagiert werden müsste.

 

Sie haben das Gefühl, dass sie ihr Business nicht aus den Augen lassen können.

 

Manchmal sind es allerdings auch handfeste finanzielle Gründe, die einfach nicht erlauben, sich völlig entspannt auszuklinken. Wenn die Einnahmen nicht so ergiebig waren, wird man keinen kostspieligen Urlaub buchen, sondern zusehen, dass Umsatz reinkommt.

 

Dazu kommt der "Vor- und nacharbeiten-Effekt". Vorm Urlaub ist der Arbeitsanfall meist richtig krass, weil alles rechtzeitig abgeschlossen und für die Zeit nach dem Urlaub vorbereitet sein muss, damit es möglichst nahtlos weitergehen kann. Das kann ziemlich nerven. Manche stresst auch schon die Vorstellung davon, dass es erst wieder Angang braucht, bis man nach dem Urlaub wieder "in den Tritt" kommt. Außerdem muss aufgearbeitet werden, was inzwischen aufgelaufen ist und das kann die schönste Urlaubsvorfreude vermiesen.

 

In der Urlaubszeit wird normalerweise kein Geld verdient, es gibt in der Regel keine Einnahmen.  Urlaubsgeld, wie bei den Angestellten, entfällt. Das gilt besonders für alle Dienstleistungen, die 1:1 arbeiten wie Coaching, heilen, beraten, lehren. Deshalb muss das Fehlende, die Lücke, die entstehen wird, vorher rein gearbeitet oder hinterher nachgearbeitet werden.

 

Das ist aber manchmal nicht so einfach, weil sich die Arbeitsstunden nicht beliebig steigern lassen und auch nicht automatisch mehr Aufträge oder Kundenanfragen kommen, bloß weil wir sie grade brauchen.

 



 

Vielleicht arbeiten deshalb inzwischen so viele TrainerInnen und Coaches daran, Onlineprodukte zu erstellen, die sich automatisch, ohne persönliche Präsenz, auch im Urlaub verkaufen können. Manchmal geht diese Rechnung auf, manchmal nicht, weil es ganz ohne Betreuung auch nicht immer geht.

Gut, wenn man jemanden hat, der sich in der Zwischenzeit um, vielleicht auftretende, technische Probleme kümmert.

 

Wenn zum Beispiel ein Onlineprogramm verkauft wurde und die Auslieferung irgendwie technisch hängt, ist schnelles Reagieren gefragt, um den Käufer nicht zu verärgern und deshalb ist das Verkaufen im Schlaf meist auch nur ein schöner Mythos.

 

Der Berg der anliegenden Aufgaben, der nach dem Urlaub regelmäßig ansteht, kann ohne richtige kluge Vorbereitung die ganze schöne Erholung ganz schnell wieder crashen.

 

Es kann auch sein, KundInnen melden sich nicht, weil sie gelesen haben, dass du Urlaub hast. Leider haben sie sich nicht gemerkt, wann er vorbei ist oder sie sind dann eben selbst im Urlaub.  Das sind dann die Momente, wo das Telefon schweigt und das Emailpostfach sich füllt mit Angeboten, die du kaufen sollst, aber nicht mit Anfragen oder Aufträgen. Gut beraten ist, wer das von vornherein einplant.

 


meine kunden sind dann verärgert


 

 Manchmal haben Soloselbständige regelrecht Angst davor, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Sie befürchten, dass das die Kunden verärgert. Die Befürchtung ist, dass die dann weg sind, vielleicht zur Konkurrenz gehen, nicht wiederkommen. Nicht ganz unberechtigt.

 

Meistens ist das allerdings ein Szenario, das sich nur in unserem Kopf abspielt. Es hängt eng mit dem eigenen Selbstwert zusammen.

 

Wenn Kunden diese Gelegenheit zum Wechseln nutzen, waren sie auch nicht die richtigen Kunden oder du nicht die richtige DienstleisterIn für sie. Sind deine Kunden jedoch von deiner Arbeit überzeugt und begeistert, warten sie auch geduldig, bis nach dem Urlaub auf dich. Sie wissen es zu schätzen, dass du dafür sorgst, dass du erholt bist weil sie wissen, dass du dann wieder mit voller Kraft für sie da sein kannst.

 


im sommerloch läuft eh nichts



Das ist ein kollektiver Glaubenssatz, der sich hartnäckig hält. Er ist für dich wahr, wenn du ihn glaubst.

 

Es gibt durchaus Selbständige, zu denen gehöre ich auch, bei denen die Sommerzeit zu den umsatzstärksten Monaten zählt. Wenn du also meinst, der Sommer ist schlecht für dein Business, wäre es an der Zeit, daran zu arbeiten, diese Überzeugung los zulassen. Natürlich kann es schon sein, dass manches länger dauert, alles etwas langsamer geht oder deine Stammkunden auch im Urlaub sind. Dafür haben andere die Chance, sich zu melden.

 

Außerdem sind die Sommermonate auch für dich eine gute Zeit, dich selbst fortzubilden, Workshops zu besuchen, endlich mal alle Bücher zu lesen, die sich ungelesen stapeln und insgesamt immer mehr zu entschleunigen.

 


von nichts kommt nichts


 

Von nichts kommt nichts. Dieser Glaubenssatz wird oft benutzt, um auszudrücken, dass wir uns halt drehen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Ich finde aber, auf Urlaub und Erholung angewendet, stimmt er auch. Wenn wir nicht akribisch darauf achten, uns regelmäßig ausreichend Erholung zu gönnen und auch richtig Urlaub ohne Arbeit, mindestens 2 Wochen am Stück, zu machen, sind irgendwann die Batterien leer. Nichts geht mehr. Davon hat niemand etwas.

 

Selbständigkeit ist anspruchsvoll und kostet Kraft. Kreativität braucht Auszeit!

 

Den Kopf frei zu bekommen, damit wieder Neues entstehen kann, ist extrem wichtig. So manche Selbständige, die die Signale ihres erschöpften Körpers nicht hören wollte, hat das später mit Totalausfall und langen Krankheitsphasen bezahlt. Niemand, außer uns selbst, ist zuständig dafür zu sorgen, dass die Batterien rechtzeitig immer wieder aufgefüllt werden.

 

Du bist der wichtigste Mensch - in deinem Leben und in deinem Business!



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Warum brauchst du unbedingt ein aktuelles Foto von dir?

 Schon wieder ein neues Foto auf deiner Webseite?  fragte mich eine Freundin.

 

"Ja, klar", antwortete ich. "Das alte Foto ist ja schon wieder ein Jahr alt". "Na, und?" meinte sie. "Du siehst doch noch genauso aus".

"Eben nicht", antwortete ich ihr und brachte sie damit ins Staunen.

 

Aktuelle Fotos haben für Selbständige viel mehr Wirkung als man denkt.

 Ich bemühe mich immer sehr, die Fotos von mir, die auf meinen Webseiten, auf FB oder irgendwo öffentlich erscheinen, einigermaßen aktuell zu halten. Ich finde das aus mehreren Gründen sehr wichtig.

 


Die Kundin möchte sich ein Bild von mir machen können


 

Wir sind nun mal darauf konditioniert, zuerst zu schauen wie jemand aussieht. Wir wollen uns, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bild machen. Und erst dann bekommen wir ein Gefühl dazu. Das funktioniert noch genauso wie zur Zeit der Säbelzahntiger. In Sekundenschnelle wird gecheckt, Ist die/der mir sympathisch oder nicht. Ist er/sie gefährlich oder nicht? Im Businesskontext kommt noch anderes dazu. Traue ich ihr genug Kompetenz zu. Kann sie mir helfen? Will ich mit ihr arbeiten, ihr meinen Auftrag geben? Je ähnlicher die Person uns ist, desto schneller vertrauen wir ihr.

 

Das evolutionstechnisch so bedingt. Artgenossen sind weniger bedrohlich als Fremde.

Natürlich ist das sehr subjektiv, aber so funktioniert das zwischen Menschen nun einmal.

 


Die Aktualität ist wichtig


 

Weil viele von uns ziemlich eitel sind und sich freuen, wenn es wenigstens ein tolles Foto von sich gibt, wird dieses Foto dann überall und ewig benutzt. Manchmal wird mit dem Wiedererkennungswert argumentiert. Welch ein Schock, wenn man sich in der Realität  begegnet und dann zwanzig Jahre älter wirkt. Ich habe es schon oft beobachtet, dass Kollegen "Jugendbildnisse" von sich eingestellt hatten und ich sie darauf kaum wiedererkannt habe.

Warum nicht zu sich stehen? Männer haben dieses Problem übrigens auch, aber nicht so stark wie wir Frauen.

 

Ich persönlich finde es übrigens immer ganz schlimm, wenn mir jemand sagt, den ich 15 Jahre nicht gesehen habe, "du hast dich überhaupt nicht verändert!" Na, das will ich doch aber stark hoffen, dass ich mich verändert habe! Ich bin nämlich gewachsen, innerlich und natürlich auch äußerlich und habe mich weiterentwickelt. Und das darf man auch sehen.

 


Auch aus energetischer Sicht sind alte Fotos nicht besonders clever


 

Wir sind in den Jahren gewachsen und haben uns als Persönlichkeit menschlich und natürlich auch fachlich weiter entwickelt.

 

Vieles hat sich verändert mit den Jahren. Wir sind weiser geworden und fachlich sicherer.

 

 

 

Das alles schwingt energetisch in einem Foto mit und wird unterschwellig, als Information, transportiert.

 

Sich dieses positive Gewachsensein, diese Entwicklung durch ein Jugendbild und aus lauter Eitelkeit  zu vergeben, wäre doch zu schade, oder? Vielleicht sprichst du mit dem aktuellen kraftvollen Bild deiner jetzigen Persönlichkeit ganz andere, passendere,  Kunden an.

 

Das Bild hier links ist übrigens aus 2009. Ein ganz schöner Unterschied zum aktuellen BIld oben, oder?

Auch, wenn die ersten Fältchen sich zeigen, das Gewicht ab oder zugenommen hat, die Haare grau werden, das sind wir eben. So sind wir und das ist authentisch und es hat etwas mit Reife zu tun, dies auch zu zeigen.

 


Urlaubsbilder und Co.


 

In manchen Datenbanken, aber auch auf einigen Webseiten, kann man das sehen. Da lacht jemand von Bord eines Segelschiffs, brät am Strand in der Sonne oder genießt schulterfrei seinen Cappuccino beim Italiener. So etwas passt , wenn man für das eigene Reisebüro oder das eigene Urlaubshotel etc. wirbt. Sonst ist es schlicht unprofessionell. Du möchtest doch beim potentiellen Kunden seriös ankommen, um sein Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten zu wecken.

 

Also, lieber keine Schnappschüsse aus dem Urlaub verwenden. Solche Bilder haben im Business noch höchstens als fröhliches Posting aus dem Urlaub auf Facebook ihre Berechtigung. Die Kleidung ist meist leger, die Haare und das Make-up wenig businesslike. Dazu kommt dann noch die Umgebung, die auch nicht auf Professionalität deutet. Ein guter Fotograf oder eine gute Fotografin ist immer eine lohnende Investition.

 


Mein Vorschlag für dich


Checke doch einfach mal kritisch, wie deine Fotos aussehen. Möglicherweise überrascht es dich, wie alt sie schon sind. Vielleicht kannst du dich dabei gedanklich auf die Kundenseite begeben und fühlen, wie deine Fotos rüber kommen. Und vielleicht ist es dann tatsächlich an der Zeit für ein Fotoshooting, beim Fotografen deines Vertrauens.


Das Aschenputtel oder die leider oft unterschätzte „Über mich Seite“

hast du auch ein aschenputtel?



lästiges übel oder wertvoll?


 

Wenn du eine Webseite hast, dann hast du sicherlich auch eine „Über mich Seite“.

 

Es gibt leider sehr viele "Über mich" Seiten, die todlangweilig daher kommen.

 

Sie werden eher so als notwendiges Übel betrachtet, weil man das eben so macht. Sie rasseln eine Ausbildungsbiografie runter, meist in tabellarischer Form. Der Leser erfährt bestenfalls ein paar dürre Daten. Wo, wann die Abschlüsse gemacht wurden, manchmal auch bei wem.

 

Mir ist immer schleierhaft geblieben, warum ausgerechnet das so wichtig sein sollte.

 


Also jetzt mal ganz ehrlich.


 

Wenn du einen guten Friseur suchst, interessiert es dich wirklich, wo er gelernt hat, wer sein Lehrer war und wie viel tolle Abschlüsse er hat?

 

Oder findest du es viel wichtiger, dass er einen super schönen Haarschnitt für dich hinbekommt? Lässt du dir vorher seine Zeugnisse zeigen oder gehst du danach, ob er dir symphatisch ist, ob er versteht, was du möchtest oder ob er über dich hinweg seinen Stiefel macht? Wahrscheinlich gehst du sowieso am liebsten zu einem neuen Friseur, den dir deine beste Freundin empfohlen hat, richtig?

 

Genauso ist es mit dem, was wir als Expertinnen auf unserem Gebiete anbieten. Wir müssen Vertrauen aufbauen, wenn wir Kunden haben wollen. Dazu müssen wir uns ein Stück weit menschlich zeigen.

 


Abschlüsse sind eigentlich unwichtig


 

Die "Über mich" Seite wird statistisch am meisten aufgerufen.

 

Wusstest du das?

Und das ist auch verständlich. Wenn ich Jemanden suche, bei dem ich mich coachen lassen will oder eine Therapie machen oder etwas kaufen will, dann möchte ich wissen, wer das ist. Ich möchte vertrauen können. Ich möchte wissen, ob der mich verstehen kann und wie er so tickt. Das ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

 

Bei jeder neuen Bekanntschaft klopfen wir automatisch sofort das Gegenüber danach ab, ob sie uns sympathisch ist oder nicht. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die potentielle Kundin interessieren würde, welche tollen Abschlüsse, wann und bei wem gemacht wurden.

 

Das interessiert in Wirklichkeit keinen Menschen.

 



Nur die Lösung ist gefragt


Als Kundin habe ich ein Problem und ich suche Jemanden, der es für mich lösen kann.

 

Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und ich suche Jemanden, der mir genau das bieten kann, egal welche Abschlüsse er hat.

 

Die Anzahl der vorgewiesenen Abschlüsse sagt nämlich nichts darüber aus, ob jemand wirklich sein Handwerk versteht. Die bibliographischen Daten verraten auch nicht, ob mir der Mensch sympathisch ist, was eine Grundvoraussetzung, z.B. für ein Coaching ist. Ich weiß auch nicht, ob er Familie hat, wofür er sich begeistert und wir dieselbe Sprache sprechen.

 

Wenn ich jemanden über seine Webseite kennenlerne, muss ich „Futter“ haben, um mir ein Bild zu machen. Besonders bei  Coaching, Beratung oder Therapie, wo es doch oft sehr tief geht und ans Eingemachte, möchte man wissen, mit wem man es zu tun hat

.


Was drauf gehört


 

Nun ist es nicht angesagt, einen ausführlichen Lebenslauf auf diese Seite zu stellen, nur damit es mehr "menschelt". Das ist langweilig.

 

Die Über-mich Seite bietet dir dagegen eine wunderbare Chance, dass du dich „greifbarer“ machen kannst. Du kannst hier beschreiben, warum du das machst, was du machst. Was dich antreibt. Vielleicht hast du eine Vision, die du bekannt machen möchtest. Du kannst hier auch kurz erwähnen, ob du Kinder hast, eine Katze oder einen Hund. Vielleicht bist du begeisterte Reiterin oder magst Kitesurfen.

 

Vielleicht hast du ein ganz besonderes Hobby, liebst Flamenco tanzen, singen, fotografieren, gärtnern, reisen. Das macht dich für viele Menschen sympathisch.

 


Los geht’s!


 All das kann auf diese Seite. Und natürlich ein schönes, aktuelles Foto von dir.

 

Warum aktuell und kein faltenfreies Jugendbildnis?

Deine persönliche Entwicklung verändert auch die Energie, die der Betrachter des Fotos unbewusst wahrnimmt. Und du willst doch als die gewachsene Persönlichkeit rüber kommen, oder?

 

Nichts ist merkwürdiger, als wenn man sich dann im realen Leben trifft und nicht erkannt wird weil man inzwischen ganz anders aussieht.

 

Damit wird die "Über mich" Seite aus ihrem Aschenputtel Dasein geholt und kann für dich ihre Arbeit tun und leuchten. Schau dich dazu einfach mal ganz bewusst auf guten Webseiten um. Ich nutze meine "Über mich" Seiten auch ganz gezielt. Natürlich stehen auch hier die wichtigsten Stationen meiner Ausbildung, aber zuerst erzähle ich über mich.

 

Alles, was dich für deine Zielgruppe greifbar macht, ist für dein Business zielführend.

 

Also, ran an die Über mich Seite. Das ist weniger aufwändig als du vielleicht denkst und kann dir so viel mehr bringen.

 

Und wenn sie schon so ist, umso besser!


lies auch


Weisst du eigentlich, wer du bist?


weißt du, wer du bist und warum?


 

Eines vorweg. Auch, wenn du es vielleicht noch nicht für dich entdeckt hast:

 

Wir alle sind begnadete Wesen, die mit einer schier unerschöpflichen Energie ausgestattet worden sind. Diese Energie gestattet uns, ununterbrochen zu kreieren. Das tun wir auch und zwar Jeder von uns. Wir kreieren unsere Realität, unser Leben und diese Welt. Nur tun wir das leider meistens völlig unbewusst. Diese Fähigkeit des Kreierens wird von den allermeisten Menschen nicht bewusst gelebt, ja, nicht einmal erkannt.

 

Wer sich auf den Weg begibt, sich der wichtigsten Frage des Lebens zu stellen,

„Wer bin ich?“, bekommt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem.

 


Wer bin ich denn eigentlich?



 

Bin ich Frau, Mutter, Kollegin, Tochter, Geliebte, Ehefrau, Fernsehzuschauerin, Leserin, Kundin, Patientin, Single, Lehrer, Ärztin, Autofahrerin, Köchin, Entertainerin, Supermodel, Forscherin, Putzfrau?

 

Das sind alles Rollen, die ich nur temporär einnehmen kann. Beziehungen gehen vielleicht auseinander. Dann bin ich wieder Single. Mein Job kann mir verloren gehen. Dann bin ich was? Keine Ärztin, Lehrerin, Gärtnerin mehr? Arbeitslose? Auch das ist temporär. Genauso wie Mutter. Natürlich bleibe ich die Mutter meiner Kinder. Auch, wenn sie längst erwachsen sind. Ich habe sie ja geboren. Aber der Inhalt dieser Rolle hat sich gravierend verändert.

 

Manche Menschen haben das Gefühl von großem Identitätsverlust, wenn sie Rentner werden. Nach einem langen Arbeitsleben plötzlich nur noch zuhause zu sein, stresst sie. Nicht von ungefähr leben Rentner, vor allem manche Männer, dann manchmal dann nicht mehr lange. Ihnen fehlt, im wahrsten Sinne, gefühlt ihre Identität. Sie haben sich einzig über ihren Beruf, über ihre Arbeit, definiert.

 

Nicht nur die Rente, auch Krankheiten oder Jobverlust wirken dann sehr erschütternd.

 


und, was machen Sie so?


 Spannend ist auch, dass man z.B. auf Partys nicht gefragt wird „Und, wer sind Sie so?“ sondern „Und, was machen Sie so?“. Damit ist die berufliche Identität gemeint. Danach sortieren wir Menschen ein. Schlecht für Menschen, die arbeitslos oder einfach ohne Beschäftigung sind. Sie werden oft misstrauisch oder mitleidig beäugt.

 

Aber ist der Mensch sein Beruf?

 

Noch dazu im Jobzeitalter, wo die „Jobs“ dauernd wechseln? Und ist die eine Tätigkeit weniger wert als andere? Ist eine Rechtsanwältin mehr wert als eine Verkäuferin? Kinder großziehen, alte Menschen pflegen, putzen sind Tätigkeiten, die kaum jemand erwähnt, auf die Frage „und, was machen Sie so? Das erfährt (noch) keine kollektive Wertschätzung.

 

Vielleicht erinnerst du dich an den tollen Werbespot, in dem eine Frau in einer Bewerbungssituation ganz selbstbewusst sagt, sie leite ein kleines Unternehmen und meint ihre Familie damit. Wie recht sie hat und wie wenig die Gesellschaft dies würdigt.

 


veränderung in sicht



 Foto pixabay

 

Es gibt zunehmend immer mehr Menschen, die einfach nicht mehr in das Schema passen, das wir seit 200 Jahren mehrheitlich kultivieren.

Die Überzeugung ist kollektiv zementiert, dass Jeder arbeiten muss,  um zu (über-)leben und das lange und hart. Davon hängen schließlich Ansehen und Selbstwert ab. Schon Martin Luther hat gegen „Das Übel des Müßigganges“ gewettert.

 

Wer sagt denn eigentlich, dass man jeden Tag in der Woche, 8 Stunden arbeiten muss? Geht das nicht auch anders? Modelle, wie das sehr gut gehen kann, gibt es inzwischen viele.

 

Für das Private bleibt in der heutigen Arbeitswelt wenig Platz und Zeit. Deshalb gibt es ja dann auch solche hilflosen Versuche wie „Work-Life-Balance“ Seminare und Bücher, um wenigstens auf diese Weise einen Ausgleich zu finden. Aber ist Work nicht auch Life? Die meisten Menschen verbringen doch den größten Teil des Tages bei ihrer Arbeit.

 

Dass solche Versuche künstlich sind und nicht nachhaltig helfen, sieht man sehr deutlich an den stetig gestiegenen psychosomatischen Krankheiten bei Arbeitnehmern. Dazu gibt es bei den Krankenkassen inzwischen Unmengen von Statistiken und Studien.

 

Burnouts und Boreouts nehmen dramatisch zu.

 

Überforderung und Sinnlosigkeit sind die Ursachen. Menschen brauchen das Gefühl von Sinnhaftigkeit. Nicht, von Zeit absitzen. Die meisten Menschen wünschen sich, mehr Sinnvolles zu tun. Dinge herzustellen, die niemand wirklich braucht, macht auf Dauer sehr unzufrieden. Am schlimmsten sind alle Sorten von Büroberufen, bei denen es nicht auffallen würde, wenn es sie nicht gäbe.

 


arbeit als das maß aller dinge?


 

Wohl deshalb arbeiten besonders Schreibtischarbeiter auffällig oft gerne in ihrer Freizeit mit den Händen. Reparieren Autos, bauen Regale, wühlen in der Erde im Garten, backen, kochen opulente Gerichte oder machen Sport. Das alles ist endlich selbstbestimmt und man sieht Resultate.

 

Im Büro wird oft noch zu viel für den Papierkorb oder für das geduldige Ordnergrab gearbeitet. Das mach niemanden wirklich glücklich. Wir passen uns Strukturen an, die ungesund sind und uns jeglicher Kreativität berauben. Das eigentlich Schöpferische drückt sich meist nur noch im Schummeln bei der Steuererklärung und beim heimlichen Surfen in der Arbeitszeit aus.

 

Dazu kommen die persönlichen und kollektiven Konditionierungen, die jeder Einzelne hat, die wie Fußfesseln wirken. Sie verhindern leider, dass man überhaupt ernsthaft und konkret in Betracht zieht, da endlich raus zu gehen und andere Formen eines selbstbestimmten Lebens zu kreieren. Meistens wird eher kollektiv darüber gejammert, wie ätzend die Arbeit ist, wie schlimm die Kollegen sind, dass man gemobbt wird, der Chef ein Armleuchter ist und schon die Fahrt zur Arbeit ein Albtraum, weil man jeden Tag ewig im Stau steht.

 

Das hat so ein bisschen etwas von Ameisenleben. Kennst du vielleicht noch das Lied von Peter Maffay in "Tabaluga" über die Ameisen? Der Text ist nachdenkenswert.

Beruf und Arbeit als das Maß aller Dinge.

 

Wieviel wunderbare Kreativität verkümmert dabei?


was tun?



 Foto pixaby

 

Erfreulicherweise setzt bei immer mehr Menschen ein Umdenkprozess ein.

 

Nicht mehr alle sind bereit, die Spielregeln des Kapitalismus zu befolgen, die uns ins feste Arbeitsschema pressen. Vor allem die ganz Jungen kann man nicht mehr unbedingt mit einem Dienst-BMW und hohem Gehalt ködern. Ihnen ist oft wichtiger, dass sie Freizeit für ihre persönliche Entfaltung, die Freunde und ihre Familie haben. Das lässt hoffen.

 

Für sie ist eine bezahlte Arbeit, eine 80 Stundenwoche und eine Karriere nicht mehr das Erstrebenswerte.

 

Ihnen liegt viel mehr daran, frei zu sein und selbstbestimmt zu leben. Nicht um Erlaubnis fragen zu müssen, wie sie ihre Zeit einteilen „dürfen“. Dafür nehmen sie auch in Kauf, dass sie keinen Porsche fahren werden, keine große Villa abbezahlen müssen und keine Zweitwohnung auf Mallorca haben.

 

Dafür sind sie aber aus dem Hamsterrad ausgestiegen, das Angestellte haben, die 5 Tage die Woche  jede Woche mindestens 8 Stunden arbeiten. Oft noch mit unbezhlten Überstunden dazu. Die brav fragen müssen, wenn sie mal einen Tag frei haben wollen.

Die auch nicht gehen dürfen, wenn die Arbeit vor der Zeit fertig ist. Die sich schon Monate vorher, wie verrückt auf den Urlaub freuen, weil sie da endlich wieder einmal sie selbst sein dürfen. Drei Wochen, in denen sie frei über ihre Zeit verfügen können. Das ist irgendwie fast wie Freigang im Strafvollzug.

 

Mit Recht fragst du jetzt vielleicht, ja, wie soll das denn gehen, ohne Arbeitsverhältnis? Schließlich musst du von was leben und hast Verpflichtungen zu erfüllen.

 

Du könntest dir Alternativen ansehen. Das Internet ist voll davon, wie Menschen gute, lebenswerte Lösungen für sich finden. Dazu braucht es eine Entscheidung und etwas Mut.

 

Oder, du könntest die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens unterstützen. Es ist bewiesen, dass das zu finanzieren geht. Das Gegenargument, dass dann alle nur noch faul rumsitzen würden, ist längst widerlegt. Studien haben es ausführlich untersucht und es gibt interessante Pilotprojekte in verschiedenen Ländern dazu.

 

Auch in Deutschland gibt es so eine Initiative. (siehe unten)

 

Also nichts mit Faulenzertum fördern.

 

Im Gegenteil, würde uns so viel freigesetzte Energie und blühendes Erfindertum spürbar vorwärtsbringen können. Menschen könnten entsprechend ihrer Fähigkeiten und Veranlagungen das tun, was sie wirklich befriedigt und glücklich macht. Ohne, dass sie befürchten müssten, ihre Existenz zu verlieren. Diese Grundsicherung ist an keine Bedingungen geknüpft. Anders als z.B. jetzt Hartz IV, wo jegliches Engagement schon damit unterdrückt wird, dass das dazuverdiente Geld gleich wieder verrechnet wird und damit größtenteils weg ist. So verhindert man treffsicher Eigeninitiative und Engagement.

 

Ich bin überzeugt, dass dann auch die schmerzlich fehlenden Pflegekräfte in Altenheimen, Grünanlagen, in der Kinderbetreuung kein Thema mehr wären. Einfach, weil Menschen anderen Menschen gerne helfen. Wenn es sinnvoll ist und wenn sie es nicht tun müssen um zu überleben.  Und, wenn sie nicht zu unterirdischen Gehältern arbeiten müssen, sondern entspannt und aus Überzeugung und Freude.

 


zurück zum Anfang - "Wer bin ich?"



Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, „wer bin ich?“


 

Wenn ich alle, oben erwähnten, Rollen weglasse, bleibt nur noch die Essenz:

 

Ich bin ein spirituelles Wesen, das auf dieser Erde eine Erfahrung als Mensch macht. Ich bin reine Energie und diese Energie ist unsterblich. Ich habe das Privileg erhalten, hier zu dieser spannenden Zeit des Wechsels und der Veränderung auf der Erde zu sein, um mitzugestalten und zu schöpfen.

 

Das ist meine Macht.

 

Und bei dir ist das genauso.

 

Also, lass uns die Welt verändern. Fangen wir damit bei uns selbst an!

 


Weiterlesen:

 

 

 Robert Wringham

Ich bin raus: Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung

 

 

Hier findest du Infos zum bedingungslosen Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen

 

So kannst du selbst etwas tun

https://www.mein-grundeinkommen.de/

 

Peter Maffay "Tabaluga" Ameisensongtext

 


Berufung erkannt! Wie jetzt weiter?


Bleib dran!


Es ist dein Leben. Nur du allein entscheidest darüber, wohin es geht.

 

Andere haben andere Ziele, Prioritäten und Aufgaben in diesem Leben. Manchmal ist der Weg schwer, steinig und uns verlässt vielleicht der Mut. Aufgeben ist jedoch keine Option. Niemand hat uns versprochen, dass es leicht werden wird. Aber, wir haben ganz viele Geschenke und Gaben mit auf den Weg bekommen, um gut durch das Leben zu kommen. Das sind unsere Fähigkeiten, Träume, Wünsche und unser inneres Leuchten. Erinnere dich immer wieder, womit du hier angetreten bist. Das ist deine Berufung.

 

Was ist dein Warum bin ich hier?

 


Sei kühn!


 

Denke groß, wenn es um deine Ziele geht. Es ist dein Leben!

 

Träumen ist ausdrücklich erlaubt. Lass dir das nicht kaputtmachen. Du hast das Recht und die Pflicht, die beste Version deiner selbst zu werden. Auch, wenn es sich utopisch anhört. Jeder große Erfolg beginnt mit einem Traum! Wer träumen kann, wo er hin will, was er erreichen möchte und wie das aussehen wird, hat eine sehr kostbare Inspirationsquelle. Alle großen Erfindungen, Meisterwerke waren erst mal ein Gedanke, ein Traum. Das ist eine wichtige Gabe.

 

Nutze sie!


Übernimm Verantwortung!


 

Niemand, außer dir, ist für dich zuständig.

 

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Es ist allein dein Leben und du hast die 100% tige Verantwortung dafür. Das ist die gute Nachricht. Allerdings kannst du dann auch niemand anderem mehr die Schuld zuschieben, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Keine Ausreden mehr! Jede Entscheidung, die du triffst, liegt in deiner alleinigen, vollen Verantwortung. Lies dazu auch das Buch von Bronnie Ware,  "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".


Sei offen


 

Spüre immer wieder in dich hinein, ob du noch "auf Kurs" bist.

 

Nutze den wertvollen Kompass, den du hast – dein Herz und seine Stimme. Die innere Stimme ist oft sehr leise. Um sie zu hören, braucht es Ruhe, Sammlung  und Offenheit. Mit ein wenig Training schaffst du das. Sei offen für Inspirationen, die erst mal ungewöhnlich sind. Die besten Ideen kommen völlig unverhofft des Weges.

 


Pflege deine Freude!


 

Alles, was du mit Freude machst, wird unweigerlich wachsen. Das  ist kosmisches Gesetz,

 

Diese Freude trägt dich auch über schwierige Zeiten. Freude zieht noch mehr Freude an. Nutze alle Mittel, um wieder in die Freude zu kommen, wenn du mal raus gefallen bist. Das ist nicht schlimm. Passiert uns allen immer wieder. Selbstständigkeit ist ein großes Abenteuer und schon deshalb ein Grund zur Freude!

 


Achte auf Klarheit!


 

Bringe es für dich auf den Punkt, wo du hin willst und warum.

 

Das schützt dich vorm Verzetteln und zeigt dir deinen Weg.

Wir alle haben viele Interessen und Ambitionen. Umso wichtiger ist es, ganz klar zu haben, wie die Prioritäten in deinem Leben sind. Das verhindert auch, dass du zum Seminarjunkie wirst weil du noch tausend neue Methoden lernen willst, bevor du endlich einmal loslegst. Besinne dich immer wieder auf dein Warum. Das verhindert, dass deine Aktionen verwaschen werden und du nicht vorwärts kommst.

 


Checke deine Ziele


 

Wenn du weißt, wo du hin willst, werden sich unversehends bisher verschlossene Türen öffnen und sich Gelegenheiten bieten, die du sonst nicht sehen kannst. Das Universum unterstützt uns in besonderem Maße, wenn wir klare Ziele haben. Ziele können sich im Laufe der Zeit verändern. Lass dich deshalb nicht davon abschrecken, dir welche zu suchen. Sie sind nicht in Stein gemeisselt. Sie verändern sich mit der Zeit und zusammen mit deiner eigenen Entwicklung.

 


Sei mutig


 

 

Wie einzigartig du bist und welche besonderen Fähigkeiten dich ausmachen, entdeckst du erst bei konkreten Herausforderungen.

 

Dann, wenn du die vorgegebenen Wege, die alten Trampelpfade, verlässt. Wenn du dich traust, Regeln zu brechen und eigene Regeln aufzustellen. Wenn du dir endlich erlaubst, quer zu denken und deine Komfortzone damit immer weiter ausdehnst. Sei mutig, niemand anderes kann es für dich sein. Manchmal fürchten wir uns vorm Tiger und bei Lichte besehen war es nur der Schatten einer kleinen Katze.

 


Hab Spaß daran, dich zu zeigen


 

 

Nur, wenn du dich zeigst, kann die Welt dich sehen.

 

Wenn du dich mutig zeigst, mit deinen unvergleichlichen Fähigkeiten und in deiner Einzigartigkeit, kann sie dich auch bemerken. Dabei solltest du lernen, das Zeigen zu genießen. Nur dann strahlt dein inneres Licht so hell, dass viele Menschen dich sehen können. Dein Business läuft dann viel leichter. Es ist wunderbar, mit den eigenen Fähigkeiten anderen zu dienen. Es darf leicht und spielerisch sein, sich zu zeigen und ohne Angst gesehen zu werden.

 


Trainiere deine Ausdauer, deine Disziplin und Geduld


 

 

Auch, wenn es manchmal so aussieht, und es Menschen gibt, die uns das, besonders in den sozialen Medien, weismachen wollen,  Erfolg kommt nie über Nacht und ist auch nicht ausschließlich eine Frage des Talents.

 

Erfolg ist zum größten Teil Fleiß, Ausdauer, Disziplin und Geduld zu verdanken. Meinst du Klavierspielen lernst du im 3 Tage Kurs? Na, also. Wenn du meinst, dass es im Business einfach so, morgen schon, laufen muss, nur weil du jetzt ein bisschen dafür getan hast – träum weiter!

 

Die größten Erfolge haben immer eine längere Anlaufzeit gehabt. Das zu wissen nimmt Druck raus.

Entspanne dich und mach einfach weiter!

 


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Geben ist seliger denn Nehmen!!

warum das zuerst geben so wichtig ist

 

 

 

 Erst geben, dann nehmen. Geben ist seliger denn Nehmen.

 

Dieses Prinzip kennen wir theoretisch alle irgendwie. Auf das eigene Geschäft übertragen haben es aber noch nicht so viele UnternehmerInnen. Wie funktioniert bisher für die meisten UnternehmerInnen der Gedankengang? "Ich habe hier eine Dienstleistung oder ein Produkt und das will ich verkaufen". Der Kunde gibt mir dafür sein Geld. So weit so gut.

 

Das bedeutet aber, dass jetzt Kunden gefunden werden müssen, auf die das passt, was sie anbieten.

 

Oder, noch schlimmer, es muss sogar erst einmal ein Bedürfnis geweckt werden. Wenn das Geldverdienen in erster Linie im Fokus steht, kann das ganz schön anstrengend werden.

Es verleitet manchmal dazu, eine Art Marketing zu machen, das man auch als dunkles Marketing bezeichnen könnte, weil es sehr manipulativ ist. Die Leute werden verführt, etwas zu kaufen, was sie gar nicht brauchen.

 

Wir kennen genug Beispiele aus der TV Werbung.

 

In der Coaching - und Trainingsbranche ist das leider auch nicht so selten anzutreffen. Vielleicht bist du auch schon mal auf vollmundige Versprechen reingefallen, die mittels hypnotischer Sprachmuster (NLP) oder mit Druck (nur noch 24 Stunden, nur heute, nur noch...) Angebote an den Mann und die Frau gebracht werden. Übrigens benutzen auch viele Politiker solche bedenklichen sprachlichen Mittel.

 


Viel besser ist ein anderer Ansatz, der so aussieht.


 

"Ich kenne meine Idealkunden gut und will für sie den besten Nutzen stiften. Ich überlege ständig, wie ich sie  mit meinen Möglichkeiten am besten unterstützen und ihnen dienen kann."  "Es geht um sie, nicht um dich".*

 

Wenn die grundlegende Überzeugung so ist, dann kann man davon ausgehen, dass das Marketing ehrlich und ethisch einwandfrei sein muss. Da wird niemand geködert oder überredet. Das erfordert eine ganz andere Denke. Damit muss ich dann nämlich in Lösungen für meine Kunden denken und nicht anders herum, mein Angebot für jemanden möglichst attraktiv darzustellen, damit er kauft. Mein Profit soll natürlich dabei auch herauskommen. In erster Linie geht es aber darum, die Kunden zu unterstützen. Ist das Marketing so ausgerichtet, fließt auch das Geld. Das bedeutet einen Shift im Denken.

 

Egal, ob du Coach, Beraterin, Architektin, Therapeutin bist oder was du sonst für eine Dienstleistung anbietest. Das Prinzip gilt für alle. Je besser du deine Idealkunden, deine Zielgruppe kennst. Je klarer du wirklich weißt, wo sie der Schuh am meisten drückt, desto besser kannst du ihnen Lösungen anbieten. Der Kunde kauft letztlich nicht deine Methode, dein Wissen oder deine Zeit.

 

Der Kunde möchte eine Lösung für sein Problem oder deine Unterstützung um sein Ziel zu erreichen.

 


Aufmerksamkeit durch Freigiebigkeit


 

Für viele Unternehmer und Selbständige ist es schlicht undenkbar, ihr Wissen und Können einfach so zu verschenken. Damit vergibt man sich aber viel, denn

 

" Ihr wahrer Wert wird davon bestimmt, wie viel mehr Sie an Wert geben als Sie an Bezahlung nehmen".

Zitat aus der Go-Giver S. 34

 

Wissen zu verschenken bringt nur Gutes. Wer verschenkt, darf laut dafür trommeln. Tue Gutes und rede drüber. Das schafft Respekt, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Es geht dabei  darum, etwas wirklich Wertvolles zu verschenken. Nicht die Gummibärchen, die manchen Bestelllungen beigelegt werden...

 

Es muss etwas sein, das deinem Idealkunden wirklich nützt und ihm Lust auf mehr von dir macht. Er muss sich "gesehen" fühlen können.

 

So werden Kunden, die bisher noch nicht deine sind, angezogen und vielleicht sogar Fans von dir, die dich begeistert weiterempfehlen. Dich selbst wird das energetisch beflügeln. Kunden kaufen lieber von Menschen, die sie schon kennen und von denen sie schon etwas bekommen haben, das für sie einen wirklichen Mehrwert dargestellt hat. Es gibt viele gute Beispiele dafür, dass dieses Prinzip zuverlässig funktioniert.

 

Das erste karmische Prinzip lautet übrigens sinngemäß folgendermaßen.

 

„Wenn du erfolgreich sein möchtest, hilf zuerst jemand anderem erfolgreich zu werden.“

 

Und das selbstlos, nicht als Tauschhandel, dann wirkt es zuverlässig. Überlege dir, was du deinen Idealkunden schenken möchtest. Es könnte ein E-Book sein, eine wichtige Checkliste, ein Kurzcoaching. Was immer du gibst, gib es mit Liebe.

 

Du wirst sehen, dass es dir und deinem Geschäft gut tun wird.

 

 * aus "Der Go-Giver" von Bob Burg und John Davis Mann


 

Hier habe ich noch eine Buchempfehlung für dich.

 

"Der Go-Giver  von Bob Burgh und John David Mann"

Sehr lesenswert. Eine Geschichte, die sehr gut illustriert, was ich meine.

 



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Etikettenschwindel und wie du trotzdem weiterkommst


wie du blender enttarnen kannst


 

Ist es dir auch schon so gegangen, dass du dir im Netz für ein bestimmtes Thema Hilfe holen wolltest und von der Menge an Angeboten schier erschlagen worden bist?

 

Es gibt „Experten“ für fast jede Großwetterlage des Lebens und auch für die kleineren Stürme und Gewitter, um im Bilde zu bleiben. Wie soll man sich da zurechtfinden?

 

Alle haben immer super schicke, originelle Webseiten und versprechen  vollmundig, dass nur sie die ultimative Methode, die ultimativen 5 Schritte, die Formel, das Geheimnis, die Idee haben, wie du ganz schnell dein Thema bearbeitest oder wie dein Problem gelöst wird. Jeder schwört auf seine Methode und verspricht manchmal das Blaue vom Himmel runter. Methoden zur Blockadenbearbeitung und zur Mindsetarbeit gibt ist inzwischen wie Sand am Meer.

Man mag das schon nicht mehr erwähnen.

 



Woher sollst du nun wissen, ob du wirklich eine Blockade hast oder ein MIndsetproblem und, wenn ja, welche?


 

Das sind Fragen, die nicht mal eben so mit einem klaren Statement zu beantworten sind. Jeder ist individuell und genauso individuell muss die Unterstützung ausfallen.

Zurzeit kann man beobachten, dass es es irgendwie en vogue“ wird , spirituelles und/oder energetisches Coaching anzubieten.

 

Noch vor wenigen  Jahren waren Coaches und BeraterInnen die, wie ich auch, energetisch arbeiten, für Andere noch so ein bißchen „huhuhu“, also irgendwie unheimlich. Man sprach mit anderen lieber nicht drüber, wenn man sich „so eine Hilfe“ holte (O-Ton einer glücklichen KlientIn).

Für uns, die wir schon lange anders arbeiten, ist es ziemlich erschreckend zu sehen, wer und was so alles ganz keck auf der Bildfläche mit dem Etikett spirituell oder energetisch arbeitend erscheint. Die meisten dieser Etiketten stimmen bei näherer Betrachtung nicht.

 

Die Methoden, die als energetisch ins Spiel kommen, sind durchaus super, aber zum Coachen gehört noch weit mehr. Nur mit einer Methode zu arbeiten, ist noch kein Coaching.

Reiki an sich ist keine Coachingmethode. EFT an sich auch nicht, Access bars ist keine Coachingmethode usw. Sie alle können ein Coaching gut ergänzen, wenn der Coach sie beherrscht und auch alles, was man noch über Energiearbeit wissen sollte, damit sie sich nicht ins Gegenteil verkehrt.

 

Manchen dieser neuen „Experten“ ist diese Tragweite offenbar nicht bewusst und auch nicht, dass nicht sie es sind, die da „heilen“.

An Demut fehlt es nämlich leider oft. Es ist einfach schick, also nennt man sich jetzt eben energetischer oder spiritueller Businesscoach. Natürlich gibt es dann enttäuschte Kunden, die leider das Feld derer verstärken, die jegliche Art mentaler Arbeit sowieso für Humbug halten. Wie schade.

 

Wie für jedes andere Handwerk braucht man auch für diese Arbeit eine solide Ausbildung und jede Menge Erfahrung, auch Lebenserfahrung, Herz und Verantwortung. An einem Wochenendkurs wird man nun mal nicht erleuchtet. Die Absicht, so das schnelle Geld zu verdienen, passt hierzu nicht. Es wird aber genau das oft versucht und richtet manchmal auch Schaden an.

 

Blender gibt es leider zur Zeit richtig viele.

 

Ich bin immer wieder erstaunt, dass ununterbrochen Neue nachwachsen und dass es so viele Menschen gibt, die ihnen auf den Leim gehen. Wie sagte kürzlich eine Interessentin zu mir? „Ich würde so gerne dein Programm mitmachen, aber ich habe grade mit dem Coaching bei xxx (einer der Gurus) 12.000 in den Sand gesetzt und nun kein Geld mehr“. Ja, dumm gelaufen und sehr schade für sie.

 



 

Ich verspreche niemals, was ich nicht halten kann.

 

Den sofortigen Superumsatz kann ich nicht versprechen. Auch nicht, dass dir die Kunden ab Montag die Türe einrennen werden. Auch nicht, dass das Geld nur so sprudeln wird. Das alles kann passieren oder auch ganz anders laufen. Dein System kreiert deine Realität. Ich darf mit meiner Arbeit nur die richtigen Impulse geben und das, was im Wege liegt, wegräumen. Und das mit aller geboten Sorgfalt und immer mit deinem Wohl und dem Wohle aller im Blick ohne jegliche Manipulation.

 

Ich kann das, weil ich gelernt habe, im Feld zu lesen und energetisch zu bearbeiten, was sich zeigt. Ich weiß um energetische und spirituelle Zusammenhänge und darum, was man darf und was nicht. Das fehlt vielen der neuen Spiricoaches. Angelesenes Wissen reicht eben nicht.

 


Wie findest du nun den Coach, die Unterstützung, die wirklich zu dir passt?


 

Lass dich dabei unbedingt von deinem gesunden Menschenverstand und von deinem Herz führen.

Höre hin, schau und fühle genau hin. Gib nichts auf wohltönende Formulierungen und Hochglanzbilder, auch nicht darauf, wo und bei wem jemand gelernt hat. Hat man bei jemand bekanntem gelernt, fällt ein bisschen Glanz von dem ab, sonst nichts.

 

Das heißt noch lange nicht, dass dieser Coach genauso gut wie sein Lehrer ist.

 

Ob jemand dauern auf FB live Webinare gibt, die jetzt so schön amerikanisch abgekupfert, „Show“ heißen. „Angelas Morgenshow“ auf FB, oder so. Das sagt gar nichts darüber aus, ob er /sie echt ist und ihr Fach versteht. Auch beliebt ist die Formulierung, dass man ja schon mit xxtausend Menschen gearbeitet hat. Ja, und? Was sagt das über die Ergebnisse, die Veränderungen aus? Man kann auch mit vielen Menschen erfolglos sein

 

Wieviel Likes jemand hat oder wieviel tausend Follower ihm folgen, sagt nichts darüber aus, wie er arbeitet.

Das sagt nur, dass sein Marketing gut ist, aber das willst du ja nicht kaufen. Manche arbeiten auch mit unlauteren Mitteln, die manipulativ sind. Manchmal reicht es schon, einfach die Unwahrheit zu behaupten oder die unlautere Übertreibung der angeblichen Wahnsinnserfolge.

 

Sie wissen noch nicht, dass sie irgendwann selbst den Preis dafür zahlen werden. Das ist das Gesetz des Karma und das wirkt, ob wir daran glauben oder nicht.

 



 

Das wirklich Wertvolle zu erkennen, hilft dir nur dein Herz. Und dein gesunder Menschenverstand. Deshalb hier ein paar Prüfsteine zur Unterstützung für dich. Schau genau hin,

 

ob er/sie/das Paar

  • Dir verspricht, in kürzester Zeit auf ein gaaaanz neues Level (was auch immer das ist) zu kommen,
  • nur ihre Methode für die allein seligmachende halten (oft eine alte, kopierte, mit neuem Etikett)
  • sich selbst übermäßig in den Himmel heben (ich habe schon 5 Firmen aufgebaut, ich bin deine supersoulige, hochspirituelle Beraterin, ich bringe jeden nach vorn, der mit mir arbeitet)
  • andere Kollegen abwerten (das bringt bei denen ja alles nichts)
  • mit ihren Ausbildungen protzen (ganz viele und immer nur bei den Koryphäen, natürlich )
  • Phantasiezahlen nennen, mit denen sie angeblich erfolgreich waren „ich habe schon mit tausenden Klienten, Patienten usw. gearbeitet (Quantität sagt nichts über die Qualität aus, aber es klingt gut)
  • Dass sie selbst auch mindestens einen Coach haben, selbstredend in Amerika, für den man selbst auch Unsummen investiert (wen interessiert das?)
  • Ein stark amerikanisierter Sprachgebrauch (bring deine PS auf die Straße – bin ich ein Auto? Oder, „geh dafür!“ –  Was ist das für ein Deutsch? Im englischen go for it einfach übertragen. Man könnte auch sagen „Leg los.
  • Sie führen dir ihren Erfolg überdeutlich vor Augen – Webinare in der Hotellobby in Kuala Lumpur, natürlich Palmen und Swimmingpool, dickes Auto und Strandbilder mit Cocktail natürlich und nur super zufriedene Kundentestimonials („Yipphie, mein Umsatz hat sich in einem Monat verzehnfacht“).
  • Sie schieben dir die Schuld zu, wenn du es trotz ihres Coachings nicht auf das nächste Level schaffst. (du warst dann eben nicht committet genug, kauf einfach ihr nächstes Programm)
  • Sie sind darauf aus, möglichst viele Menschen in ihre Programme zu bekommen, wenig Individualität
  • Sie arbeiten mit Druck (wenn du jetzt nicht zugreifst…, nur noch 3 Stunden, sonst…) entscheide dich JETZT!, nur noch 1 Platz!))
  • Sie benutzen hypnotische Sprachmuster (NLP), um dich zu ködern
  • Sie sind auf allen social media Kanälen rund um die Uhr präsent

 

   Dann Finger weg!

 


Woran erkennst du, ob jemand zu dir passt?



 

er/sie/das Paar

 

  • stellen immer den Kundennutzen in den Vordergrund und nicht sich selbst
  • sie passen ihre Arbeit flexibel an deine Bedürfnisse und Ziele an
  • es ist ihnen wichtig, ehrlich und moralisch integer zu arbeiten
  • Das leben sie auch selbst
  • sie verwenden keine manipulativen Sprachmuster
  • Sie machen keine unrealistischen Versprechungen, nur um dich einzufangen
  • Sie bieten echte Unterstützung und keinen Massenbetrieb
  • Sie machen keinen Druck und helfen dir ehrlich bei deiner Entscheidung
  • Sie lehnen auch mal Kunden ab, wenn es nicht passt – das ist Verantwortung.
  • Sie schicken an andere Kollegen weiter, wenn die zu einem Thema besser helfen könnten
  • Sie bilden sich selbst ständig weiter ohne das großartig zu betonen
  • ·Sie sind nicht dauerhaft auf FB oder auf den social media Kanälen präsent

 Natürlich nenne ich hier keine Namen.

 

Das wäre unseriös und würde mir nur schlechtes Karma bescheren 😉. Wenn du dich selbst auf dem Coachingmarkt und bei FB ein bisschen intensiver umschaust, wirst du sehen, was ich meine. Er ist ein weites Feld und sehr unübersichtlich geworden. Zu viele wollen von dem Kuchen etwas abhaben und das schnelle Geld machen.

 

Vielleicht helfen dir meine Überlegungen, deinen passenden Coach zu finden, nun ein Stück weiter.

 

Wenn du selbst Coach oder Beraterin bist, musst du deinen eigenen authentischen Weg finden, um nicht übersehen zu werden, unter all den lauten Marktschreiern da draußen. Das kannst du mit deiner Persönlichkeit, deiner ehrlichen Arbeit und deiner Begeisterung für das, was du tust. Meine Überzeugung ist es, dass ehrliche, verantwortungsvoll arbeitende Menschen sich letztlich dauerhaft durchsetzen. Nach dem Gesetz der Resonanz bekommt jeder von uns die Kunden, die zu uns passen. Und manche der Kunden, die die o.g. Kollegen anziehen, möchte man vielleicht selbst auch nicht haben.

 

Ich weiß nicht, ob ich die richtige Unterstützung für dich sein kann. Das können wir nur gemeinsam herausfinden.

Dafür gibt es meine kostenlose, unverbindliche virtuelle Kaffeepause.

 


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Was dein Schreibtisch mit deinem Erfolg zu tun hat


Kleine Veränderungen mit großer Wirkung


 

Ich habe gestern eine geniale Entdeckung gemacht. Aus einem Interview mit Maria Husch, der Raumexpertin, habe ich sehr wertvolle Impulse bekommen, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Ich war so inspiriert, dass ich einige ihrer Tipps heute gleich umgesetzt habe. Und, voilà, es fühlt sich richtig  gut an!

 

Worum geht es?

 

Dass unsere Umgebung Einfluss auf unsere Stimmung und Emotionen hat, ist nicht neu. Auch, dass Farben maßgeblich zu unserem Wohlbefinden beitragen können oder auch manchmal eben nicht, wissen die Meisten von uns auch schon.

 

Ich kenne einige Feng shuii Beraterinnen, die wichtige Regeln dafür haben, was gut ist für unser Wohlbefinden und unseren Erfolg. Wo manche Symbole uns nützen können. So weißt du vielleicht auch, dass es eine Reichtumsecke in jedem Haus gibt. Gut, wenn das passt. Manches davon finde ich ein bisschen umständlich einzurichten, aber das ist mein persönliches Thema.

 



homeofffice


 

Marias Tipps fand ich deshalb so interessant, weil sie sich in dem Interview besonders auf die Soloselbständigen bezieht, die im Homeoffice arbeiten.

 

Das hat noch mal eine ganz andere Dimension als ein Büro, wo man angestellt ist und nur wenig selbst verändern kann.

 

Im Homeoffice ist man oder frau alleine. Über die Gefahr, im Homeoffice schnell zu „verschlampen“, habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben. Die Gefahr ist einfach groß, sich morgens noch ungewaschen und ungekämmt an den Laptop zu setzen. Es sieht dich ja keiner. Es soll sogar Frauen geben, die sich obenherum für ihr Webinar schick anziehen, schminken usw. und untenherum noch im Schlafanzug und Puschen sind.

 

Das mag bequem sein.

Was sie aber nicht dabei beachten, ist die Energie, in der sie sich damit bewegen. Sie sind damit nicht im erfolgreichen Unternehmerinnenmodus, sondern im Freizeitlook unterwegs. Sie sind sozusagen nicht richtig "on". Auch, wenn unser Publikum (Webinare) uns nicht komplett sehen kann. Es ist zu spüren, dass wir dann nur halbherzig in unserer Energie als Unternehmerin dabei sind.

 

Den ganzen Tag mit Homedress am Computer zu sitzen und zu arbeiten, ist energetisch auch keine gute Idee.

 

Ich finde sogar, dass Homeworkerinnen sich für ihren Tag genauso sorgfältig zurechtmachen sollten wie sie es als Angestellte ja auch tun würden. So, dass man nicht zusammenzucken muss, wenn plötzlich ein potentieller Kunde vor der Tür steht. Es hat etwas mit Selbstliebe und Selbstachtung und der richtigen Energie zu tun.

 

Maria empfiehlt sogar, wenn man sein Büro (den Arbeitsraum, die Praxis) betritt, ganz bewusst mental die Energie von zuhause auf Business umzuschalten. Besonders für die Soloselbständigen Frauen ist das wichtig, die keine eigene abgeschlossene Praxis im Haus haben oder vielleicht nicht einmal ein eigenes Zimmer. Ein Business kann man auch vom Esstisch betreiben. Das ist keine Frage. Nur die Energie, in der du bist, muss stimmen.

 

Besonders haben mich ihre Tipps zum Büro und zum Schreibtisch inspiriert.

Sie plädiert dafür, sich sein Büro/Praxis immer mal wieder mit den Augen eines neuen Kunden, einer Kundin anzuschauen. Welchen Eindruck hätte die?

 

Und frage dich immer wieder:


Würde eine erfolgreiche Unternehmerin solch ein Büro haben?



Selbstversuch


 

 Ich habe mir genau diese Frage heute morgen so gestellt und bemerkt, dass ein klares Nein kam. Das hat mich in Bewegung gebracht.

 

Von mir unbemerkt, hatte sich wieder so Einiges in mein Büro eingeschlichen, das nicht wirklich ein Bild der erfolgreichen Unternehmerin widerspiegelte. Möglicherweise geht es dir auch so wie mir. Ich steckte in den letzten Wochen auf mehreren Ebenen irgendwie fest. Die Klarheit war weg, die Inspiration hatte sich verkrümelt weil einfach im Außen zu viel los war, das mich sehr beschäftigt hat.

 

Deshalb passte der Impuls heute sehr gut dazu.

 

Vielleicht braucht es auch bei dir mehr Klarheit, weil in allen Ecken etwas verstaut ist, das dort nicht hingehört. Die Ablagekörbe quellen über oder du hast zu viel Zeugs auf dem Schreibtisch und rundum zu stehen. Das verstreut deine Energie und lenkt dich unbewusst ab. Damit ist es viel schwerer fokussiert an einer Sache dran zu bleiben. Mir ging es so mit der zerstreuten Energie. Ich fing eine Sache an und sprang zur nächsten und wieder zurück usw. was sehr anstrengend und nicht besonders erfolgreich war.

 

Wenn ich bisher einen "Aufräum-wegwerf "anfall bekommen hatte, arbeitete es sich danach immer viel besser in meinem Büro. Man muss nur den Blick dafür immer wieder wagen, denn erfahrungsgemäß „wächst“ so ein Büro von ganz alleine schnell wieder zu.

 

Maria empfiehlt auch, nicht direkt vor einem Fenster zu arbeiten, sondern das Licht besser von der Seite zu bekommen.

Tests mit Schülern haben gezeigt, dass sie um ein Drittel schneller mit den Hausaufgaben fertig waren, wenn sie nicht direkt vorm Fenster arbeiteten. Das war mir neu, werde ich testen. Mein Schreibtisch steht auch direkt vor dem Fenster, ist aber schwenkbar.

 

Wichtig ist es auch, in den Raum hinein zuschauen und etwas als energetischen Schutz im Rücken zu haben. Sei es eine Wand, ein Raumteiler oder eine große Pflanze.

Es ist noch aus der Zeit der Säbelzahntiger in unseren Zellen eingebrannt , dass der Rücken geschützt sein muss, weil wir hinten keine Augen haben und nicht sehen können, wenn sich ein Säbelzahntiger anschleicht.

Wir fühlen uns wohler mit diesem Schutz, auch wenn die Säbelzahntiger bekanntlich sehr selten geworden sind.

 


Werbeartikel raus!


 

Maria plädiert dafür, auch im Außen die eigene Wertigkeit zu zelebrieren, um damit den Erfolg, der ja schon (noch unsichtbar) im Feld ist, zu manifestieren.

Unser Gehirn reagiert vor allem auf Bilder. Bieten wir sie ihm als Futter! Eine edle Kaffeetasse, ein besonders schönes Wasserglas machen schon einen enormen energetischen Unterschied. Ein Foto an der Wand, wo wir mal hin möchten oder auch ein Bild unseres Vorbilds vor Augen füttert unser Unterbewusstsein mit den richtigen, bewussten, Informationen.

 

Besonders negativ sind alle Werbeartikel, die wir mal bekommen haben!

 

Das war mir bisher auch nicht so klar, leuchtet mir aber sofort ein.

 

Sie haben im Büro nichts verloren. Gemeint sind Tassen mit dem Aufdruck deines Friseurs, Kugelschreiber mit dem Aufdruck deiner Werkstatt, Notizblöcke mit der Werbung für deine Apotheke. Du lenkst damit unbewusst deine Aufmerksamkeit auf ein fremdes Business und bleibst nicht bei deinem. Ist doch auch ganz logisch, denn diese Werbeartikel werden ja mit genau dieser Absicht verschenkt – mit einer stetigen Erinnerung im Gedächtnis der Kunden zu bleiben Das willst du doch sich nicht. Energie folgt der Aufmerksamkeit!

 

Also raus damit!

 


 

Ich habe also heute meinen Schreibtisch auch von allen Notizzetteln, die sich so unter meiner Schreibtischauflage angesammelt hatten, befreit.

 

Erstaunlich, was sich da alles anfindet. Da die Schreibtischauflage unter der Tastatur liegt und durchsichtig ist, schaut man da immer unbewusst drauf beim Schreiben und wird wieder abgelenkt. Für ein erfolgreiches Business braucht es die volle Aufmerksamkeit und keine Streuenergie. Du kannst natürlich hier auch deine Vision sichtbar machen oder dein Erfolgsmantra.

 

Dann unterstützt dich das.

 



Wertschätzung für sich selbst


 

Wenn man noch weitergehen möchte, und es sich leisten kann, dann könnte auch mal ein besonders edler Füller dran sein oder die Ikea Möbel fliegen raus und richtig schöne Hochwertige kommen dafür rein.

Egal, womit du beginnst, es wird sich bemerkbar machen, weil unser Unterbewusstsein ständig alle Informationen, die von außen kommen, scannt und dann entscheidet, was wichtig ist und was nicht. Das Wichtige kommt ins Bewusstsein und wird früher oder später manifest, also Realität. Wir sollten uns daher als Selbständige ganz genau und sehr bewusst eine Umgebung schaffen, die genau das unterstützt, was wir uns wünschen - ein erfolgreiches Business.

 

So, ich habe heute meinen Teil geschafft. Mein Büro hat wieder deutlich mehr Klarheit und der Kaffee schmeckt mir aus dieser schönen Tasse auch gut. Es fühlt sich rundum gut an und dieser Artikel hat sich fast wie von selbst geschrieben.

 

Jetzt bist du dran!

 

Was kannst du sofort ändern? Wie wird sich das auswirken? Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrungen schilderst. Ich bleibe jeden falls an diesem Thema ganz eng dran“ weil ich ja immer dafür bin, alles zu nutzen, was hilft.

 




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Was tun bei 38 Grad im Schatten?

 

 

 

Holla, die Waldfee! Was für eine Hitze!

 

 

 

 

Dieser Sommer, oder eigentlich auch schon der Frühling, hatte und hat es temperaturmässig in sich. Für das Wochenende sind bei uns Temperaturen bis 34 Grad angekündigt. Und auch gestern war es schon sehr heiß. Es ist heute früh schon spürbar. Es wird wieder heiß. Und für mich ist das kein Grund für überschäumende Freude.

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht.

 

Bei solchen mehr als hochsommerlichen Temperaturen, das ist für mich alles über 25 Grad,  kann ich nicht klar denken und schon gar keine wirklich kreative Lösungen und Ideen entwickeln. Ich falle da eher immer in so einen puren Abarbeitungsmodus. Nur das Nötigste machen. Ausruhen. Ich mag es nicht, schon beim Denken zu schwitzen. Mich macht es regelrecht aggressiv, wenn der Moderator im Radio jubelt, dass es jetzt wieder richtig schön heiß wird.

 

Überall wird so getan, als ob solche Hitze der Idealzustand ist. Ist es nicht. Nur am Strand liegend, Campari schlürfend und im Urlaubsmodus, finde ich das akzeptabel. Sonst finde ich Hitze nur anstrengend.

 

Der Gedanke, dass es halt Sommer ist und Hitze deshalb nicht ungewöhnlich ist  und, dass sie  schneller als gedacht auch wieder vorbei geht, hilft dir vielleicht schon ein klitzekleines Bisschen weiter. Obwohl wir ja durch die Klimaveränderungen schon durchaus längere Phasen von Hitze haben können. Wenn im Mai schon hochsommerliche Hitzeperioden beginnen, ist das nicht normal und auch nicht gut für Mensch und Natur.

 

Wenn du, so wie ich, so gar nicht auf Hitze stehst weil es dir nicht gut damit geht, du keinen Urlaub hast und keine Möglichkeit, einfach eine Sommerpause einzuschieben, musst du dir Strategien überlegen, die dir erlauben, trotz der Hitze zu arbeiten und dabei einigermaßen entspannt zu bleiben.

 

Als Selbständige haben wir zum Glück einen etwas größeren Spielraum als die Angestellten, die es eben einfach aushalten müssen. Mir tun immer alle leid, die sich bei diesen Temperaturen auch noch in überfüllte Busse oder Bahnen quetschen müssen. Da lobe ich mir mein Homeoffice.


Nachfolgend kommen ein paar Ideen, die dir weiterhelfen können. Sie sind vor allem für Selbständige gedacht.


 

 

Tip 1-Auszeit

 

Vielleicht ist es ja der Wink mit dem Zaunpfahl, ausnahmsweise mal alle Fünfe grade sein zu lassen und ganz langsam zu arbeiten oder an den nächsten See zu fahren. Oder meinst du wirklich, am Schreibtisch durchhalten müssen?

Wer hat etwas davon?

 

Am nächsten, hoffentlich kühleren, Tag musst du eh die ganzen Fehler wieder ausbügeln, die du heute in deiner Überhitzung produziert hast.

 

In den südlichen Ländern weiß man das natürlich schon viel länger. Dort ist generell von 13-17 Uhr Siesta. Niemand kommt dort auf die Idee, auf Biegen und Brechen durch zupowern. Das hast du im Urlaub in diesen Ländern bestimmt schon erlebt. Die Einzigen, die über Mittag draußen rumlaufen, sind die Touristen. Die Einheimischen schütteln darüber meist nur den Kopf. Weil solche Hitze nun hier auch brennt, sollten wir uns als flexible UnternehmerInnen den Gegebenheiten einfach anpassen. Im Folgenden gibt es ein paar praktische Tips dazu.

 


Tip 2- Früher aufstehen

 

 Ich stehe in HItzeperioden  zwei bis drei Stunden früher auf und nutze die Morgenfrische. Da kann ein Tagesstart um 5 Uhr Wunder wirken. Tagsüber arbeite ich so lange, wie ich klar denken kann und dann verschiebe ich die restlichen Aufgaben in die frühen Nachtstunden.

 

In den heißen Stunden des Tages hole ich in der relativ kühlen Wohnung meinen Schlaf nach und bin abends wieder frisch. Ich habe ein Homeoffice. Da geht das prima.

 

Coachingtermine lege ich mir in dieser Zeit auf sehr früh morgens oder abends.

 

Ich weiß, Publikumsverkehr kann man natürlich nicht so einfach umleiten. Aber für alle freiberuflichen Schreibtischarbeiter mit Homeoffice ist das eine echte Alternative.


 

 Tip 3- Pfeffi und Kühlschrank

 

Pfefferminzroller und Zerstäuber mit Wasser plus ätherischem Öl wie Eukalyptus oder Pfefferminz in den Kühlschrank legen und ab und zu damit das Gesicht und den Hals erfreuen.

Kühlt gefühlt sofort ein paar Grad runter. Auch ein feuchtes kleines Handtuch aus dem Kühlschrank tut um den Nacken wohl.

 

Und, altbewährt, der kühle Guss über die Unterarme oder eine Schüssel kaltes Wasser unter den Schreibtisch stellen, Füße rein, ahh. Kühlt sofort.


 

 Tip 4 – Trinken , aber richtig

 

Viel trinken, mehr als sonst, am besten stilles Wasser.

Entgegen unserem Bedürfnis nach kühlem Getränk ist warmer oder sogar heißer Tee viel wirkungsvoller. Bei kühlen Getränken reagiert unser Körper mit dem Bedürfnis nach Temperaturausgleich, was wir mit vermehrtem Schwitzen merken. Zusätzlich das Wasser zu energetisieren hilft auch weiter


 

Tip 5 – Laaaaaangsamer werden, wenn das klare Denken bei Hitze schwer fällt

 

Wenn es irgendwie geht, runterfahren. Langsam machen, was anliegt. Mehr Pausen machen.

 

Das kann möglicherweise ein gemütliches Aufräumen deines Computers sein, das schon lange mal dran ist. Wenn es dir so geht wie mir, hast du auch einen ansehnlichen Stapel ungelesener (Fach-) Bücher, die sich wunderbar für die heißen Tage eignen. Ich setze mich damit gerne im Garten in den Schatten und öffne mich für neue Ideen. Oder ich schaue mir die Videos an, die abonniert oder gekauft, schon lange darauf warten, angeschaut zu werden

 

Dabei komme ich ganz relaxed auf neue Ideen und tue mir gleichzeitig was Gutes. Das hilft auch gegen das Gefühl, nichts zu schaffen. Das hilft dir vielleicht dabei, entspannt ein paar neue Blogartikel vor zu produzieren oder was immer du machen möchtest. Erlaube es dir! Du wirst viel produktiver, wenn du entspannt bist. Das sogenannte Sommerloch hat auch gute Seiten. Alle sind langsamer, es ist weniger los. Das allgemeine Tempo fährt runter. So kann man diese Zeit ganz wunderbar für Vorbereitungen nutzen. Nach der Sommerpause geht es ja wieder flott weiter.

 

Genießen wir den Sommer, so lange ist er ja nicht bei uns.

 

In diesem Sinne, dir eine schöne (Sommer-)zeit!

 

Wenn du noch ein paar Tips zum Glücklichsein möchtest, dann hole dir doch deinen Glücksreminder. Natürlich gratis für dich!


lies auch


Raus aus dem Sommerloch!

gibt es das sommerloch?


 

 

Wie du das Beste für dich aus der Sommerflaute herausholst

 

 

 

Es kann ganz schön frustrieren, wenn sich das Sommerloch zur Dauerflaute auswächst und die Kunden einfach wegbleiben.

 

Obwohl nicht ungewöhnlich, schließlich ist Urlaubszeit, ist es jedes Jahr wieder neu nervig. Leider kommt dabei bei Soloselbständigen manchmal nichts oder viel zu wenig in die Kasse.

 

Wenn man nicht vorher einen besonders guten Umsatz hatte und sich deshalb entspannt zurück lehnen kann, wird es stressig. Die meisten SoloSelbständigen haben solch ein dickes, beruhigendes Polster nicht. Was kann man also tun, um die Zeit sinnvoll zu nutzen und sich von Stieren auf das Telefon zu befreien?

 


don´t panic!


 

Das Allerwichtigste ist, nicht in die Panik zu fallen und etwa blinden Aktionismus zu entfalten. Jeden zweiten Tag einen Newsletter mit Angeboten zu schicken oder hektische Rundumtelefonate zu führen, ist definitiv keine gute Idee. Meine Vorschläge zielen eher darauf ab, die Situation anzunehmen wie sie ist und das Beste daraus zu machen. Zum Beispiel so:

 

Jedes Jahr dasselbe

 

Sich daran zu erinnern, dass es in anderen Jahren auch ein Sommerloch gab und dass das auch wieder vorbeigeht, kann allein schon entspannend wirken. In der Regel ist im September wieder richtig viel los.

 

Sich mit anderen Selbständigen zu unterhalten und zu hören, dass es ihnen auch so geht, kann aufbauend wirken. Glaub nicht alles, was bei Facebook steht. Andere haben auch in dieser Zeit meist weniger zu tun. Das hilft dir zwar nicht, den Umsatz anzukurbeln, ist aber Balsam für die Seele. Es befreit davon, die Schuld nur bei sich zu suchen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist halt Urlaubszeit und alles geht langsamer. Sich das bewusst zu machen, hilft wieder runterzukommen.


Gelassenheit ist das Zauberwort


foto pixabay

 

Sich in Gelassenheit zu üben, bringt uns weiter. Es hat keinen Sinn, gegen die Situation ankämpfen zu wollen. Es ist wie es ist. Das Sommerloch geht vorbei, ganz von selbst. Spätestens im September. Vielleicht kannst du ja auch Urlaub machen?

 

Fest daran glauben, dass der September wieder gut anläuft, macht uns diese Zeit leichter. Richte dein Augenmerk auf den September und sei gut vorbereitet. Bearbeite deine Glaubenssätze, die dir weismachen wollen, dass du nichts dagegen tun kannst und dass es halt so ist. Ist es nicht! Es gibt übrigens auch Selbständige, die genau in dieser Zeit den meisten Umsatz des Jahres fahren.

 

Und selbst in dieser Zeit Urlaub zu machen, ist auch entspannend.

 

Wenn aber bei dir gerade Flaute herrscht und du nicht Urlaub hast, dann nutze das für dich selbst. Sich endlich Zeit nehmen für Erholung ist eine sehr wichtige Option. Nicht nur die Anderen brauchen Erholung. Wenn nichts los ist, kann man ohne schlechtes Gewissen auch langsamer treten, durchatmen und wieder Kraft schöpfen. Pausen einzuplanen, hat für Selbständige oberste Priorität. Lesen, schlafen, lange Spaziergänge machen, Kultur tanken, süßes Nichtstun eingeschlossen.

 

Vorratswirtschaft betreiben kann sehr sinnvoll sein.

 

Die Bloggerinnen unter uns könnten schon mal neue Themen für ihren Blog kreieren und Texte auf Vorrat produzieren. So hat man später mehr Zeit und kommt nicht so schnell ins Schleudern. Es erspart durchgearbeitete Nächte und den Druck, unbedingt ad hoc etwas liefern zu müssen.

 

Neue Seminarideen können jetzt zu Papier gebracht werden und in aller Ruhe reifen.

 

Diese ruhige Zeit lässt sich gut für die Planung nutzen. Wann hat man schon mal Zeit ungestört und ausgiebig zu planen? Das Sommerloch ist eine gute Gelegenheit, zu schauen, wo stehe ich und wo will ich hin. Gegebenenfalls kann man jetzt endlich in Ruhe notwendige Kurskorrekturen vornehmen. Schließlich geht es dem Jahresende zu.

 

So hat das Sommerloch auch etwas Gutes und wir sind ausgeruht und gerüstet für den neuen Ansturm im September.

 


Eine gute Zeit für Kreativ sein und den Bestand checken



 

Jetzt ist es die Zeit, kreativ zu sein. Angebote, die nicht gut laufen, können dabei auf Herz und Nieren überprüft werden und entweder überarbeitet oder entsorgt werden. Damit tut man sich erfahrungsgemäß in ruhigen Zeiten und entspannt, viel leichter. Dabei kann sich gerne die eine oder andere Blitzidee zeigen.

 

Die Webseite auf Aktualität zu überprüfen kann ganz erhellend sein.

Vielleicht tut es der Webseite gut, wenn sie mal ganz in Ruhe mit den Augen des Kunden angeschaut wird. Begib dich dazu einmal auf die Kundenseite. Vielleicht entdeckst du dabei längst verfallene Termine oder Angebote, die nicht mehr aktuell sind.

 

Raus damit!

 

Das Sommerloch ist die perfekte Zeit für die eigene Weiterbildung. Egal, ob du endlich den Stapel ungelesene Fachbücher in Angriff nimmst oder einen Workshop, ein Retreat o.ä. besuchst. Jetzt lernst du ohne Druck und hast auch noch Spaß dabei. Möglicherweise ergeben sich sogar ganz zwanglos neue Synergien und Kontakte auf so einer Weiterbildung.

 

Mach dir entspannt Gedanken, wie du neuen Wind rein bringen kannst. Das steigert die Vorfreude auf das zweite Halbjahr, das vor uns liegt.

 

Das Büro aufräumen ist auch immer eine gute Idee. Vieles sammelt sich im laufenden Betrieb an. Selten kommt man gleich dazu, alles zeitnah aufzuräumen und ordentlich abzulegen. Die Stapel werden oft immer höher, die Schubladen voller. Sortiere in Ruhe aus und trenne dich von allem, das nicht wirklich wichtig ist. Alte Unterlagen genussvoll zu schreddern, gibt nicht nur mehr Platz sondern auch frische Energie.

 

Wenn du schon dabei bist, ist es auch ein guter Impuls, deinen PC zu checken und Unnötiges zu löschen oder aber auch mal die Ordnerstruktur gründlich zu überarbeiten um mehr Übersichtlichkeit reinzubringen. Erfahrungsgemäß verträgt jeder PC so einen Großputz



Warum wir immer wieder in dieselben Fallen laufen

oder du bist jetzt groß!



 

 Das ist die Geschichte von Angelika. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dich, vielleicht nur in Teilen, darin auch wiederfindest.

 

Angelika wollte immer erfolgreich und die brave Tochter sein, auf die die Eltern stolz sein können. In der Schule hat sie sich deshalb sehr bemüht, nur Einsen nach Hause zu bringen. Einsen waren der Standard.

Eine Zwei war schon nicht mehr viel wert, weil sie im Geiste schon die hochgezogenen Augenbrauen ihrer Mutter sah und ihren vorwurfsvollen Blick.

 

„Wenn du dich nur ein bisschen mehr angestrengt hättest…“. Und noch schlimmer war die Frage, "wie viel Einsen gab es denn?" Ganz viele? Naja, dann war das nichts Besonderes, wenn sie auch eine hatte. Falls sie nur eine Zwei hatte, aber andere hatten eine Eins, gab es Kritik. Die Botschaft dabei war klar. Andere haben es ja auch geschafft, warum du nicht. Nur eine Zwei. "Hättest du dich nur ein bisschen mehr angestrengt..."

 

Das prägt. Dreien waren übrigens gänzlich unakzeptabel.

 

Und so war sie fleißig, lernte mehr als sie spielen ging und wurde ein angestrengtes, vernünftiges, für ihr Alter viel zu ernsthaftes Kind, das immer den Blick der Mutter spürte und deren Erwartung auf ihre Einsen. Andere Kinder machten Blödsinn. Sie nicht. Sie lernte und ansonsten half sie der Mutter im Haushalt und kümmerte sich um ihr Geschwisterchen. Freiraum gab es nicht viel und sie hielt das für normal.

 

Auch beim Studium war sie eine engagierte Studentin und natürlich schaffte sie auch hier einen sehr guten Abschluss. Ihre Eltern fanden das ganz normal, nichts Besonderes. Ihre Aufgaben zuhause hatte sie weiterhin, denn zum Studium blieb sie praktischerweise und kostensparend in derselben Stadt weiter bei den Eltern wohnen. Da war nichts mit lustigem Studentenleben.



 Foto pixabay

 

Sie heiratete früh und bekam bald darauf Kinder.

Von nun an wurde sie noch fleißiger, noch gewissenhafter, noch vernünftiger. Jetzt hatte sie schließlich viel Verantwortung. Ausgelassenheit und Spaß hatte wenig Raum weil sie den Haushalt, Kindererziehung, Partnerschaft und Vollzeitjob wieder mit Bestnoten wuppen wollte.

 

Natürlich war sie dauern erschöpft aber weder sie selbst, noch das Umfeld, nahmen das bewusst zu Kenntnisse und schon gar nicht ernst. Alle waren, genau wie sie selbst, so daran gewöhnt, dass sie ohne Probleme funktionierte. Sie entwickelte früh reichlich körperliche Symptome wie Gallenbeschwerden, Migräne, Rückenschmerzen. Der Körper sprach deutlich zu ihr, aber sie verstand ihn nicht.

 

Sie hatte immer noch die „Einsen“ vor Augen und machte immer weiter.


Der break


 

Bis sie Anfang Vierzig einen Break hatte. Das ist die Zeit, wo für viele ein sich Besinnen beginnt.

 

Es ging nichts mehr. Alles war irgendwie falsch. Sie hatte sich ernsthaft neu verliebt und erkannt, dass ihr Leben irgendwie schon lange nicht mehr zu ihr passte. Ein ungekanntes Gefühl von Freiheit brach sich mit aller Macht Bahn. Sie erkannte plötzlich, dass sie noch nicht wirklich ihr eigenes Leben gelebt hatte. Immer hatte sie nur die, oftmals sehr hohen, Erwartungen Anderer für ihre eigenen gehalten und brav erfüllt. Plötzlich wurde auch der Job zu öde, die Beziehung ein Auslaufmodell. Die Kinder waren längst flügge, die Scheidung unspektakulär.

Sie kündigte ihren Job, der sie nur noch stresste und machte sich selbständig mit dem, was sie wirklich interessierte. Sie eröffnete eine Onlineberatung für Frauen, die zu neuen Ufern aufbrechen wollen.

 



 

Sie genoss die neue Freiheit, endlich alles selbst bestimmen zu können.

War mit Feuer und Flamme bei ihrer Idee und baute sich nach und nach ein kleines, aber feines Geschäft auf. Alles lief gut, bis sie anfing, zu schauen, was denn die Konkurrenz so machte. Vor allem auf Facebook wurde sie fündig.

 

Und plötzlich verlor die eigene Selbständigkeit immer mehr an Glanz.

Scheinbar hatten die Anderen viel mehr Erfolg, fuhren Wahnsinnsumsätze, hatten die besseren Kunden und  tolle Erlebnisse.  Und sie? Sie tat ihr Bestes, aber war das wirklich gut genug? Es fühlte sich auf einmal wie nur irgendwie rumkrepeln an. Wieso zogen Andere scheinbar an ihr vorbei?

Plötzlich war der Blick ihrer Mutter wieder da. „Wenn du dich nur ein bißchen mehr angestrengt hättest...“ Das Muster griff wieder.

 

Was sollte sie tun um wieder Einsen zu bekommen? Noch mehr anstrengen, doch noch eine neue Fortbildung machen, noch ein Zertifikat, noch mehr Marketing, Sales Funnels, Freebies?  Ihr schwirrte der Kopf und eine leise Mutlosigkeit überkam sie.

 

Zum Glück fiel ihr noch rechtzeitig ein, dass ja sie jetzt längst erwachsen ist und das die alten Gespenster aus der Vergangenheit waren.

Sie muss längst niemandem mehr Rechenschaft über ihr Leben und ihre Leistung ablegen. Sie ließ sich von einem Coach helfen, der sie dabei unterstützte, die alten Glaubenssätze dazu loszulassen. Er half ihr zu erkennen, dass sie gut ist so wie sie ist, dass jeder einzigartig ist und dass sie niemandem mehr etwas beweisen muss.

 

Sie begriff endlich, dass sie der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist. Sie baut jetzt weiter hoch motiviert an ihrem Geschäft, in genau ihrer eigenen Geschwindigkeit, Stein für Stein solide und nicht als Plattenbau. Manchmal schaut sie, was die Anderen so machen.

 

Dann lächelt sie und sagt „faszinierend!“

 

Und, wenn doch hin und wieder ein alter Glaubenssatz sich einmischt, dann weiß sie, dass es Hilfe gibt, die sehr schnell geht um sie wieder zu erden.

 


Energie kann man trinken

foto pixabay


Energie kann man trinken!


 

Wie jetzt - Energie trinken?

 

Ja, das funktioniert. Und nein, ich rede hier nicht von diversen Multivitamindrinks oder speziellen Powerdrinks oder den beliebten neuen Biermischungen. Ich meine unser ganz normales Wasser aus der Leitung. Es ist viel besser als sein Ruf und noch dazu relativ preiswert.

Ich wundere mich immer, wie viele Leute Wasser in Plastikflaschen nach Hause schleppen. Abgesehen von der Schlepperei gibt es noch Einiges, das dagegen spricht, Wasser in Flaschen zu kaufen.

 

In dem Wasser aus diesen Plastikflaschen schwimmen munter die Weichmacher rum, die sich aus der Plastikflasche in das Wasser lösen und die dann leider mitgetrunken werden. Das soll gesund sein?

Auch das Wasser in Glasflaschen aus irgendwelchen Quellen ist eigentlich schon tot, weil es durch ein Leitungssystem mit hohem Druck abgefüllt wird und dann viele Kilometer in Transportern durch die Lande geschaukelt wird.

 

Dabei haben wir alle gutes Trinkwasser zuhause in der Leitung, das auf jeden Fall mindestens genauso gut, wenn nicht besser ist, wenn man dazu Einiges beachtet.


 

 Natürlich ist es ein Unterschied, ob wir Wasser direkt vor Ort aus einer sauberen Heilquelle oder aus dem Wasserhahn der städtischen Wasserwerke trinken.

Das ist klar.

 

 

 Auch vom Leitungssystem im Haus hängt es ab, wie gut das Wasser ist. Manche Altbauwohnungen haben sogar noch alte Bleirohre. Das schmeckt man auch und das ist bedenklich. Aber warum ist das so?

 

Wasser ist ein Informationsträger. Wasser hat ein Gedächtnis. Wasser lebt.


wasser hat ein Gedächtnis


 

Dazu gibt es sehr interessante Experimente, die der japanische Wissenschaftler Dr.Masaru Emoto schon vor etlichen Jahren veröffentlicht hat. Er hat nachgewiesen, dass das Wasser auf Worte, Musik und Geräusche reagiert. Dazu hat er viele Wasserproben tief gefroren und die Kristalle, die sich bildeten, unter dem Mikroskop betrachtet und fotografiert.

 

Aus verschiedenen Seen, Flüssen und Meeren entnommen, sahen die Kristalle sehr verschieden aus. Sauberes Wasser zeigte schöne gleichmäßige Strukturen, verunreinigte Flüsse zeigten keine Strukturen mehr. Wasser, das mit hohem Druck durch Leitungen gepresst wurde, hatte auch kaum mehr Struktur. Wurde das Wasser "behandelt" erholten sich die Wasserstrukturen wieder.

Mit behandelt meine ich die Versuche mit z.B. den Gebeten tibetischer Mönche oder harmonische Musik.

 

Wasser reagiert auch auf Töne. Auf Sprache genauso wie auf Musik.

Dazu machte der Wisssenschaftler viele Experimente. Er beschallte Wasserproben mit Musik verschiedener Richtungen. Je nachdem, mit welcher Musik das Wasser beschallt wurde, fielen die Formen der Kristalle unterschiedlich aus. Bei Mozart und Bach entstanden wundervolle, harmonische Kristalle, bei Heavy metal fanden sich dagegen völlig zerstörte Strukturen.

 

Mehr dazu kannst du dir in seinen Bildbänden ansehen.



                   foto pixabay


experimente


 

Dann wurden im Experiment Wasserflaschen mit Zetteln beklebt, auf denen solche Worte wie Liebe, Hass, Dankbarkeit, Wut standen. Die "guten" Worte erzeugten durchweg harmonische und schöne Kristalle, die "bösen" erzeugten Zerstörung.

 

Das sollte und zu denken geben, denn wir bestehen als Menschen zu mindestens 80 Prozent aus Wasser!

 

Wenn also Worte und Musik einen solchen Einfluss auf die Kristallstruktur des Wassers haben, welchen Einfluss haben dann Worte und vor allem die aus den Medien auf uns? Wenn wir also beispielsweise die auflagenstärkste Zeitung in Deutschland lesen, die mit den vier großen Buchstaben?

 

Was geschieht mit unserem Körper (Wasser) beim Lesen all der Geschichten um Mord und Totschlag oder bei den ganzen Katastrophenfilmen, bei Krimis, die immer brutaler werden?


was kann man tun?


 Was ist das Fazit?

 

Es heißt, sorgsam mit allem umzugehen, was wir so aufnehmen. Wir haben es doch in der Hand, ob wir Zeitung lesen oder Nachrichten schauen.

 

 Das Wasser kann man selbst positiv energetisieren.

 Stelle deinen Wasserkrug oder die Wasserflasche auf einen Zettel mit einem starken "guten" Wort oder benutze ein Symbol dazu.

 

 Die Blume des Lebens eignet sich,z.B., dafür hervorragend.

 


Auch Edelsteine wie Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz, ins Wasser gegeben, haben eine nachweisbar positive Wirkung auf die Qualität des Wassers.



Wofür entscheidest du dich?

Es ist deine entscheidung!


 

Veränderung ist nicht einfach und überhaupt nicht leicht.

 

Schon gar nicht, wenn man für sich selbst keine kristallklaren Vorgaben  setzt. Ich weiß, dass viele damit ein Problem haben. Ich kenne das selbst auch sehr gut. Aber rumzudümpeln mit schwammigen Vorgaben oder sogar ohne, dauert lange und ist anstrengend.

 

Viel besser ist es, so eine Art Leuchtturm oder einen Rahmen zu haben und sich daran zu orientieren. Dazu musst du dich entscheiden. Deshalb habe ich dir hier meine eigene Liste eingestellt. Was mir wichtig ist, wofür ich mich entscheide.

 

Vielleicht findest du das eine oder andere für dich darin wieder. Für mich ist diese Liste so eine Art inneres Commitment. Also ein Vertrag mit mir selbst. Vor allem, wenn es manchmal schwer wird, tut es mir gut, mich daran zu erinnern. Dann suche ich nach energetischen Schwächen in meinem eigenen System und korrigiere sie. Das hat sich als sehr effektiv herausgestellt. Auch sie sich in Sichtweise hinzu legen oder aufzuhängen ist sinnvoll.

 

Natürlich ist noch lange nicht alles so wie es in dieser Liste steht, aber die Entscheidung dafür ist getroffen und das gibt mir Power, auch da anzukommen.

 

 

Also, lass dich gerne inspirieren. Du kannst dir hier unten die Liste als pdf runterladen.

 

Wofür entscheidest du dich?



 

Ich entscheide mich jetzt dafür, dass

 

 

 

1.  ich die Kraft, den Mut und das Wissen habe, mein Leben zu verändern

 

2.  ich intuitiv weiß, was zu tun ist

 

3.    ich meine Führung hören kann und ihr vertraue

 

4.    ich davon überzeugt bin, dass Veränderungen sofort geschehen können

 

5.    ich verbunden bin und Infos für mich leicht und mit Leichtigkeit zulasse

 

6.    ich alle Zweifel, Ängste und negativen Gedanken loslasse

 

7.    ich daran denke, dass ich dann am erfolgreichsten bin, wenn ich einfach nur ich selbst bin

 

8.    ich niemals eine Rolle vortäusche, sondern authentisch bin und bleibe

 

9.    ich mich sicher fühle, selbst wenn ich draußen meine Verletzlichkeit zeige,

 

10. Geld für mich im Überfluss vorhanden ist und ich daran niemals zweifle

 

11. ich immer voller Energie und gut gelaunt bin

 

12. ich mich daran erinnere, dass es die Freude am Tun ist, die mich beflügelt

 

13. ich, je mehr Spaß ich habe, umso leichter erfolgreicher bin

 

14. ich schwungvoll durchs Leben gehe und mich nicht von außen runterziehen lasse

 

15. dass mir meine negativen Gedanken sofort auffallen und ich sie sofort transformiere

 

16. ich reichlich Lebensfreude und Leichtigkeit in mein Leben lasse

 

17. ich jeden meiner, auch die kleinen, Erfolge wahrnehme und gebührend feiere

 

18. ich einfach großartig bin, in allem, was ich tue

 

19. ich wertvoll und mehr als gut genug bin

 

20. ich weiß, dass ich ein Geschenk für diese Welt bin

 

21. ich mich immer weiter entwickle

 

22. ich andere Menschen mit diesem Geschenk weiterbringe

 

23. ich alles bekomme, was ich mir wünsche weil ich es verdiene

 

24. einfach alles möglich ist, woran ich wirklich glaube

 

25. meine Arbeit extrem kraftvoll und wertvoll für die Menschen ist

 

26. ich auf die Menschen treffe, die mich weiterbringen

 

27. ich die Menschen anziehe, die ich weiterbringen kann

 

28. ich mich auf den nächsten Entwicklungsschritt  freue

 

29. ich fröhlich und optimistisch bin, egal was passiert

 

30. meine Vision wichtig ist und dass ich mit meiner Arbeit das Leben von sehr vielen von Menschen positiv verändere

 

31. ich immer die richtigen Entscheidungen für mich treffe

 

32. ich dafür hier bin, Menschen aus ihrem Schlaf zu wecken und ihnen dabei zur Seite stehe

 

33. dass ich Frauen ihre großartige, ihnen innewohnende Kraft zeige und sie inspiriere

 

34. ich selbst mutig vorangehe und andere damit inspiriere

 

35. ich die volle Kontrolle und Verantwortung für mein Leben habe

 

36. alle Probleme, Sorgen, Krankheiten, Mangel und Zweifel ab sofort keinen Platz mehr in meinem Lebenhaben

 

37. ich meinen Ängsten mutig ins Auge sehe und sie transformiere

 

38. Ich alles transformiere, was mir bei meiner Aufgabe im Wege steht

 

39. Meine Arbeit zum höchsten Wohle aller ausgerichtet ist.

 

40. ich mir bewusst bin, dass ich hier eine wichtige Aufgabe habe

 

41. ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme

 

42. ich meine schmerzhaften oder traurigen Erfahrungen annehmen und in Liebe loslassen kann

 

43. keine Angst mehr vor jeglicher Kritik habe

 

44. ich immer mehr mein SELBST lebe

 

45. ich meine Vision zeige und andere mitnehme auf diesem Weg

 

46.  mein Tun und mein Sein, anderen den Mut gibt, ihr Leben selbst zu gestalten

 

47. Ich mich täglich an diese Liste erinnere und mich dafür entscheide.

 

 

 

Wofür entscheidest du dich?

 

 

 


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Warum fehlt es uns so oft an Mut?

oder wo sind unsere Träume eigentlich hin?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Efraimstochter auf pixabay


Pippi oder Annika? Oder ganz anders?


 

Manchmal frage ich meine KlientInnen, ob sie eigentlich eine Pippi (Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf oder eine Annika geworden sind und fast immer  bekomme ich dieselbe Reaktion.

 

Natürlich wissen fast alle, wer Pippi und Annika sind. Sie sind die beiden Hauptprotagonistinnen sind aus Astrid Lindgreens Buch „Pippi Langstrumpf“, das sehr erfolgreich verfilmt wurde und ganze Generationen von Kindern begeistert hat.

 

Bei den Antworten meiner Klientinnen schwingt meisten so eine unterschwellige Traurigkeit mit, egal wie alt sie sind. Wie gerne wären wir doch alle wie Pippi geworden. So herrlich unangepasst, unbekümmert darüber, was man macht oder nicht macht, was andere meinen, wie man zu sein hat. So mutig Regeln brechend.

Allem erst einmal neugierig und furchtlos begegnend, ein bisschen verrückt sein aber dabei glücklich und immer vollkommen authentisch, frei von erdrückenden Regeln der Erwachsenen.


was ist passiert?


Die meisten Frauen, die ich kenne, wollten als Kinder so sein wie sie. Allerdings sah unsere Kindheit, und ich nehme mich da nicht aus, völlig anders aus. Wir mussten uns anpassen und von so viel Freiheit wie Pippi konnten wir nur träumen. Wir wurden alle mehr oder weniger wie Annika und ihr Bruder Tom erzogen, zu braven, angepassten, gehorsamen Kindern.


Was ist also aus dem Traum geworden, eine Pippi zu sein?


Ich kenne keine erwachsene Pippi Langstrumpf.

 

Fast alle sind wir Annika´s geworden, mehr oder weniger ausgeprägt. Brav, nett, angepasst, pflegeleicht, oft wenig selbstbewusst, manchmal ängstlich. Mitunter sogar mutlos und verzagt statt aufgeschlossen und neugierig. Natürlich gibt es Ausnahmen und Pippi ist nur eine Romanfigur. Es gibt toughe Frauen, die alleine die Welt zu Fuß umrunden, Fliegerinnen sind, Schulen in Afrika aufbauen, Ökofirmen gründen, einen Truck fahren, usw. Aber, das sind die Ausnahmen.

 

Wer von uns antwortet denn schon auf die Frage, z.B. beim Bewerbungsgespräch, ob wir das (etwas für uns ganz Neues, noch nie gewagtes) können, wie Pippi? Pippi würde sagen:


„Ich habe das noch nie gemacht. Also denke ich, dass ich das kann.“


 

Wie viel Stärke und Selbstbewusstsein spricht aus diesem Satz!

 

Wir, als erwachsene Frauen, würden sicherlich eher antworten, dass wir uns nicht sicher sind, ob wir das packen weil wir das noch nie gemacht haben. Im besten Fall fügen wir wenigstens dazu, dass wir es versuchen wollen oder uns einarbeiten könnten.

Eine typische Annika-Antwort eben.

 

Versteh mich nicht falsch. Es ist nichts Schlechtes an Annika. Aber kraftvoller ist auf jeden Fall die Energie von Pippi! Auch das heutige Schulsystem sorgt leider nicht eben dafür, unangepasste, selbstbestimmte, neugierige, mutige Menschen zu fördern. Eine glückliche Entwicklung gibt es zur Zeit, die von der ganz jungen Generation ausgeht und die lautstark Veränderung einfordert. Das Schulsystem ist längst überfällig.

 

Was das Unangepasste angeht, sieht es für die meisten von uns erwachsenen Frauen auch eher schlecht aus.

 

Pippi hat sich keinen Deut darum geschert, wie sie aussah und das war schon reichlich abenteuerlich. Ihr war es völlig egal, ob sie vielleicht zu dick oder zu dünn war, ob ihr Essen nun Hausmannskost, vegetarisch oder vegan war. Ob ihre Haare eine Frisur waren oder ob sie mit zu vielen Sommersprossen gesegnet war. Sie lief mit der Kleidung rum, die sie eben hatte und die ihr nach Lust und Laune in die Finger kann. Da konnte ein Strumpf schon mal rot und einer grün sein und diverse Löcher haben. So what?


Na und?


Niemals wäre sie auf die Idee gekommen etwa eine Diät zu machen oder irgendwelche "Problemzonen" zu bearbeiten. Ins Fitnessstudio zu gehen, Schrittzähler mit sich rumzutragen oder unbedingt ein cooles Tattoo haben zu wollen. Geld für teure kaputte Jeans auszugeben und dann mit Löchern in der Hose rumzulaufen.  Nur, weil das irgendwer als die Norm vorgibt. Sie hat immer nur ihr Ding gemacht, was ihr in den Sinn kam, und nicht, weil irgendetwas grade „angesagt“ war, das nur Menschen manipuliert und vom Wesentlichen abhält.

Die Romanfigur, die Astrid Lindgreen damit geschaffen hat und die so wunderbar in den Filmen umgesetzt wurde, ist so schön kraftvoll. Das macht ihren Zauber bis heute aus. Ich wünsche mir viel mehr unangepasste, mutige, neugierige, selbstbewusste, erwachsene Pippi´s. Ich arbeite dran.

 

Brave Annikas gibt es leider schon mehr als genug. Die verändern die Welt nicht.

 

Jetzt ist es die Zeit, das kraftvolle Weibliche wieder mehr zu leben und zu stärken. Und, ich finde,  da darf es gerne eine gute Portion mehr von Pippis Selbstbewusstsein und Unbekümmertheit sein! Fangen wir an!



Juhu, ein Fehler!

oder, warum fehler wichtig sind

 

Bemühst du dich sehr, immer alles richtig zu machen und Fehler zu vermeiden?  Wie geht es dir damit, wenn du einen Fehler gemacht hast? Gehst du hart mit dir ins Gericht, klagst du dich innerlich an oder beschimpfst du dich sogar? Kannst du Anderen gegenüber selbstbewusst einen Fehler eingestehen?

 

Es gibt da solche inneren Sätze wie "ich Trottel hab´s wieder vermasselt, ich bin einfach zu blöd dafür, das muss ich ganz schnell wieder ausbügeln, hoffentlich merkt es keiner..."


Fotos pixabay


Die wenigsten Menschen bemerken, dass sie sich mit dem Fehler ein wertvolles Geschenk gemacht haben. Durch nichts lernen wir schneller als durchs Fehlermachen. In der Geschichte der Menschheit wimmelt es von großartigen Entwicklungen, die durch Fehler entstanden sind. Einfach, weil sie oft als Geistesblitze in etwas Positives verwandelt wurden.


sind Fehler  denn etwas schlimmes?


Fehler scheinen im kollektiven Bewusstsein, vor allem in Deutschland,  etwas ganz Schlimmes zu sein. Keiner will sie machen.

 

Wenn sie doch passieren, müssen sie schnell korrigiert oder auch vertuscht werden. Wir sehen das auch deutlich in der Politik und in der Wirtschaft mit erschreckender Klarheit. Siehe VW usw.

 

Fehlermachen haben wir früh als etwas zu Vermeidendes kennengelernt. Niemand hat uns für die Erfahrung gelobt, die ein Fehler uns gebracht hat. Im schlimmsten Fall wurden wir für Ungeschicklichkeit oder unsere "Dussligkeit" auch noch ausgeschimpft, blamiert oder sogar verprügelt.

 

Eine hohe Fehleranzahl in der Mathearbeit brachte uns eine schlechte Zensur. Wie viele Schüler konnten aus Angst vor der Mathearbeit nicht schlafen? Vor Angst, sie zu verhauen und mit einer vier oder fünf nach hause zu gehen?

Damit hing für uns eine Menge Ärger zusammen. Die Versetzung konnte das gefährden. Die Eltern waren sauer und manchmal folgte eine Bestrafung in Form von Hausarrest oder Nachsitzen, Übungsstunden etc.

 

Manche Menschen sehen noch heute als Erwachsene die rote Tinte ihrer Lehrer vor ihrem inneren Auge, wenn sie Fehler machen. Auch sonst wurde man für Fehler eher getadelt, selten ermuntert, die Chance zu erkennen und daraus zu lernen.


die Folge


Als Folge vermeiden wir nach Möglichkeit, Fehler zu machen. Aber ist das realistisch?

Wir sind als Menschen nicht fehlerfrei. Und das wäre auch ganz schrecklich. Wir würden dann wohl einen wichtigen Teil unsere Menschlichkeit verlieren. Das Lernen, die Neugier, Erfahrungen machen. Ausprobieren und Fehler gehören zur Evolution dazu. Aus Fehlern lernen wir übrigens viel mehr und viel schneller, als wenn alles immer glatt geht. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

 

Natürlich gibt es Gebiete und Situationen, in denen Fehler lebensgefährlich werden können und deshalb unbedingt vermieden werden müssen.

 

Denke nur mal an Mediziner im OP oder Lokführer, Piloten etc. Dort plädiere ich natürlich nicht fürs Fehlermachen. Darum geht es nicht.


fehler und scheitern


 

Bei uns, im deutschsprachigen Raum,  haben Fehler auch unmittelbar mit dem Scheitern zu tun. Besonders, wenn es ums Business geht. Scheitern ist irgendwie endgültig. Man ist gescheitert - nichts geht mehr.

Es schwingt so ein endgültiges Versagen mit und das möchte niemand erleben.

 

In Deutschland ist es anders als z.B. in Amerika, wenn man mit seiner Selbständigkeit, aus welchen Gründen auch immer, gescheitert ist.

 

Bei uns wird akribisch nach Fehlern, nach falschen Entscheidungen, Ursachen und Schuldigen für das Scheitern gesucht. Ein neuer Anlauf kostet Mut und Kraft. Man ist halt gescheitert. Schon dieses Bewusstsein zieht runter und macht einen neuen Anlauf schwer. Vom unsozialen Verhalten der Banken ganz zu schweigen. "Was, noch einen Kredit? Sie sind doch schon einmal gescheitert!"

 

Auch in den Augen der Umwelt ist Jemand, der gescheitert ist, eben irgendwie tragisch, unfähig eben.

 

In Amerika ist das "Scheitern" normal. Ist das Pferd tot, steige ab. Und man beginnt das nächste Business. Niemand würde dort auf die Idee kommen, sich selbst zu steinigen weil Fehler gemacht wurden. Man ist wieder etwas schlauer geworden und wird diese Fehler in Zukunft vermeiden können. Im Gegenteil wird Jemand, der mehre Anläufe macht, besonders gewertschätzt. Der lässt sich nicht unterkriegen, wow!

 

 

Nun sind es ja nicht immer solche folgenreichen existenziellen Fehler, die wir machen. Die meisten Fehler kommen im Alltag vor. Die meisten Menschen erleben sie immer wieder.

 

Den Becher Kaffee über die Tastatur gekippt? Das nächste Mal steht die Tasse eben woanders. Neue Farbe für die Haare ausprobiert und es sieht krass aus? Kein Drama. Wächst sich raus.

Auf eine Geldanlage reingefallen und viel Geld damit verbrannt? So schnell passiert dir das nicht wieder, weil du in Zukunft genauer hinschaust und besser auf deine Intuition hören wirst.

 


meine learnings


 

Ich habe natürlich selbst auch bereits zahlreiche Gelegenheiten gehabt, Fehler zu machen und irgendwann habe ich auch verstanden, dass sie wie eine Art Wegweiser für mich sein können, wenn ich sie verstehe und ich mich nicht selbst deshalb "steinige".

 

Aus einer Email z.B., die ich vergessen hatte abzusenden, entstand sogar etwas Positives. Ich hätte es mir vermasselt, wenn ich die Email nicht vergessen hätte, abzusenden.

 

Ich habe gleich eine ganze Reihe Fehler gemacht und dadurch viel Geld bei einer Geldanlage für mein Alter verloren. Im Nachhinein hatte ich wirklich eine Menge schmerzhaft dadurch gelernt. Über meine Vertrauensseligkeit. Darüber, scheinbaren "Experten" zu vertrauen, über mein Verhältnis zum Geld, über meine Ängste vor Armut im Alter, Loslassen usw. Das war heftig aber lehrreich.

Zukünftig passiert mir so etwas nicht wieder. Ich bi